<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Forch</id>
	<title>Forch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Forch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-24T06:25:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forch&amp;diff=109070&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Albinfo: /* Geschichte */ präziser</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forch&amp;diff=109070&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-19T20:54:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; präziser&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Pass&lt;br /&gt;
| NAME              = Forch&lt;br /&gt;
| BILD              = Forch und Pfannenstiel.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG  = Blick vom [[Forchdenkmal]] auf die [[Küsnacht]]er Seite der Forch und den [[Pfannenstiel (Zürich)|Pfannenstiel]]&lt;br /&gt;
| REGION            = [[Kanton Zürich|Zürich]]&lt;br /&gt;
| REGION-BEZ        = Kanton&lt;br /&gt;
| REGION-ISO        = CH-ZH&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE          = 679&lt;br /&gt;
| PASSHÖHE-BEZUG    = CH&lt;br /&gt;
| AUSBAU            = Passstrasse&lt;br /&gt;
| ERBAUT            = &lt;br /&gt;
| SPERRE            = &lt;br /&gt;
| SPERREART         = &lt;br /&gt;
| GEBIRGE           = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN    = [[Forchbahn]]&lt;br /&gt;
| DENZEL            = &lt;br /&gt;
| KARTE             = &lt;br /&gt;
| POSKARTE          = Schweiz Zürich&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVKARTE   = &lt;br /&gt;
| LAT               = 47/19/30/N&lt;br /&gt;
| LONG              = 8/39/10/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortschaft]] und ein [[Gebirgspass|Passübergang]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;GLS&amp;quot;&amp;gt;{{GeoLexikonSchweiz|Bild=42.148|Stichwort=Forch}}&amp;lt;/ref&amp;gt; über den zwischen [[Zürichsee]] und [[Greifensee (Gewässer)|Greifensee]] gelegenen Höhenzug [[Pfannenstiel (Zürich)|Pfannenstiel]] im [[Kanton Zürich]] in der [[Schweiz]]. Der südwestliche Teil gehört zu [[Küsnacht]], der nordöstliche zur Gemeinde [[Maur]]. Die Passhöhe liegt auf {{Höhe|680|CH}} zwischen dem [[Wassberg (Berg)|Wassberg]] im Norden und dem eigentlichen Pfannenstiel im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Ortsgliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Forch, Depot, Forchbahn-LBS H1-013429.tif|mini|links|Luftbild mit Krone, alter Forchbahnstation und Denkmal (1950)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forch grenzt an das landwirtschaftliche Gebiet des Küsnachter Bergs, die Wälder auf den Höhen der [[Pfannenstiel-Zürichberg-Kette|Pfannenstiel-Kette]] und den zum Greifensee abfallenden, mehrheitlich bewaldeten Hängen. Im Westen liegt [[Zumikon]], im Norden der Maurmer Ortsteil Ebmatingen, im Südosten [[Egg ZH|Egg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde mit Forch ein Weiler an der Strasse am Passübergang bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://map.geo.admin.ch/?selectedNode=node_ch.swisstopo.hiks-dufour1&amp;amp;Y=692120&amp;amp;X=242365&amp;amp;zoom=7&amp;amp;bgLayer=ch.swisstopo.pixelkarte-farbe&amp;amp;layers=ch.swisstopo.hiks-dufour&amp;amp;layers_opacity=1&amp;amp;layers_visibility=true&amp;amp;layers_indices=4 Dufour-Karte, ca. 1865]&amp;lt;/ref&amp;gt; der den [[Gasthof]] «Krone» und acht weitere Häuser umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute zählen zur Forch – zum Beispiel postalisch – alle, teilweise zusammengewachsenen Siedlungen rund um den Pass:&lt;br /&gt;
* Die zusammengewachsenen Ortsteile &amp;#039;&amp;#039;Aesch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Scheuren&amp;#039;&amp;#039; der östlich liegenden Gemeinde Maur, wo 2025 rund 3500 Einwohner lebten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.maur.ch/portraet/fuenf-doerfer-eine-gemeinde.html/21 |titel=Fünf Dörfer – Eine Gemeinde |werk=Gemeinde Maur |sprache=de |abruf=2025-12-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die Weiler &amp;#039;&amp;#039;Kaltenstein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Neue Forch&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wangen&amp;#039;&amp;#039;, die zur westlich liegenden Gemeinde Küsnacht gehören.&lt;br /&gt;
* Die Waldlichtung &amp;#039;&amp;#039;Guldenen&amp;#039;&amp;#039; auf dem Pfannenstiel im Süden des Forchpasses wird ebenfalls zur Forch gezählt. Die Häuser &amp;#039;&amp;#039;Hinter Guldenen&amp;#039;&amp;#039; gehören zur Gemeinde Maur, &amp;#039;&amp;#039;Vorder Guldenen&amp;#039;&amp;#039; zur Gemeinde Egg.&lt;br /&gt;
Zum Maximum der [[Würm-Kaltzeit|Würm-Eiszeit]] war die ganze Pfannenstiel-Kette von Eis bedeckt. Zu einem tieferen Stand floss eine Gletscherzunge über die Forch nach Westen vom Glatttal ins Zürichseetal. Der bis zu drei Kilometer lange Eisvorstoss prägte die Landschaft des Küsnachter Bergs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nazario Pavoni |Titel=Die Vergletscherung des Küsnachterberges in der letzten Eiszeit |Hrsg=Kulturelle Vereinigung Küsnacht |Sammelwerk=Küsnachter Jahresblätter |Band=42. Jahrgang |Ort=Küsnacht |Datum=1993 |Seiten=30–48 |Online=https://www.ortsgeschichte-kuesnacht.ch/jahrheft/2002.pdf |Format=PDF |Abruf=2024-09-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Ortsname wird immer mit Artikel gebraucht: «die Forch». Zur Herkunft des Namens gibt es verschiedene Theorien:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine erstere verweist auf eine Langlebigkeit des Namens und leitet ihn vom [[Latein|lateinischen]] &amp;#039;&amp;#039;furca&amp;#039;&amp;#039; ab, das für den Passübergang oder eine Weggabelung steht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aeppli32&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Felix Aeppli |Hrsg=Gemeinderat Maur |Titel=Geschichte der Gemeinde Maur |Verlag=Gemeinde Maur |Ort=Maur |Datum=1979 |Seiten=32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere glauben, die Wurzel des Namens Forch stecke im [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;forahi&amp;#039;&amp;#039; respektive &amp;#039;&amp;#039;forach&amp;#039;&amp;#039;, das ein Föhrenwäldchen bezeichnete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Diese These wird aber von den Anhängern der lateinischen Namensherkunft bestritten, da der weibliche Artikel bei Forch klar auf &amp;#039;&amp;#039;furca&amp;#039;&amp;#039; hinweise, das Föhrengehölz aber einen sächlichen Bezug zur Folge gehabt hätte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;aeppli32&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Schweizerisches Idiotikon|Schweizerische Idiotikon]] stützt sich auf eine erste Erwähnung {{&amp;quot; |Text=&amp;#039;&amp;#039;Foch&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Forch&amp;#039;&amp;#039; |Sprache=de-CH}} im Buch von [[Johann Jacob Leu]], [[Allgemeines Helvetisches, Eydgenössisches, Oder Schweitzerisches Lexicon]] von 1753. Basierend darauf wird die Namensherkunft vom [[Schweizerisches Idiotikon|schweizerdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Fore&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Forr&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Forch&amp;#039;&amp;#039; für [[Waldkiefer|Föhre]] &amp;#039;&amp;#039;(Pinus silvestris)&amp;#039;&amp;#039; abgeleitet und mit einem markanten Baum auf dem Geländesattel beim Gasthaus in Verbindung gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://search.ortsnamen.ch/de/record/7031846/ |titel=Forch |werk=ortsnamen.ch |hrsg=[[Schweizerisches Idiotikon]] |sprache=de |abruf=2024-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kaum bestritten ist ein laufender Übergang von Namen: Der Weiler Kaltenstein, in einer Mulde gleich unterhalb des Übergangs gelegen, hiess früher &amp;#039;&amp;#039;Dicknau&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Dickenau&amp;#039;&amp;#039; (erstmals erwähnt 946 als &amp;#039;&amp;#039;Thichunouua&amp;#039;&amp;#039; respektive 952 als &amp;#039;&amp;#039;Dicginauia&amp;#039;&amp;#039;). In der Zeit um das Jahr 1600 wurde dieser Siedlungsname durch die neue Bezeichnung Kaltenstein verdrängt. Der Name Kaltenstein leitete sich wiederum von einem [[Erratischer Block|erratischen Block]] am Passübergang ab, mit dem lange die ganze Umgebung bezeichnet worden war – also das, was wir heute «die Forch» nennen. Nachweise hierfür finden sich unter anderem in einer Chronik von 1354 und in [[Heinrich Brennwald|Heinrich Brennwalds]] &amp;#039;&amp;#039;Schweizerchronik&amp;#039;&amp;#039; (1510er Jahre). Mit der Übertragung des Namens Kaltenstein auf den Weiler etablierte sich zur klareren Unterscheidung die Bezeichnung Forch für den Passübergang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alfred Egli |Titel=Die Orts-, Flur- und Gewässernamen unserer Gemeinde (II) |Hrsg=Kulturelle Vereinigung Küsnacht |Sammelwerk=Küsnachter Jahresblätter |Datum=1980 |ISSN=1424-1579 |Seiten=26–28 |Online=https://www.ortsgeschichte-kuesnacht.ch/jahrheft/1980.pdf |Format=PDF |Abruf=2024-09-04 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://search.ortsnamen.ch/de/record/7031795/ |titel=Kaltenstein |werk=ortsnamen.ch |hrsg=Schweizerisches Idiotikon |sprache=de |abruf=2024-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Forch Küsnacht ZH Historisches Zentrum.jpg|mini|Denkmalgeschützter Kern: Gasthof Krone (Forch) mit grosser Scheune]]&lt;br /&gt;
Die alte Landstrasse über die Forch hatte schon seit alters grosse Bedeutung als Verbindung ins [[Zürcher Oberland]]. An die Zeit der Besetzung Zürichs durch die Franzosen erinnert der Name der «Franzosenhöhle». 1799 flohen das russische Heer und seine Unterstützer anlässlich der [[Zweite Schlacht um Zürich|Zweiten Schlacht um Zürich]] (1799) über die Forch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürg Bruppacher |Titel=Die Flucht der Russen über die Forch|Hrsg=Kulturelle Vereinigung Küsnacht |Sammelwerk=Küsnachter Jahresblätter |Datum=1976 |ISSN=1424-1579 |Seiten=50–52 |Online=https://www.ortsgeschichte-kuesnacht.ch/jahrheft/1976.pdf |Format=PDF |Abruf=2024-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Höhle oberhalb des Gasthofs dürfte aber rund 100 Jahre jünger sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jürg Bruppacher |Titel=Die Franzosenhöhle |Hrsg=Kulturelle Vereinigung Küsnacht |Sammelwerk=Küsnachter Jahresblätter |Datum=1976 |ISSN=1424-1579 |Seiten=53–57 |Online=https://www.ortsgeschichte-kuesnacht.ch/jahrheft/1976.pdf |Format=PDF |Abruf=2024-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Passhöhe existierte seit mindestens dem 18. Jahrhundert die «[[Tafernwirtschaft|Taverne]] zur Krone». Die Jahreszahl  1783 ist auf einem [[Kachelofen]] im Gasthaus vermerkt, es gab aber schon nachweislich zuvor an der [[Grüningen ZH|Grüninger]] Landstrasse eine «Krone» mit einem «Forchwirt».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Erwin Kuen |Titel=Von ehemaligen und noch bestehenden Küsnachter Gaststätten aus alter Zeit |Hrsg=Kulturelle Vereinigung Küsnacht |Sammelwerk=Küsnachter Jahresblätter |Datum=1976 |ISSN=1424-1579 |Seiten=21 f |Online=https://www.ortsgeschichte-kuesnacht.ch/jahrheft/1990.pdf |Format=PDF |Abruf=2024-09-05 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; An der Poststrecke [[Zürich]]–[[Grüningen ZH|Grüningen]] gelegen, gehörte zum alten Gasthof auch eine 1836 eröffnete Pferdestation. Die [[Postkutsche]]nlinie wurde 1901 durch eine Busverbindung ersetzt. Um 1900 entstand in der Nachbarschaft ein kleiner Weiler. 1912 wurde der Bus durch die [[Forchbahn]] ersetzt. 1922 wurde auf einer Anhöhe am Wassberg das [[Forchdenkmal]] errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GLS&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot;&amp;gt;{{HLS|48661|Forch|Autor= Martin Illi}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:PTT-Archiv Post-199 A 0008 Forch Ausschnitt aus der Poststellenchronik (cropped).tif|mini|Alte Poststelle an der Landstrasse unterhalb der Krone, zwischen 1920 und 1930]]&lt;br /&gt;
Die Poststelle, die zuvor in einem langjährigen Provisorium beim Gasthof «Krone» bedient wurde, wurde 1969 in einem eigenen Gebäude untergebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Ein neues Postgebäude auf der Forch |Sammelwerk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |Nummer=645 |Datum=1969-10-28 |Seiten=25 |Online=[https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=NZZ19691028-01.2.34.5 Digitalisat] |Abruf=2024-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2012 wurde die Poststelle geschlossen und durch eine [[Postagentur]] im [[Volg]]-Laden in den Scheuren ersetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Annette Schär |Titel=Die Post schliesst auch noch die Filiale Ebmatingen |Sammelwerk=Maurmer Post |Nummer=14 |Datum=2021-04-23 |Seiten=1 |Online=[https://www.maur.ch/public/upload/assets/3267/Ausgabe%2014%20Woche%2016%20vom%2023.%20April%202021.pdf Digitalisat] |Format=PDF |Abruf=2024-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinen Dörfer am Berg erfuhren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein rasches Bevölkerungswachstum: Aesch hatte 1946 155 Einwohner, Scheuren 79 Einwohner. 1952/53 kamen 25 neue Wohnhäuser hinzu, ab März 1956 wurden in anderthalb Jahren 31 neue Einfamilienhäuser bezogen. 1959 bediente die Poststelle bereits 297 Haushalte, 49 mehr als zwei Jahre zuvor. 1965 war ihre Zahl bereits auf 430, zehn Jahre später auf 982 Haushalte, 1983 auf 1195 Haushalte und 1992 auf 1313 Haushalte angewachsen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{PTT-Archiv|207821|Post-199 A 0008_Forch Poststellenchronik KPD Zürich: Forch (ZH) 1849–1997}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 2025 stand das Restaurant «Krone» zusammen mit einem weiteren, von der Gemeinde Küsnacht erworbenen historischen Gebäude direkt gegenüber leer, nachdem der Vertrag mit einem neuen Pächter vorzeitig aufgelöst worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spatz.news/erlenbach/contribute/0daf1e16-8fb6-41d2-87ed-894e10413622/ |titel=Gasthof Forch {{!}} Spatz Erlenbach |abruf=2025-09-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr, Freizeit und Sport ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Forch - Forchbahn IMG 3909.jpg|mini|Station der Forchbahn]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forch verfügt mit der [[Forchbahn]] sowie der [[Autostrasse A52 (Schweiz)|Forch-Schnellstrasse A52]] über gute Verkehrsverbindungen ins etwa zehn Kilometer entfernte [[Zürich]]. Entsprechend pendeln viele Bewohner in die Stadt. Dank seinem historischen Kern und seiner Lage zwischen dem unverbauten Küsnachter Berg und Waldgebieten konnte sich das Gebiet seinen ländlichen Charakter bewahren. Die Infrastruktur ist mit Kindergärten, Primarschule, Altersheim, wenigen Länden sowie Klein- und Gastgewerbe bescheiden geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1971 erbaute Schnellstrasse und die gleichzeitige Verlegung der Bahn von der Strasse auf ein eigenes [[Trasse (Verkehrsweg)|Trassee]] – mit neuem Bahnhof und einspurigem Forchtunnel unter der Autostrasse – entlasteten den Ort vom Durchgangsverkehr.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=ml |Titel=Neue Anlagen auf der Forch |Sammelwerk=[[Neue Zürcher Nachrichten]] |Band=67 |Nummer=129 |Datum=1971-06-07 |Seiten=4 |Online=[https://www.e-newspaperarchives.ch/?a=d&amp;amp;d=NZN19710607-01.2.14.9  Digitalisat] |Abruf=2023-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beliebte Ausflugsziele für Spaziergänger sind die beiden Hügel Wassberg ({{Höhe|748|CH}} beim &amp;#039;&amp;#039;Chapf&amp;#039;&amp;#039;) im Norden und Pfannenstiel ({{Höhe|851|CH}}) im Süden. Von der Forch führt der Wanderweg durch den Weiler Kaltenstein und entlang des [[Küsnachter Dorfbach|Küsnachter Tobels]] bis zum Zürichsee. Am Aufstieg zum Wassberg steht das «Kantonale Wehrmännerdenkmal», im Volksmund [[Forchdenkmal]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Quartierverein|Ortsverein]] Aesch-Scheuren-Forch&amp;#039;&amp;#039; wurde 1974 gegründet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hls&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;[[Schützenverein|Feldschützenverein]] Forch&amp;#039;&amp;#039; ist über 100 Jahre älter, gegründet im Jahr 1872. Das 1926 erbaute [[Schützenhaus]] oberhalb der Neuen Forch mit [[Scheibenstand]] westlich des Forchdenkmals wurde 1979 abgebrochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Albert Kellenberger |Titel=125 Jahre Feldschützenverein Forch (FSVF) |Hrsg=Kulturelle Vereinigung Küsnacht |Sammelwerk=Küsnachter Jahresblätter |Datum=1997 |ISSN=1424-1579 |Seiten=84–92 |Online=https://www.ortsgeschichte-kuesnacht.ch/jahrheft/1997.pdf |Format=PDF |Abruf=2024-09-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither nutzt der Verein das Schützenhaus Küsnacht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mannuela Rieder |url=https://www.bsvm.ch/forch.html |titel=Forch |hrsg=Bezirksschützenverband Meilen |sprache=de |abruf=2024-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das &amp;#039;&amp;#039;Forchschiessen&amp;#039;&amp;#039; wird auf verschiedenen Schiessplätzen in der Region Pfannenstiel ausgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{internetquelle |url=https://www.forchschiessen.ch/ |titel=Forchschiessen |abruf=2024-09-07 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Forch ist Austragungsstätte einiger Sportanlässe wie des &amp;#039;&amp;#039;Forchlaufs&amp;#039;&amp;#039; (21,5&amp;amp;nbsp;Kilometer von Zürich-[[Fluntern]]) oder des &amp;#039;&amp;#039;Zürcher [[Waffenlauf (Schweiz)|Waffenlaufs]]&amp;#039;&amp;#039; (ausgetragen 1958–2006)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.waffenlauf.ch/waffenlauf-a-z/fr%C3%BChere-waffenl%C3%A4ufe/z%C3%BCrich/ |titel=Zürich |werk=Waffenlauf.ch |sprache=de |abruf=2024-09-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und lag häufig auf dem Parcours des Radrennens &amp;#039;&amp;#039;[[Meisterschaft von Zürich]]&amp;#039;&amp;#039;. Sowohl die Forch als auch die Forchautobahn A52 gaben dem 2021 gegründeten Orientierungslaufverein «Forch OK – Trainingsgruppe A52» ihren Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://forchok.ch |titel=Forch OK |abruf=2023-01-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juni 2022 startete auf der Forch die [[Tour de Suisse 2022|Tour de Suisse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anziehung hat die Forch auch auf [[Parapsychologie|Parapsychologen]] als [[Ort der Kraft|Kraftort]], die bei einem Baum in Aesch mehr als 750&amp;#039;000 [[Radiästhesie#Bovis-Einheit|Bovis-Einheiten]] gemessen haben wollen – angeblich der höchste Wert der Schweiz. Die Wirkung dieser [[Wünschelrute|Messmethode]] wird von [[Naturwissenschaft]]lern bestritten. Der Baum wurde 1999 vom [[Orkan Lothar|Sturm Lothar]] gefällt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Gisela Goehrke |Titel=Privatstrasse statt Zufahrt zum Schwimmbad |Sammelwerk=Maurmer Post |Nummer=17 |Ort=Ebmatingen |Datum=2009-04-24 |Seiten=2–3 |Online={{Webarchiv |url=http://demo.ebooksplus.ch/directdownload.php?pub=2009-05-08-16 |wayback=20151218221153 |text=PDF}} |Abruf=2015-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nicole Roos |Titel=Wo man sich wohlfühlt und Kraft tankt |Sammelwerk=[[Tages-Anzeiger]] |Ort=Zürich |Datum=2010-08-18 |Online=[https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/gemeinde.htmlWo-man-sich-wohlfuehlt-und-Kraft-tankt-/story/31978574 Tagi-Online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig A. Minelli]] (1932–2025), Anwalt und Journalist, lebte im Ortsteil Scheuren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Aesch - Scheuren - Forch – Wandlungen einer Landschaft |Hrsg=[[Carsten Goehrke]], Albert Diem, Christine Bozzone-Pappe, Walter Bernet |Datum=2005 |Reihe=Maurmer Neujahrsblatt |HrsgReihe=Kulturkommission Maur |Ort=Maur}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|48661|Forch|Autor= Martin Illi}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=https://www.maur.ch/xml_1/internet/de/application/d1/d22/d11/f13.cfm |wayback=20120615193717 |text=&amp;#039;&amp;#039;Aesch&amp;#039;&amp;#039;}}. Gemeinde Maur&lt;br /&gt;
* [https://magic-places.ch/forch/ &amp;#039;&amp;#039;Aesch/Forch&amp;#039;&amp;#039; – Magic Places]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pass im Kanton Zürich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Küsnacht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Albinfo</name></author>
	</entry>
</feed>