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	<title>Food Design - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T20:23:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Food_Design&amp;diff=677688&amp;oldid=prev</id>
		<title>31.11.9.182: /* Entwicklung neuer Lebensmittelproduktes */</title>
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		<updated>2025-05-07T09:05:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entwicklung neuer Lebensmittelproduktes&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Food Design&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; setzt sich aus dem englischen Wort &amp;#039;&amp;#039;food&amp;#039;&amp;#039; (dt.: ‚Lebensmittel‘) und dem Wort &amp;#039;&amp;#039;design&amp;#039;&amp;#039; (dt.: ‚Gestaltung‘) zusammen. Er findet sowohl Verwendung im Zusammenhang mit der Entwicklung neuer Lebensmittelprodukte durch die [[Lebensmittelindustrie]], im Zusammenhang mit der Präsentation von Lebensmitteln auf Fotos und populärwissenschaftlich als Begriff für künstlich veränderte [[Nahrungsmittel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung neuer Lebensmittelprodukte ==&lt;br /&gt;
Food Design ist in der Lebensmittelindustrie ein Begriff für die Komposition und Entwicklung von Lebensmittel-Rezepturen, aber auch für die optische Gestaltung eines Lebensmittels. Als Trendbegriff wird er im engeren Sinne häufig im Zusammenhang mit der Entwicklung grundsätzlich neuartiger Lebensmittel verwendet. Dabei werden teilweise neuartige Aromen oder aber neue Zusatzstoffe eingesetzt, wie zum Beispiel [[Elektrolyt]]e als funktionale Bestandteile von Sportlergetränken. Auch die Gastronomie setzt Food Design ein, zumeist unter Verwendung chemischer Hilfsmittel und Verfahren, z. B. in der [[Molekularküche]] und bei der Entwicklung von entsprechend modifizierten „Molekular-Cocktails“. In der Regel stehen dabei ungewohnte Geschmacksnoten und [[Mundgefühl|Texturen]] im Vordergrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit die dabei entwickelten [[Lebensmittel]] von ihrer Art her neu oder kulturell fremd sind, fallen sie unter die Europäische Verordnung für &amp;#039;&amp;#039;[[Novel Food]]&amp;#039;&amp;#039;. Darin sind vor allem Kennzeichnungspflichten geregelt. Im Extremfall stellen diese Produkte kein [[Nahrungsmittel]] im engeren Sinne, sondern ein [[Nahrungsergänzungsmittel]] dar. Das sind Aufbaupräparate im Grenzbereich zwischen Nahrungsmittel und Arzneimittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;[[Functional Food]]&amp;#039;&amp;#039; werden Lebensmittel bezeichnet, die um bestimmte Wirkstoffe zur Steigerung der Gesundheit lediglich angereichert werden. Auch diese Produkte können also das Ergebnis eines &amp;#039;&amp;#039;Food Designs&amp;#039;&amp;#039; im weiteren Sinne sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synthetisch hergestellte Lebensmittel ==&lt;br /&gt;
Kritiker der modernen [[Lebensmitteltechnologie]] verwenden den Begriff Food Design mit negativer [[Konnotation]] nicht nur im Zusammenhang mit &amp;#039;&amp;#039;Functional Food&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Novel Food&amp;#039;&amp;#039;, sondern vor allem als Bezeichnung für Nahrungsmittel, die aus verschiedenen Komponenten synthetisch hergestellt und mit [[Lebensmittelzusatzstoff|Zusatzstoffen]] angereichert werden. „Seit Mitte der 1980er Jahre nimmt (…) das so genannte ‚Food Design‘ zu. Man versteht darunter ein Verfahren in der industriellen Herstellung von Lebensmitteln, bei dem Nahrungsmittel (Milch, Getreide, Zucker etc.) nicht mehr durch Verarbeitung verfeinert werden. Stattdessen werden Grundsubstanzen aus preiswerten pflanzlichen Rohstoffen (zum Beispiel [[Soja]]) isoliert und durch chemische Synthese zu einem Produkt zusammengefügt (…)“.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietrich von Engelhardt: &amp;#039;&amp;#039;Geschmackskulturen. Vom Dialog der Sinne beim Essen und Trinken&amp;#039;&amp;#039;, 2006, S. 55&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kritik ===&lt;br /&gt;
Kritisiert wird vor allem der weit verbreitete Einsatz künstlicher [[Aroma]]stoffe, mit deren Hilfe „geschmacksneutralen“ Grundsubstanzen nahezu jeder beliebige Geschmack verliehen werden kann. „Beim Food Design werden die Substanz und der Geschmack von Lebensmitteln als voneinander unabhängige Qualitäten hergestellt. (…) Vielfach fällt der natürliche Geschmack und Geruch eines Lebensmittels dem Vergessen anheim und wird zu etwas Fremdem.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Werner Prahl]], Monika Setzwein: &amp;#039;&amp;#039;Soziologie der Ernährung&amp;#039;&amp;#039;. 1999, S. 191&amp;lt;/ref&amp;gt; Das führe dazu, dass die künstlichen Aromen – auch die [[naturidentische Aromastoffe|naturidentischen Aromastoffe]] werden chemisch hergestellt – den Naturaromen oft sogar vorgezogen würden, da sie intensiver seien. Es ist die Rede von einer Standardisierung des Geschmacks und einer wachsenden [[Entfremdung]] der Konsumenten von naturbelassenen Lebensmitteln.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Werner Prahl, S. 192&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensmittelfotografie ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Food-Fotografie}} &lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Food Design&amp;#039;&amp;#039; wird auch die Präsentation, Aufbereitung und Abbildung von Lebensmitteln zum Zweck der [[Werbung]] verstanden. Da echte Lebensmittel unter dem Lampenlicht der Fotografen nicht lange genug frisch aussehen oder beispielsweise ein [[Bierschaum]] zu schnell zusammenfällt, wird in der werblichen Darstellung von Lebensmitteln mit Hilfsmitteln gearbeitet, um die Lebensmittel und zubereiteten Gerichte wie frisch oder frisch serviert wirken zu lassen. Wegen der sprachlichen Nähe zu dem oben beschriebenen Produktentwicklungsprozess wird zunehmend häufig von &amp;#039;&amp;#039;[[Food Styling]]&amp;#039;&amp;#039; (ebenfalls englisch für Lebensmittelgestaltung) gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ernährungssoziologie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Knieriemen: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Gentechnik, Fooddesign, Ernährung.&amp;#039;&amp;#039; At-Verlag, Aarau 2002, ISBN 3-85502-741-2&lt;br /&gt;
* Sonja Stummerer, Martin Hablesreiter: &amp;#039;&amp;#039;Food Design: Von der Funktion zum Genuss – From Function to Feast.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, 11. Juli 2007, ISBN 3-211-23512-4&lt;br /&gt;
* Sonja Stummerer, Martin Hablesreiter: &amp;#039;&amp;#039;Food Design XL.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, 2009, ISBN 978-3-211-99230-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menschliche Ernährung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Design]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genre der Fotografie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>31.11.9.182</name></author>
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