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	<title>Formica lemani - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:21:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Formica_lemani&amp;diff=2374484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-09T22:02:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Formica lemani&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Jean Bondroit|Bondroit]], 1917&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Waldameisen&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Formica&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Schuppenameisen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Formicinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Ameisen&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Formicidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Vespoidea&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Stechimmen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Aculeata&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Formica lemani (Ants on Ilkley Moor) - geograph.org.uk - 874522.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Formica lemani&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Schuppenameisen]] (Formicinae) gehört zur [[Gattung (Biologie)|Gattung]] der [[Waldameisen]] (&amp;#039;&amp;#039;Formica&amp;#039;&amp;#039;) und dort zur Untergattung der [[Sklavenameisen]] (&amp;#039;&amp;#039;Serviformica&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die Arbeiterinnen werden etwa 3 bis 6 Millimeter lang, die Königinnen 10 bis 12 Millimeter. Wie typisch für die Untergattung &amp;#039;&amp;#039;Serviformica&amp;#039;&amp;#039; ist der Kopfhinterrand gerade und nicht eingebuchtet und das Schaftglied (Scapus) der Antennen relativ lang. &amp;#039;&amp;#039;Formica lemani&amp;#039;&amp;#039; ist durchgehend schwarzgrau gefärbt, rot gefärbte Partien des Mesosoma sind nicht vorhanden. Der Körper ist relativ matt und wenig glänzend. Die Art ähnelt ihrer Schwesterart [[Grauschwarze Sklavenameise|&amp;#039;&amp;#039;Formica fusca&amp;#039;&amp;#039;]] sehr und ist ohne mikroskopische Untersuchung nicht von dieser zu unterscheiden, früher wurde sie oft nur als Form oder Unterart von dieser betrachtet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.antweb.org/description.do?genus=formica&amp;amp;name=lemani&amp;amp;rank=species&amp;amp;project=allantwebants Formica lemani bei Antweb]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die morphologische Unterscheidung zu &amp;#039;&amp;#039;fusca&amp;#039;&amp;#039; ist ausschließlich über die Behaarung möglich. Dazu sind die Haare an verschiedenen Körperpartien (Femora, Pronotum, Mesonotum) zu zählen. &amp;#039;&amp;#039;Formica lemani&amp;#039;&amp;#039; weist dabei jeweils mehr Haare auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seifert&amp;quot;&amp;gt;Bernhard Seifert: Ameisen beobachten, bestimmen. Naturbuch Verlag, Augsburg, 1996. ISBN 3-89440-170-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seppä&amp;quot;&amp;gt;Seppä, Perttu; Helanterä, Heikki Oskari; Trontti, Kalevi; Punttila, Pekka; Chernenko, Anton; Martin, Stephen J.; Sundström, Liselotte The many ways to delimit species: hairs, genes and surface chemistry. Myrmecological news vol 15: 31-41.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl manchmal Einzeltiere (vor allem kleine Arbeiterinnen) nicht sicher einer der Arten zuzuordnen sind, ist die Zuordnung von Nestern in der Regel problemlos möglich. Die Arten sind anhand der Kohlenwasserstoff-Signatur ihrer Kutikula und genetisch unterscheidbar&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seppä&amp;quot; /&amp;gt;. Bei den genetischen Untersuchungen ergaben sich keinerlei Hinweise auf die Bildung von Hybriden mit &amp;#039;&amp;#039;fusca&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Formica lemani&amp;#039;&amp;#039; lebt in Europa in den Alpen über die deutschen Mittelgebirge bis in den Norden Skandinaviens, sie kommt auch in Großbritannien vor&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seppä&amp;quot; /&amp;gt;. In Großbritannien lebt sie in Schottland und Wales sowie in Moorland im Südwesten, fehlt aber im Südosten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bwars.com/index.php?q=ant/formicidae/formicinae/formica-lemani Formica lemani bei bwars.com]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Sie lebt auch in Irland, wo &amp;#039;&amp;#039;fusca&amp;#039;&amp;#039; nur im äußersten Süden vorkommt. Sie fehlt überall in der Ebene und in tieferen Lagen weitgehend, kommt hier aber sehr selten und ausnahmsweise in sehr kühlen [[Mikrohabitat]]en, z.&amp;amp;nbsp;B. an Moorrändern, vor. Nachweise liegen nach Osten hin bis in die Mongolei vor&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Pfeiffer, Roland Schultz, Alexander Radchenko, Seiki Yamane, Michal Woyciechowski, Aibek Ulykpan, Bernhard Seifert (2006): A Critical Checklist of the Ants of Mongolia (Hymenoptera: Formicidae) Bonner zoologische Beiträge Band 55 Heft 1: 1–8.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Formica lemani&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Formica fusca&amp;#039;&amp;#039; zeigen ein vikariierendes Verbreitungsmuster, d.&amp;amp;nbsp;h., sie kommen nur sehr selten im selben Lebensraum gemeinsam oder nebeneinander vor. Generell ist &amp;#039;&amp;#039;lemani&amp;#039;&amp;#039; in klimatisch oder lokalklimatisch kühleren Lebensräumen verbreitet. So kommt sie in Skandinavien weiter nach Norden und in den Gebirgen in größeren Höhen vor. Generell kommt &amp;#039;&amp;#039;fusca&amp;#039;&amp;#039; bevorzugt in der Ebene und in geringen Meereshöhen vor, &amp;#039;&amp;#039;lemani&amp;#039;&amp;#039; in den Höhenstufen darüber ([[Höhenstufe (Ökologie)|collin]] bis [[Höhenstufe (Ökologie)|subalpin]]). In den deutschen Mittelgebirgen ersetzt sie &amp;#039;&amp;#039;fusca&amp;#039;&amp;#039; ab ca. 450 Meter Höhe&amp;lt;ref&amp;gt;O. Eichhorn (1971):  Zur Verbreitung und Ökologie von Formica fusca L. und F. lemani Bondroit in den Hauptwaldtypen der mitteleuropäischen Gebirgswälder (zugleich ein Beitrag zum &amp;quot;Weißtannenproblem&amp;quot; im Thüringer Wald). Zeitschrift für Angewandte Entomologie 68: 337-344. [http://archive.org/details/ants_13368 Volltext]&amp;lt;/ref&amp;gt;, in den Alpen oberhalb von etwa 700 bis 1000 Meter&amp;lt;ref&amp;gt;Florian Glaser (2009): Die Ameisen des Fürstentums Liechtenstein (Hymenoptera, Formicidae). Naturkundliche Forschung im Fürstentum Liechtenstein 26. ISBN 978-3-9523234-3-4&amp;lt;/ref&amp;gt;. In den Alpen erreicht sie 2400 Meter Meereshöhe&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seifert&amp;quot; /&amp;gt;, kommt aber nur selten oberhalb der Waldgrenze, z.&amp;amp;nbsp;B. in alpinen Rasen, vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland ist die Art in höheren Lagen mäßig häufig und ungefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Formica lemani&amp;#039;&amp;#039; ist sowohl in bewaldeten wie in offenen Lebensräumen verbreitet. Sie lebt in lichten Wäldern aller Art, Wiesen und anderen vegetationsbestandenen Habitaten, meidet aber das Innere geschlossener Wälder. In Skandinavien ist sie typisch für jüngere Nadelwälder und -forste mit noch nicht geschlossenem Kronendach. In Bezug auf die Bodenfeuchte ist sie wenig wählerisch. Generell unterscheidet sich das von ihr besiedelte Lebensraumspektrum kaum von demjenigen von &amp;#039;&amp;#039;fusca&amp;#039;&amp;#039;. Die Art begründet Nester sowohl in totem Holz (Baumstubben) wie auch im Erdreich oder unter Steinen. Sie legt bevorzugt senkrechte, relativ wenig verzweigte Tunnelsysteme an&amp;lt;ref&amp;gt;Jerome Buhl, Jacques Gautrais, Jean Louis Deneubourg, Pascale Kuntz, Guy Theraulaz (2006): The growth and form of tunnelling networks in ants. Journal of Theoretical Biology 243: 287–298.&amp;lt;/ref&amp;gt;. &amp;#039;&amp;#039;Formica lemani&amp;#039;&amp;#039; ernährt sich vor allem räuberisch (zoophag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Untersuchungen zur genetischen Struktur kommen bei der Art bevorzugt Nester vor, die von einer einzelnen Königin begründet werden, aber auch Nester mit mehreren Königinnen&amp;lt;ref&amp;gt;Seppä, P., Helantera, H., Chernenko, A., Troniti, K., Punttila, P., Sundström, L. (2009): Population genetics of the black ant Formica lemani (Hymenoptera: Formicidae). Biological Journal of the Linnean Society 97: 247–258. {{doi|10.1111/j.1095-8312.2009.01192.x}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Art ist nicht besonders ausbreitungsstark und gehört in neu entstandenen Biotopen nicht zu den Erstbesiedlern. Sie scheint aber etwas ausbreitungsstärker zu sein als &amp;#039;&amp;#039;fusca&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Formica lemani&amp;#039;&amp;#039; ist Wirtsart für die sozialparasitische [[Schwebfliegen]]-Art &amp;#039;&amp;#039;[[Microdon mutabilis]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;G. W. Elmes, B. Barr, J.A. Thomas, R.T. Clarke (1999): Extreme host specificity by Microdon mutabilis (Diptera: Syrphiae), a social parasite of ants.  Proceedings of the Royal Society London Series B vol. 266 no. 1418: 447-453. {{doi|10.1098/rspb.1999.0658}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Larven der Schwebfliege leben bis zu zwei Jahren in den Nestern, wo sie sich von Ameisenbrut ernähren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nestgründung: [[claustral]]&lt;br /&gt;
* Königinnen: [[Polygynie|polygyn]]&lt;br /&gt;
* Schwärmzeit: Mitte Juni bis Ende September&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* http://www.ameisenforum.de/artbeschreibungen-steckbriefe/40800-formica-lemani.html?ltr=F&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ameisen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Formicidae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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