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	<title>Fort Loncin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T09:04:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fort_Loncin&amp;diff=57713&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Prüm: /* UNESCO-Weltkulturerbe */</title>
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		<updated>2025-02-16T14:19:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;UNESCO-Weltkulturerbe&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Loncin01.JPG|mini|Der Eingang des Forts]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Loncin02.JPG|mini|Eine der zerstörten Haubitzen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort Loncin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eines von sechs großen [[Werk (Festungsbau)|Festungswerken]] des [[Festungsring Lüttich]]; außerdem gab es sechs kleine Festungswerke.&lt;br /&gt;
Der Ring wurde 1880 bis 1890 nach Plänen des Generals [[Henri Alexis Brialmont]] um die [[Belgien|belgische]] Stadt [[Lüttich]] herum gebaut; dabei wurden erstmals [[Beton]] und [[Stahlbeton]] im größeren Umfang verwendet. Das Fort Loncin wurde [[1888]] gebaut.&lt;br /&gt;
Die Besatzung bestand aus 500 [[Artillerie|Artilleristen]] und 80 [[Infanterie|Infanteristen]].&lt;br /&gt;
Es erhielt am 15. August 1914 während der [[Eroberung von Lüttich (1914)|Eroberung von Lüttich]] bei einem deutschen Angriff im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] einen Volltreffer in die Munitionskammer. Durch die Explosion und das Zusammenbrechen von Teilen des Forts starben 350 belgische Soldaten; die Überlebenden – darunter auch der belgische Befehlshaber [[Gérard Leman]] – kamen in deutsche [[Kriegsgefangenschaft]].&lt;br /&gt;
Das Fort wurde nicht wiederaufgebaut; es gilt als eines der bedeutendsten belgischen Kriegsdenkmäler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Form und Lage ==&lt;br /&gt;
Das [[Fort]] hat die Form eines gleichseitigen Dreiecks mit einer Fläche von einem [[Hektar]] und ist mit einem Graben von zehn [[Meter]]n Tiefe und 15 Metern Breite umgeben. Das Fort befindet sich etwa sieben Kilometer westlich der Innenstadt von Lüttich an der Ausfallstraße nach [[Brüssel]] (route nationale 3) und an der [[Bahnstrecke Brüssel–Lüttich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bewaffnung des Forts:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fortdeloncin.be/page.php?pagID=11 www.fortdeloncin.be]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zwei [[Haubitze]]n im Kaliber 210&amp;amp;nbsp;mm unter jeweils einer [[Panzerkuppel]]&lt;br /&gt;
* Zwei [[Kanone]]n im Kaliber 150&amp;amp;nbsp;mm zu zweit unter einer Panzerkuppel&lt;br /&gt;
* Vier [[Kanone]]n im Kaliber 120&amp;amp;nbsp;mm jeweils zu zweit unter einer Panzerkuppel&lt;br /&gt;
* Vier [[Kanone]]n im Kaliber 57&amp;amp;nbsp;mm unter jeweils einer Panzerkuppel &amp;lt;!-- Grusonwerke --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Weitere Schnellfeuerkanonen im Kaliber 57&amp;amp;nbsp;mm und Scharten für Maschinengewehre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schweren Waffen und Panzerkuppeln stammten vor allem aus dem [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Reich]]; besonders aus der [[Krupp-Gussstahlfabrik]] in [[Essen]] und aus deren 1893 übernommenem Tochterunternehmen [[Grusonwerk]] (Magdeburg-[[Buckau (Magdeburg)|Buckau]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Auf einer der an Ort und Stelle liegenden Kanonen ist noch deutlich der Stempel des Herstellerwerkes Krupp zu erkennen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der übrige Teil der Waffen stammte aus Belgien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zerstörung im Ersten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] galten die Forts von Lüttich als uneinnehmbar. Durch für die deutschen Angreifer glückliche Umstände konnte die Innenstadt am 7. August 1914 besetzt werden. Am 14. August begannen schwere ([[30,5-cm-M.11-Mörser]] von Skoda) und schwerste (42-cm-Mörser vom Typ [[dicke Bertha]]) mit dem Beschuss der Forts. Bis zum Abend des 15. August kapitulierten zehn von ihnen; Fort Loncin erhielt um 17:20 Uhr&amp;lt;ref name=&amp;quot;fort&amp;quot;&amp;gt;www.fortdeloncin.be: [https://www.fortdeloncin.be/page.php?pagID=1 &amp;#039;&amp;#039;Histoire&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; den Volltreffer in die [[Depot (Militär)|Munitionskammer]] (in der sich 12 Tonnen Sprengstoff befanden&amp;lt;ref name=&amp;quot;fort&amp;quot; /&amp;gt;) und kapitulierte am 16. August.&lt;br /&gt;
[[Datei:Loncin03.JPG|mini|Dieser Panzerdrehturm mit Haubitze wurde bei der Explosion der Pulverkammer aus der Fassung gehoben und traf mit der Kalotte nach unten wieder auf den Vorpanzer auf – er liegt also heute umgedreht auf dem alten Standort]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätere Untersuchungen stellten fest, dass die Munitionskammern zu nahe an der Oberfläche lagen, außerdem wurde der damals neue Werkstoff [[Beton]] falsch verarbeitet, beides wurde bei den belgischen Neubauten in der [[Zwischenkriegszeit]] vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Der erfolgreiche Einsatz der &amp;#039;&amp;#039;Dicken Bertha&amp;#039;&amp;#039; begründete für dieses Geschütz den Mythos der [[Wunderwaffe]]. Das Kaliber dieses [[Mörser (Geschütz)|Mörsers]] von 42&amp;amp;nbsp;cm wurde dafür zum Synonym.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände des Forts befinden sich eine Gedenkstätte und ein [[Soldatenfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Juli 1943 stürzte ein Halifax-Bomber der [[Royal Air Force]] knapp neben dem Soldatenfriedhof ab. Der 19-jährige Pilot opferte vermutlich sein Leben, damit sein Flugzeug nicht auf Wohnhäuser stürzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;libre&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;siehe auch [https://gite-ardennais.com/fagnesmonumentsaviateurs.html gite-ardennais.com] (Flugzeug Nr. HR734)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2007 wurde der Boden nach Munitionsresten und [[Blindgänger]]n durchsucht. Über 4000 Geschosse mit einem Gesamtgewicht von 142 Tonnen wurden geborgen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;libre&amp;quot;&amp;gt;[https://www.lalibre.be/dernieres-depeches/belga/2015/08/15/des-centaines-de-personnes-ont-participe-aux-commemorations-du-fort-de-loncin-OBQTREPCBRAQJAIXD5QDTFGYHA/ lalibre.be]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Philippe (Belgien)|König Philippe]] ernannte das Fort am 3. August 2014 zur &amp;#039;&amp;#039;nécropole nationale&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://plus.lesoir.be//art/615429/article/14-18/actualites-14-18/2014-08-03/roi-philippe-remet-diplome-necropole-nationale-au-fort-loncin lesoir.be]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== UNESCO-Weltkulturerbe ==&lt;br /&gt;
Als [[Grab- und Gedenkstätten des Ersten Weltkriegs (Westfront)|Grab- und Gedenkstätte des Ersten Weltkriegs]] gehört das „Fort Loncin“ seit 2023 zum [[UNESCO-Welterbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Louis Ruther: &amp;#039;&amp;#039;Das Fort Loncin. Grabstätte und Kriegsdenkmal.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Französischen von Günter Schalich. Loncin 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Festungen]]&lt;br /&gt;
* [[Festungsring Lüttich]]&lt;br /&gt;
* [[Fort Eben-Emael]]&lt;br /&gt;
* [[Fort Battice]]&lt;br /&gt;
* [[Fort Aubin-Neufchâteau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fort de Loncin|Fort Loncin}}&lt;br /&gt;
* [https://www.fortdeloncin.be/ www.fortdeloncin.be]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=50/40/29/N |EW=5/29/31/E |type=landmark |region=BE-WLG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in der Provinz Lüttich|Loncin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soldatenfriedhof in Belgien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ans]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Wallonien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|L]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Friedhof in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zerstört im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in der Provinz Lüttich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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