<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Forchdenkmal</id>
	<title>Forchdenkmal - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Forchdenkmal"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forchdenkmal&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-27T17:59:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forchdenkmal&amp;diff=117800&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Albinfo: Revert: Kraftort auf der Forch hat nichts mit Denkmal zu tun – bitte Quellen konsultieren &gt; https://www.xn--kraftpltze-w5a.ch/zuerich/kraftplaetze/aesch-bei-forch/index.html /// Hügel und Denkmal haben keinen Zusammenhang – und urzeitlich ist das alles sowieso nicht –– und Gerüchte etc. haben in der Wikipedia auch kein Platz</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forchdenkmal&amp;diff=117800&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-19T20:57:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Revert: Kraftort auf der Forch hat nichts mit Denkmal zu tun – bitte Quellen konsultieren &amp;gt; https://www.xn--kraftpltze-w5a.ch/zuerich/kraftplaetze/aesch-bei-forch/index.html /// Hügel und Denkmal haben keinen Zusammenhang – und urzeitlich ist das alles sowieso nicht –– und Gerüchte etc. haben in der Wikipedia auch kein Platz&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:2017.10.15-Forchdenkmal.jpg|mini|Forchdenkmal von Nordwesten]]&lt;br /&gt;
Das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forchdenkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, offiziell &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wehrmännerdenkmal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ist eine Gedenkstätte oberhalb der Ortschaft [[Forch]] auf dem [[Wassberg (Berg)|Wassberg]] ([[Pfannenstiel (Zürich)|Pfannenstielkette]]) im [[Kanton Zürich]], [[Schweiz]], auf rund {{Höhe|725|CH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 18 Meter hohe [[Bronze]]plastik in Form einer Flamme erinnert an die Zürcher Soldaten, die im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] im [[Aktivdienst]] gestorben sind. Im Volksmund wird sie in Anspielung auf die Form auch &amp;#039;&amp;#039;de gfroore Furz&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Marc Tribelhorn: [https://www.nzz.ch/schweiz/politische-literatur/umkaempftes-gedaechtnis-1.18343509 &amp;#039;&amp;#039;Umkämpftes Gedächtnis. Die Schweiz im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Juli 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Positionskarte&lt;br /&gt;
 |Schweiz Stadt Maur&lt;br /&gt;
 |label=Forchdenkmal&lt;br /&gt;
 |caption=Lage des Denkmals auf der Forch&lt;br /&gt;
 |lat=47/19/42/N&lt;br /&gt;
 |long=8/38/49/E&lt;br /&gt;
 |region=CH-ZH&lt;br /&gt;
 |position=right&lt;br /&gt;
 |width=300&lt;br /&gt;
 |float=right&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Denkmal wird gebildet durch eine 18 Meter hohe eherne Flamme aus Kupferblech, die auf einer Stufenpyramide steht. Diese zählt 11 Stufen von je 38&amp;amp;nbsp;cm Höhe. Um das Besteigen der Pyramide zu erleichtern, ist auf allen vier Seiten eine Treppe mit einer Stufenhöhe von 19&amp;amp;nbsp;cm angebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Steinsockel ist folgende Inschrift eingemeisselt:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Sprache=de-CH&lt;br /&gt;
 |Text=DIES DENKMAL BAUTE DAS ZÜRCHER VOLK ALS SINNBILD SEINER OPFER, DIE DER WELTKRIEG 1914–1918 ZU DES VATERLANDES SCHUTZ FORDERTE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Idee und Realisierung ===&lt;br /&gt;
Während im Ersten Weltkrieg im Europa ausserhalb der Schweiz zwischen acht und zehn Millionen Soldaten ums Leben kamen, starben rund 3000 Angehörige der Schweizerischen Armee während ihrer Dienstzeit. Abgesehen davon wurden zwischen Juli 1918 und Juni 1919 in der Schweiz ca. 25’000 Personen allein durch die [[Spanische Grippe]] dahingerafft, darunter auch Soldaten im Aktivdienst. Während der ersten Grippewelle von 1918 starben auf diese Weise pro Tag bis zu 35 Diensttuende, was in den Familien Dienst leistender Familienväter – bedingt durch die fehlende soziale Absicherung – grosse Not auslösen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FHNW&amp;quot;&amp;gt;Yvonne Leimgruber: [https://www.europe14-18.eu/fr/telechargements/axe3_musees_sites/suisse/01_09_Axe_3_suisse.pdf &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstätten und Museen zum 1. Weltkrieg in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039;] Hrsg. vom Zentrum Politische Bildung und Geschichtsdidaktik, Pädagogische Hochschule [[Fachhochschule Nordwestschweiz|FHNW]], Schweiz (PDF; 637&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schweiz war damals nicht Schauplatz kriegerischer Auseinandersetzungen, so dass es zu keinen Toten durch Kriegshandlungen kam. Die vielen während des Dienstes krankheitsbedingt verstorbenen Soldaten wurden als Gefallene gezählt. Zu ihren Ehren wurden im ganzen Land Erinnerungsstätten und Denkmäler errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FHNW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Sinne bildete sich 1920 auf Initiative der Unteroffiziersgesellschaft des Kantons Zürich auch eine Kommission, die sich zum Ziel gesetzt hatte, im Kanton Zürich ein schlichtes Denkmal für all jene Wehrmänner zu errichten, die während des [[Aktivdienst]]es im Ersten Weltkrieg verstorben waren. Dem Komitee gehörten unter anderen Regierungsrat Rudolf Maurer, der Präsident des [[Kantonsrat (Zürich)|Kantonsrats]] Adolf Streuli sowie der Kantonsbaumeister Hermann Fietz an. Von den zahlreichen Gemeinden, die sich um den Standort beworben hatten, wurde die Forch ausgewählt. Das Denkmal sollte auf einer Anhöhe nordwestlich des historischen Zentrums errichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Küsnacht und die [[Forchbahn]] wurden vom Komitee gebeten, das nötige Land kostenfrei für die Errichtung des Denkmals zur Verfügung zu stellen und die Kosten für die Umgebungsarbeiten zu übernehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürg Bruppacher: &amp;#039;&amp;#039;Das Wehrmännerdenkmal auf der Forch&amp;#039;&amp;#039;. in: &amp;#039;&amp;#039;Veranstaltungskalender&amp;#039;&amp;#039;. 29. Juli .1983, S. 1–2. Staatsarchiv des Kantons Zürich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Doppeltes Bild|rechts|Forchdenkmal1.jpg|300|Forchdenkmal2.jpg|140|Transport des unteren Teils|Das Bodenstück wird die Pyramide hochgezogen|Transport|Montage}}&lt;br /&gt;
Am 12. März 1922 beschloss die Gemeindeversammlung von [[Küsnacht]], auf dessen Gebiet das Grundstück liegt, einen Kostenbeitrag von Fr.&amp;amp;nbsp;9000.–. Die [[Forchbahn]] steuerte Fr.&amp;amp;nbsp;7000.– bei und der Wirt des nahe gelegenen Gasthofes «Krone» spendete Fr.&amp;amp;nbsp;1000.–. Weitere Spenden stammten vom Unteroffiziersverein und aus der Öffentlichkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Konrad J. Kuhn, Béatrice Ziegler |Titel=Der vergessene Krieg: Spuren und Traditionen zur Schweiz im Ersten Weltkrieg |Auflage=1. |Verlag=Hier und Jetzt Verlag |Ort=Baden |Datum=2014 |ISBN=978-3-03919-316-5 |Seiten=214}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Bau wurde unter den Zürcher Künstlern ein Wettbewerb ausgeschrieben. Von den 95 eingegangenen Beiträgen wurde von einem Preisgericht das Projekt «Das Opfer» des Zürcher Architekten [[Otto Zollinger]] (1886–1970) ausgewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Kreis |Titel=Zeitzeichen für die Ewigkeit. 300 Jahre Schweizerische Denkmaltopografie |Hrsg=NZZ Libro |Auflage=1 |Verlag=Verlag Neue Zürcher Zeitung |Ort=Zürich |Datum=2008 |ISBN=978-3-03823-417-3 |Seiten=287}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Begründung der Jury heisst es: {{&amp;quot; |In diesem Entwurf ist die Idee des Denkmals in überzeugend schöner Weise zum Ausdruck gebracht. Die Bergkuppe wird in der Wirkung durch das Mal verstärkt, und es klingt in dieser gleichsam aus. Durch den pyramidenförmigen Aufbau mit der hochgehenden Flamme wurde eine charakteristische Gestaltung des Denkmals erfunden, in welcher Monumentalität, Ernst und Würde in lebendig zündender Weise verkörpert wird. |vor=« |nach=»}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Opferflamme kreierte der Architekt Otto Zollinger das Symbol der [[Ewige Flamme|ewigen Flamme]], die er in Kupferblech verewigt und auf die Treppenpyramide gesetzt hatte. Das Symbol der ewigen Flamme taucht auch an anderen Orten auf, wie zum Beispiel am [[Grabmal des unbekannten Soldaten|Grab des unbekannten Soldaten]] am Triumphbogen in Paris.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Hotz |Titel=Das vereinnahmte Monument |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2022-09-23 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Überprüfung der Realisierbarkeit ergab, dass die vorgesehenen Kosten von Fr. 60&amp;#039;000.– bei weitem überschritten würden. Da Zollinger Möglichkeiten fand, die Kosten zu verringern, wurde im Frühling 1922 mit dem Bau begonnen. Die insgesamt aufgewendeten Kosten betrugen bis zur Fertigstellung 110&amp;#039;135.05 CHF.&amp;lt;ref&amp;gt;Kantonaler Unteroffiziersverband Zürich &amp;amp; SH: Programm Gedenkfeier, 2022, S. 11. Programmheft_FORCH22.pdf (ogzo.ch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauarbeiten wurden durch die Firmen Hatt-Haller und A.&amp;amp;nbsp;Schulthess ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einweihung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Forchdenkmal Einweihung.jpg|mini|Einweihung]]&lt;br /&gt;
Das Denkmal wurde am Sonntag, dem 24. September 1922 von [[Bundespräsident (Schweiz)|Bundespräsident]] [[Robert Haab]] eingeweiht. Die Schätzungen der anwesenden Besucher bewegen sich zwischen 30&amp;#039;000 und 50&amp;#039;000, allein die Forchbahn beförderte 12&amp;#039;865 Personen. In seiner Rede erinnerte der Bundespräsident auch an die zahlreichen Menschen, die im Herbst 1918 an der [[Spanische Grippe|Spanischen Grippe]] verstorben waren und erlegte den Anwesenden die Pflicht, den Menschen, die zum Schutz der Schweiz gestorben waren, stets würdig zu gedenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Sozialdemokraten in der städtischen Regierung blieben der Einweihungsfeier fern. Der Historiker Kuhn schrieb darüber folgendes: {{&amp;quot; |Text=Dies deutet auf die tiefgreifenden Unterschiede in der Verarbeitung und Bedeutungszuweisung der Grenzbesetzung und der Erfahrung der Entbehrungen während des Kriegs durch verschiedene gesellschaftliche Gruppen hin. |Sprache=de-CH}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kuhn, Konrad J. |Titel=Der vergessene Krieg: Spuren und Traditionen zur Schweiz im Ersten Weltkrieg |Auflage=1 |Verlag=Hier und Jetzt Verlag |Datum=2014 |ISBN=978-3-03919-316-5 |Seiten=216}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pläne zur Erweiterung ===&lt;br /&gt;
Am 21. November 1946 erteilte der [[Regierungsrat (Zürich)|Regierungsrat]] dem Erbauer des Denkmals Otto Zollinger den Auftrag, ein Projekt über der Erweiterung des Denkmals zu erstellen. Dem bestehenden Denkmal sollte eine Gedenkwand angefügt werden, an der auf einer Tafel die Namen der am Todestage im Kanton wohnhaft gewesenen und während des Aktivdienstes 1914–1918 und 1939–1945 verstorbenen Wehrmänner hätten aufgeführt werden sollen. Vorgesehen waren zudem ein Ruheplatz und ein Weg zur Gedenkwand mit Sitzgelegenheiten. Das Projekt wurde jedoch nicht verwirklicht. Ein Grund dafür war die schwierige Namensbeschaffung der gefallenen Zürcher Soldaten aus beiden Weltkriegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Kreis |Titel=Zeitzeichen für die Ewigkeit. 300 Jahre Schweizerische Denkmaltopografie |Hrsg=NZZ Libro |Auflage=1 |Verlag=Verlag Neue Zürcher Zeitung |Ort=Zürich |Datum=2008 |ISBN=978-3-03823-417-3 |Seiten=288}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 wurde die Region um das Denkmal vom Regierungsrat unter [[Landschaftsschutzgebiet|Landschaftsschutz]] gestellt. In Umgebung des Denkmals herrscht ein absolutes [[Bauverbot]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zh.ch/de/politik-staat/gesetze-beschluesse/gesetzessammlung/zhlex-ls/erlass-702_411-1951_09_20-1951_09_20-099.html |titel=Verordnung zum Schutze des Landschaftsbildes beim Wehrmännerdenkmal Forch |werk=Zürcher Gesetzessammlung ZH-Lex |hrsg=Kanton Zürich |datum=2018-01-01 |abruf=2022-10-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Erweiterung des Denkmals ist somit kaum mehr möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Restaurierungen ===&lt;br /&gt;
1974 wurde das Denkmal restauriert und Rost entfernt, der sich in der Flamme gebildet hatte. In die Flamme wurden Ventilationslöcher gebohrt, um die Bildung von Kondenswasser im Inneren zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Restaurierung erfolgte 1990. Damals wurde die Skulptur per [[Hubschrauber]] für eine Überholung abtransportiert,&amp;lt;ref name=&amp;quot;zsz&amp;quot; /&amp;gt; und in ihrem Hohlraum wurde ein Archiv eingerichtet, in dem auf zwei Tafeln die Namen aller in den beiden Weltkriegen verstorbenen Soldaten des Kantons Zürich aufgeführt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der hohle Betonsockel musste wie 1990 im Jahr 2016 erneut restauriert werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zsz&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Michel Wenzler |url=https://www.zsz.ch/meilen/der-ewigen-flamme-setzt-der-regen-zu/story/30284342 |titel=Forch: Der ewigen Flamme setzt der Regen zu |werk=Zürichsee-Zeitung |datum=2016-09-05 |abruf=2017-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anlässe und Symbolik ==&lt;br /&gt;
Die [[Bundesfeiertag|1.-August-Feier]] der Gemeinde Küsnacht wird jeweils beim Forchdenkmal gefeiert. Zudem wird das Gelände am Denkmal immer wieder für militärische Anlässe wie Beförderungen oder Fahnenweihen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1973 organisierte [[James Schwarzenbach]] beim Forchdenkmal eine politische Veranstaltung. Rund um den Anlass kam es dabei zu verschiedenen Tumulten, die durch Gegendemonstranten ausgelöst wurden. In der Nacht zuvor war das Denkmal bereits mit Hakenkreuzen verschmiert worden. 1979 organisierte [[Christoph Blocher]] einen Festumzug zum Denkmal. Es ist der Ort, an dem der Aufstieg der «neuen» [[Schweizerische Volkspartei|Schweizerischen Volkspartei]] begann. Die vaterländisch-patriotische Setzung des Denkmals funktionierte demnach 57 Jahre nach der Einweihung noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Öffentlichkeit geriet das Denkmal weitgehend in Vergessenheit. [[Christoph Mörgeli]] kritisierte, dass es neben dem Forchdenkmal als Erinnerung an die Wehrmänner auch ein Denkmal für die Grippeopfer geben sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weltwoche.ch/daily/meilensteine-der-schweizer-geschichte-prof-christoph-moergeli-ueber-das-forch-denkmal-die-wunden-des-ersten-weltkriegs-und-die-bedeutung-des-generalstreiks-in-zeiten-der-russischen-weltrevolution/ |titel=Meilenstein der Schweizer Geschichte: Prof. Christoph Mörgeli über das Forch-Denkmal, die Wunden des Ersten Weltkriegs und die Bedeutung des Generalstreiks in Zeiten der russischen Weltrevolution |werk=weltwoche.ch |datum=2022-04-02 |abruf=2022-06-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. September 2022 fand eine Gedenkfeier zum 100-Jahr-Jubiläum Wehrmännerdenkmal statt. Die Feier wurde vom kantonalen Unteroffiziersverband Zürich &amp;amp; Schaffhausen organisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ogzo.ch/events/100-jahre-wehrmaennerdenkmal-forch/ |titel=100 Jahre Wehrmännerdenkmal Forch |werk=Offiziersgesellschaft Zürcher Oberland |abruf=2022-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rund um das Denkmal ranken sich auch zahlreiche Mythen und Gerüchte. Fast 300&amp;amp;nbsp;Meter vom Denkmal entfernt, etwas südöstlich, findet sich die sogenannte Franzosenhöhle. Oft wird spekuliert, dass sie bis zum Denkmal reiche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürg Bruppacher|Titel=Die Franzosenhöhle|Hrsg=Kulturelle Vereinigung Küsnacht|Sammelwerk=Küsnachter Jahresblätter|Datum=1976|ISSN=1424-1579|Seiten=53–57|Online=https://www.ortsgeschichte-kuesnacht.ch/jahrheft/1976.pdf|Format=PDF|Abruf=2026-04-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ursprünge der 29&amp;amp;nbsp;Meter tiefen, künstlichen Höhle sind nicht gesichert. Eine Hobbyhistorikerin sieht in der Höhle einen [[Erdstall]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hangar18b.com/erdstall-forch-erdst%C3%A4lle-in-der-schweiz/ |titel=Erdstall Forch (Erdställe in der Schweiz Folge 19) |datum=2023-09-15 |sprache=de-DE |abruf=2026-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ein Lokalhistoriker ein zu Beginn des 20. Jahrhunderts errichteter Stollen, mit dem nach Wasser gesucht worden sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; &amp;lt;!-- Eine Kontroverse um das Denkmal entstand aufgrund der Einbindung der nach dem Ende des Krieges an der Spanischen Grippe verstorbenen Männer. Man wollte damit dem Militäreinsatz im Inneren nachträglich einen Sinn zuzusprechen und die Toten als «Kriegsopfer» interpretieren. Die Bevölkerung beschäftigte ebenfalls, wessen mit dem Denkmal zu gedenken sei. In einer Tageszeitung wurde zum Beispiel davon berichtet, dass auch die wackeren Landeskinder auf einem Denkmal erwähnt werden sollten, die durch Unfall und Krankheit dem Krieg zum Opfer gefallen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen? Wer ist man? Alles etwas unklar und unspezifisch und Herkunft nicht nachvollziehbar … --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Kulturgüter in Küsnacht]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Denkmälern im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jürg Bruppacher in: &amp;#039;&amp;#039;Küsnachter Jahrheft 1977.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Konrad J. Kuhn, [[Béatrice Ziegler]]: &amp;#039;&amp;#039;Heimatfilme und Denkmäler für Grippetote: Geschichtskulturelle Reflexionen zur wirtschaftlichen Nutzbarmachung des Ersten Weltkriegs in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Christoph Kühberger]], Andreas Pudlat (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Vergangenheitsbewirtschaftung: Public History zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Studien-Verlag, Innsbruck/Bozen/Wien 2012, S.&amp;amp;nbsp;199Ä215.&lt;br /&gt;
* Konrad J. Kuhn: &amp;#039;&amp;#039;Politik in Bronze und Stein. Denkmäler für die «Gefallenen» des Ersten Weltkriegs.&amp;#039;&amp;#039; In: Konrad J. Kuhn, Béatrice Ziegler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der vergessene Krieg. Spuren und Traditionen zur Schweiz im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Hier und Jetzt, Baden 2014, S.&amp;amp;nbsp;211–231 ([https://www.academia.edu/17854033/Politik_in_Bronze_und_Stein_Denkm%C3%A4ler_f%C3%BCr_die_Gefallenen_des_Ersten_Weltkriegs PDF]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kuesnacht.ch/page/255 Gemeinde Küsnacht: Forchdenkmal]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.messe-schweiz.ch/maurmerpost2/admin/pdf/6_2003.pdf |wayback=20040407045137 |text=&amp;#039;&amp;#039;«Dem Zürcher Volk als Sinnbild seiner Opfer». Das Forchdenkmal – Mahnmal und Ausflugsziel&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Maurmer Post.&amp;#039;&amp;#039; 7. Februar 2003 (PDF; 453&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.europe14-18.eu/fr/telechargements/axe3_musees_sites/suisse/01_09_Axe_3_suisse.pdf Gedenkstätten (Denkmäler, Grenzbefestigungsanlagen) und Museen zum 1. Weltkrieg in der Schweiz] (PDF-Datei; 622&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Marc Tribelhorn: [https://www.nzz.ch/schweiz/politische-literatur/umkaempftes-gedaechtnis-1.18343509 &amp;#039;&amp;#039;Umkämpftes Gedächtnis. Die Schweiz im Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 15. Juli 2014.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1121032354|VIAF=36148147533396810437}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/19/42/N |EW=8/38/49/E |type=landmark |region=CH-ZH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küsnacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegerdenkmal in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bronzeskulptur (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gedenkstätte des Ersten Weltkriegs in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Skulptur (1922)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Kanton Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Feuer in der Kultur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärgeschichte (Zürich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturgut von regionaler Bedeutung im Kanton Zürich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Albinfo</name></author>
	</entry>
</feed>