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	<title>Fort Joseph - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T07:09:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fort_Joseph&amp;diff=2243589&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rilegator: HC: neuer Sortierschlüssel für Kategorie:Festung in Europa: &quot;Joseph&quot;</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: neuer Sortierschlüssel für &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Festung_in_Europa&quot; title=&quot;Kategorie:Festung in Europa&quot;&gt;Kategorie:Festung in Europa&lt;/a&gt;: &amp;quot;Joseph&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fort Josef Mainz from NW.jpg|mini|Fort Joseph mit dem Denkmal für die Soldaten des [[Fußartillerie-Regiment „General-Feldzeugmeister“ (Brandenburgisches) Nr. 3|Fußartillerie-Regiments „General-Feldzeugmeister“ (Brandenburgisches) Nr. 3]]]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort Joseph&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Josephsschanze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, war Bestandteil des zweiten [[Festung]]s&amp;lt;nowiki /&amp;gt;rings des [[Geschichte der Stadt Mainz#Barockzeitalter|barocken Mainz]], Hauptstadt des von den [[Kurfürst]]en und [[Liste der Bischöfe von Mainz|Erzbischöfen]] verwalteten Territoriums [[Kurmainz]] im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Die Josephsschanze wurde rechts vor dem [[Gautor (Mainz)|Gautor]] auf der Höhe des Linsenbergs angelegt, wo man hinunter in das Zaybachtal zu den [[Römersteine|Pfeilern der römischen Wasserleitung]] geht, neben der ehemaligen römischen Heerstraße, die aus der [[Porta praetoria]] des [[Mogontiacum#Legions- und Militärlager|Kastrums]] führte. Es liegt dem [[Hauptstein]] gegenüber und nur durch das gedachte Tal von ihm getrennt. Sie dehnt sich bis an den Rand der Anhöhe aus und hatte zwei voreinanderliegende [[Lünette (Festungsbau)|Lünetten]]. Mit dem Hauptstein war sie in der Lage die ganze Bingerstraße und den sogenannten Dalheimer Grund, bis über Zahlbach hinaus zu bestreichen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karl Anton Schaab]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Bundes-Festung Mainz, historisch und militärisch nach den Quellen bearbeitet.&amp;#039;&amp;#039; Eigenverlag des Verfassers, Mainz 1835&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute noch sichtbaren spitz zulaufenden Steinmauern der Überreste des Forts, an die hinten auf beiden Seiten die Flanken anschlossen, werden heute von der Langenbeckstraße und dem Czernyweg der [[Mainz-Oberstadt|Mainzer Oberstadt]] begrenzt, die zur [[Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz]] führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mainz Fort Josef.JPG|mini|Gang im Fort Josef]]&lt;br /&gt;
Fort Joseph wurde im Zeitraum zwischen Mai 1713&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Alfred Börckel]] |Titel=Mainz als Festung und Garnison von der Römerzeit bis zur Gegenwart |Ort=Verlag von J. Diemer, Mainz |Datum=1913 |Seiten=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1730 nach Plänen des Festungsbaumeisters [[Johann Maximilian von Welsch]] im Auftrag des Kurfürsten [[Lothar Franz von Schönborn]] erbaut, um die Mainzer Interessen am [[Rhein]] zu schützen. Zwanzig Jahre zuvor wurde die Festung von einem kaiserlichen Befreiungsheer unter dem Befehl von Herzog [[Karl V. (Lothringen)|Karl von Lothringen]] nach dreimonatiger [[Belagerung von Mainz (1689)|Belagerung und Beschießung]] von Stadt und Wällen am 8. September 1689 von französischer Besatzung befreit.&lt;br /&gt;
[[Datei:Maintz-Person.jpg|mini|Die 16 Bastionen [[Johann Philipp von Schönborn]]s um 1692: Ein Kupferstich des Mainzer Kartographen [[Nikolaus Person]]]]&lt;br /&gt;
Nun sollten fünf neuen Forts zur Verstärkung der Festung Mainz beitragen, denn durch die Modernisierung der Waffentechnik reichten die Kanonen mittlerweile so weit, dass feindliche Truppen einfach über die Schönborn’schen Bastionen des ersten Festungsrings hinwegschießen konnten. Fort Joseph sollte mit den vier anderen detachierten Forts die 16 alten Bastionen besser nach Westen hin entlasten. Welsch wurde dabei vom Ingenieur-Oberstleutnant Luttig, Ingenieur-Oberst [[Gerhard Cornelius von Walrave]] und weiteren Ingenieursoffizieren unterstützt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alfred Börckel |Titel=Mainz als Festung und Garnison von der Römerzeit bis zur Gegenwart |Ort=Verlag von J. Diemer, Mainz |Datum=1913 |Seiten=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forts und Schanzen des Verbundes ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karlsschanze [[Fort Karl]] lag oberhalb des ehemaligen [[Lustschloss Favorite (Mainz)|Lustschlosses Favorite]], des heutigen [[Stadtpark Mainz|Stadtparks]], in der Nähe des ehemaligen Neutors. Ein kreneliertes Mauerwerk mit Gräben und Brustwehr verband die Karlsschanze mit dem unter Kurfürst [[Philipp Karl von Eltz-Kempenich|Philipp Karl]] erbauten Fort Welsch, auch das „welsche Schänzchen“ genannt. Ebenso war die Elisabethenschanze [[Fort Elisabeth]] mit der Philippsschanze [[Fort Philipp]] durch eine krenelierte Mauer verbunden. Zwischen den Forts Philipp und Elisabeth lief die Chaussee nach Nieder-Olm und rechts vor Fort Philipp lief ein Feldweg nach [[Zahlbach (Mainz)|Zahlbach]]. Das doppelte Zangenwerk – «la [[Grabenschere|double Tenaille]]» – mit seinen drei davor liegenden [[Ravelin]]en bildete ein [[Tenaillensystem]] als Verbindung der Forts Elisabeth und Joseph. Fort Joseph hatte ein [[Blockhaus (Militär)|Blockhaus]] zur Deckung der Retirade (lat.- ital.- franz. Ort des Rückzugs) und eine große Fläche vor seiner Spitze zur Bestreichung des sogenannten „heiligen Tals“, das schon in römischer Zeit und bis ins 8. Jahrhundert für Begräbnisse genutzt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sehr große Festung belastete den Haushalt des Kurstaats erheblich. Das „Ingenieur-Kommando“, das für die gesamten Befestigungsanlagen der Stadt Mainz verantwortlich war, bemängelte bei der kurfürstlichen Administration den mangelnden Ausbau und die fehlenden Instandhaltungsmaßnahmen, durch die es die Anlagen langsam verkommen sah. [[Rudolf Eickemeyer]] wandte sich mit mehreren Gutachten direkt an den Kurfürsten und wies auf den katastrophalen Zustand der Festungsanlagen hin. Als französische Revolutionstruppen sich im Oktober 1792 unter General [[Adam-Philippe de Custine]] Mainz näherten, musste man dies mit dem erneuten Verlust der Festung an Frankreich bezahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Überreste von Fort Joseph sind heute ein [[Liste der Kulturdenkmäler in Mainz-Oberstadt|Kulturdenkmal in Mainz-Oberstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.festung-mainz.de/festung/fort-josef.html Das Fort Josef] auf der Seite „Festung Mainz“&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Denkmalzone Fort Joseph (Mainz-Oberstadt)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Werke der Festung Mainz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/59/43/N|EW=8/15/23/E|type=landmark|dim=100|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1710er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|Joseph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmalzone (Rheinland-Pfalz)]]&lt;/div&gt;</summary>
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