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	<title>Ford P7 - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ford_P7&amp;diff=466194&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;MerlinS.69: Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-22T20:00:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox PKW-Modell&lt;br /&gt;
| Marke      = [[Ford]]&lt;br /&gt;
| Modell     = 17M/20M/26M (P7)&lt;br /&gt;
| Bild       = 2017-06-15 Ford Taunus 17M (P7b).jpg&lt;br /&gt;
| Bild zeigt = Ford 17M&lt;br /&gt;
| von        = 1967&lt;br /&gt;
| bis        = 1971&lt;br /&gt;
| Klasse     = [[Obere Mittelklasse]]&lt;br /&gt;
| Versionen  = [[Limousine]], [[Kombinationskraftwagen|Kombi]], [[Coupé]], [[Cabriolet]]&lt;br /&gt;
| Motoren    = [[Ottomotor]]en:&amp;lt;br /&amp;gt;1,7–2,6 Liter&amp;lt;br /&amp;gt;(44–92 kW)&lt;br /&gt;
| Länge      = 4673–4721&lt;br /&gt;
| Breite     = 1756&lt;br /&gt;
| Höhe       = 1464–1478&lt;br /&gt;
| Radstand   = 2705&lt;br /&gt;
| Gewicht    = 1050–1230&lt;br /&gt;
| Vorgänger  = [[Ford P5|Taunus 17M/20M (P5)]]&lt;br /&gt;
| Nachfolger = [[Ford Consul#Ford Consul (Europa, 1972–1975)|Ford Consul]]&amp;lt;br /&amp;gt;[[Ford Granada]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Automobil]] der [[obere Mittelklasse|oberen Mittelklasse]] der [[Ford Deutschland|Ford-Werke]] Köln mit [[V-Motor|V4- oder V6-Motoren]] und Hinterradantrieb, das als Ford 17M, 20M und 26M auf den Markt kam. Der Name bedeutet &amp;#039;&amp;#039;Projekt 7&amp;#039;&amp;#039; (d.&amp;amp;nbsp;h. die siebte neue [[Pkw]]-Konstruktion von Ford Deutschland nach Ende des Zweiten Weltkriegs).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von August 1967 bis Dezember 1971 wurden in den Ford-Werken in [[Köln-Niehl]] und [[Genk]] (Belgien) 567.482 Einheiten produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Modelle 20M und 26M wurden im Frühjahr 1972 vom [[Ford Granada]] abgelöst, während der mit dem Granada baugleiche Nachfolger des Ford 17M [[Ford Consul]] hieß.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Den Granada gab es ausschließlich mit V6-Motoren, hingegen konnte der Consul, der serienmäßig mit V4-Motoren ausgestattet war, optional ebenfalls mit V6-Motoren bestellt werden. Allerdings wurde der etwas weniger luxuriös ausgestattete Consul überwiegend mit den günstigeren V4-Motoren geordert. Der Consul GT, sowie der Granada Ghia, beide mit dem V6-3,0-Essex-Motor ausgestattet, sind heute in Sammlerkreisen die gefragtesten Versionen dieser beiden Modellreihen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem P7 endete bei Ford Köln die interne Bezeichnung „Projekt“ bei den Pkw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Modellgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Im August 1967 wurden der Ford&amp;amp;nbsp;17M und Ford&amp;amp;nbsp;20M (intern ursprünglich P7, nachträglich P7a) vorgestellt. Die beiden Typen trugen nicht mehr den Markennamen „Taunus“, sondern die Herstellerbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Ford&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Quellen ist zu lesen, dass es der deutschen Ford-Werke AG bis zur Gründung der [[Ford of Europe]] im Jahre 1967 nicht erlaubt war, „Ford“ als Markenbezeichnung an den Fahrzeugen zu verwenden. Deshalb trugen sie bis dahin keine Ford-Schriftzüge am Fahrzeug, ersatzweise war die Markenbezeichnung „Taunus“ angebracht. In der Literatur sind Hinweise zu finden, dass der Namenswechsel auch Ergebnis einer Meinungsumfrage war, deren Ergebnis lautete, dass ein Auto stets nur mit höchstens zwei Typenbezeichnungen (also beispielsweise „Ford“ und „17M“ oder [[Ford Taunus|„Ford“ und „Taunus“]]) benannt werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ford P7a (1967–1968) ===&lt;br /&gt;
Verglichen mit dem Vorgängertyp [[Ford P5]] blieb es bei der konventionellen Technik mit [[Frontmotor]] und [[Hinterradantrieb]]. Auch die inzwischen nicht mehr zeitgemäße hintere [[Starrachse]] an [[Feder (Technik)#Blattfeder|Längsblattfedern]] wurde beibehalten. Die vordere [[Einzelradaufhängung]] an [[MacPherson-Federbein]]en, [[Querlenker]]n und [[Stabilisator (Automobil)|Stabilisator]] wurde ebenfalls vom P5 übernommen. Bei unverändertem [[Radstand]] wurde die Spur etwas verbreitert. Auch die Gesamtlänge und -breite vergrößerten sich etwas. Weitere Merkmale waren [[Lenkgetriebe#Kugelumlauflenkung|Kugelumlauflenkung]], eine [[Zweikreisbremse|Zweikreis]]-Servobremse mit Scheiben vorn und Trommeln hinten. Auf Wunsch war eine [[Lichtmaschine#Drehstromlichtmaschine|Drehstromlichtmaschine]] erhältlich.&amp;lt;ref name=KFT67&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;FORD 17M/20M-MODELLE 1968&amp;#039;&amp;#039;. In: [[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]] 12/1967, S. 371–372.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neu war die Karosserie mit einem amerikanisch (beziehungsweise britisch) inspirierten leichten „Hüftschwung“ ([[Coke-Bottle-Linie|Coke-Bottle-Design]]), der jedoch anders als beim [[Opel Rekord C]] keine Auswirkung auf die Seitenscheibenhöhe hatte. Zur Einführung der neuen Modellreihe waren die Modelle 17M und 20M als zwei- und viertürige [[Limousine]]n, drei- und fünftürige [[Kombinationskraftwagen|Kombiversionen]] &amp;#039;&amp;#039;Turnier&amp;#039;&amp;#039; und als ein Hardtop-[[Coupé]] mit kürzerem Dach und flacher stehender Heckscheibe erhältlich. Den 17M gab es auch als Kastenwagen ohne hintere Fenster. Außerdem fertigte die Karosseriefirma [[Karl Deutsch GmbH]] in Köln-Braunsfeld in geringer Stückzahl eine [[Cabrio]]-Version.&amp;lt;!-- Ich habe dafür keine Belege gefunden: 17 Fahrzeuge wurden davon produziert, 10 sind erhalten geblieben (Quelle: Ford Club Norwegen). --&amp;gt; Für den Umbau wurden die zweitürigen Limousinen des P7a genutzt, beim Nachfolger P7b waren es die zweitürigen Coupés.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[V-Motor]]en wurden vom P5 übernommen und um eine neue 2,3-Liter-Ausführung des V6 erweitert. Außerdem kamen Varianten mit auf 8:1 verringerter Verdichtung und um 5&amp;amp;nbsp;PS geringerer Leistung ins Sortiment, diese konnten mit Normalbenzin betrieben werden.&amp;lt;ref name=KFT67/&amp;gt; Basis war weiterhin der 17M&amp;amp;nbsp;1500s mit V4-Motor und 60&amp;amp;nbsp;PS, dazu gab es den 17M mit 1,7-Liter-Motor (je nach Verdichtung 70/65&amp;amp;nbsp;PS). Den 20M gab es mit 2,0-Liter-V6 (je nach Verdichtung 90/85&amp;amp;nbsp;PS) und als 2,3-Liter-V6 mit 108&amp;amp;nbsp;PS. Für kurze Zeit (Juni und Juli&amp;amp;nbsp;1968) war er auch mit 125&amp;amp;nbsp;PS erhältlich. Basis war eine 3-Gang-Lenkradschaltung, besser ausgestattete Modelle kamen mit 4-Gang-Knüppelschaltung. Für alle Modelle ab 70&amp;amp;nbsp;PS gab es ein dreistufiges Automatikgetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 20M unterschied sich äußerlich vom 17M durch einen anderen Kühlergrill, ein anderes Heckblech mit anderen Rückleuchten, eine zusätzliche angedeutete Lufthutze auf der Motorhaube sowie Schwellerzierleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die angebotenen RS-Varianten sollten den sportlich orientierten Käufer ansprechen. Sie waren mit lackierten oder verchromten 14-Zoll-Stahlsporträdern ausgerüstet. Der verchromte RS-Kühlergrill war teilweise mit schwarzen Streifen abgesetzt und hatte zwei zusätzliche runde Fernscheinwerfer. Die schwarze, mit vier Rundinstrumenten ausgestattete Armaturentafel enthielt die Tankanzeige, den Tachometer, einen Drehzahlmesser sowie die Motortemperaturanzeige. Die ebenfalls in Schwarz gehaltene [[Mittelkonsole]] enthielt drei weitere Zusatzinstrumente ([[Uhr]], mechanische Öldruckanzeige, Voltmeter). Alle Instrumente waren mit verchromten Ringen verziert. Die RS-Dekorstreifen an den Längsseiten sowie RS-Embleme mit stilisierter Starter-Fahne auf Handschuhfachdeckel und Heckklappe rundeten das sportliche Erscheinungsbild der RS-Modelle ab. „RS“ ist die Ford-werksinterne Bezeichnung für „Rallye Sport“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der P7a&amp;amp;nbsp;17 und 20M wurde ebenfalls nach Kanada exportiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karosserievarianten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
1967 Ford 20 MTS pic1.JPG|Ford 20M TS&lt;br /&gt;
 1967 Ford 20 MTS pic4.JPG|Ford 20M TS&lt;br /&gt;
 Ford 17M 1700S (P7a).jpg|Ford 17M mit vier Türen&lt;br /&gt;
 Ford 17M 1700S (P7a) rear quarter.jpg|Ford 17M mit vier Türen (Heckansicht)&lt;br /&gt;
 Ford Taunus 20M Lahti2.JPG|Ford 20M Coupé&lt;br /&gt;
 Ford Taunus 20M Lahti.JPG|Ford 20M Coupé (Heckansicht)&lt;br /&gt;
 MHV Ford 20M RS 01.jpg|Ford 20M RS&lt;br /&gt;
 MHV Ford 20M RS 02.jpg|Ford 20M RS (Heckansicht)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ford P7b (1968–1971) ===&lt;br /&gt;
Schnell zeigte sich, dass das Exterieurdesign bei vielen Kunden nicht gut ankam. Die Karosserieform mit dem „Hüftschwung“, bei diesem Modell abfällig auch als „Kummerfalte“ bezeichnet, traf den Publikumsgeschmack (anders als beim zeitgenössischen Konkurrenten [[Opel Rekord C]]) nicht. Auch die Front- und Heckpartie wirkte auf viele Betrachter im Gegensatz zu den gelungenen Vorgängermodellen als geradezu banal. Daher wurde nach nur zehnmonatiger Bauzeit bereits im August 1968 der Nachfolger des P7a präsentiert. Der Hüftschwung entfiel, Front und Heck nahmen in der Gestaltung Bezug auf die erfolgreichen Vorgängermodelle [[Ford P3|P3]] und [[Ford P5|P5]]. Ford kehrte damit zurück zur „Linie der Vernunft“, dem Slogan, der bereits für den [[Ford P3|P3]] verwendet worden war. Dieses neue überarbeitete Modell wird nach Werksunterlagen als Modellreihe &amp;#039;&amp;#039;P7/II&amp;#039;&amp;#039; (werksintern „Facelift P7“) oder auch P7b bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Fahrwerkstechnik hatte sich gegenüber dem Vorgänger nur wenig geändert: [[Hinterradantrieb]], vorne [[Einzelradaufhängung]] mit [[Querlenker]]n und [[MacPherson-Federbein]]en (deren Federn jedoch ebenso wie der [[Stabilisator (Automobil)|Stabilisator]] neu abgestimmt wurden), hinten eine [[Starrachse]] an [[Feder (Technik)#Biegefeder|Blattfedern]]. Immerhin wurde die Antriebsachse nun zusätzlich an Längslenkern ([[Schubstrebe]]n) geführt,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ford-Köln Modelle 1969&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[KFT|Kraftfahrzeugtechnik]]&amp;#039;&amp;#039; 12/1968, S. 374–375.&amp;lt;/ref&amp;gt; die das Fahrverhalten aber nicht wesentlich verbessert haben sollen. Die Streben wurden auch als „Journalistenstäbe“ bezeichnet, weil eine zusätzliche Führung der Hinterachse in den Medien wiederholt eingefordert wurde. Bei Ford hielt man lange an dieser technisch überholten Hinterachskonstruktion fest – der letzte deutsche Großserien-Pkw mit Starrachse und Blattfedern war der bis 1986 gebaute [[Ford Capri#Capri II ’74/’76 (1974–1977)|Ford Capri II ’78]]. Erst der im Frühjahr 1972 eingeführte Nachfolger [[Ford Consul]] und [[Ford Granada|Granada]] bekam eine moderne [[Schräglenkerachse|Schräglenkerhinterachse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verglichen mit dem P7a gab es einige Verbesserungen im Detail: Auf der neuen, kürzeren Lenksäule saß ein Sicherheitslenkrad mit zusammenschiebbarem Pralltopf. Ebenfalls neu war die heizbare Heckscheibe und eine mit der Scheibenwaschanlage kombinierte, fußbetätigte Tippwischschaltung für den Scheibenwischer (beides war bei allen Modellen außer dem 17M-Grundmodell serienmäßig). Der ehemalige 20M TS wurde von der neuen Luxusversion 20M XL abgelöst. Breite Chromleisten am Radlauf, Metalliclackierung, echtes Holzfurnier über die gesamte Breite des Armaturenbrettes, auf dem Instrumententräger, auf der Mittelkonsole und an allen Türoberkanten und ein holzgemasertes Lenkrad mit gebürsteten Speichenenden aus rostfreiem Stahl gehörten ebenso zum serienmäßigen Lieferumfang wie konturierte Sitzmulden in der Rücksitzbank. Ab Oktober 1969 bekamen alle V6-Motoren ein neues, dreistufiges Kühlsystem mit im Stirnraddeckel integrierter Wasserpumpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1,7-Liter-HC-[[V-Motor|V4-Motor]] („&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;igh &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;C&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ompression“) des 17M leistete dank [[Registervergaser]] {{PS2kW|75|0}} statt bisher {{PS2kW|70|0}}. Neu im Programm war der ebenfalls dem 17M vorbehaltene 1,8-Liter-HC-V6 mit {{PS2kW|82|0}}. Außerdem wurde der 17M aber auch nach wie vor mit den 2,0-Liter oder 2,3-Liter-Köln-V6-Motoren geliefert. Auf Sonderwunsch wurde der 3-Liter-Essex-V6 montiert, eine zum Beispiel in Südafrika beliebte Motorisierung. Die 3,0-Liter-Ford-Motoren werden als Essex-Motoren bezeichnet, was damit zu tun hat, dass diese Motoren in den [[Ford of Britain|britischen Ford-Werken]] von [[London Borough of Barking and Dagenham|Dagenham]] und [[Brentwood (Essex)|Brentwood]], beide in der Grafschaft [[Essex]], gefertigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1970er Jahre begann das Turbo-Zeitalter bei diversen Ford-Modellen, so auch beim P7b. Der Fordhändler [[Emil Frey Gruppe|Schwabengarage]] AG in Baden-Württemberg rüstete so zum Beispiel den 20M RS mit einem [[Turbolader|Abgasturbolader]] des Schweizer Ingenieurs und ehemaligen Rennfahrers [[Michael May (Rennfahrer)|Michael May]] aus. Statt der serienmäßigen {{PS2kW|108|0}} leistete der Motor {{PS2kW|188|0}}. Damit erreichte der RS eine Spitzengeschwindigkeit von 190&amp;amp;nbsp;km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100&amp;amp;nbsp;km/h dauerte 7,9 Sekunden. Motor und Fahrwerk wurden entsprechend modifiziert ([[Koni B. V.|Koni]]-Stoßdämpfer, größere Bremsen, verstärkte Federbeine etc.). Ein serienmäßiger 20M&amp;amp;nbsp;RS&amp;amp;nbsp;2.3 kostete damals 10.267,50&amp;amp;nbsp;DM (Inflationsbereinigt entspricht das im Jahr {{JETZIGES_JAHR}} einem Preis von rund {{Inflation|1=DE|2=10267|3=1970|4={{JETZIGES_JAHR}}|r=-2|6=}}&amp;amp;nbsp;EUR). Der Turbo-May-Umbausatz kostete 3.252,30&amp;amp;nbsp;DM zusätzlich. Weiteres Sonderzubehör von May war erhältlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den P7b gab es folgende Ausstattungsvarianten: Standard: 17M, 20M; de Luxe: 20M XL, 26M und mit sportlichen Akzenten, den RS: 17M RS, 20M RS. Die RS-Modelle hatten eine schwarze Folierung und zwei Zusatzscheinwerfer im Grill. Der 17M RS erhielt silber lackierte Stahl-Sporträder mit schwarz lackierten Inlays, Beim 20M RS waren diese verchromt, ebenfalls mit schwarz lackierten Inlays. Die verchromten Seiten- und Radlaufleisten, Serie bei den XL-Modellen, waren für den RS als Zubehör erhältlich. Die RS- und XL-Modelle unterschieden sich aber nicht nur äußerlich, sondern auch in der Innenausstattung. Die XL-Modelle kamen durch die reichhaltig verwendeten Holzverkleidungen im Innenraum gediegen daher, die RS-Modelle, mit zusätzlichen Rundinstrumenten in der Mittelkonsole und im Armaturenbrett, eher sportlich. (Der Unterschied im Innenraum zwischen den 17M RS und 20M RS bestand unter anderem darin, dass der 20M&amp;amp;nbsp;RS im Gegensatz zum 17M&amp;amp;nbsp;RS, eine dezente Holzverkleidung erhielt.) Selbst der luxuriöse 26M hatte keinen Drehzahlmesser, der bei den RS-Modellen Serie war. Anfang der 70er Jahre waren die RS-Modelle des P7b nicht sehr gefragt, inzwischen sind es gesuchte Sammlerfahrzeuge und (im guten Zustand) entsprechend selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die hier aufgeführten Modelle konnten in Deutschland mit folgenden Motorenvarianten geliefert werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17M: 17M (1500) V4, 60 PS; 17M (1700) V4, 65 PS; 17M (1700 S) V4, 75 PS; 17M (1800 S) V6, 82 PS; 17M (2000) V6, 85 PS; 17M (2000 S) V6, 90 PS; 17M (2300 S) V6, 108 PS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20M: 20M (2000) V6, 85 PS; 20M (2000 S) V6, 90 PS; 20M (2300 S) V6, 108 PS; 20M (2600 S) V6, 125 PS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für einen ganz kurzen Zeitraum konnte der 20M RS mit folgendem Motor bestellt werden: (2300) V6, 125 PS. Ein drehfreudiger Motor, mit ordentlich Leistung. Heute ein gesuchter Motor bei Sammlern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 26M war nur mit dem 2600er V6-Motor (125 PS) lieferbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Galerie ====&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 1970 Ford 17 M 1700 pic3.JPG|Ford 17M (Heckansicht)&lt;br /&gt;
 Ford 17M aka P7b 2 door saloon at rest Schaffen-Diest Fly-drive 2013.JPG|Ford 17M als Zweitürer&lt;br /&gt;
 Ford P7 rear 20081002.jpg|Ford 17M als Zweitürer&lt;br /&gt;
 Ford Taunus TC V6 Turnier 1970 (10449404416).jpg|Ford 17M Turnier, Dreitürer&lt;br /&gt;
 1971 Ford Taunus 17M Turnier 1700 (15675738966).jpg|Ford 17M Turnier, Fünftürer&lt;br /&gt;
 1971 Ford Taunus 17M Turnier 1700 (15514073658).jpg|Ford 17M Turnier, Fünftürer (Heckansicht)&lt;br /&gt;
 Ford Taunus 20M P7 front 20070924.jpg|Ford 20M RS Coupé&lt;br /&gt;
 Ford Taunus 20M P7 rear 20070924.jpg|Ford 20M RS Coupé (Heckansicht)&lt;br /&gt;
 Ford 20M RS.jpg|Ford 20M RS&lt;br /&gt;
 Datei:P7b RS Innen.jpg|Cockpit 20M RS&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ausführungen in Südafrika und Uruguay ====&lt;br /&gt;
[[Datei:20M RS 3000S.jpg|mini|Ford 20M RS 3000S - Südafrika]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Cockpit RS 3000S.jpg|mini|Cockpit 20M RS 3000S - Südafrika]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südafrika wurde der [[Links- und Rechtslenker|rechtsgelenkte]] 20M angeboten, der mit einem V6-3,0-Essex-Motor {{PS2kW|144|0}} leistete. Ursprünglich sollte der mit diesem Motorentyp ausgerüstete 20M RS die Bezeichnung 30M RS erhalten, was aber von der deutschen Ford-Muttergesellschaft verhindert wurde, da in Deutschland das Topmodell 26M hieß. So erhielt der südafrikanische 20M mit der 3-Liter-Maschine die Bezeichnung 20M&amp;amp;nbsp;XL&amp;amp;nbsp;3000S, bzw. 20M&amp;amp;nbsp;RS&amp;amp;nbsp;3000S. Der in Südafrika ebenfalls erhältliche 17M konnte mit einem V4-2,0-Essex-, der dort auch gefertigt wurde, sowie mit einem V6-2,5-Essex-Motor bestellt werden. Die südafrikanischen [[Ford Motor Company of Southern Africa|Ford-Modelle]] unterschieden sich etwas von den deutschen. So trat der 20M RS sehr sportlich auf. Zusätzlich zur umfangreichen schwarzen Folierung wurde eine große Lufthutze (nur in Südafrika), bei den RS-Modellen mit dem 3-Liter-Motor, auf der Motorhaube montiert und er erhielt im Front- und Heckbereich kleine Reflektoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Südafrika wurde der P7b, wie in Deutschland, bis Ende 1971 produziert. Allerdings kamen die letzten produzierten Modelle erst im darauffolgenden Jahr nach und nach in den Verkauf. Im letzten Baujahr des P7b erhielt der 20M das Frontdesign des deutschen 26M mit Doppelscheinwerfern, der 17M bekam die Front des 20M. Die südafrikanischen 17 und 20M&amp;amp;nbsp;RS wurden nur als zweitüriges und rechtsgelenktes Hardtop-Coupé hergestellt. Als optionales Zubehör für den südafrikanischen RS gab es nur ein Radio und ein Vinyldach. Die Folierung mit schwarzen Rallyestreifen gab es zuerst bei den RS-Modellen in Südafrika und wurde dann, etwas dezenter, auch auf die europäischen RS-Modelle übertragen. Zwischen 1969 und 1971 wurden im Werk in Port Elizabeth nur 1.201&amp;amp;nbsp;RS-Modelle gefertigt. Nur wenige davon sind erhalten geblieben und von Sammlern weltweit sehr gesucht. Den Ursprung der RS in Südafrika bildete der Sieg eines 20M RS bei der East African Safari Rallye 1969. Mit diesem Sieg lizenzierte Ford zwei in Südafrika gebaute RS-Modelle (17 und 20M&amp;amp;nbsp;RS) für den dortigen Markt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gerüchte besagen, dass bei Ford Südafrika in Kleinstserie auch P7b mit einem V8-„Small Block“ ab Werk vom Band liefen. Dieser V8-&amp;#039;&amp;#039;Windsor&amp;#039;&amp;#039;-„Small Block“-Motor aus dem [[Ford Mustang]] hatte eine Leistung von 176&amp;amp;nbsp;kW (240&amp;amp;nbsp;PS) &amp;lt;!--oder sind es hp?--&amp;gt; und wurde auch in [[Ford Capri|Ford-Capri]]- und [[Ford Granada|Granada]]-[[Basil Green Motors|Perana]] verbaut. Bezüglich des P7b fehlen bislang allerdings Nachweise. Eventuell waren es auch nur wenige Prototypen, die zu Testzwecken gefertigt wurden. Belegt ist aber, dass einige Besitzer von P7b in Südafrika ihre Fahrzeuge nachträglich mit diesem Motorentyp ausrüsteten. Die zuvor genannten Ford Capri- und Granada-Perana-Modelle mit V8 von Basil Green Motors, waren nur als Rechtslenker erhältlich und sind heute sehr gesucht und selten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Uruguay]] wurde 1970 der P7 als Pick-Up-Version unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Serrana 70&amp;#039;&amp;#039; verkauft. Der Serrana wurde nicht in den Ford-Werken gefertigt, sondern mit Teilen des P7a von lokalen Händlern in Uruguay zusammengebaut. Der Motor war ein V4. Auch Ford Taunus und P5 wurden dort als Pick-up gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== 26M (1969–1971) ====&lt;br /&gt;
Ab November 1969 war das auf der IAA vorgestellte neue Flaggschiff von Ford lieferbar. Der 26M sollte das Gegenstück zum sehr erfolgreichen [[Opel Commodore A]] sein. Allerdings baute Ford nur 8.000 26M, einen Bruchteil der Stückzahl des Opel&amp;amp;nbsp;Commodore&amp;amp;nbsp;A (156.467).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 26M war etwas größer als der Commodore A, das Gewicht war fast identisch. Beide Modelle waren zwar mit Sechszylindermotoren ausgerüstet, nur verfolgten Ford und Opel unterschiedliche Ansätze. Der Ford war auf Komfort ausgelegt, während Opel, besonders bei den GS-Modellen, eine sportliche Linie verfolgte. Der Reihensechszylinder-Motor des Commodore A leistete mehr als der V6-Motor des 26M. Schon 1970 konnte man den Commodore GS/E mit einem 150-PS-Motor und Bosch-D-Jetronic-Einspritzung bestellen. Das waren 25&amp;amp;nbsp;PS mehr, als beim neuen Doppelvergaser-Motor des 26M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ford 26M Coupe.jpg|Ford 26M Coupé&lt;br /&gt;
26M mit RS Chromfelgen.jpg|Ford 26M Limousine&lt;br /&gt;
P7B XL Innen.jpg|Cockpit 26M&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ford hatte für Deutschland nur den 2,6-Liter-Motor mit {{PS2kW|125|0}} für den 26M, während man für den Opel&amp;amp;nbsp;Commodore&amp;amp;nbsp;A zwischen diversen Motoren mit unterschiedlichen Leistungen von {{PS2kW|95|0}} bis {{PS2kW|150|0}} und Vergaser oder Benzineinspritzung wählen konnte. In Südafrika war für die dortigen Ford-20M-Modelle (&amp;#039;&amp;#039;Ford&amp;amp;nbsp;20M&amp;amp;nbsp;3000S&amp;#039;&amp;#039;) der stärkere 3,0-Liter-„Essex“-Motor mit {{PS2kW|144|0}} erhältlich. Nach dem Modellwechsel 1972 gab es diesen Motor auch in Deutschland in den Ford P7-Nachfolgemodellen Consul und Granada, allerdings nur mit {{PS2kW|138|0}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 26M basierte auf der 20M-XL-Luxuslimousine und war mit dem neuen 2,6-Liter-HC-V6 mit {{PS2kW|125|0}} ausgestattet. Dieser Motor hatte einen Solex-[[Doppelvergaser]], die Kurbelwelle arbeitete mit einem Schwingungsdämpfer. Serienmäßig war der Wagen unter anderem mit dem Automatikgetriebe, der neuen Servolenkung, den vergrößerten Scheibenbremsen, der durchgehenden Doppelauspuffanlage mit zwei verchromten Endrohren des 20M&amp;amp;nbsp;RS, mit einer neuen Kardanwelle mit Gleichlaufschiebegelenk und mit Michelin-Stahlgürtelreifen ausgerüstet. Von außen zu erkennen war er an den Halogen-Doppelscheinwerfern, dem serienmäßig [[Vinyldach|kunstlederbezogenen Dach]], den Radvollblenden mit Fünf-Sterne-Ornament und an der serienmäßigen tief grün getönten Wärmeschutzverglasung. Innen gab es, zusätzlich zur Ausstattung des 20M&amp;amp;nbsp;XL, noch ein serienmäßiges Blaupunkt-Frankfurt-Radio mit Überblendregler und zweitem Lautsprecher im Fond, sowie ein umfangreiches Schallschluckpaket. Serie war ebenfalls ein per Handkurbel zu öffnendes Stahlschiebedach, gegen Aufpreis auch elektrisch betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 26M war serienmäßig mit einem Automatikgetriebe ausgerüstet, konnte aber auch mit einem Schaltgetriebe bestellt werden. Er war als viertürige Limousine und als zweitüriges Coupé erhältlich. Zusätzlich wurde der Wagen vom Karosseriebauer Karl Deutsch auch als Cabrio angeboten. Wie oben erwähnt, wurden 8.000 Einheiten vom P7b&amp;amp;nbsp;26M gefertigt, was angesichts von fast 570.000 produzierten P7b sehr wenig war. Allgemein als 26M bekannt, war die offizielle Fahrzeugbezeichnung in den Fahrzeugpapieren &amp;#039;&amp;#039;26M&amp;amp;nbsp;XL&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doppelscheinwerfer und grün getönte Wärmeschutzverglasung blieben exklusiv dem 26M vorbehalten, sie waren auch nicht auf Wunsch für die übrigen Modelle lieferbar. Die Servolenkung konnte jedoch ab 1969 für alle 17M (außer mit V4-Motor) und für alle 20M auf Wunsch geliefert werden. Auch der 2,6-Liter-Motor war für die 20M-Modelle auf Wunsch verfügbar (für den 20M RS erst ab September 1970). Die Höchstgeschwindigkeit betrug mit Schaltung 180, mit Automatik 175&amp;amp;nbsp;km/h, die Beschleunigung von 0 auf 100&amp;amp;nbsp;km/h dauerte 10,4&amp;amp;nbsp;Sekunden&amp;lt;!-- Hand oder Automatik? --&amp;gt;. Der Verbrauch wurde mit 10,8&amp;amp;nbsp;Litern Super angegeben. Der 26M kostete 1970 13.745&amp;amp;nbsp;DM (entspricht {{JETZIGES_JAHR}} rund {{Inflation|1=DE|2=13745|3=1970|4={{JETZIGES_JAHR}}|r=-2|6=}}&amp;amp;nbsp;EUR), womit er sich ungefähr auf dem Niveau eines 20M&amp;amp;nbsp;RS mit May-Turbo befand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon damals war der 26M kaum auf den Straßen zu finden. Im Jahr 2017 waren ca.&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;Stück&amp;lt;ref&amp;gt;Zulassungsstelle, Anfang 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; in unterschiedlichen Zuständen und Versionen (Limousine, Coupé, Deutsch-Cabrio) in Deutschland zugelassen. Einige wenige 26M gab es noch im benachbarten Ausland. &amp;lt;!--Gut erhaltene 17M RS, 20M RS- und 26M-Modelle sind bei P7b-Fans am beliebtesten. Während der 20M&amp;amp;nbsp;RS sicherlich der sportlichste Wagen der P7b-Baureihe war, dürfte der 26M der eleganteste sein. Nach heutigen Maßstäben ist letzterer ein echter Cruiser, besonders mit Automatikgetriebe. Wegen der hohen Rostanfälligkeit sind makellose Modelle extrem selten und man muss sehr viel Glück haben, eines der genannten Modelle im Top-Zustand auf der Straße anzutreffen.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cabrio-Umbau Deutsch ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ford 26M Deutsch Cabrio.jpg|mini|Ford 26M Deutsch Cabriolet]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das seltenste (und teuerste) Fahrzeug der P7b-Reihe war das 26M-Cabrio mit seinem vollversenkbaren Verdeck, das in Handarbeit vom Karosseriebauer [[Karl Deutsch GmbH|Karl Deutsch]] in Klein(st)serie hergestellt wurde. Deutsch bekam dazu von den Ford-Werken die Karosserie des zweitürigen P7b-Coupés für den Aufbau geliefert. Für Ford war der Weg über den Karosseriebauer Deutsch günstiger, als für einige wenige Fahrzeuge eine separate Produktionslinie im Werk aufzubauen. Bedingt durch die hohe Rostanfälligkeit dieser offenen Fahrzeuge dürften in Deutschland und im Ausland nur noch wenige dieser 26M-Deutsch-Cabrios existieren. Ein 26M Deutsch-Cabrio kostete 19.500&amp;amp;nbsp;DM (entspricht {{JETZIGES_JAHR}} rund {{Inflation|1=DE|2=19500|3=1970|4={{JETZIGES_JAHR}}|r=-2|6=}}&amp;amp;nbsp;EUR) und war somit rund 6.000&amp;amp;nbsp;DM teurer als die geschlossene Variante. Für die Ford-Händler baute Deutsch 57&amp;amp;nbsp;P7b Coupés zu Cabrios um. Dazu kommt eine unbekannte Anzahl von P7b-Gebrauchtfahrzeugen, die Deutsch für Kunden nachträglich zu Cabrios umbaute. Darunter waren auch 2-türige Limousinen. Oft fehlen bei diesen nachträglichen Umbauten die zusätzlichen Verstrebungen für die Verbesserung der Karosseriesteifigkeit. Wie viele Deutsch-Cabrios insgesamt gefertigt wurden, lässt sich somit nicht mehr feststellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== London–Sydney Marathon ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Staepelaere Lampinen London-Sydney 1968.jpg|mini|Staepelaere / Lampinen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 fand vom 24.&amp;amp;nbsp;November bis zum 17.&amp;amp;nbsp;Dezember&amp;amp;nbsp;1968, der erste [[London-Sydney Marathon]] statt. Eine Langstrecken-Rallye über 16.694&amp;amp;nbsp;km durch Europa, Asien und Australien. Obwohl &amp;#039;&amp;#039;Ford of Germany&amp;#039;&amp;#039; zu diesem Zeitpunkt keine anerkannte „Motorsport Division“ hatte, wurde beschlossen, mit drei 2-türigen Limousinen vom Typ P7b&amp;amp;nbsp;20M&amp;amp;nbsp;RS an diesem Rennen teilzunehmen. Von den drei Ford-Teams erreichten zwei das Ziel. Die beste Platzierung mit Rang&amp;amp;nbsp;7, von 98 in London gestarteten Fahrzeugen, errang das Team Herbert Kleint und Günther Klapproth. Das Team Gilbert Staepelaere und [[Simo Lampinen]] belegte den 16.&amp;amp;nbsp;Platz. Beide Teams auf einem 20M&amp;amp;nbsp;RS. Insgesamt erreichten 58&amp;amp;nbsp;Teams das Ziel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== East African Safari Rallye ===&lt;br /&gt;
1969 war Ford mit einem P7b bei einer der härtesten Rallyes der Welt erfolgreich. Ein modifizierter 20M&amp;amp;nbsp;RS belegte, mit den Fahrern Robin C. Hillyar und John &amp;#039;Jock&amp;#039; Aird, bei der [[Rallye Safari|East African Safari Rallye]] den ersten Platz. Aber auch bei [[Tourenwagen]]rennen waren auf dem afrikanischen Kontinent speziell dafür aufgebaute 20M im Einsatz. In [[Südafrika]] waren die 20M bei Rennen sehr beliebt, so fuhr dort [[Eddie Keizan]], ein ehemaliger Formel-1-Pilot, in den 1970er Jahren ebenfalls einen 20M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Safari (3).jpg|20M RS im Rallye-Einsatz&lt;br /&gt;
 Safari (2).jpg|1. Platz: John Aird / Robin C. Hillyar&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restaurierungen und Ersatzteilsituation ===&lt;br /&gt;
Trotz der überschaubaren Technik sind Restaurierungen von P7-Modellen heute aufwendig und kostspielig. Das betrifft vor allem Arbeiten an der Karosserie, die häufig substanzielle Rostschäden und andere gravierende Mängel aufweist, die nur sehr arbeitsaufwendig behoben werden können. Gute, neuwertige Originalteile sind teilweise gar nicht mehr, und wenn doch, teuer und schwer zu finden. Nicht selten müssen Ersatzteile nachgefertigt oder aufgearbeitet werden. Die Ersatzteilversorgung dieser älteren Ford-Modelle ist vergleichsweise schlechter als beispielsweise die von Volkswagen, wo die Teileversorgung für deren Klassiker wesentlich besser organisiert ist. Im Jahr 1977 gingen – bedingt durch einen Großbrand in Fords zentralem Ersatzteillager&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ksta.de/koeln/chorweiler/inferno-vor-40-jahren-brand-am-fuehlinger-see-war-der-groesste-der-koelner-nachkriegszeit-28620288 |titel=Inferno vor 40 Jahren |titelerg=Brand am Fühlinger See war der größte der Kölner Nachkriegszeit |hrsg=[[Kölner Stadt-Anzeiger]] |datum=2017-10-20 |abruf=2020-11-23 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; – große Teilebestände für ältere Modelle weitgehend verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
=== Modellvarianten ===&lt;br /&gt;
* 17M&lt;br /&gt;
* 17M RS&lt;br /&gt;
* 20M&lt;br /&gt;
* 20M TS (1967–1968)&lt;br /&gt;
* 20M XL (ab 1968)&lt;br /&gt;
* 20M RS&lt;br /&gt;
* 26M&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erhältliche Motorvarianten in Deutschland für den P7 (17M, 20M, 26M) ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== V4-Ottomotoren ====&lt;br /&gt;
* 1498&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; {{PS2kW|60|0}} V4 LC&lt;br /&gt;
* 1699&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; {{PS2kW|65|0}} V4 LC&lt;br /&gt;
* 1699&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; {{PS2kW|70|0}} V4 HC&lt;br /&gt;
* 1699&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; {{PS2kW|75|0}} V4 HC&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== V6-Ottomotoren ====&lt;br /&gt;
* 1812&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; {{PS2kW|82|0}} V6 HC&lt;br /&gt;
* 1998&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; {{PS2kW|85|0}} V6 LC&lt;br /&gt;
* 1998&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; {{PS2kW|90|0}} V6 HC&lt;br /&gt;
* 2293&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; {{PS2kW|108|0}} V6 HC&lt;br /&gt;
* 2293&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; {{PS2kW|125|0}} V6 SHC&lt;br /&gt;
* 2550&amp;amp;nbsp;cm&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; {{PS2kW|125|0}} V6 HC&lt;br /&gt;
(LC=Low Compression/niedrige Verdichtung und Normalbenzin, HC=High Compression/hohe Verdichtung und Superbenzin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lizenznachbauten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1969 Hyundai (Ford) 20M 현대 20M.jpg|mini|20M (Modell 7b) aus der Produktion von Hyundai]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Hyundai Motor Company|Hyundai]] aus Südkorea vermarktete für Ford die Modellreihe P7b in [[Asien]] und rüstete sie für die dortigen Vorschriften um.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://org3-www.hyundai.com/worldwide/en/about-hyundai/corporate/information/vehicle-history/1960/ford-20m |wayback=20180616203909 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-05-02 22:04:40 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ford-m-modelle.de Informationen über &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford-M-Modelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1952–1972&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://lehmann-page.de/turboladerprinzip.html Informationen zur &amp;#039;&amp;#039;Turbo May-Aufladung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=MHEw9zfjK4g TV-Dokumentation „East African Safari Rally“ - &amp;#039;&amp;#039;1969&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=6_kEPhEMSFY TV-Dokumentation „London–Sydney Marathon“ - &amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=asIzkR_8WSw TV-Werbung USA/Kanada - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7a 17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;20M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1968&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/ifhp97/9361201203 Ford-Werbeanzeige, Südafrika - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7b 17M RS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1969&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=Vh_AEW00XFs TV-Werbung England - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7b 17M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1970&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/ifhp97/15774095585 Werbeanzeige Uruguay - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford Serrana 70&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1970&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/ifhp97/9361186975 Ford-Werbeanzeige, Südafrika - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7b 20M 3.0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1970&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/ifhp97/5166413136 Ford-Werbeanzeige, Südafrika - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7b 20M Station Wagon&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1971&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/ifhp97/4756517847 Titel Automagazin &amp;#039;&amp;#039;Car&amp;#039;&amp;#039;, Südafrika - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7b 20M RS 3.0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1971&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.ftc-gb.org/club-cars/20m-RS-RoyT/default.htm Artikel von dem FTC-GB Club über einen südafrikanischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7b 20M RS 3.0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in England - &amp;#039;&amp;#039;1971&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/ifhp97/5823697172 Ford-Werbeanzeige, Südafrika - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7b 20M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1971&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/ifhp97/5823132081 Ford-Werbeanzeige, Südafrika - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7b 20M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1972&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.flickr.com/photos/ifhp97/4481668187 Ford-Werbefoto, Südafrika - &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7b 20M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1972&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=rSvJzQfz-M4 Video Clip über einen südafrikanischen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ford P7b 20M XL 3.0&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - &amp;#039;&amp;#039;1972&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=EWiHhofD5tE TV-Dokumentation „Großbrand im Zentralem Ersatzteilelager der Kölner Ford-Werke“ - &amp;#039;&amp;#039;1977&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Werner Oswald (Automobilhistoriker)|Werner Oswald]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Autos 1945–1975&amp;#039;&amp;#039;. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1976; hier: S. 172–176&lt;br /&gt;
* Alexander Weinen: &amp;#039;&amp;#039;Ford M-Modelle 12m – 26m : 1952–1972 – Entwicklung, Geschichte, Technik, Bilder&amp;#039;&amp;#039;. Heel, Königswinter 2002, ISBN 3-89365-439-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ford-Modelle}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ford-Automobil|P07]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeug der oberen Mittelklasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Limousine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kombi]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Coupé]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cabriolet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;MerlinS.69</name></author>
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