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	<title>Fort Goeben - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fort_Goeben&amp;diff=2808246&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jesi: /* Strategische Zielsetzung */ lf</title>
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		<updated>2025-08-17T12:59:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Strategische Zielsetzung: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort Goeben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Benannt nach dem Kommandierenden General des VIII. Armee-Korps in der Schlacht bei [[Schlacht bei Spichern|Spichern]] und [[Schlacht bei Gravelotte|Gravelotte]] im Jahre 1870, [[August Karl von Goeben]].&amp;lt;/ref&amp;gt; (französisch bis 1871 und dann wieder ab 1919: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort de Queuleu&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Festungswerk bei [[Metz]]. Es war Teil des inneren Gürtels um die [[Festung Metz]] und nicht in Kampfhandlungen involviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Festung liegt südöstlich der Stadt Metz in Lothringen auf der rechten Seite der [[Mosel]] auf einer flachen Hügelkuppe östlich des [[Seille (Mosel)|Seille]]-Tals, etwa dreieinhalb Kilometer vom Stadtkern entfernt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Metz Umgebung um 1900.jpg|mini|Fort Goeben, südöstlich der Stadt Metz, auf einem Plan der Umgebung von Metz um 1900]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fort de Queuleu.jpg|mini|hochkant|Eingang zum Fort Goeben/Queuleu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die noch von Frankreich projektierten Festungswerke um Metz, deren Entwürfe hauptsächlich auf General [[Raymond Adolphe Séré de Rivières|Séré de Rivières]] zurückgingen, waren bei Ausbruch des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] 1870 noch nicht fertiggestellt. Nachdem [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Elsaß-Lothringen]] als Auswirkung des Krieges an das [[Deutsches Kaiserreich|Deutsche Reich]] gefallen war, gingen die preußischen Militärbehörden unverzüglich dazu über, die Stadt Metz weiter zu befestigen. Es wurden große Anstrengungen unternommen, um sowohl die noch von Frankreich projektierten als auch neue Festungswerke zu bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sogenannte erste oder innere Ring (im Unterschied zu dem später gebauten zweiten, oder äußeren Ring) bestand aus den Forts&lt;br /&gt;
* [[Feste Prinz August von Württemberg]] (Saint-Privat)&lt;br /&gt;
* Fort Goeben (de Queuleu)&lt;br /&gt;
* [[Fort Zastrow|Zastrow]] (des Bordes)&lt;br /&gt;
* [[Fort Manteuffel|Manteuffel]] (de Saint-Julien)&lt;br /&gt;
* [[Fort Hindersin|Hindersin]] (Gambetta)&lt;br /&gt;
* [[Fort Kameke]] (Déroulède)&lt;br /&gt;
* [[Fort Schwerin|Schwerin]] (Decaen)&lt;br /&gt;
* [[Feste Alvensleben]] (de Plappeville)&lt;br /&gt;
* [[Feste Prinz Friedrich Karl]] (du Saint-Quentin).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Strategische Zielsetzung ==&lt;br /&gt;
Die rechte Flanke des Forts deckte dieses Tal bis nach [[Augny]], die linke Flanke sicherte die Hochfläche von [[Borny (Moselle)|Borny]] bis nach [[Coincy (Moselle)|Colombey]], die Front lag in Richtung [[Courcelles-sur-Nied]]. Das Gesichtsfeld nach Süden wird durch die Höhen von Haute-Bevoie und Mercy-lès-Metz begrenzt, welche dort auch die Eisenbahnlinie nach [[Straßburg]] der Sicht entziehen. Ziel der gesamten Baumaßnahmen war es, um die Stadt Metz selbst einen Ring zu legen, von dem aus in regelmäßigen Abständen starke Artilleriekräfte zum Einsatz gebracht werden konnten. Durch ein kaiserliches [[Dekret]] vom 9. November 1867&amp;lt;ref&amp;gt;Les chemins de la mémoire N°145&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde verfügt, dass es im allgemeinen Interesse sei, das notwendige Gelände zu erwerben, um darauf die Forts eines Befestigungsgürtel um Metz zu errichten. Die Bauarbeiten begannen an den Forts „Gambetta“, „de Plappeville“, „du Saint-Quentin“, „Decaen“, „de Queuleu“ und „de Saint-Julien“ im Jahr 1867. Die beiden Forts „de Saint-Privat“ und „des Bordes“ wurden 1870 begonnen. Wegen des Ausbruchs des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges]] wurden die Bauarbeiten jedoch 1870 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerk ==&lt;br /&gt;
1867 begannen die Erdarbeiten für das Fort und im Jahr darauf die Arbeiten an den Bauwerken. Die Baupläne konnten starke Einflüsse des französischen Festungsbaumeisters [[Sébastien Le Prestre de Vauban|Vauban]] aus dem 17. Jahrhundert nicht verbergen (Bastionärsystem). Es hatte die Form eines gleichmäßigen Fünfecks mit einer linken und einer rechten Flanke sowie rechten und linken Face. Jeder der fünf Eckpunkte war durch eine [[Bastion]] verstärkt. Bei drei der sich dadurch ergebenden vier [[Kurtine]]n war ein [[Hornwerk]] vorgelagert. Jeder dieser Abschnitte war 350 Meter lang. Die zum Dorf Queuleu liegende Kehle war nach innen gebrochen und durch einen [[Kehlkoffer]] geschützt. Sie erstreckte sich über insgesamt 750 Meter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.mairie-metz.fr/mobile/visites/quartiers01.htm#2 | wayback=20090611191037 | text=Mairie de Metz. Visite guidée de Metz}} – Metz, autres quartiers. Le fort de Queuleu.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zweistöckige Kaserne war aus [[Beton]] aufgeführt und mit [[Kalkstein]] verkleidet. Die Innenräume waren mit [[Gewölbe]]decken ausgestattet. Die Bewaffnung bestand aus 122 [[Geschütz]]en, von denen die meisten freistehend auf den Wällen positioniert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Übernahme durch das Deutsche Reich wurden bis 1890 umfangreiche Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Um die Bauzeit beträchtlich zu verkürzen, wurde für den schnelleren Materialtransport 1872 zwischen dem Fort und dem [[Le Sablon|Bahnhof Sablon]] der Eisenbahnlinie [[Metz]] – [[Saarbrücken]] eine 2200 m lange, bis zu über 41 m hohe [[Luftseilbahn|Drahtseilbahn]] in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Haus- und Landwirthschafts-Kalender des landwirthschaftlichen Vereins in Bayern für das gemeine Jahr 1878&amp;#039;&amp;#039;, München 1877, S. 65, rechte Spalte ([https://www.google.de/books?id=hYuEODoGn_IC&amp;amp;pg=PA65 books.google.de]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Werk wurde, soweit es möglich war, dem System [[Biehler-Fort|Biehler]] angepasst. Die oberirdischen Bauten wurden teilweise mit Beton verstärkt, und an die linke Flankenbastion wurde eine [[Annex (Architektur)|Annexbatterie]] angebaut. Im Fortgraben wurde ein Stahlgitterzaun aufgestellt. In dieser Zeit war Metz mit einer Garnison von bis zu 20.000 Mann belegt und die stärkste [[Festung]] Deutschlands.&amp;lt;ref&amp;gt;René Bour: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de Metz.&amp;#039;&amp;#039; 1950, S. 227.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;François Roth: &amp;#039;&amp;#039;Metz annexée à l’Empire allemand.&amp;#039;&amp;#039; In: François-Yves Le Moigne: &amp;#039;&amp;#039;Histoire de Metz.&amp;#039;&amp;#039; Privat, Toulouse 1986, S. 350.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Zu Beginn des Jahres 1890 wurde die Besatzung durch die Truppen des in Metz und [[Thionville|Diedenhofen]] liegenden [[XVI. Armee-Korps (Deutsches Kaiserreich)|XVI. Armee-Korps]] sichergestellt. Nach der Rückgabe an Frankreich im Jahre 1919 erhielt es wieder den Namen „Fort de Queuleu“ und wurde zunächst deaktiviert. Während der Zeit des sogenannten Sitzkrieges (drôle de guerre) zwischen Deutschland und Frankreich (die Zeitspanne zwischen der Kriegserklärung und dem Beginn der deutschen Offensive) diente es dann als Kommandostützpunkt für die Truppen der [[Maginot-Linie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 wurde es erneut von den Deutschen übernommen, zunächst in ein Haftlager und 1943 in das als Verhörlager genutzte [[Sonderlager „Feste Goeben“]] umgewandelt. Ab dem 12. Oktober 1943 waren bis zum 17. August 1944 zwischen 1.500 und 1.800 Personen hier inhaftiert. [[Ermordete Personen im Fort Goeben|36 Häftlinge kamen zu Tode]], vier Häftlinge konnten ausbrechen und entkommen. Nach der Befreiung wurde das Fort wiederum als Gefängnis genutzt und zwischen Dezember 1944 und März 1946 deutsche Gefangene und andere als gefährlich (dangereux) eingestufte Personen inhaftiert. In diesem Zeitraum waren in der Anlage mehr als 8.000 Personen zusammengepfercht. Militärisch wurde es nicht mehr genutzt.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Sonderlager „Feste Goeben“}}&lt;br /&gt;
Im Jahre 1971 etablierte sich die „Association des anciens déportés de Queuleu“ (Vereinigung der ehemaligen Deportierten von Queuleu). Es wurde ein Museum und ein Gedenkstein für die französischen Widerstandskämpfer und die Deportierten nach den Plänen des [[Architekt]]en R. Zonca eingerichtet und am 20. November 1977 in Anwesenheit des Staatssekretärs für die Angelegenheiten der ehemaligen Kämpfer, Jean-Jacques Beucler, eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute befindet sich auf dem Verdeck des Fort Queuleu ein Fitnessparcour. Man erreicht es von Metz kommend über die Avenue de Strasbourg und die Rue des Déportés.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die Umbenennung zu Ehren des preußischen [[General der Infanterie|Generals der Infanterie]] [[August Karl von Goeben]] (1816–1880) fand am 1. September 1873 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Soldatisches Führertum]].&amp;#039;&amp;#039; Band 7. Hanseatische Verlagsanstalt Hamburg. o.&amp;amp;nbsp;J. S. 316.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Fort führte daher ab diesem Zeitpunkt bis zur Wiederangliederung Lothringens an Frankreich im Jahre 1919 den Namen „Fort Goeben“ und wurde danach wieder mit dem ursprünglichen Namen bezeichnet. Nach der Übernahme durch die deutsche Wehrmacht im Jahre 1940 erhielt das Werk wiederum den Namen „Feste Goeben“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Léon Burger: &amp;#039;&amp;#039;Tragédies mosellanes, le fort de Queuleu à Metz.&amp;#039;&amp;#039; Metz 1973, {{OCLC|461455395}}.&lt;br /&gt;
* Léon Burger: &amp;#039;&amp;#039;En Moselle, Résistance et tragédies pendant la Deuxième Guerre mondiale.&amp;#039;&amp;#039; Metz 1976, {{OCLC|3446001}}. (Léon Burger est le frère de [[Jean Burger (Widerstandskämpfer)|Jean Burger]], chef du groupe Mario.)&lt;br /&gt;
* Charles Hoeffel: &amp;#039;&amp;#039;Helden und Märtyrer der lothringischen Widerstandsbewegung im SS. Sonderlager Fort Queuleu-Metz.&amp;#039;&amp;#039; Imprimerie I.C.A.L., Strasbourg-Meinau, Metz 1946, {{DNB|574026630}}, S. 159.&lt;br /&gt;
* J. M. Moire, F. Nicolas: &amp;#039;&amp;#039;Un camp de concentration en Moselle : le fort de Metz-Queuleu, 1943–1944.&amp;#039;&amp;#039; C.D.D.P., Metz 1983, {{OCLC|691749785}}, S. 16.&lt;br /&gt;
* Uwe Bader: &amp;#039;&amp;#039;Sonderlager „Feste Goeben“ in Metz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wolfgang Benz]], [[Barbara Distel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Der Ort des Terrors]]. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager.&amp;#039;&amp;#039; Band 9: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitserziehungslager, Ghettos, Jugendschutzlager, Polizeihaftlager, Sonderlager, Zigeunerlager, Zwangsarbeiterlager.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, München 2009, ISBN 978-3-406-57238-8, S. 534–547.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fort de Queuleu (Metz)|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cheminsdememoire.gouv.fr/de/fort-de-metz-queuleu Chemins de mémoire: Fort de Queuleu (Feste Goeben)]&lt;br /&gt;
* [http://www.festungen.info/content/deutsche-festungen-bis-1914/festungen-rund-um-metz/feste-goeben/index.html Dokumentation und aktuelle Fotografien von der Feste Goeben] www.festungen.info&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=49/5/44/N|EW=6/12/15/E|type=landmark|region=FR-57|name=Fort Queuleu}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Metz|Goeben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1870er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa|G]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:August Karl von Goeben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Grand Est|Queuleu]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique (Festung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique in Metz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Monument historique seit 2020]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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