<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Forster_Stadteisenbahn</id>
	<title>Forster Stadteisenbahn - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Forster_Stadteisenbahn"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forster_Stadteisenbahn&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T09:08:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forster_Stadteisenbahn&amp;diff=1306122&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Suhusa2: Deutsche Übersetzung der Bildunterschrift eingefügt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forster_Stadteisenbahn&amp;diff=1306122&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-22T19:29:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Deutsche Übersetzung der Bildunterschrift eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot; &lt;br /&gt;
{{BS-header|Forster Stadteisenbahn}}&lt;br /&gt;
{{BS-daten&lt;br /&gt;
|DE-KBS=&lt;br /&gt;
|STRECKENNR=&lt;br /&gt;
|LÄNGE=24&lt;br /&gt;
|SPURWEITE=1000 und 1435&lt;br /&gt;
|SPURWEITENKATEGORIE=nein&lt;br /&gt;
|STROMG=&lt;br /&gt;
|STROMW=&lt;br /&gt;
|STROMD=&lt;br /&gt;
|ZAHNSTANGE=&lt;br /&gt;
|NEIGUNGA=&lt;br /&gt;
|NEIGUNG=&lt;br /&gt;
|RADIUS=15&lt;br /&gt;
|V-MAX= 8&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_FOTO=&lt;br /&gt;
|PIXEL_FOTO=&lt;br /&gt;
|TEXT_FOTO=&lt;br /&gt;
|BILDPFAD_KARTE=&lt;br /&gt;
|PIXEL_KARTE=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[File:Schwarze Jule Plan.gif|thumb|Gleisplan der Stadteisenbahn in Forst (Lausitz)]]Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forster Stadteisenbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forster Stadtbahn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.stillgelegt.de/forst/forst-1.htm www.stillgelegt.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; war eine [[meterspur]]ige [[Kleinbahn]] in der Stadt [[Forst (Lausitz)]], die als [[Industriestammgleis|Industrieanschlussbahn]] zur Bedienung von Industriebetrieben diente. Sie war von 1893 bis 1965 in Betrieb. Im Volksmund wurde sie auch &amp;#039;&amp;#039;Jule&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Jule&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Umgespurter Güterwagen (Forst).jpg|mini|Aufgebockter Güterwagen im Forster Textilmuseum]]&lt;br /&gt;
Die Stadt Forst war im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der Textilindustrie geworden. Zahlreiche Tuchfabriken waren in der Stadt angesiedelt. Die Versorgung der Fabriken mit Rohstoffen, vor allem von Kohle, wurde zum Problem. Der Transport mit [[Fuhrwerk|Pferdefuhrwerk]]en war umständlich und teuer. So gab es seit 1890 Pläne, eine innerstädtische [[Industriestammgleis|Anschlussbahn]] zu errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Lokalbahn Aktien-Gesellschaft]] (LAG) aus München unterbreitete dem Magistrat das Angebot einer meterspurigen Bahn, auf der [[Normalspur]]-[[Güterwagen]] mit [[Rollbock|Rollböcken]] befördert werden sollten. Am 28. Juli 1892 erhielt die LAG die [[Konzession]]surkunde. Am 8. Mai 1893 wurde der Betrieb eröffnet. Die Bahn war als [[nebenbahn]]ähnliche Kleinbahn errichtet und konzessioniert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ersten vollen Betriebsjahr wurden bereits 120.400 Tonnen Güter befördert. 1914 waren es 220.760 Tonnen. Mit dem 1. Januar 1920 ging die Bahn in das Eigentum der Stadt über, da diese die Anlage einer elektrischen [[Straßenbahn]] plante. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bahn wurde nach 1945 nicht verstaatlicht, sondern blieb ein kommunaler Betrieb. Zusammen mit der [[Strausberger Eisenbahn]] und der [[Spremberger Stadtbahn]] war sie somit eine von nur drei regional tätigen Eisenbahnbetrieben in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]], die nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] nicht von der gesamtstaatlichen [[Deutsche Reichsbahn (1945–1993)|Deutschen Reichsbahn]] übernommen wurden. Die Aufsicht über diese Bahnen – wie auch für [[Straßenbahn]]en und andere Bahnen des öffentlichen Verkehrs wie zum Beispiel [[Pioniereisenbahn]]en – hatte die den jeweiligen [[Rat des Bezirkes|Räten der Bezirke]], Abteilung Wirtschaft, zugeordnete bezirkliche Bahnaufsicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Zerstörung der Stadt waren viele [[Gleisanschluss|Gleisanschlüsse]] überflüssig geworden, dennoch wurden 1959 immer noch 223.000 Tonnen Güter befördert. In den 1960er Jahren galt die Bahn dem zunehmenden Kraftverkehr als Verkehrshindernis, zudem waren Lastkraftwagen als Alternative leichter verfügbar geworden. Nachdem der Stadtrat die Stilllegung beschlossen hatte, fuhr am 31. August 1965 der letzte Zug durch die Stadt. Zum 31. Dezember wurde der Betrieb auch formell [[Streckenstilllegung|stillgelegt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlagen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Forst Textilmuseum.JPG|mini|Ehemaliger Anschluss der &amp;#039;&amp;#039;Tuchfabrik Daniel Noack&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Betriebsmittelpunkt war der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Stadtbahnhof&amp;#039;&amp;#039;, wo drei Rollbockgruben zur Verfügung standen. Dieser befand sich nördlich des [[Bahnstrecke Cottbus–Żary|Forster Staatsbahnhofs]]. Die beiden Bahnhöfe waren durch ein normalspuriges Gleis der Stadteisenbahn verbunden. Die Gleisanlagen in der Stadt bestanden überwiegend aus [[Rillenschiene]]n und waren ringförmig angelegt, so dass die Bedienung der zahlreichen Gleisanschlüsse überwiegend in Rundfahrten erfolgte. Außer einem großen Ring gab es durch weitere Verbindungsgleise auch drei kleinere Ringe. Es gab sechs [[Ausweiche]]n beziehungsweise Umsetzstellen, in weniger befahrenen Straßen, außerdem vier [[Gleisdreieck]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Eröffnung umfasste das Gleisnetz 17,155 km und 59 Gleisanschlüsse, 1934 waren es 24 km und 98 Anschlüsse. Die kleinsten Bögen hatten einen Halbmesser von 15 m. Als Achsfahrmasse war ein Gewicht von neun Tonnen zugelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb ==&lt;br /&gt;
Mit eigenen Normalspurlokomotiven holte die Stadteisenbahn die Wagen im [[Bahnhof Forst (Lausitz)]] an der [[Bahnstrecke Cottbus–Żary|Bahnstrecke aus Cottbus]] ab und verlud diese im Stadtbahnhof auf Rollböcke. Bis zu vier, später auch fünf Normalspurwagen durften in einem Zug befördert werden. Die Rollböcke wurden mit Stangen gekuppelt, es gab keine durchgehende Bremse; daher betrug die Höchstgeschwindigkeit nur acht Kilometer in der Stunde. Die ringförmigen Gleisanlagen erlaubten es, mehrere Züge gleichzeitig fahren zu lassen. Alle Fahrten erfolgten nach Bedarf, ein Fahrplan existierte nicht. Die Wagen wurden rückwärts in die Anschlüsse geschoben. Auch zur Einfahrt in den Stadtbahnhof wurden die Züge geschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fahrzeuge ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarze Jule, Lok No 36.JPG|mini|Museal erhaltene Lokomotive Nummer 36]]&lt;br /&gt;
Bei Eröffnung waren zwei Regelspurlokomotiven und sechs Schmalspurlokomotiven vorhanden. Die Regelspurlokomotiven (LAG 30 und 31) waren von anderen Bahnen der Gesellschaft übernommen worden, sie wurden später gegen andere Lokomotiven (LAG 38, [[Füssen (Lokomotive)|LAG 6]]) ausgewechselt. Schließlich kaufte die Stadt Forst noch eine Lokomotive, die keine Nummer erhielt. Die Schmalspurlokomotiven ([[LAG Nr. 32 bis 37|LAG 32 bis 37]]) wurden 1893 von der Lokomotivfabrik [[Krauss-Maffei|Krauss]] hergestellt und waren als [[Dampflokomotive (Bauart)#Tramway- oder Kastenlokomotive|Kastenlokomotiven]] ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1922 bis 1925 wurden drei weitere Schmalspurlokomotiven mit den Nummern 1 bis 3 vom selben Hersteller beschafft. Von anfänglich 48 Rollböcken wuchs der Bestand bis 1927 auf 128 Rollböcke an, außerdem gab es zehn offene und fünf gedeckte Güterwagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lokomotive 36 wurde nach der Einstellung vom [[Verkehrsmuseum Dresden]] übernommen und 2012 nach Forst zurückgebracht. Geplant ist eine Präsentation im [[Forster. Museum für Textil- und Industriegeschichte Lausitz]], bei dem ein Anbau errichtet wird. Das Museumsgebäude ist eine ehemalige Tuchfabrik, die über einen Gleisanschluss verfügte. Zwei Rollböcke der [[Ottensener Industriebahn]] wurden als weitere Exponate erworben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor= | Titel=Denkmal für Forster Stadteisenbahn geplant. | Sammelwerk= Die Museums-Eisenbahn | Nummer= 3 | Datum=2017 | Seiten= | ISSN= 0936-4609}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Denkmalschutz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Forst Gubener Str 2013.JPG|mini|Markierung der Gleislage in der Gubener Straße, 2013]]&lt;br /&gt;
Der Betriebsbahnhof sowie die Gleisanlagen im Forster Stadtgebiet stehen unter Denkmalschutz. Die verbliebenen Gleise, die noch im alten Straßenpflaster liegen, sind häufig unterbrochen und teilweise wurde Asphalt in die Rillen gegossen. Bei der Fahrbahnerneuerung in der Gubener Straße im Jahr 2012 wurden die Gleise in Abstimmung mit der Denkmalbehörde entfernt und die ehemalige Lage der Stadtbahngleise durch eine Steinmarkierung im Asphalt dauerhaft gekennzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09125491}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Klaus Jünemann, [[Erich Preuß]]|Titel=Schmalspurbahnen zwischen Spree und Neiße|Verlag=Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen|Ort=Berlin|Datum=1988|ISBN=3-344-00307-0}}&lt;br /&gt;
* Guido Wranik: &amp;#039;&amp;#039;Mitten durch Forst. 125 Jahre Forster Stadteisenbahn&amp;#039;&amp;#039;. Eisenbahnkurier 5/2018, S. 48–53.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Denkmaldatenbank des Landes Brandenburg|09125491}}&lt;br /&gt;
* [http://www.schwarze-jule.de Hobbyseite über die Forster Stadteisenbahn]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http://www.lr-online.de/regionen/forst/Granit-zeichnet-bald-Jule-Schienenverlauf-nach;art1052,3719665 Granit zeichnet bald Jule-Schienenverlauf nach]. In: Lausitzer Rundschau vom 14. April 2012.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* {{Quelle Denkmalliste Brandenburg|SPN}}&lt;br /&gt;
* [http://www.deutschefotothek.de/obj71054400.html Meßtischblatt 4253, Forst, 1940], mit den Gleistrassen der Forster Stadteisenbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahngesellschaft (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Forst (Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bahnstrecke in Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Forst (Lausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Spree-Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 1000 mm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spurweite 1435 mm]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Suhusa2</name></author>
	</entry>
</feed>