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	<title>Fort Manoel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fort_Manoel&amp;diff=801684&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
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		<updated>2026-03-10T06:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sudika Fort Manoel.jpg|mini|Ansicht des Forts von Valletta aus]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort Manoel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine während der Zeit der Herrschaft des [[Geschichte des Johanniterordens|Johanniterordens]] ab 1722 erbaute [[Festung]] in [[Malta]]. Das auf Manoel Island im [[Marsamxett Harbour]] gelegene Fort war die vorletzte größere Befestigungsanlage, die vom Orden auf dem [[Archipel]] errichtet wurde. Sie stellt den Abschluss und zugleich den Höhepunkt in der Entwicklung der Bastionärbefestigungen auf Malta dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Malta Marsamxett-ohne.png|mini|Befestigungen des Johanniterordens im Bereich des Marsamxett Harbour]]&lt;br /&gt;
Die im Marsamxett Harbour gelegene Insel &amp;#039;&amp;#039;Manoel Island&amp;#039;&amp;#039;, zur damaligen Zeit einfach &amp;#039;&amp;#039;Isoletto&amp;#039;&amp;#039; genannt, beherrscht diesen zweiten großen Naturhafen Maltas. Während sich rund um den [[Grand Harbour]] eine dichte Besiedlung entwickelte, blieb dieser Teil der Insel bis in das 18. Jahrhundert nur dünn besiedelt. Diese Tatsache ausnutzend, wurde auf Manoel Island 1643 ein [[Hospital]] errichtet, welches zur [[Quarantäne]] an [[Pest]] und [[Cholera]] Erkrankter diente. Auch die Befestigungsanlagen des Johanniterordens konzentrierten sich um den Bereich des Grand Harbour. Die auch &amp;#039;&amp;#039;Dragut Point&amp;#039;&amp;#039; genannte, gegenüber von [[Fort St Elmo]] gelegene [[Landzunge]] blieb zunächst unbefestigt, ebenso wie &amp;#039;&amp;#039;Isoletto&amp;#039;&amp;#039;. Von der Landseite war dieser Bereich der Hauptinsel nur durch ein Netz von [[Aussichtsturm|Beobachtungstürmen]] gesichert. Damit war ein Durchbruch gegnerischer Kräfte in den Marsamxett Harbour weder von der Land-, noch von der Seeseite zu verhindern. Spätestens mit dem Bau der Stadt [[Valletta]] wurde die Bedeutung von &amp;#039;&amp;#039;Isoletto&amp;#039;&amp;#039; jedoch deutlich erkennbar: Von der Insel konnte mit [[Artillerie]] Valletta beschossen werden. Auch wäre die &amp;#039;&amp;#039;St Michels Bastion&amp;#039;&amp;#039; der [[Valletta Land Front]] dem Feuer gegnerischer Artillerie weitgehend schutzlos ausgesetzt gewesen. Auch ergab sich für die [[Geschütz|Geschütze]] der &amp;#039;&amp;#039;St Michels Bastion&amp;#039;&amp;#039; ein [[toter Winkel]] am Fuße der Befestigungen. Daher wurde bereits 1569 von einem unbekannten [[Autor|Autoren]] vorgeschlagen, auf &amp;#039;&amp;#039;Isoletto&amp;#039;&amp;#039; einen [[Kavalier (Festungsbau)|Kavalier]] zu errichten, von dem aus das Gelände unmittelbar vor der &amp;#039;&amp;#039;St Michels Bastion&amp;#039;&amp;#039; bestrichen werden konnte. Zum Inneren von &amp;#039;&amp;#039;Isoletto&amp;#039;&amp;#039; sollte der Kavalier durch einen niedrigen Wall gegen [[Infanterie]]angriffe geschützt werden. Dieser Vorschlag wurde jedoch nicht umgesetzt, doch auch in den folgenden Jahren wurden verschiedene Vorschläge zur Befestigung von &amp;#039;&amp;#039;Isoletto&amp;#039;&amp;#039; unterbreitet, so 1577 von &amp;#039;&amp;#039;Scipione Campi&amp;#039;&amp;#039; und von &amp;#039;&amp;#039;Giovanni Battista&amp;#039;&amp;#039; 1582.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot;&amp;gt;Quentin Hughes: &amp;#039;&amp;#039;Malta. A guide to the fortifications.&amp;#039;&amp;#039; S. 145ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planungen Valpergas ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1670 unterbreitete [[Antonio Maurizio Valperga]] einen neuen Vorschlag zur Befestigung von &amp;#039;&amp;#039;Isoletto&amp;#039;&amp;#039;. Nach seinen Vorstellungen sollte auf der Insel ein siebeneckiges Fort mit unregelmäßigem Grundriss errichtet werden. Die dem Hafeneingang zugewandte Seite hatte zwei [[Bastion|Halbbastionen]] und eine [[Tenaille]] vor der die beiden Halbbastionen verbindenden [[Kurtine]]. Zum Inselinneren sollten insgesamt drei Bastionen errichtet werden, die durch ein [[Hornwerk]] geschützt waren. Gegenüber den Ideen von 1569 hatte sich die Zielsetzung der zu errichtenden Festung geändert. Zwar konnte auch mit diesem Projekt die &amp;#039;&amp;#039;St Michels Bastion&amp;#039;&amp;#039; gesichert werden, jedoch lag der Schwerpunkt eindeutig auf der Sicherung der Einfahrt zum Marsamxett Harbour. Der Vorschlag Valpergas wurde jedoch stark kritisiert, vornehmlich wegen der zu geringen Größe des Forts. Unter den Kritikern waren neben [[Mederico Blondel]] und Graf Vernanda auch [[Carlos de Grunenberg]]. Der [[Flandern|flämische]] Ingenieur war 1681 von [[Großmeister des Malteserordens|Großmeister]] [[Gregorio Carafa]] nach Malta gerufen worden&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.cottonerawaterfront.com/sea_gate_history.html &amp;#039;&amp;#039;Fort St. Angelo&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;Cottonera Waterfront Regeneration Project&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; und war an der Planung verschiedener Befestigungsanlagen im Bereich des Grand Harbour beteiligt. Für &amp;#039;&amp;#039;Isoletto&amp;#039;&amp;#039; schlug Grunenberg eine wesentlich größere und komplexere Befestigungsanlage vor. Da jedoch 1670 mit dem Bau der [[Cottonera Lines]], dem ambitioniertesten Projekt des Ordens, und von [[Fort Ricasoli]] begonnen wurde, reichten die Mittel des Ordens zum Bau einer weiteren Befestigungsanlage nicht aus. Der Vorschlag Valpergas ist auf dem von [[Francesco Collignon]] erstellten Plan der Befestigungsanlagen Maltas dargestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planungen de Tignés ==&lt;br /&gt;
Die nächsten Vorschläge zur Befestigung der kleinen Insel unterbreitete 1722 der französische Ingenieur Jacob de Tigné. Sein Entwurf sah ein kleines, quadratisches Fort mit vier Bastionen an den Ecken vor. Auf der Landseite war dem Fort ein [[Ravelin]] vorgelagert. Zwischen Ravelin und Fort lag eine [[Tenaille]]. Eine Version seiner Pläne zeigte ein asymmetrisches Fort. Wie auch schon Valperga konzipierte de Tigné das Fort so, dass es den Marsamxett Harbour beherrschte und die Hafenseite der &amp;#039;&amp;#039;St Michels Bastion&amp;#039;&amp;#039; der Valletta Land Front sicherte. Er veranschlagte für seinen Entwurf Kosten in Höhe von 25.000 [[Scudi]]. De Tigné schätzte den Bau des Forts auf &amp;#039;&amp;#039;Isoletto&amp;#039;&amp;#039; nicht als dringend ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planungen Maigrets ==&lt;br /&gt;
Fast gleichzeitig mit de Tigné unterbreitete Philippe Maigret einen weiteren Vorschlag zur Befestigung von &amp;#039;&amp;#039;Isolleto&amp;#039;&amp;#039;. Sein Vorschlag bestand im Kern aus einer mit [[Kasematte]]n versehenen [[Redoute (Festung)|Redoute]], die zentral im Inneren der kleinen Insel errichtet werden sollte. Für die Sicherung des schmalen Wasserstreifens zwischen der Insel und dem Festland war eine starke [[Batterie (Militär)|Batterie]] vorgesehen. Batterie und Redoubt sollten durch eine lange [[Kaponniere]] verbunden werden, die in regelmäßigen Abständen durch [[Traverse (Festungsbau)|Traversen]] verstärkt war. Die Befestigungsanlage war so konzipiert, dass [[Militär|Truppen]] vom Redoubt geschützt zur Batteriestellung verlegen konnten. Das Redoubt hatte einen quadratischen Grundriss und war durch einen umlaufenden Graben mit [[Gedeckter Weg|gedeckten Wegen]] gesichert. In der Mitte des Redoubt sollte ein konisches Pulvermagazin errichtet werden, ähnlich wie es in [[Fort Chambray]] gebaut wurde. Maigret veranschlagte Kosten in Höhe von 2650 Scudi. Auch er sah den Bau einer Befestigungsanlage an dieser Stelle nicht als dringend geboten an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau des Forts ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Giorgio Sommer, Manoel Island from Valletta.jpg|mini|Fort Manoel von Valetta aus gesehen, 1880]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Malta Valletta 2011-10-06 14-53-16.JPG|mini|Blick auf das Fort von der Seeseite. Links &amp;#039;&amp;#039;St Helen&amp;#039;&amp;#039; mit dem noch vorhandenen Pulvermagazin, rechts &amp;#039;&amp;#039;St Antony&amp;#039;&amp;#039;, in der Mitte das Haupttor mit der vorgelagerten Demi-Lune]]&lt;br /&gt;
Die Gelegenheit zur Befestigung der Insel ergab sich während der Herrschaft des Großmeisters [[Antonio Manoel de Vilhena]], der nicht unerhebliche finanzielle Mittel für den Bau des Forts bereitstellte. Vilhena bezahlte den Bau des Forts aus seinem Privatvermögen und richtete weiterhin einen [[Hilfsfonds|Fonds]] in Höhe von 6000 Scudi für die Bemannung und Unterhaltung des Forts ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot; /&amp;gt; Nach anderen Angaben sollten aus dem Fonds jährlich ungefähr 10.000 Scudi erlöst werden, neben dem Unterhalt des Forts war aus diesen Mitteln auch alle drei Jahre eine neue Kanone zu beschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FortM&amp;quot; /&amp;gt; Die Entscheidung zum Bau des Forts fiel 1723. Mit der Ausarbeitung des endgültigen Entwurfs wurde der französischstämmige Ingenieur Charles François de Mondion beauftragt. De Mondion modifizierte den Entwurf de Tignés nur leicht. In Anwesenheit des Großmeisters wurde am 14. September 1723 der Grundstein gelegt. Der Bau des Forts ging schnell voran, bis 1732 waren die Gräben in den anstehenden Kalkstein getrieben worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FortM&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fort Manoel, Malta&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;Military Architecture&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Manoel ist streng symmetrisch aufgebaut. Es hat einen quadratischen Grundriss. An den Ecken des Quadrates befinden sich vier Bastionen: &amp;#039;&amp;#039;Notre Dame&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;St John&amp;#039;&amp;#039; auf der dem Inselinneren zugewandten, nach Nordwest ausgerichteten Landseite, &amp;#039;&amp;#039;St Helen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;St Antony&amp;#039;&amp;#039; auf der dem Hafen zugewandten Seeseite. Während auf den landseitigen Bastionen jeweils ein Kavalier errichtet wurde, fand auf den seeseitigen, niedrigeren Bastionen je ein Pulvermagazin seinen Platz. Die beiden Kavaliere sind durch eine weitere Kurtine verbunden, in der Kasematten angelegt wurden, die die Besatzung des Forts aufnahmen. Der landseitigen Kurtine ist ein großer Ravelin mit zwei Halbkaponnieren vorgelagert. Im Ravelin befindet sich ein größerer Raum, der als Sammelpunkt für bis zu einhundert Soldaten diente. Zwischen dem Ravelin und der Kurtine liegt, wie auch schon im Entwurf de Tignés vorgesehen, eine Tenaille. Der an der Seeseite befindliche Haupteingang des Forts ist durch eine [[Liste von Fachbegriffen im Festungsbau#D|Demi-Lune]] (oder &amp;#039;&amp;#039;Couvre Porte&amp;#039;&amp;#039;) geschützt. Das Fort ist von drei Seiten von einem trockenen Graben mit gedeckten Wegen umgeben, der von Traversen unterbrochen wird. Im Kontereskarpe sind gegenüber den beiden seitlichen Kurtinen und den Facen des Ravelins Waffenplätze angelegt. Unterhalb der [[Glacis (Festungsbau)|Glacis]] wurde ein weit verzweigtes System von Gegenminenstollen angelegt. Im Innenhof des Forts wurden insgesamt fünf Gebäude errichtet. Dem Haupteingang gegenüber liegt die dem heiligen [[Antonius von Padua]] geweihte Kapelle. Der Entwurf der Kapelle wird gelegentlich dem italienischen Architekten [[Romano Carapecchia]] zugeschrieben, es ist aber auch möglich, das Mondian hier einen eigenen Entwurf umgesetzt hat. Die hufeisenförmig um den Platz gelegenen weiteren Gebäude nahmen Unterkünfte, die Rüstkammer und ein Gefängnis auf. Im rechts neben der Kapelle gelegenen Gebäude waren der Kaplan und die Abschnittskommandanten des Forts untergebracht, im links liegenden der Kommandant des Forts und die Rüstkammer. Unterhalb des Platzes befinden sich zwei große [[Zisterne]]n. In der Mitte des Forts wurde eine Statue des Großmeisters Antonio Manoel de Vilhena errichtet. Diese Statue wird dem maltesischen Bildhauer [[Pietro Paolo Troisi]] zugeschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FortM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fort wurde als wehrhaft und insgesamt gelungen eingeschätzt. Als problematisch erwiesen sich jedoch einige bereits auf der Insel vorhandene Gebäude. Zum einen befand sich im Inneren der Inseln ein größeres, mittlerweile stillgelegtes Magazingebäude. Als problematischer erwiesen sich jedoch die Gebäude des Lazaretts, die einem eventuellen Gegner eine gedeckte Annäherung an das Fort ermöglicht hätten. Diese Gebäude stellten einen nicht unerheblichen Wert dar und waren auch nicht ohne weiteres funktional zu ersetzen. Daher gab es heftigen Widerstand gegen den Abriss dieser Gebäude.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FortM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Friedenszeiten bestand die Besatzung des Forts aus neunzehn Soldaten und zwei [[Bootsmann|Bootsleuten]]. Im Kriegsfall konnte das Fort bis zu 500 Soldaten in nach damaligem Verständnis bombensicheren Kasematten unterbringen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FortM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ergänzungen 1757–1760 ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1757 wurde bei &amp;#039;&amp;#039;Quala Lembi&amp;#039;&amp;#039; auf der Landzunge gegenüber dem Fort, in einiger Entfernung von Dragut Point, eine Küstenbatterie errichtet. Ihre Aufgabe war der Schutz der nördlichen Flanke und die Überwachung der Einfahrt zum Marsamxett Harbour. Während der [[Militärmanöver|Manöver]] des Jahres 1760 wurde Fort Manoel von Soldaten des &amp;#039;&amp;#039;Battaglione delle Galere&amp;#039;&amp;#039; bemannt. Für die Küstenbatterie bei &amp;#039;&amp;#039;Quala Lembi&amp;#039;&amp;#039; wurden die Mittel für die Besatzung und die Munition aus dem für Fort Manoel bestimmten Fonds bereitgestellt. In Auswertung des Manövers schlugen französische Ingenieure vor, die Küstenbatterie und das Fort zu verbinden, um die Durchhaltefähigkeit bei einer längeren Belagerung zu erhöhen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Französische Besatzungszeit 1798–1800 ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn der französischen Invasion am 10. Juni 1798 war das Fort mit ungefähr 200 Soldaten des &amp;#039;&amp;#039;Regiment of Cacciatori&amp;#039;&amp;#039; unter Führung der Ritter &amp;#039;&amp;#039;Gourgeau&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;La Tour de Saint Quentin&amp;#039;&amp;#039; bemannt. Die Garnison wurde von der [[Miliz (Volksheer)|Miliz]] aus [[Birkirkara|Birchircara]] verstärkt, die nach einer Gefechtsberührung mit französischen Truppen bei [[San Ġiljan|St Julians]] ungeordnet zurückgewichen waren. Kurze Zeit später wurde das Fort von französischen Truppen unter Führung von [[Auguste Frédéric Louis Viesse de Marmont|Marmont]] eingekreist. Versuche der Franzosen, das Fort einzunehmen, wurden von der Besatzung abgewiesen. Das Fort ergab sich erst nach der Unterzeichnung der Kapitulation des Ordens an Bord des französischen Flaggschiffs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FortM&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Britische Kolonialzeit 1800–1974 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:RML 9 inch gun &amp;amp; crew Queenscliff 1886 AWM A04938.jpg|mini|RML 9 inch 12 ton gun mit Besatzung, hier jedoch in der Geelong Garrison Battery, Fort Queenscliff, Victoria]]&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung der Inseln durch die britischen Truppen und deren Umwandlung in eine britische Kolonie wurde das Fort zunächst weitgehend unverändert weitergenutzt. Im Jahre 1860 war es an der rückseitigen Kurtine mit sechs 13-Zoll-[[Mörser (Geschütz)|Mörsern]], elf 24-Pfündern auf den Kasematten und [[Karronade]]n in der Flanken der Bastionen bestückt. Die vorderen Bastionen besaßen diese Karronaden ebenfalls, dazu kamen je zwei 8-Zoll-Haubitzen auf den Facen der Bastionen und 10-Zoll-Kanonen auf den Bastionen. Die Vorschläge zur Umbewaffnung von 1859 sahen jedoch bereits eine Änderung der Bewaffnung vor. Dennoch verlief die Umrüstung offensichtlich nur schleppend.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1872 wurde das Pulvermagazin auf &amp;#039;&amp;#039;St Antony&amp;#039;&amp;#039; entfernt. An dieser Stelle wurde eine [[RML 9 inch 12 ton gun]] aufgestellt. Neben dieser Waffe waren 1884 noch insgesamt zehn 64/32-Pfünder auf den Bastionen und Kavalieren als Hauptbewaffnung vorhanden. Diese sollten bleiben, während alle anderen Geschütze abgerüstet werden sollten. Im Folgejahr stellte jedoch das &amp;#039;&amp;#039;works committee&amp;#039;&amp;#039; fest, dass einige der 64-Pfünder ungünstig aufgestellt und exponiert feindlichem Feuer ausgesetzt waren. Militärisch sinnvoll konnten diese Geschütze mittlerweile kaum noch eingesetzt werden. Anstelle der RML 9 inch 12 ton gun sollte auf &amp;#039;&amp;#039;St Antony&amp;#039;&amp;#039; eine [[RML 7 inch 7 ton gun]] aufgestellt werden, die vom Kavalier des [[Fort St Elmo]] abgebaut werden sollte. Von dieser Stelle aus konnte der Marsamxett Harbour bestrichen, aber auch Feuerkampf gegen Ziele auf offener See geführt werden. Allerdings hätten die Bebauung von [[Sliema]], [[Fort Tigne]] und die Spitze der Halbinsel Valletta den Richtbereich des Geschützes eingeschränkt. Daher wurde der Vorschlag nicht realisiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1906 kam es zu einer gravierenden Änderung der Bewaffnung des Forts. Die Stellung für die RML 9 inch 12 ton gun auf &amp;#039;&amp;#039;St Antony&amp;#039;&amp;#039; wurde entfernt. An diesem Platz wurden Stellungen für drei [[QF 12 pounder 12 cwt naval gun]] gebaut. Jedoch wurde bereits im Juli dieses Jahres entschieden, die drei QF 12 pounder und weitere drei [[QF 6 pounder Hotchkiss|QF 6 pounder]] aus dem Fort zu entfernen. Diese Entscheidung stand im Zusammenhang mit den Plänen zur Reorganisation der Küstenartillerie auf Malta. Die Reichweitensteigerung der Kanonen hatte einen Großteil der Küstenbefestigungen auf Malta entbehrlich gemacht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hughes&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde die Insel von der [[Royal Navy]] als Basis für U-Boote genutzt. Britischen Traditionen entsprechend, wurde das Fort in dieser Zeit als HMS &amp;#039;&amp;#039;Talbot&amp;#039;&amp;#039; oder MS &amp;#039;&amp;#039;Phœnicia&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Zu Beginn des Krieges waren auf der Insel Flugabwehreinheiten, die mit der [[QF 3.7 inch AA gun]] ausgerüstet waren, stationiert. Im Verlauf des Krieges wurde die Insel auch als Lager für Kriegsgefangene genutzt. Die Kapelle des Forts wurde bei einem Angriff der deutschen Luftwaffe im März 1942 zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://maltacommand.com/fortmanoel09.html |text=Malta Command – WW2 Living History Group |wayback=20120528212417 |archiv-bot=2025-02-08 21:33:19 InternetArchiveBot}} (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung nach dem Zweiten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abzug der britischen Truppen aus Malta wurde das Fort nicht mehr genutzt und war weitgehend dem Verfall preisgegeben. Lediglich die hafenseitig gelegene Kurtine mit der vorgelagerten Demi-Lune wurde von 1970 bis 2009 vom [[Royal Malta Yacht Club]] genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rmyc.org/ Royal Malta Yacht Club] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab November 2006 wurden am historischen Fort Renovierungsarbeiten durchgeführt. Gleichzeitig wurden auf Manoel Island umfangreiche Neubauten errichtet, die das Bild der Insel einschneidend veränderten. Das profitorientierte Projekt geht auf Planungen aus der zweiten Hälfte der 1960er Jahre zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.doi.gov.mt/en/commentaries/1997/05/tim07.asp Department of Information, Malta, 7. Mai 1997] (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.militaryarchitecture.com/index.php/Fortifications/fort-manoel-malta.html &amp;#039;&amp;#039;Fort Manoel, Malta&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;Military Architecture&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=https://culture.gov.mt/en/culturalheritage/NICPMI_Database/1315.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=Forti Manoel / Fort Manoel&lt;br /&gt;
   |werk=National Inventory of the Cultural Property of the Maltese Islands&lt;br /&gt;
   |hrsg=Superintendence of Cultural Heritage&lt;br /&gt;
   |datum=2013-06-28&lt;br /&gt;
   |format=PDF; 526&amp;amp;nbsp;kB&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2020-09-07&lt;br /&gt;
   |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Quentin Hughes]]: &amp;#039;&amp;#039;Malta. A guide to the fortifications.&amp;#039;&amp;#039; Said International, 1993, ISBN 99909-43-07-9.&lt;br /&gt;
* [[Stephen C. Spiteri]]: &amp;#039;&amp;#039;The Knight&amp;#039;s Fortifications: an Illustrated Guide of the Fortifications built by the Knights of St. John in Malta.&amp;#039;&amp;#039; Book distributors limited, 2001, ISBN 978-99909-72-06-1.&lt;br /&gt;
* Charles Stephenson: &amp;#039;&amp;#039;The Fortifications of Malta 1530–1945.&amp;#039;&amp;#039; Osprey Publishing Limited, 2004, ISBN 1-84176-836-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Inseln Maltas}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=35/54/10.30/N |EW=14/30/19.10/E|type=landmark|region=MT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Gżira]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehranlage des Malteserordens auf Malta]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Malta|Manoel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|M]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:National Inventory of the Cultural Property of the Maltese Islands]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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