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	<title>Forbach (Baden) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Forbach_(Baden)&amp;diff=70009&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;A. Wagner: /* Kultur und Sehenswürdigkeiten */ + Bild</title>
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		<updated>2026-01-26T19:58:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kultur und Sehenswürdigkeiten: &lt;/span&gt; + Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Name              = Forbach&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Forbach COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 48/40/50/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/21/30/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Forbach in RA.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rastatt&lt;br /&gt;
|Höhe              = 332&lt;br /&gt;
|PLZ               = 76596&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07228&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08216013&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 10 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse           = Landstraße 27&amp;lt;br /&amp;gt;76596 Forbach&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.forbach.de/ www.forbach.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Robert Stiebler&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Forbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gemeinde (Deutschland)|Gemeinde]] im [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] [[Landkreis Rastatt]]. Sie liegt im tief eingeschnittenen Tal der [[Murg (Nordschwarzwald)|Murg]] im [[Nordschwarzwald]]. Ihre 132&amp;amp;nbsp;Quadratkilometer große Gemeindefläche ist zu über 90&amp;amp;nbsp;Prozent mit Wald bedeckt und hat Anteil am [[Nationalpark Schwarzwald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Forbach + Murg + St. Johannes (Eckstraße) 01 ies (cropped).jpg|mini|links|Forbach mit der Murg, hinten die Pfarrkirche [[St. Johannes der Täufer (Forbach)|St. Johannes]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzwald.jpg|mini|links|Blick ins [[Murg (Nordschwarzwald)|Murgtal]] aus Richtung [[Rote Lache (Pass)|Rote Lache]]. Vorne liegt [[Bermersbach (Forbach)|Bermersbach]], im Tal links [[Gausbach]] und rechts Forbach]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Schwarzenbach-talsperre.jpg|mini|links|Die [[Schwarzenbachtalsperre]]]]&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Kernort Forbach liegt im mittleren Murgtal an der Murg. Der Bahnhof hat die Höhenmarke {{Höhe|303|DE-NN}}. Die Ortsteile [[Kirschbaumwasen]] ({{Höhe|434|DE-NN}}) und [[Raumünzach]] ({{Höhe|392|DE-NN}}) liegen etwas flussaufwärts, die Orte [[Gausbach]] ({{Höhe|300|DE-NN}}) und [[Langenbrand (Forbach)|Langenbrand]] ({{Höhe|270|DE-NN}}) etwas flussabwärts. Erbersbronn ({{Höhe|514|DE-NN}}) und [[Hundsbach (Forbach)|Hundsbach]] ({{Höhe|714|DE-NN}}) liegen in Seitentälern oberhalb der Kernortes im Südwesten und [[Bermersbach (Forbach)|Bermersbach]] ({{Höhe|410|DE-NN}}) oberhalb Forbach auf einer Anhöhe im Nordwesten. Die Orte [[Herrenwies (Forbach)|Herrenwies]] ({{Höhe|761|DE-NN}}) und &amp;#039;&amp;#039;Schwarzenbach&amp;#039;&amp;#039; liegen im Höhengebiet westlich des Kernortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nächsten größeren Städte sind [[Gernsbach]] und [[Gaggenau]], etwa 10&amp;amp;nbsp;km bzw. 14&amp;amp;nbsp;km weiter nördlich im Murgtal, und das im Nordwesten gelegene [[Baden-Baden]], etwa 12&amp;amp;nbsp;km entfernt. Im Westen, jenseits des Schwarzwaldhauptkammes und bereits in der Oberrheinischen Tiefebene, liegt [[Bühl]] etwa 17&amp;amp;nbsp;km entfernt, flussaufwärts im Süden gelegen sind [[Baiersbronn]] etwa 20&amp;amp;nbsp;km und die Stadt [[Freudenstadt]] etwa 26&amp;amp;nbsp;km entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forbach liegt weitgehend im Naturraum [[Grindenschwarzwald und Enzhöhen]] des Nordschwarzwalds. Der nördliche Teilbereich des 2014 eingerichteten [[Nationalpark Schwarzwald|Nationalparks Schwarzwald]] gehört überwiegend zum Gebiet der Gemeinde Forbach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge ===&lt;br /&gt;
Die höchste Erhebung Forbachs ist mit {{Höhe|1054.1|DE-NHN|link=true}}{{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} der [[Hoher Ochsenkopf|Hohe Ochsenkopf]], gleichzeitig der höchste Berg im Landkreis Rastatt. Die [[Badener Höhe]] und der [[Mehliskopf]] liegen zum Teil auf Forbacher Gemeindegebiet. Wie der [[Seekopf (Forbach)|Seekopf]] sind sie über 1000 m hoch und liegen westlich der Murg. Im Höhenzug auf der Ostseite des Murgtals werden unweit des [[Hohloh]] noch Höhen von über 980 m erreicht. Auf dem {{Höhe|970.4|DE-NN}} hohen [[Hoher Draberg|Draberg]] steht der [[Sender Murgtal]] des Südwestrundfunks.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
Die [[Murg (Nordschwarzwald)|Murg]] erreicht die Gemeindefläche südlich, von Baiersbronn kommend, bei Kirschbaumwasen in einer Höhe von {{Höhe|453|DE-NN}} und verlässt sie im Norden bei Langenbrand am tiefsten Punkt Forbachs auf {{Höhe|205|DE-NN}} in Richtung Weisenbach. Der größte Zufluss dazwischen ist linksseitig die [[Raumünzach (Fluss)|Raumünzach]].{{GeoQuelle|DE-BW|LUBW}} Die Murg hat mit ihrem starken Gefälle ein schluchtartiges Tal in den hier anstehenden [[Forbachgranit]] eingetieft, das eine Verkehrserschließung nur unter großem Aufwand erlaubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1926 fertiggestellte [[Schwarzenbachtalsperre]] in einem Seitental der Raumünzach ist mit ihrer 400 Meter langen und 65 Meter hohen Staumauer und mit zwei Kilometer Länge der größte See des Wasserkraftwerks [[Rudolf-Fettweis-Werk]]. Zu ihm gehören daneben die [[Murgtalsperre]] Kirschbaumwasen und das [[Ausgleichsbecken Forbach]] an der Murg. Natürlichen, eiszeitlichen Ursprungs sind die [[Karsee]]n [[Herrenwieser See]] und [[Schurmsee]]. Zur [[Holztrift]] wurden diese einst zusätzlich aufgestaut und weitere Staubecken wie die noch erhaltene [[Herrenwieser Schwallung]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Forbach gehören die ehemaligen Gemeinden [[Bermersbach (Forbach)|Bermersbach]], [[Gausbach]] und [[Langenbrand (Forbach)|Langenbrand]] mit insgesamt 28 Dörfern, Weilern, Zinken, Höfen und Häusern. Zur ehemaligen Gemeinde Bermersbach gehörten das Dorf Bermersbach, das Gasthaus [[Rote Lache (Pass)|Rote Lache]] und die Häuser Wolfsheck. Zur Gemeinde Forbach in den Grenzen vom 30. Juni 1974 gehörten das Dorf Forbach, die Weiler Erbersbronn, [[Hundsbach (Forbach)|Hundsbach]]-Aschenplatz, Hundsbach-Viehläger, [[Kirschbaumwasen]], die Siedlungen [[Herrenwies (Forbach)|Herrenwies]], Hundsbach-Biberach, Hundsbach-Mitte und [[Raumünzach]], die Höfe Schindelbronn, Seebachhof und Trabronn und die Häuser Badener Höhe, Kaltenbach, St. Anton, Sasbach, Schneiderskopf und Tauchert. Zur ehemaligen Gemeinde Gausbach gehörten das Dorf Gausbach und die Häuser Röhret. Zur ehemaligen Gemeinde Langenbrand gehörten das Dorf Langenbrand, die Siedlungen Breitwies ([[Weisenbachfabrik]]) und Wolfsheck und die Häuser Bahnstation Langenbrand-Bermersbach. In der Gemeinde Forbach im Gebietsstand vom 30. Juni 1974 lag die [[Wüstung]] Frohnbrunnen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 161–163&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Wohnplatz Tauchert wurde am 1. Januar 1977 nach Baiersbronn umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/7370/Tauchert+%5BWohnplatz%5D Tauchert] bei LEO BW, abgerufen am 20. Oktober 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=483}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flächenaufteilung ===&lt;br /&gt;
Nach Daten des [[Statistisches Landesamt Baden-Württemberg|Statistischen Landesamtes]], Stand 2022:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-bw.de/BevoelkGebiet/GebietFlaeche/015152xx.tab?R=GS216013Statistisches Landesamt, Fläche seit 1996 nach tatsächlicher Nutzung] für Forbach.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
ImageSize = width:600 height:150&lt;br /&gt;
PlotArea  = width:90% height:66% bottom:25% left:5%&lt;br /&gt;
DateFormat = x.y&lt;br /&gt;
Period = from:0 till:99.9&lt;br /&gt;
Legend = columns:2 columnwidth:250 left:12% top:95%&lt;br /&gt;
TimeAxis  = orientation:horizontal&lt;br /&gt;
ScaleMajor = unit:year increment:10 start:0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# The formatting blanks in the Colors-section are in fact figure spaces (U+2007)&lt;br /&gt;
Colors =&lt;br /&gt;
  id:Gesa   value:white        legend:    13186_ha Gesamtfläche&lt;br /&gt;
  id:Wald   value:teal         legend:11896_ha = 90,2_% Waldfläche&lt;br /&gt;
  id:Land   value:yelloworange legend: 685_ha = 5,5_% Landwirtschaftsfläche&lt;br /&gt;
  id:Wass   value:brightblue   legend:   155_ha =  1,2_% Wasserfläche&lt;br /&gt;
  id:Erho   value:green        legend:  28_ha =  0,2_% Erholungsfläche&lt;br /&gt;
  id:Geba   value:red          legend: 152_ha =  1,2_% Gebäude-_und_Freifläche&lt;br /&gt;
  id:Verk   value:tan1         legend:  195_ha =  1,5_% Verkehrsfläche&lt;br /&gt;
  id:Sons   value:purple       legend:   2_ha =  0_% Sonstige_Flächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PlotData =&lt;br /&gt;
 from:00.0 till:90.2 color:Wald&lt;br /&gt;
 from:90.2 till:95.7 color:Land&lt;br /&gt;
 from:95.7 till:96.9 color:Wass&lt;br /&gt;
 from:96.9 till:97.1 color:Erho&lt;br /&gt;
 from:97.1 till:98.3 color:Geba&lt;br /&gt;
 from:98.3 till:99.8 color:Verk&lt;br /&gt;
 from:99.9 till:99.9 color:Sons&lt;br /&gt;
&amp;lt;/timeline&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter und frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Forbach wurde im Jahre 1360 in einer Testamentsurkunde des Ebersteiners Heinrich II. erstmals genannt. Im Jahre 1387 gehörte Forbach jeweils zur Hälfte der [[Grafschaft Eberstein]] und der [[Markgrafschaft Baden]]. [[Wolf von Eberstein|Graf Wolfram]] verkaufte an seinen Onkel, den Markgrafen [[Rudolf VII. (Baden)|Rudolf VII.]] für 8000 Gulden u.&amp;amp;nbsp;a. von allen seinen Dörfern die Hälfte. Forbach war von da an halb an Eberstein, halb an Baden zinspflichtig. Im Jahr 1404 wurde bei der Besitzteilung zwischen dem Markgrafen Bernhard und den Ebersteiner Grafen Bernhard und Wolf die Pfarrei Forbach dem Markgrafen Bernhard zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1455 verkaufte Markgraf Karl an mehrere Bürger in Forbach, [[Gausbach]] und [[Bermersbach (Forbach)|Bermersbach]] seine Waldungen in der Birkenau bis an den Hartmannsbrunnen und das Rotwasser mit Fischrecht für 250 Gulden. Markgraf Philipp bestätigte im Jahr 1532 den Waldverkauf von 1455 und verlangte von Kirchspielgemeinden Forbach, Bermersbach und Gausbach einen Zins von 65 Gulden auf 50 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1543 erhielt Forbach eine [[Dorfordnung]], sie bestimmte in einigen Dutzend Artikeln, was rechtens und erlaubt und was nicht erlaubt war und was zum Schutz vor Feinden und anderen Gefahren getan werden musste. 1569 verkaufte Graf Philipp von Eberstein seinen Waldbesitz samt Sägemühlen und Floßrechten für 3500 Gulden an die [[Murgschifferschaft]]. 1624 heiratete die Ebersteinerin Maria den Grafen von Wolkenstein, der mit Maria auch halb Forbach bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der abgeschiedenen Lage mitten im Schwarzwald wählte der Hof zu Baden-Baden während des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekriegs]] Forbach als Zuflucht vor dem Zugriff durch französische Truppen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5703/Forbach+-+Altgemeinde%7ETeilort Geschichte des Teilorts Forbach], bei [[LEO-BW]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit der jüngeren Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Nach der Errichtung des [[Großherzogtum Baden|Großherzogtums Baden]] kamen sämtliche Teilorte 1809 zum [[Bezirksamt Gernsbach]]. Durch die Verordnung am 1. Mai 1872 gelangten die Dörfer zum [[Bezirksamt Rastatt]], das 1939 in Landkreis Rastatt umbenannt wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet 1945 Teil der [[Französische Besatzungszone|Französischen Besatzungszone]] und kam somit zum neu umgrenzten südlichen Land [[Baden (Südbaden)|Baden]], das 1952 im Land Baden-Württemberg aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1974 erfolgte die Eingemeindung von [[Bermersbach (Forbach)|Bermersbach]], [[Gausbach]] und [[Langenbrand (Forbach)|Langenbrand]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=483}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Forbach 02 Ev Kirche (fcm).jpg|mini|Die evangelische Kirche in Forbach]]&lt;br /&gt;
Ab 1555 machte der religiöse Zwiespalt in Forbach nicht Halt; in den hundert Jahren bis 1655 wechselten die Forbacher achtmal die [[Konfession]]. Schließlich konnte sich die [[römisch-katholisch]]e Kirche durchsetzen, der auch heute noch die meisten Forbacher angehören. Ein [[evangelisch]]es Kirchengebäude wurde erst kurz vor dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] hat 14 ehrenamtliche Mitglieder, die für fünf Jahre gewählt werden. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Gemeinderatsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS216013 Gemeinderatswahlen 2024, Forbach]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 18. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://bnn.de/mittelbaden/gaggenau/forbach/kommunalwahl-forbach-2024-ergebnisse Ergebnisse der Kommunalwahl 2024 in Forbach]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Neueste Nachrichten|bnn.de]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 18. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Gemeinderat 2024&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3; text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Partei / Liste || Stimmenanteil || Sitze&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]] || 41,8 % (+15,8) || 6 (+2)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 29,5 % (−0,2) || 4 (±0) &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 22,9 % (−9,7) || 3 (−1) &lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || 5,9 % (−5,8) || 1 (−1)&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung: 67,4 % (+0,8)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit dem 1. Juni 2022 Robert Stiebler. Er wurde am 3. April 2022 mit 64,7 Prozent der Stimmen zum Bürgermeister gewählt. Er folgte Katrin Buhrke nach, die im März 2014 die Wahl mit 64,8 Prozent der Stimmen für sich entscheiden konnte und 2022 nicht erneut antrat. Buhrkes Vorgänger Kuno Kußmann (CDU, von 1998 bis 2014 im Amt) konnte bei der Wahl 2014 lediglich 33,1 Prozent der Stimmen für sich verbuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Forbach unterhält seit 1963 partnerschaftliche Beziehungen zur französischen Gemeinde [[Andilly (Meurthe-et-Moselle)|Andilly]] und seit 2007 auch zur italienischen Gemeinde [[Montemaggiore al Metauro]]. Am 24.&amp;amp;nbsp;April 2008 wurde die Partnerschaftsurkunde in Italien unterzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Ein in Silber schrägliegendes, rechtsgekehrtes blaues Beil mit schwarzem Stiel, oben und unten begleitet von zwei blaubesamten roten Rosen. Als Symbol des Holzreichtums der Gemeinde erschien dieses Wappen erstmals in einem 1722 gestochenen Siegel. Im Wappenschild zur Besiegelung des Huldigungsprotokolls von 1811 fehlten die Rosen als Bezug zum Rosenzeichen des Hauses Eberstein. Um 1850 kehrten die Rosen wieder auf den Wappenschild zurück. 1901 nahm der Gemeinderat die Wappenfarben an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Forbach-2.JPG|mini|Der Bahnhof Forbach (noch mit alten Liniennummern).]]&lt;br /&gt;
Forbach hat fünf Haltepunkte an der [[Murgtalbahn]] ([[Rastatt]]&amp;amp;nbsp;– [[Freudenstadt]]) im [[Karlsruher Verkehrsverbund]]. Diese werden von den Linien S81 ([[Karlsruhe Hauptbahnhof|Karlsruhe]]&amp;amp;nbsp;– [[Freudenstadt Hauptbahnhof|Freudenstadt]]) und S8 ([[Karlsruhe]]&amp;amp;nbsp;– [[Eutingen im Gäu]] (– [[Herrenberg]])) der [[Stadtbahn Karlsruhe]] bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bundesstraße 462]] ([[Rastatt]]&amp;amp;nbsp;– [[Rottweil]]) verbindet die Gemeinde mit dem überregionalen Straßennetz. Die Verbindungsstraße nach [[Baden-Baden]] führt über die [[Rote Lache (Pass)|Rote Lache]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Forbach über die Ortsteile [[Gausbach]] und [[Langenbrand (Forbach)|Langenbrand]] und über [[Weisenbach]] mit [[Gernsbach]] und [[Gaggenau]] und in der anderen Richtung über [[Baiersbronn]] mit [[Freudenstadt]] verbunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
Das [[Rudolf-Fettweis-Werk]], ein Wasserkraftwerk der [[EnBW]], ist neben der Gemeindeverwaltung und dem [[Klinikum Mittelbaden]] Forbach (ehemals Kreiskrankenhaus) der letzte große Arbeitgeber in Forbach. Die ursprünglich zur [[E. Holtzmann &amp;amp; Cie.]] gehörende Papierfabrik Wolfsheck wurde im Jahr 2007 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Forbach verfügt über eine Grundschule im Kernort. Außerdem gibt es zwei gemeindliche und einen [[römisch-katholisch]]en [[Kindergarten]] im Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Forbach (Baden)}}&lt;br /&gt;
{{Anker|Holzbrücke}}&lt;br /&gt;
[[Datei:J. Jacottet Baden-Baden Blatt 23.jpg|mini|Die Holzbrücke um 1837]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Landappbw 201775 1823 Forbacher Holzbrücke Forbach.jpg|mini|Die Holzbrücke über die Murg ist das Wahrzeichen von Forbach]]&lt;br /&gt;
Die gedeckte &amp;#039;&amp;#039;Holzbrücke&amp;#039;&amp;#039; über die Murg wurde 1778–1779 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Diethard Steinbrecher: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Holzbaus am Beispiel des Holzbrückenbaus in Amerika und Europa&amp;#039;&amp;#039;; in: Wolfgang Rug (Hrsg.): Holzbau im Bestand – Historische Holztragwerke: Berlin, Wien, Zürich 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie überquert den Fluss mit einer Spannweite von 37,8&amp;amp;nbsp;m ohne Zwischenpfeiler und ist damit im Gegensatz zu ihren Vorgängerbauten hochwassersicher. Der erste Bau bestand bis 1954, im Folgejahr wurde die Brücke originalgetreu neu aufgebaut und 1976 renoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Zweckverband „Im Tal der Murg“: {{Webarchiv | url=http://www.murgtal.org/themen/sehenswertes/forbacher_holzbruecke | wayback=20130329102355 | text=&amp;#039;&amp;#039;Eine Holzbrücke über die Murg.&amp;#039;&amp;#039;}} Abgerufen am 21. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Forbach: {{Webarchiv|url=http://www.forbach.de/inhalte/tourismus/sehensw_holzbruecke.html |wayback=20120719071007 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die hölzern Bruck zue Forppach.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-02-08 09:57:46 InternetArchiveBot }} Abgerufen am 21. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie ist mit PKW befahrbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Aquädukt über die Murg]] ({{Coordinate |NS=48.707424 |EW=8.361135 |type=landmark |region=DE-BW |name=Aquädukt über die Murg bei Langenbrand |text=ICON1}}) ist die älteste in Deutschland erhaltene Brücke aus [[Stampfbeton]]. Sie leitete oberhalb einer Murgschleife abgezweigtes Wasser zum Kraftwerk der ehemaligen Papierfabrik. Die Kanalbrücke wurde 1885 errichtet und steht seit 1979 unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholische &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche [[St. Johannes der Täufer (Forbach)|St. Johannes der Täufer]]&amp;#039;&amp;#039; überragt mit den zwei 50&amp;amp;nbsp;m hohen Türmen ihrer [[Doppelturmfassade]] das Forbacher Ortszentrum. Die [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] entstand 1886–1891 im [[Neuromanik|neuromanischen]] Stil nach Plänen des Architekten [[Adolf Williard]].&amp;lt;ref&amp;gt;Zweckverband „Im Tal der Murg“: {{Webarchiv | url=http://www.murgtal.org/themen/sehenswertes/kirchen/kirchen_in_forbach | wayback=20120520153132 | text=&amp;#039;&amp;#039;Kirchen in Forbach&amp;#039;&amp;#039;.}} Abgerufen am 21. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Forbach: {{Webarchiv|url=http://www.forbach.de/inhalte/kultur-kirche/kirche.html |wayback=20131111185918 |text=&amp;#039;&amp;#039;Kirchen und Kapellen in Forbach&amp;#039;&amp;#039;. |archiv-bot=2025-02-08 09:57:46 InternetArchiveBot }} Abgerufen am 21. Mai 2013&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Forbach verlaufen der Fernwanderweg [[Westweg]], der an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt, sowie der Wanderweg [[Murgleiter]] und der Radwanderweg &amp;#039;&amp;#039;Tour de Murg&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
In der Festhalle (ehemalige Schule) des Ortsteils Bermersbach befindet sich das &amp;#039;&amp;#039;Murgtalmuseum&amp;#039;&amp;#039;, das sich mit den Lebensumständen früherer Generationen der Region beschäftigt. Das Museum wird vom Heimatverein Bermersbach geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Peter Weiss (SS-Mitglied)|Peter Weiss]] (1908–1946), SS-Oberscharführer, als Kriegsverbrecher hingerichtet&lt;br /&gt;
* [[Günther Becker (Komponist)|Günther Becker]] (1924–2007), Komponist&lt;br /&gt;
* [[Hans Wolfgang Kölmel]] (* 1944), Neurologe&lt;br /&gt;
* [[Manfred Gotta]] (* 1947), Unternehmer und Werbetexter, wohnhaft in Forbach-Hundsbach&lt;br /&gt;
* [[Hubert Schnurr]] (* 1955), Oberbürgermeister von Bühl, geboren in Hundsbach&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Seidt]] (* 1965), Bildhauer&lt;br /&gt;
* [[Michael Brecht (Gewerkschafter)|Michael Brecht]] (* 1965), Gewerkschafter&lt;br /&gt;
* [[Peter Maria Schnurr]] (* 1969), Koch&lt;br /&gt;
* [[Matthias Fritz (Fußballspieler)|Matthias Fritz]] (* 1969), ehemaliger Fußballprofi&lt;br /&gt;
* [[Conny Mayer-Bonde]] (* 1972), Hochschullehrerin und Politikerin (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestags&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* [https://www.forbach.de/ Gemeinde Forbach]&lt;br /&gt;
* [http://www.arnoschneider.de/forbach/forbach.html Geschichte und Landschaftsbeschreibung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Rastatt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4387431-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Forbach, Baden)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Rastatt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1360]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Murg (Oberrhein)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;A. Wagner</name></author>
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