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	<title>Fort Frontenac - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rilegator: überflüssiges Wort entfernt</title>
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		<updated>2025-07-11T20:07:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;überflüssiges Wort entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Fort frontenac.jpg|mini|Karte von Fort Frontenac aus dem Jahr 1685]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fort Frontenac&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde am 12. Juli 1673 von [[Louis de Buade|Louis de Buade, comte de Frontenac]], dem Gouverneur der [[Frankreich|französischen]] [[Kolonie]] Neufrankreich ([[Kanada]]) gegründet. Frontenac hatte sich zu Verhandlungen mit den Führern des Indianerbundes der [[Irokesen]] an der Mündung des [[Cataraqui River]] in den [[Ontariosee]] getroffen, um diese zum Handel mit den Franzosen zu ermuntern. Während der Verhandlungen errichteten Frontenacs Leute eine provisorische Befestigung mit einer Holzpalisade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des Forts zielte darauf ab, den Zugang zu den Großen  Seen und zu dem hochprofitablen Pelzhandel unter die Kontrolle Frankreichs zu bringen – und ihn den [[England|Engländern]] zu verwehren – sowie die Irokesen einzuschüchtern. Weiterhin hofften Frontenac und seine Partner auch auf persönlichen Profit. Seinem engsten Partner, [[Robert Cavelier de La Salle]] übergab Frontenac das Fort und die umgebenden Länder, reservierte aber für sich selbst das Recht, dort Handel zu treiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
La Salle nutzte das Fort als Basis für seine Forschungsreisen in das Landesinnere. Um 1685 verwandelte sich die Palisadenanlage in eine rechteckige, steinerne Festung mit vier Bastionen an den Ecken und einem Komplex von Bauten im Inneren. Südwestlich der Festungsanlage entwickelte sich eine Ansiedlung mit verschiedenen Häusern, einer Kirche und einem Indianerdorf. La Salle nutzte Fort Frontenac jedoch nicht dauerhaft; ab 1682 hielt er sich nicht mehr dort auf und konzentrierte sich auf die Erforschung der Gebiete südlich der [[Große Seen|Großen Seen]]. Das Fort fiel in die Hand seiner Gläubiger, die nur an dem lukrativen Pelzhandel interessiert waren, und verfiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausbruch von Kämpfen mit den von den Briten unterstützten Irokesen, die mit dem [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieg]] in Europa zusammenfielen, machte Fort Frontenac zum Ziel eines Angriffs der Indianer. Nach einer langen Belagerung, während der 93 Mann der Besatzung an [[Skorbut]] starben, evakuierten die Überlebenden das Fort 1689 und sprengten vor ihrem Abzug die Befestigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Krieges 1695 kam Frontenac jedoch mit 300 Soldaten, 160 Siedlern und 200 Indianern zurück, um das Fort zu restaurieren. In den nächsten 50 Jahren war Fort Frontenac Standort einer kleinen französischen Garnison, die jedoch an Bedeutung verlor, da auch der Pelzhandel immer unrentabler wurde. Während der Spannungen zwischen Briten und Franzosen in Nordamerika, die dem [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Krieg]] (1756–1763) bzw. dem [[Siebenjähriger Krieg in Nordamerika|Franzosen- und Indianerkrieg]] vorausgingen, vergrößerten die Franzosen die dort stationierten Truppen und bauten die Befestigungen aus. Die Bemühungen erwiesen sich aber als vergeblich. Im August 1758 griffen die Briten das Fort mit 3.000 Mann unter dem Kommando von [[Oberstleutnant|Lieutenant-colonel]] John Bradstreet an und zwangen die 110 Verteidiger nach drei Tagen zur Kapitulation. Fort Frontenac wurde geplündert und aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fort Frontenac.JPG|mini|Überreste des alten Forts im Vordergrund, neues Fort im Hintergrund (2010)]]&lt;br /&gt;
Nachdem das Fort 25 Jahre lang öde gelegen hatte, wurde die militärische Bedeutung des Standorts neu entdeckt, nachdem die Briten ihre Positionen in den nun unabhängigen [[USA]] räumen mussten. 1783 wurden britische Truppen stationiert und die Stadt [[Kingston (Ontario)|Kingston]] gegründet, in der sich aus den USA vertriebene Loyalisten ansiedelten. Bis zum Ende des zweiten britisch-amerikanischen Krieges von 1812 bis 1814 diente Fort Frontenac als wichtigster britischer Militärstützpunkt am östlichen Ende des [[Ontariosee]]s. Auslöser dieses Krieges bildete das Bündnis zwischen Tecumseh (Häuptling der Shawnee und Einiger der westl. indianischen Stämme zu einer geschlossenen Abwehrfront), den loyalen englischen Kanadiern und der brit. Regierung gegen die amerikanischen Pioniere. Danach wurde das Fort aufgegeben, abgerissen und überbaut. Denn das Kriegsende bedeutete die Neutralisierung der Seenkette &amp;#039;&amp;#039;Great Lakes&amp;#039;&amp;#039; an der kanadisch-amerikanischen Grenze. Heute liegen die Reste des Forts, die 1923 zu einer [[National Historic Site of Canada|National Historic Site]] erklärt wurden und die seit 1982 archäologisch untersucht werden, im Stadtgebiet von Kingston (Ontario).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nick Adams: [http://www.ontarioarchaeology.on.ca/publications/pdf/oa46-1-adams.pdf &amp;#039;&amp;#039;Iroquois Settlement at Fort Frontenac in the Seventeenth and Early Eighteenth Centuries&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Ontario Archaeology.&amp;#039;&amp;#039; No. 46, 1986, S. 4–20, abgerufen am 19. Februar 2013&lt;br /&gt;
* Fred Anderson: &amp;#039;&amp;#039;Crucible of War – the Seven Years&amp;#039;War and the Fate of the Empire in British North America, 1754–1766&amp;#039;&amp;#039;. Alfred A. Knopf, New York 2000, ISBN 0-375-40642-5.&lt;br /&gt;
* Susan M. Bazely: [http://www.museevirtuel.ca/pm_v2.php?id=story_line&amp;amp;lg=English&amp;amp;fl=0&amp;amp;ex=00000436&amp;amp;sl=3657&amp;amp;pos=1 &amp;#039;&amp;#039;Fort Frontenac: Bastion of the British.&amp;#039;&amp;#039;] Cataraqui Archaeological Research Foundation, Kingston 2007, abgerufen am 9. April 2010&lt;br /&gt;
* René Chartrand: {{Webarchiv | url=http://www.ospreypublishing.com/articles/18th_century/fort_frontenac_1758_saving_face_after_ticonderoga/ | wayback=20131214124152 | text=Fort Frontenac 1758: Saving face after Ticonderoga}} Osprey Publishing Military Books, abgerufen am 9. April 2010&lt;br /&gt;
* Joan Finnigan,. &amp;#039;&amp;#039;Kingston: Celebrate This City&amp;#039;&amp;#039;. McClelland and Stewart, Toronto 1976, ISBN 0-7710-3160-2.&lt;br /&gt;
* R. Cole Harris (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historical Atlas of Canada, From the Beginning to 1800&amp;#039;&amp;#039;. University of Toronto Press, 1987, ISBN 0-8020-2495-5.&lt;br /&gt;
* Nick und Helma Mika u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Kingston, Historic City&amp;#039;&amp;#039;. Mika Publishing, Belleville 1987, ISBN 0-921341-06-7.&lt;br /&gt;
* Brian S. Osborne, Donald Swainson. &amp;#039;&amp;#039;Kingston, Building on the Past for the Future&amp;#039;&amp;#039;. Quarry Heritage Books, 2011, ISBN 978-1-55082-351-6.&lt;br /&gt;
* Francis Parkman: [http://books.google.com/books?id=bdRFjHYFnBcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=Francis+Parkman#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Count Frontenac and New France Under Louis XIV, 4th Edition&amp;#039;&amp;#039;.] Boston, 1877, abgerufen am 9. April 2010&lt;br /&gt;
* [http://www.biographi.ca/009004-119.01-e.php?&amp;amp;id_nbr=1768&amp;amp;interval=20&amp;amp;&amp;amp;PHPSESSID=uu1h27cs097bjjgrrtiv97pb67 Biography of John Bradstreet at the &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of Canadian Biography Online.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 9. April 2010&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fort Frontenac|3=S}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=44/14/0.40/N |EW=76/28/42.56/W |type=landmark |region=CA-ON}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage (Frühe Neuzeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:National Historic Site of Canada in Ontario]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siebenjähriger Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Kanada|Frontenac]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Nordamerika|Frontenac]]&lt;/div&gt;</summary>
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