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	<title>Forbachgranit - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T03:16:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forbachgranit&amp;diff=945903&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Buchstapler: Link neu</title>
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		<updated>2023-11-20T20:25:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link neu&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Lautenfelsen IMGP8978.JPG|mini|[[Lautenfelsen]] bei Gernsbach-Lautenbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Murgtalbahn Raumuenzach Murgbruecke.jpg|mini|[[Murg (Nordschwarzwald)|Murg]]brücke bei Raumünzach aus Forbachgranit über dem ebenfalls im Granit verlaufenden Flussbett]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Koblenz.jpg|mini|Fassadenverkleidung des [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchivs in Koblenz]] aus rotem Forbachgranit]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzenbachtalsperre2.jpg|mini|[[Schwarzenbachtalsperre]] mit Verkleidung aus Raumünzach-Granit]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forbachgranit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, der in einer Varietät auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Raumünzach-Granit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt wird, ist ein im [[Nordschwarzwald]] vorkommender [[Granit]]. Er ist Teil des Nordschwarzwälder Granitmassivs, zu dem auch &amp;#039;&amp;#039;Bühlertalgranit&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wildbadgranit&amp;#039;&amp;#039; zählen. Der Forbachgranit ist vorwiegend in den Landkreisen [[Landkreis Rastatt|Rastatt]] und [[Landkreis Calw|Calw]] [[Aufschluss (Geologie)|aufgeschlossen]]. Das wichtigste Abbaugebiet des Forbachgranits lag früher im mittleren [[Murg (Nordschwarzwald)|Murg]]tal bei [[Forbach (Baden)|Forbach]]. Heute wird er dort nur noch bei [[Raumünzach]] [[Steinbruch|gebrochen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Eindringen der Gesteinsschmelze, die später zum Forbachgranit erkaltete, fand in der asturischen Phase der [[Variszische Orogenese|variskischen Gebirgsbildung]] statt. Die asturische Phase wird [[Stratigraphie (Geologie)|stratigraphisch]] etwa an die Grenze Westfal/Stefan des [[Karbon|Oberkarbons]] datiert. Damit ist der Forbachgranit etwa 305 Millionen Jahre alt. Seine Grobkörnigkeit deutet auf ein verhältnismäßig langsames Erkalten der Schmelze hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nordschwarzwälder Granitmassiv, das westlich von der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheintalspalte]] bis [[Baden-Baden]] und [[Offenburg]], im Osten durch das Tal der [[Enz]] bei [[Enzklösterle]] und [[Bad Wildbad]] und südöstlich durch Offenburg und [[Schönmünzach]] begrenzt wird, liegt das Vorkommen des Forbachgranits im mittleren Murgtal in der Gegend vor Forbach. Die im Nordschwarzwälder Granitmassiv vorkommenden Granite unterscheiden sich in Korn, Farbe und Textur, der Anordnung der Minerale. Im Süden geht der Forbachgranit in eine verwitterte porphyrische Zone über, die durch zahlreiche [[Kluft (Geologie)|Klüfte]], in der sich [[Pegmatit]]- und [[Aplit]]gänge befinden, gekennzeichnet ist. Daran schließt sich das Wildbachtal um Raumünzach und Schönmünzach an, wo der Forbachgranit großkristalline Gesteinstexturen zeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesteinsbeschreibung und Mineralbestand ==&lt;br /&gt;
Es handelt sich um einen hellen, grau bis rosa gefärbten Zweiglimmergranit. [[Biotit]] verleiht diesem Granit ein deutlich strukturiertes Gefüge. Es ist ein mittel- bis grobkörniges Gestein, in dem die [[Alkalifeldspat|Alkalifeldspäte]] bis zu 5 cm groß sind. Neben einem Quarzanteil von 26 Prozent, deutlich als fettglänzende Einlagerungen erkennbar, ist der enthaltene Alkalifeldspat, der Orthoklas, rötlich gefärbt und verleiht diesem [[Naturstein]] seine typische Farbe. Der Alkalifeldspatanteil beträgt 44 Prozent und der Anteil der [[Plagioklas]]e 20 Prozent, Biotit 5 und [[Muskovit]] 5 Prozent. Anteile unter 1 Prozent haben opake Minerale und [[Apatit]], selten [[Monazit]] und [[Xenotim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Bedeutung und Verwendung ==&lt;br /&gt;
Während der feinkörnige [[Bühlertalgranit]] früher in zahlreichen Steinbrüchen als Werkstein für Bauzwecke abgebaut wurde, wird im Jahre 2008 der Forbachgranit lediglich bei Raumünzach, einem Ortsteil von Forbach, in einem Steinbruch als Raumünzach-Granit abgebaut, eine Lokalbezeichnung des Forbachgranits. Durch seinen hohen Quarzanteil ist dieser Granit hoch verschleißfest und chemisch resistent. Dieser Granit wird als Boden- und Treppenbelag, [[Werkstein]] und für Massivbauten, Denkmäler und Fassaden verwendet. Er kann dauerhaft poliert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verwendungsbeispiele für den Forbachgranit sind das Rathaus in Bonn, das [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv in Koblenz]], das [[Eisenbahnviadukt Hornberg]], die [[Schwarzenbachtalsperre]] im Schwarzwald, das Schwabenzentrum in Stuttgart und die Coca-Cola-Verwaltung in Essen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturdenkmale ==&lt;br /&gt;
Im Verbreitungsgebiet bildet der Forbachgranit einige Felsformationen, die als Naturschutzgebiete oder Naturdenkmale eingetragen sind. Zu den bekanntesten zählen die [[Lautenfelsen]] und die [[Orgelfelsen]] bei [[Gernsbach]] oder die [[Giersteine]] bei [[Bermersbach (Forbach)|Forbach-Bermersbach]] (beide Lokalitäten im [[Landkreis Rastatt]]) und das Tal der Murg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Freiburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Naturwerksteine aus Baden-Württemberg – Vorkommen, Beschaffenheit und Nutzung.&amp;#039;&amp;#039; Freiburg i. Br. 2013, ISBN 978-3-00-041100-7, S. 518–521.&lt;br /&gt;
* W. Dienemann und O. Burre: &amp;#039;&amp;#039;Die nutzbaren Gesteine Deutschlands und ihre Lagerstätten mit Ausnahme der Kohlen, Erze und Salze,&amp;#039;&amp;#039; Enke-Verlag, Stuttgart 1929, S. 2.&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Bildatlas wichtiger Denkmalgesteine der Bundesrepublik Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, Lipp-Verlag, München 1990, ISBN 3-87490-535-7, Gestein Nr. 011.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://lgrbwissen.lgrb-bw.de/rohstoffgeologie/rohstoffe-des-landes/plutonite-inklusive-ganggesteine-grundgebirgsgesteine/forbach-granit-im-nordschwarzwald Forbach-Granit im Nordschwarzwald] bei [[LGRB]]wissen&lt;br /&gt;
* [https://pudi.lubw.de/detailseite/-/publication/99739-Eine_Zusammenstellung_gesch%C3%BCtzter_und_schutzw%C3%BCrdiger_geologischer_Objekte.pdf &amp;#039;&amp;#039;Geologische Naturdenkmale im Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 5,6 MB)&lt;br /&gt;
* [https://www.vsg-natursteine.de Steinbruch in Raumünzach]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie des Südwestdeutschen Schichtstufenlands|Forbachgranit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Granitsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Rastatt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Calw)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein des Karbon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit des Karbon]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plutonischer Naturwerkstein]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Buchstapler</name></author>
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