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	<title>Foodwatch - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Chhelp: /* Mitglieder */ Zahl 2025 eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-08T23:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mitglieder: &lt;/span&gt; Zahl 2025 eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Organisation&lt;br /&gt;
| Name = Foodwatch&lt;br /&gt;
| Abkürzung = &lt;br /&gt;
| Logo = Foodwatch logo.svg&lt;br /&gt;
| Rechtsform = [[Gemeinnützigkeit|gemeinnütziger]] [[eingetragener&amp;amp;nbsp;Verein]]&lt;br /&gt;
| Gründungsdatum = 2002&lt;br /&gt;
| Gründungsort = [[Berlin]]&lt;br /&gt;
| Gründer = [[Thilo Bode (Manager)|Thilo Bode]]&lt;br /&gt;
| Sitz = [[Berlin]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad = &lt;br /&gt;
| Längengrad = &lt;br /&gt;
| ISO-Region = &lt;br /&gt;
| Motto = &lt;br /&gt;
| Zweck = Verbraucherinformation&lt;br /&gt;
| Vorsitz = Chris Methmann, Jörg Rohwedder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.foodwatch.org/de/impressum/?cookieLevel=not-set |titel=Impressum |sprache=de |abruf=2022-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Geschäftsführung = Chris Methmann, Jörg Rohwedder&lt;br /&gt;
| Umsatz = &lt;br /&gt;
| Beschäftigtenzahl = &lt;br /&gt;
| Freiwilligenzahl = &lt;br /&gt;
| Mitgliederzahl = 45.000&amp;lt;ref name=&amp;quot;über&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.foodwatch.org/de/ueber-uns/fragen-und-antworten |titel=foodwatch transparent: Fragen und Antworten |sprache=de |abruf=2023-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Wikidata = Q110131681&lt;br /&gt;
| Website = [https://www.foodwatch.org/de/ www.foodwatch.org/de/]&lt;br /&gt;
}} &amp;lt;!-- Fehlende Daten werden aus Wikidata übernommen und können dort bearbeitet oder in der Vorlage überschrieben werden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Foodwatch e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|food|de=Nahrung}} und &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|watch}}&amp;#039;&amp;#039; ‚Wacht‘) ist ein deutscher [[Gemeinnützigkeit|gemeinnütziger]] [[Idealverein]], der sich als [[Verbraucherschutzorganisation]] mit den Rechten von [[Verbraucher]]n und der Qualität von [[Lebensmittel]]n auseinandersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Verein wurde im Oktober [[2002]] in [[Berlin]] vom ehemaligen [[Greenpeace]]-Geschäftsführer [[Thilo Bode (Manager)|Thilo Bode]] gegründet. Vorstand im Sinne des Gesetzes und Geschäftsführer sind Chris Methmann und Jörg Rohwedder. Während Rohwedder als Direktor foodwatch International fungiert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.politik-kommunikation.de/personalwechsel/rohwedder-ist-neuer-geschaeftsfuehrer-von-foodwatch-international/ |titel=Rohwedder ist Geschäftsführer von Foodwatch International |werk=politik&amp;amp;kommunikation |datum=2021-12-13 |sprache=de |abruf=2022-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; leitet Methmann die Organisation in Deutschland.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lebensmittelzeitung.net/politik/personalien/foodwatch-deutschland-verbraucherorganisation-ernennt-geschaeftsfuehrer-162257 |titel=Foodwatch Deutschland: Verbraucherorganisation ernennt Geschäftsführer |sprache=de |abruf=2022-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Foodwatch hat seit 2010 ein Büro in Amsterdam, seit 2014 in Paris und seit 2020 in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.foodwatch.org/at/ueber-uns/foodwatch-in-europa/ |titel=foodwatch in Europa – Ein Überblick |werk= |hrsg=Foodwatch |datum= |abruf=2020-12-05 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Geschäftsführern zählten Thilo Bode (2002–2017)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.foodwatch.org/de/pressemitteilungen/2017/fuehrungswechsel-bei-foodwatch-in-deutschland-martin-ruecker-tritt-nachfolge-von-thilo-bode-als-geschaeftsfuehrer-an-aufbau-einer-europaeischen-verbraucherorganisation-als-ziel/?cookieLevel=not-set |titel=Führungswechsel bei foodwatch in Deutschland: Martin Rücker tritt Nachfolge von Thilo Bode als Geschäftsführer an – Aufbau einer europäischen Verbraucherorganisation als Ziel |sprache=de |abruf=2022-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Martin Rücker]] (2017–2021).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Serafin Reiber, Jonas Schaible |Titel=Ex-Foodwatch-Chef Rücker im Interview: »Cem Özdemir hat Erwartungen geweckt, die er nicht erfüllen kann« |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2022-01-25 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ex-foodwatch-chef-martin-ruecker-cem-oezdemir-hat-erwartungen-geweckt-die-er-nicht-erfuellen-kann-a-35af7356-3dbf-46a9-b170-a4f1807451b3 |Abruf=2022-02-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ziele ==&lt;br /&gt;
Zweck des Vereins ist die {{&amp;quot;|Beratung und Information von Verbrauchern auf dem Gebiet der Agrar- und Lebensmittelproduktion, des Handels und des Absatzes von Verbrauchsgütern sowie der Bereitstellung von Dienstleistungen}}.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.foodwatch.org/de/ueber-foodwatch/der-verein/vereinssatzung/ |titel=Vereinssatzung - foodwatch |datum=2013-04-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130406072235/http://www.foodwatch.org/de/ueber-foodwatch/der-verein/vereinssatzung/ |abruf=2023-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein verfolgt auch politische Ziele: Regeln und Gesetze in Europa und den EU-Mitgliedsstaaten sollten bezüglich der Nahrung konsequent die Interessen der Verbraucher vorrangig berücksichtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.foodwatch.org/de/ueber-foodwatch/mission/ |wayback=20180114061921 |text=&amp;#039;&amp;#039;Unsere Mission&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-02-08 07:55:44 InternetArchiveBot }}, Website des Vereins&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Verein ist [[verbandsklage]]berechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
2023 zählte der Verein nach eigenen Angaben mehr als 45.000 Fördermitglieder;&amp;lt;ref name=&amp;quot;über&amp;quot; /&amp;gt; 2025 waren es 50.000 Fördermitglieder.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.foodwatch.org/de/ueber-uns |titel=Über uns |hrsg=Foodwatch e.V. |datum=2026 |sprache=de |abruf=2026-03-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darunter fallen nicht-stimmberechtigte Fördermitglieder, stimmberechtigte Fördermitglieder und Einmalspender. Über die Aufnahme stimmberechtigter Mitglieder bestimmt der Foodwatch-Aufsichtsrat, der aktuell aus fünf Personen besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.foodwatch.org/de/ueber-foodwatch/der-verein/aufsichtsrat/ |titel=Der Aufsichtsrat von foodwatch |zugriff=2015-01-23 |archiv-datum=2015-02-11 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150211110729/http://www.foodwatch.org/de/ueber-foodwatch/der-verein/aufsichtsrat/ |offline=ja |archiv-bot=2025-02-08 07:55:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Zahl der stimmberechtigten Mitglieder veröffentlicht Foodwatch nicht offiziell, in einem Handelsblatt-Interview im Januar 2015 sprach Thilo Bode von 80 stimmberechtigten Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HandelsblattStreitgespraech&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Catrin Bialek, [[Hans-Jürgen Jakobs]] |Titel=Streitgespräch – „Jetzt lassen Sie mich ausreden!“ |Sammelwerk=Handelsblatt |Datum=2015-01-15 |Seiten=4–7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Satzung sollen es nicht mehr als 100 werden,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.foodwatch.org/uploads/media/foodwatch_satzung_12112011.pdf |titel=Satzung des Vereins Foodwatch e.&amp;amp;nbsp;V. |zugriff=2015-01-23 |format=PDF  |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150211110530/http://www.foodwatch.org/uploads/media/foodwatch_satzung_12112011.pdf |archiv-datum=2015-02-11  }}&amp;lt;/ref&amp;gt; entsprechend konzentriert sich die Werbung von Foodwatch auf Förderer und Spender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzen ==&lt;br /&gt;
Nach eigenen Angaben finanziert sich Foodwatch „aus den Beiträgen der Fördermitglieder und aus Spenden“. Auf staatliche Zuschüsse werde verzichtet; Spenden der Wirtschaft würden nur angenommen, wenn dadurch keine Interessenkonflikte entstünden. Zum Aufbau der Organisation hätten 2002 bis 2005 rund 1,5 Millionen Euro, hauptsächlich durch langfristige Darlehen von der [[GLS Gemeinschaftsbank]] und von Privatpersonen, zur Verfügung gestanden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;anschub&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.foodwatch.de/ueber_uns/finanzen/anschubfinanzierung/index_ger.html |titel=Gründung 2002 als “Start-up-NGO” |zugriff=2010-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 erzielte der Verein Einnahmen von ca. 3,9 Mio. Euro, die zu 86 Prozent aus Förderbeiträgen und [[Kleinspende]]n, zu 12 Prozent aus Großspenden, Erbanlagen und von Stiftungen sowie zu 2 Prozent aus anderen Quellen (nach Angaben der Organisation Reisekostenerstattungen für Vorträge und Medienauftritte, Kostenerstattungen von foodwatch Niederlande und foodwatch Frankreich an foodwatch Deutschland, Honorare aus Vorträgen, Zinserträge und Zahlungen aus Bußgeldverfahren) stammten. Die Ausgaben beliefen sich 2020 den Angaben zufolge auf ca. 3,37 Mio. Euro. Sie wurden verwendet für Kampagnen (60 Prozent), Medien- und Öffentlichkeitsarbeit (8 Prozent), Fördererbetreuung und Service (10 Prozent), Spendenwerbung (10 Prozent) und Verwaltung (12 Prozent).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.foodwatch.org/de/ueber-uns/finanzen/?cookieLevel=not-set |titel=Finanzen |sprache=de |abruf=2022-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktivitäten ==&lt;br /&gt;
Foodwatch greift vor allem mediengängige Themen wie beispielsweise [[Lebensmittelskandal]]e auf und positioniert sich dadurch öffentlich als [[Lobbyorganisation]] der Verbraucher gegenüber der Nahrungsmittelindustrie. Dazu fährt die Organisation Kampagnen nach [[Greenpeace]]-Vorbild; die bekannteste gilt der krebsverdächtigen Substanz [[Acrylamid]], welche beim Erhitzen [[kohlenhydrat]]haltiger Lebensmittel entstehen kann, z.&amp;amp;nbsp;B. wurden dafür Kartoffelchips im August 2007 getestet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID4271062,00.html |titel=NDR Fernsehen: Nachgefragt: Wie viel giftiges Acrylamid steckt noch in Kartoffel-Chips? |datum=2007-09-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20071110153316/http://www3.ndr.de/ndrtv_pages_std/0,3147,OID4271062,00.html |archiv-datum=2007-11-10 |zugriff=2010-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 deckte Foodwatch irreführende Werbung von [[McDonald’s]] auf. Das Unternehmen hatte versprochen, Brötchen ohne chemische Zusatzstoffe anzubieten, was nicht den Tatsachen entsprach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-268216.html | titel=McDonald&amp;#039;s ändert Burger-Werbung nach Kritik von Verbraucherschützern | werk=[[Der Spiegel]] | datum=2003-10-04 | zugriff=2017-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://rp-online.de/wirtschaft/unternehmen/mcdonald-s-zieht-werbekampagne-zurueck_aid-16737951 | titel=Beschwerden von Foodwatch hatten Erfolg: McDonald&amp;#039;s zieht Werbekampagne zurück | werk=[[Rheinische Post]] | datum=2003-10-05 | zugriff=2017-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Intervention von Foodwatch änderte McDonald’s den Slogan auf „natürliche Backhilfsstoffe“ um. Dies wiederum war ein Verstoß gegen das [[Lebensmittelgesetz]]. Erneut schritt Foodwatch ein, worauf McDonald’s 2005 eine [[Unterlassungserklärung]] unterschrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39916208.html | titel= Ernährung: Teilsieg im Burger-Krieg | werk=[[Der Spiegel]] | datum=2005-04-04 | zugriff=2017-05-26 | kommentar=Spiegel-Printausgabe 14/2005, S. 18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2007 erstattete der Verein Anzeige gegen die Unternehmen SNP (gehört zum Nahrungsmittelkonzern [[Vion N. V.]]), GePro ([[PHW-Gruppe]]), den Düngemittelhändler Beckmann und die Veterinärämter der Landkreise Diepholz, Emsland, Oldenburg und Vechta. Die Anzeige basierte auf dem Vorwurf, dass die Unternehmen illegalen Handel mit [[Tiermehl]] ([[K3-Material]]) betreiben und die Ämter hierzu Beihilfe leisten würden. Obwohl entsprechende Abfälle und das daraus hergestellte Tiermehl keinesfalls in die menschliche Nahrungskette gelangen dürfen, fand die Verbraucherschutzorganisation dafür entsprechende Hinweise. Die daraufhin eingeleiteten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der Handel mit den Mehlen tatsächlich stattfand, jedoch mit Genehmigung der zuständigen Behörden und daher keine Straftat war. Die Genehmigungen selbst haben allerdings gegen geltende Gesetze verstoßen. Da Beihilfe aus juristischer Sicht jedoch nur vorliegt, wenn die Haupttat strafbar ist, wurden die Ermittlungen sowohl gegen die Unternehmen als auch gegen die Ämter Ende 2007 eingestellt. Die Genehmigungspraxis der Behörden wurde daraufhin geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/597124/ |autor=Dieter Nürnberger |hrsg=[[Deutschlandradio]] |titel=Foodwatch zu neuem Fleischskandal |datum=2007-02-21 |zugriff=2010-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.foodwatch.de/kampagnen__themen/bse_und_tiermehl/tiermehl_schmuggel/strafanzeige/index_ger.html |titel=Verfahren wegen Tiermehl-Schmuggels eingestellt |datum=2007-04-08 |autor=foodwatch |zugriff=2010-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 kritisierte die Organisation anhand einer eigenen Datensammlung amtliche Messwerte aus den Bundesländern, dass an manchen Orten in Deutschland das [[Trinkwasser]] stärker mit [[Uran]] belastet sei als bisher bekannt. Dabei wurde vor allem die Informationspolitik der Behörden in Frage gestellt und die Forderung erhoben, dass der Verbraucher mit der nächsten Wasserrechnung über den Urangehalt seines Trinkwassers informiert werden solle. Die [[Trinkwasserverordnung]] sieht keinen Höchstwert für Uran vor. 2006 war nach Foodwatch-Recherchen und einer Klage auf Informationserteilung ein Grenzwert für Uran in die Mineralwasserverordnung aufgenommen worden: [[Mineralwasser|Mineral- und Tafelwasser]], das als „geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ beworben wird, darf seitdem nicht mehr als 2&amp;amp;nbsp;µg Uran pro Liter enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vierte Verordnung zur Änderung der Mineral- und Tafelwasser-Verordnung, BGBl. I 2006, 2762 f. vom 11. Dezember 2006 Nr. 56&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vorfeld hatte bereits das [[Bundesinstitut für Risikobewertung]] gefordert, Mineralwasser für Säuglingsnahrung müsse frei von Uran sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bfr.bund.de/cd/6488 |titel=BfR-Pressemitteilung 22/2005 |datum=2005-06-30 |zugriff=2010-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Umweltbundesamt (Deutschland)|Umweltbundesamt]] kritisierte allerdings, dass es aufgrund der neuen Verordnung zu einer Risikoüberbewertung käme, da Wasser erst ab 10&amp;amp;nbsp;µg Uran pro Liter für die Zubereitung von Babynahrung gefährlich werde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.hygieneinspektoren-bw.de/user_uploads/1221506408Newsletter_Berufsverband_BW_No_23.pdf |titel=Newsletter Berufsverband Baden-Württemberg |format=PDF; 412&amp;amp;nbsp;kB |zugriff=2010-12-30 |archiv-datum=2012-06-23 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120623080534/http://www.hygieneinspektoren-bw.de/user_uploads/1221506408Newsletter_Berufsverband_BW_No_23.pdf |offline=ja |archiv-bot=2025-02-08 07:55:44 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 veröffentlichte der Verein eine Studie über den [[Zuckergehalt]] von [[Erfrischungsgetränk]]en verbunden mit der Forderung, dass ähnlich wie es ab 2018 in Großbritannien vorgesehen ist, eine Abgabe auf überzuckerte Getränke erhoben werden sollte, um die Gewöhnung der Konsumenten an süße Lebensmittel zu reduzieren und um [[Übergewicht]] und [[Diabetes Typ II|Diabetes]] entgegenzuwirken.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.foodwatch.org/de/presse/pressemitteilungen/foodwatch-marktstudie-mehr-als-jedes-zweite-erfrischungsgetraenk-ueberzuckert-foodwatch-fordert-zucker-abgabe-fuer-getraenke-hersteller/ &amp;#039;&amp;#039;foodwatch-Marktstudie: Mehr als jedes zweite Erfrischungsgetränk überzuckert – foodwatch fordert Zucker-Abgabe für Getränke-Hersteller&amp;#039;&amp;#039;.] foodwatch, 24. August 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit März 2009 vergibt die Organisation den [[Goldener Windbeutel|Goldenen Windbeutel]] als Negativpreis für „die dreisteste Werbelüge des Jahres“, um auf den Unterschied zwischen beworbenen Qualitätsversprechen und den tatsächlichen Eigenschaften von Lebensmitteln hinzuweisen. Preisträger 2021 war [[Rewe Group|Rewe]] mit seinem [[Wilhelm Brandenburg (Unternehmen)|Wilhelm Brandenburg]] Hähnchen-Brustfilet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=tagesschau.de |url=https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/foodwatch-negativpreis-101.html |titel=Foodwatch-Negativpreis: &amp;quot;Goldener Windbeutel&amp;quot; geht an REWE |sprache=de |abruf=2022-02-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2023 [[Intersnack]] mit den Pom-Bär-Chips&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/600-prozent-mehr-zucker-schmaehpreis-goldener-windbeutel-geht-an-pom-baer-chips-a-f7ded1dc-e0a5-4766-83b8-61f3f5f33c06 Schmähpreis »Goldener Windbeutel« geht an Pom-Bär-Chips], am 27. Juni 2023 auf spiegel.de&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
2010 kam es zu Auseinandersetzungen zwischen dem Verein und der damaligen [[Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz|Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz]], [[Ilse Aigner]] ([[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]]). Foodwatch-Vorsitzender Thilo Bode kritisierte „Die Politik will nichts mehr gegen die Industrie entscheiden“ und bezeichnete Aigner als „Dienstleisterin der Nahrungsmittelindustrie“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/verbrauchertaeuschung-foodwatch-chef-wirft-ministerin-aigner-versagen-vor-a-715750.html &amp;#039;&amp;#039;Foodwatch-Chef wirft Ministerin Aigner Versagen vor&amp;#039;&amp;#039;.] [[Spiegel Online]], September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Aigner kritisierte, Bode lebe von der „Skandalisierung“ als Geschäftsmodell. Sie halte „Kampagnen, die ein Klima der Verunsicherung schüren, für bedenklich“.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wiwo.de/politik-weltwirtschaft/aigner-kritisiert-konzerne-spekulanten-und-verbraucherorganisation-446707/ Wirtschaftswoche, 6. November 2010.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 unterlag der Verein vor Gericht gegen den Konzern [[Unilever]]. Foodwatch warf Unilever [[irreführende Werbung]] vor, weil Unilever behauptet hatte, es gebe keine Hinweise auf mögliche Gesundheitsrisiken der Margarine „[[Becel]] pro.activ“. Das Gericht wertete die Aussage von Unilever als Meinungsäußerung – und nicht als Tatsachenbehauptung, weswegen sie zulässig sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article112015723/Foodwatch-verliert-Streit-ueber-Becel-Margarine.html |titel=Gerichtsurteil: Foodwatch verliert Streit über &amp;quot;Becel&amp;quot;-Margarine - WELT |datum=2015-10-05 |sprache=de |abruf=2023-07-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.foodwatch.de/ Foodwatch]&lt;br /&gt;
* [http://www.christoph-koch.net/2007/08/22/wir-verbraucher-mussen-uns-zusammenschliesen/ „Wir Verbraucher müssen uns zusammenschließen“] – Interview mit Foodwatch-Chef Thilo Bode (August 2007)&lt;br /&gt;
* [https://www.jungundnaiv.de/2021/12/26/foodwatch-gruender-thilo-bode-folge-547/ Thilo Bode bei jung&amp;amp;naiv #547], 26. Dezember 2021&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10203935-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Initiative Transparente Zivilgesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinsgründung 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbraucherschutzorganisation (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Non-Profit-Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eingetragen im Lobbyregister des Deutschen Bundestags]]&lt;/div&gt;</summary>
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