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	<title>Ford RS200 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:01:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ford_RS200&amp;diff=881459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Luitold am 3. Mai 2025 um 08:55 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-03T08:55:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell&lt;br /&gt;
| Marke      = [[Ford]]&lt;br /&gt;
| Modell     = RS200&lt;br /&gt;
| Bild       = Ford_RS200.jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt = &lt;br /&gt;
| von        = 1986&lt;br /&gt;
| bis        = 1989&lt;br /&gt;
| Klasse     = [[Rennwagen]]&lt;br /&gt;
| Versionen  = [[Coupé]]&lt;br /&gt;
| Motoren    = [[Ottomotor]]&amp;lt;br /&amp;gt;1,8 Liter&amp;lt;br /&amp;gt;(184 kW)&lt;br /&gt;
| Länge      = 4000&lt;br /&gt;
| Breite     = 1752&lt;br /&gt;
| Höhe       = 1345&lt;br /&gt;
| Radstand   = 2530&lt;br /&gt;
| Gewicht    = 1050&lt;br /&gt;
| Vorgänger  = Entwicklungsbasis [[Ford Escort RS1700T|RS1700T]]&lt;br /&gt;
| Nachfolger = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford RS200&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein zweisitziges [[Coupé|Sportcoupé]] des europäischen Zweigs der [[Ford Motor Company]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Ford RS200 war ausschließlich für den Einsatz im [[Rallye]]sport in der damaligen [[Gruppe&amp;amp;nbsp;B]] konzipiert worden und wies daher die dafür typischen Merkmale wie einen [[Allradantrieb]] und einen [[Mittelmotor]] auf. Für die [[Motorsport-Homologation|Homologation]] in der Gruppe&amp;amp;nbsp;B musste lediglich eine Serie von 200 Fahrzeugen produziert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der RS200 wurde ab 1983 entwickelt, nachdem das auf dem [[Ford Escort|Escort]] der dritten Baureihe basierende Projekt [[Ford Escort RS1700T|RS1700T]] (mit Hinterradantrieb) vorzeitig wegen befürchteter Erfolglosigkeit von Ford abgebrochen wurde. Bis 1985 waren die Teile für alle benötigten 200 Fahrzeuge hergestellt, komplettiert wurden mutmaßlich aber nur 140 bis 146 Autos. Auch deswegen, weil man einen Teil der noch nicht komplett fertiggestellten Fahrzeuge für benötigte Ersatzteile später wieder in ihre Einzelteile zerlegte. Außerdem wurden einige Testfahrzeuge von Ford selbst verschrottet. Heutzutage sind rund 140 Ford RS200 bekannt, die man als &amp;#039;&amp;#039;genuine&amp;#039;&amp;#039; (engl. für authentisch) bezeichnet, weil sie von Ford respektive im Ford-Auftrag komplettiert wurden. Darüber hinaus gibt es sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Bitsa cars&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;bits&amp;#039;&amp;#039; = engl. für [Ersatz-]Teile), die nachträglich aus Originalteilen mit Ford-Seriennummern entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name entstand aus der Abkürzung für &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;R&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;allye &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;port und der für die Homologation notwendigen Stückzahl. Die sechs [[Prototyp (Technik)|Prototypen]] des RS200 wurden ebenso wie die restlichen Fahrzeuge bei [[Reliant]] in [[Shonstone]] gebaut. Das Auto wurde als Straßen- und Rallyeversion ausgeliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ende 1986 mit dem Verkauf des RS200 begonnen wurde, kostete ein Fahrzeug rund 150.000&amp;amp;nbsp;DM (rund 75.000&amp;amp;nbsp;Euro).&amp;lt;ref name=&amp;quot;Traum&amp;quot;&amp;gt;Alex Gabbard, Graham Robson: &amp;#039;&amp;#039;Traumautos&amp;#039;&amp;#039; S. 78–83; Lechner Verlag Wien–Genf, 1990, ISBN 3-85049-040-8&amp;lt;/ref&amp;gt; 1989 kostete ein RS200 mit allen möglichen Wunschausstattungen um die 200.000&amp;amp;nbsp;DM.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Traum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der RS200 bleibt – zusammen mit dem [[Ford Sierra RS Cosworth#Sierra RS500 (1987)|Sierra RS500]] und dem [[Ford Focus#Focus RS500|Focus RS500]] – eines der seltensten Fahrzeuge aus Fords RS-Serie. Daher haben Ford RS200 heute einen Schätzwert von über 150.000&amp;amp;nbsp;Euro.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung und Homologation ==&lt;br /&gt;
Das Projekt [[Ford Escort RS1700T|Escort RS1700T]] wurde 1983 nach vierjähriger Entwicklungszeit eingestellt. Das Konzept eines Fahrzeugs mit Frontmotor und Hinterradantrieb war angesichts der Erfolge der Audis mit [[quattro-Antrieb]] im Rallyesport überholt, weshalb der RS1700T – obwohl fertig entwickelt – nicht mehr für den Einsatz in der Rallye-Weltmeisterschaft homologiert wurde. Ford konzentrierte sich ab 1983 auf die Entwicklung eines Allradfahrzeugs unter maximaler Ausnutzung der durch die Gruppe B gegebenen Möglichkeiten. Die Türen, die Windschutzscheibe und Teile der Dachpartie stammen deshalb vom [[Ford Sierra]]. Der Rest des Fahrzeugs ist eine völlig eigenständige Entwicklung, die – mit Ausnahme einiger Einzelteile – mit keinem anderen Fahrzeug von Ford Ähnlichkeiten aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil das Projekt durch die lange Entwicklungszeit des RS1700T bereits erheblich unter Zeitdruck stand, wurde dessen Motor nahezu unverändert übernommen. Der Hubraum des von [[Cosworth]] entwickelten [[Cosworth BD|BDT-Motors]] wurde für den Einsatz im RS200 durch Aufbohren der Zylinder minimal erhöht. Es heißt, diese Maßnahme wurde durchgeführt, da die Motoren nach der zweijährigen Lagerung „gereinigt“ werden mussten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;shrine&amp;quot;&amp;gt;[https://rallygroupbshrine.org/the-group-b-cars/rally-cars/ford-rs200/ Ford RS200] auf rallygroupbshrine.org, abgerufen am 14. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt; Wahrscheinlicher ist jedoch, dass der Hubraum des Motors an das Fahrzeuggewicht angepasst wurde. Das Reglement der Gruppe B sah vor, dass die Fahrzeuge in verschiedenen Hubraumklassen starteten, für die es jeweils ein vorgeschriebenes Mindestgewicht gab. Für Fahrzeuge mit Turboaufladung wurde der Hubraum mit dem Faktor 1,4 multipliziert. Der ursprüngliche Motor des RS1700T mit 1778 Kubikzentimetern hatte einen rechnerischen Hubraum von 2489 Kubikzentimetern und wäre in die Klasse bis 2,5 Liter Hubraum eingestuft worden. Durch die erheblich aufwendigere Technik des Allradantriebs und der Einzelradaufhängung mit doppelten Querlenkern und jeweils zwei [[Feder-Dämpfer-Einheit]]en war der RS200 zu schwer für die Klasse bis 2,5 Liter Hubraum. Der Motor mit 1803 Kubikzentimetern und rechnerischen Hubraum von 2524 Kubikzentimetern ermöglichte die Einstufung in die Klasse bis 3,0 Liter Hubraum mit einem Mindestgewicht von 960 Kilogramm. Die Homologation mit der Nummer 280 wurde am 1. Februar 1986 für den „Ford RS 200 (1803.5)“ erteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fia&amp;quot;&amp;gt;[https://historicdb.fia.com/car/ford-rs-200-18035 FIA Historic Database Ford RS 200 (1803.5) Homologation] auf historicdb.fia.com, abgerufen am 14. Juli 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingt durch den kleinsten Hubraum in der Klasse bis 3,0 Liter, in der für Fahrzeuge mit Turboaufladung Motoren bis 2142,8 Kubikzentimeter möglich waren, fehlte dem RS200 im Vergleich zu anderen Fahrzeugen Motorleistung. Um diesen Nachteil auszugleichen, wurde bei Ford ein „Evolutionsmodell“ des RS200 entwickelt. Der von [[Brian Hart]] entwickelte Motor mit 2137 Kubikzentimeter Hubraum reizte das zulässige Maximum in der Klasse bis 3,0 Liter aus, sollte zwischen 330&amp;amp;nbsp;kW (450&amp;amp;nbsp;PS) und etwa 480&amp;amp;nbsp;kW (etwa 650&amp;amp;nbsp;PS) leisten und ein deutlich höheres Drehmoment als der bisherige Motor von Cosworth haben. Eine noch höhere Leistung wäre durch eine weitere Erhöhung des Ladedrucks möglich gewesen, allerdings nur mit deutlich reduzierter Haltbarkeit der Motoren. Die Evolutionsmodelle hatten ein überarbeitetes Fahrwerk und verbesserte Bremsen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;shrine&amp;quot; /&amp;gt; Der für die Saison 1987 geplante Einsatz der „Evolutionsmodelle“ fand wegen der Einstellung der Gruppe B nicht mehr statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
=== Motor ===&lt;br /&gt;
Der [[OHC-Ventilsteuerung|DOHC]]-Vierzylindermotor des RS200 mit 16 Ventilen und Turboaufladung wurde ab 1967 von Cosworth als [[Cosworth BD]] (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;B&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;elt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;d&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;riven) entwickelt. Dazu wurde der [[Ford Kent|Kent-Motor]] von Ford durch Cosworth mit einem Vierventilzylinderkopf mit zwei [[Zahnriemen|riemengetriebenen]] obenliegenden Nockenwellen ausgerüstet. Dieser Motor war ab Werk in den ersten beiden Baureihen des [[Ford Escort]] eingebaut. Die RS1600 bzw. RS1800 waren und sind im Renn- und vor allem im Rallyesport sehr erfolgreich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cosworth-BDT-Motor des RS200 hat 86&amp;amp;nbsp;mm Bohrung und 77,62&amp;amp;nbsp;mm Hub, woraus sich ein Hubraum von 1803&amp;amp;nbsp;Kubikzentimetern ergibt. Der Motor wurde aus dem aufgegebenen Projekt des [[Ford Escort RS1700T|Escort RS1700T]] übernommen, hat aber [[Trockensumpfschmierung]] und verbesserte Wasser- und Kraftstoffpumpen. Der Auspuffkrümmer ist ein Schweißteil aus hitzebeständigen Stahlrohren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Turbolader]] des Fahrzeugs stammte von [[Garrett AiResearch|Garrett]] und war eine Evolution der Modelle T03 und T04.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 184&amp;amp;nbsp;kW (250&amp;amp;nbsp;PS) des Serienfahrzeugs konnten – in erster Linie durch eine Erhöhung des Ladedrucks – für den Renneinsatz deutlich gesteigert werden. Die Rennversion der Saison 1986 erreichte Leistungen von über 309&amp;amp;nbsp;kW (420&amp;amp;nbsp;PS)&amp;lt;ref name=&amp;quot;fia&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Rallye-WM-Saison 1987 sollten 20 Einheiten des RS200 mit BDT-E-Motoren (E für Evolution; mit 2137&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; Hubraum) homologiert werden. Der Motor wurde von dem Briten [[Brian Hart]] entwickelt und sollte zwischen 330&amp;amp;nbsp;kW (450&amp;amp;nbsp;PS) und etwa 480&amp;amp;nbsp;kW (etwa 650&amp;amp;nbsp;PS) leisten. Durch das frühe Ende der Gruppe B im internationalen Motorsport wurden diese Motoren dann von Privatfahrern in [[Rallycross]]-Rennwagen als sogenannte Ford RS200 E2 eingesetzt, einige weitere Evo-Motoren wurden aber auch in Straßenfahrzeugen verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Getriebe und Übersetzung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ford RS200 engine - Flickr - andrewbasterfield.jpg|miniatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fahrzeug hat drei [[Sperrdifferential|Selbstsperrdifferentiale]] von [[Ferguson Research|Ferguson]], um die vier Räder anzutreiben. Eines wurde als Mitteldifferential nahe dem Fünfganggetriebe eingebaut, die anderen zwei waren an den Achsen angebracht. Das Mitteldifferential verteilte die Leistung auf griffigem Untergrund zu 37 % auf die Vorderachse und 63 % an die Hinterachse. In den für den Rallyesport vorbereiteten Fahrzeugen kann das Mitteldifferential über einen Handhebel im Cockpit ganz gesperrt werden, um auf glatten Oberflächen die Kraftverteilung von der Haftung der Räder abhängig &amp;lt;!--mehr Haftung, mehr Kraft, die Räder drehen gleich schnell --&amp;gt;zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 16-Zoll-Räder sind aus Aluminium und wurden mit den ersten Pirelli-Reifen der Spezifikation P700 225/50 VR 16 bestückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufhängung und Bremsen ===&lt;br /&gt;
Die Bremsen waren innenbelüftete Scheibenbremsen mit 285&amp;amp;nbsp;mm Durchmesser und Aluminium-Sätteln mit vier Kolben. Es gab keinen Bremskraftverstärker. Die Räder waren an breiten Dreiecksquerlenkern mit Doppeldämpfern aufgehängt, die für doppelte Schraubenfedern vorbereitet waren, obwohl nur einfache Federn benutzt wurden. Die Zahnstangenlenkung war von der des Ford Sierra abgeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karosserie und Interieur ===&lt;br /&gt;
Der RS200 wurde als Links- und Rechtslenker produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Karosserie]] wurde vom italienischen Designbüro [[Carrozzeria Ghia|Ghia]] in Zusammenarbeit mit der Ford-Motorsport-Abteilung in Boreham (Essex) entwickelt und bei Reliant gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.aronline.co.uk/the-converters/tickford/tickfords-ford-rs200-road-car-production/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als [[Fahrgestell|Chassis]] diente ein [[Gitterrahmen]], die Hülle war aus [[Glasfaserverstärkter Kunststoff|glasfaserverstärktem Kunststoff]]. Die Dachverkleidung und die Türrahmen bestanden aus Kunststoff, der mit einer Mischung aus Glas-, Kohlenstoff- und Aramidfasern verstärkt war. Um Gewicht zu sparen, wurde [[Polymethylmethacrylat|PMMA]] für die seitlichen und hinteren Fenster verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da das Reglement der Gruppe&amp;amp;nbsp;B zwingend die Herleitung der Karosserie von einem Serienauto vorschrieb und verlangte, dass Windschutzscheibe, Dachpartie zwischen A- und B-Säule sowie die Türen in Form und Material von einem Serienmodell stammen mussten, wurden diese Teile vom [[Ford Sierra|Sierra]] benutzt. Im Rahmen von Evolutionsmodellen konnte das Material frei gewählt werden, deswegen wurden letztere später auf eine neue Konstruktion aus Faserverbundstoffen umgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der doppelwandige Treibstofftank aus Aluminium befand sich hinter den Sitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßenversion enthielt Sitze von Sparco in wahlweise Rot oder Schwarz, Fußmatten und Türverkleidungen sowie ein mit Leder bezogenes [[Ford Escort|Escort XR3i]]-Lenkrad. Teile des Armaturenbretts, insbesondere Schalter und Lüftungsdüsen, wurden vom [[Ford Fiesta ’84]] übernommen, das Design orientierte sich zudem an den Instrumententrägern des Escort und Sierra aus den 1980er Jahren. Die Straßenversion war ausschließlich in den Farben Weiß und Blau und sowohl als Rechts- als auch als Linkslenker erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Motorsport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:SchancheRS200-1992.jpg|miniatur|Ford RS200 E2 mit über 475&amp;amp;nbsp;kW (646&amp;amp;nbsp;PS) im [[Rallycross]]-Einsatz]]&lt;br /&gt;
In der [[Rallye-Weltmeisterschaft]] debütierte der RS200 im Jahre 1984 und fand mit dem [[Peugeot 205#Turbo 16|Peugeot 205 Turbo 16]], dem [[Lancia Delta S4]], dem [[MG Metro 6R4|ARG MG Metro 6R4]] und dem [[Audi quattro|Audi Sport quattro S1]] zumindest ebenbürtige Gegner. Im Rahmen der Gruppe B waren immer stärkere Motoren für die Fahrzeuge möglich, mit Leistungen von bis zu 378&amp;amp;nbsp;kW (500&amp;amp;nbsp;PS). Das Wettrüsten um die Führungsposition in dieser Gruppe motivierte selbst [[Ferrari]], mit dem [[Ferrari 288 GTO|GTO]] einen Neuanfang im Rallyesport zu versuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch die hohen Geschwindigkeiten machten den Sport weitaus gefährlicher als zuvor. In den Jahren 1985 und 1986 kam es zu einer Reihe schwerer Unfälle mit Todesopfern. Betroffen war auch der RS200, als bei der [[Rallye Portugal]] des Jahres 1986 der Portugiese Joaquím Santos mit seinem Wagen von der Strecke abkam. Dieser Unfall tötete drei Zuschauer und verletzte weitere 33. Auch der Schweizer [[Formel&amp;amp;nbsp;1|Formel-1]]-Pilot [[Marc Surer]] hatte 1986 bei der Hessen-Rallye in Deutschland einen schweren Unfall mit einem Ford RS200, bei dem sein Beifahrer Michel Wyder getötet wurde. Da bei der [[Rallye Korsika]] desselben Jahres der Lancia-Fahrer [[Henri Toivonen]] und sein Beifahrer [[Sergio Cresto]] verunglückt und in den Flammen ihres Lancia Delta S4 verbrannt waren, entschied die [[Fédération Internationale de l’Automobile|FIA]] zum Ende der Saison 1986, in der Rallye-WM die Gruppe-B-Fahrzeuge zu verbieten. Dies war das Aus für den RS200 und seine Konkurrenten. Das beste Resultat eines RS200 war der dritte Platz des Schweden [[Kalle Grundel]] bei der [[Rallye Schweden]] 1986.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1987 richtete sich die Aufmerksamkeit auf die Fahrzeuge der neuen Gruppe&amp;amp;nbsp;A, deren Homologation 5000 Serienfahrzeuge erfordert. Somit waren alle Hersteller gezwungen, Rallyefahrzeuge wieder aus in größeren Stückzahlen gebauten Serienmodellen abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Motorsportarten wurde der RS200 jedoch auch weiterhin eingesetzt und insbesondere in der [[Rallycross]]-Europameisterschaft konnte er von Anfang 1987 bis Ende 1992 Rennfahrern zu weiteren Erfolgen verhelfen. In den letzten Jahren werden die Fahrzeuge nur noch selten im Sporteinsatz bewegt, hauptsächlich bei Bergrennen (wie beim [[Pikes Peak International Hill Climb]]) oder bei nationalen Rallycross-Rennen in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und [[Irland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Ford RS200 – Straßenversion&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Motor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bauart: || 4-Zylinder-Turbo-Reihenmotor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Typ: || [[Cosworth BD|Cosworth BDT]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einbaulage: || längs, Mittelmotor&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ventile pro Zylinder: || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Ventilsteuerung: || [[OHC-Ventilsteuerung|DOHC]]; zwei obenliegende Nockenwellen, Zahnriemen, [[Tassenstößel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hubraum: || 1803&amp;amp;nbsp;cm³&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistung: || 184&amp;amp;nbsp;kW (250&amp;amp;nbsp;PS)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bei: || 6500&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Drehmoment: || 292&amp;amp;nbsp;Nm&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| bei: || 4500&amp;amp;nbsp;min&amp;lt;sup&amp;gt;−1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistungsgewicht: || 4,4&amp;amp;nbsp;kg/PS&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Motorsteuerung: || Bosch [[Motronic]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Sonstiges: || [[Trockensumpfschmierung]], Ölkühler, [[Garrett AiResearch|Garrett]]-Abgas[[turbolader]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=center | Kraftübertragung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb: || Allradantrieb&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Getriebe: || Manuelles Fünfgang-[[Fahrzeuggetriebe|Schaltgetriebe]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=center | Fahrwerk&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorne/Hinten: || Untere und obere Dreiecks[[querlenker]] mit [[Stabilisator (Automobil)|Stabilisatoren]] und jeweils zwei [[Feder-Dämpfer-Einheit]]en&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=center | Bremsen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorne/Hinten: || 4-Kolben-[[Festsattelbremse]], innenbelüftete [[Bremsscheibe]]n mit einem Durchmesser von 285&amp;amp;nbsp;mm, kein [[Bremskraftverstärker]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=center | Räder/Reifen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Vorne/Hinten: || Pirelli P700 in der Dimension 225/50&amp;amp;nbsp;R&amp;amp;nbsp;16 auf 8×16 Zoll großen Leichtmetallfelgen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=center | Messwerte&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 0–100&amp;amp;nbsp;km/h: || ca. 5,0&amp;amp;nbsp;s&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit: || 237&amp;amp;nbsp;km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=center | Besonderheiten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besonderheit: || Der RS200 ist ein Hochleistungssportwagen, der auf Grundlage des Gruppe-B-Reglements als reines Homologationsfahrzeug für den Rallyesport entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Neupreis: ||  ca. 150.000 bis 200.000 DM&amp;lt;ref name=&amp;quot;Traum&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dennis Foy: &amp;#039;&amp;#039;RS Fords in colour.&amp;#039;&amp;#039; Windrow &amp;amp; Greene, London 1991, ISBN 1-872004-71-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.rs200.org/ Historie jedes gebauten RS200 und seines Verbleibs] (englisch)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://www.autobild.de/tuning/autotuning/artikel.php?artikel_id=3733&amp;amp;artikel_seite=0|wayback=20061207152652|text=Autobild.de-Artikel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ford-Modelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Coupé]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rallyefahrzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rallycross-Fahrzeug]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Luitold</name></author>
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