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	<title>Fontane Effi Briest - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:21:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fontane_Effi_Briest&amp;diff=813256&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, Wikilink formatiert, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fontane_Effi_Briest&amp;diff=813256&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-29T08:53:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Infobox formatiert, Wikilink formatiert, Normdaten korrigiert (neues Format bei LCCN)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = &lt;br /&gt;
| Originaltitel          = Fontane Effi Briest oder Viele, die eine Ahnung haben von ihren Möglichkeiten und ihren Bedürfnissen und trotzdem das herrschende System in ihrem Kopf akzeptieren durch ihre Taten und es somit festigen und durchaus bestätigen&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Deutsch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 1974&lt;br /&gt;
| Länge                  = 140&lt;br /&gt;
| FSK                    = 12{{FSK|46360/VDVDUMD|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| JMK                    = &lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Rainer Werner Fassbinder]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = Rainer Werner Fassbinder&lt;br /&gt;
| Produzent              = Rainer Werner Fassbinder&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Camille Saint-Saëns]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Dietrich Lohmann]], [[Jürgen Jürges]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Thea Eymèsz]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              =&lt;br /&gt;
* [[Hanna Schygulla]]: Effi Briest&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Schenck (Schauspieler)|Wolfgang Schenck]]: Baron Geert von Innstetten&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Böhm]]: Geheimrat Wüllersdorf&lt;br /&gt;
* [[Ulli Lommel]]: Major Crampas&lt;br /&gt;
* [[Ursula Strätz]]: Roswitha&lt;br /&gt;
* [[Irm Hermann]]: Johanna&lt;br /&gt;
* [[Liselotte Eder|Lilo Pempeit]]: Frau von Briest&lt;br /&gt;
* [[Herbert Steinmetz]]: Herr von Briest&lt;br /&gt;
* [[Hark Bohm]]: Apotheker Gieshübler&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Lenz (Schauspieler)|Rudolf Lenz]]: Geheimrat Rummschüttel&amp;lt;ref&amp;gt;Vorbild dieser Figur war der Arzt Eduard Israel Mattersdorf (1800–1889); Andreas Kutschelis: &amp;#039;&amp;#039;Geheimrat Rummschüttel – Dr. med. Eduard Mattersdorf, die literarische Arztfigur in Fontanes ‚Effi Briest‘ und ihr natürliches Vorbild aus Liegnitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Tempora mutantur et nos? Festschrift für Walter M. Brod …&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von [[Andreas Mettenleiter]], Akamedon, Pfaffenhofen 2007, S. 388–392&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Barbara Valentin]]: Marietta Tripelli&lt;br /&gt;
* [[Karl Scheydt]]: Kruse&lt;br /&gt;
* [[Theo Tecklenburg]]: Pastor Niemeyer&lt;br /&gt;
* [[Barbara Lass]]: polnische Köchin&lt;br /&gt;
* [[Eva Mattes]]: Hulda&lt;br /&gt;
* [[Andrea Schober]]: Annie&lt;br /&gt;
* [[An Dorthe Braker]]: Frau Paaschen&lt;br /&gt;
* [[Peter Gauhe]]: Vetter Dagobert&lt;br /&gt;
* [[Rainer Werner Fassbinder]]: Erzähler&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fontane Effi Briest&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (vollständiger Titel: &amp;#039;&amp;#039;Fontane Effi Briest oder Viele, die eine Ahnung haben von ihren Möglichkeiten und ihren Bedürfnissen und trotzdem das herrschende System in ihrem Kopf akzeptieren durch ihre Taten und es somit festigen und durchaus bestätigen&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Film von [[Rainer Werner Fassbinder]] aus dem Jahr 1974. Der Film basiert auf dem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Effi Briest]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Theodor Fontane]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Als der Baron Geert von Innstetten um die Hand der zwanzig Jahre jüngeren Effi Briest anhält, besinnt Effi sich nicht lange, und noch am gleichen Tag ist Verlobung. Sie erhofft sich von der Heirat mit dem viel älteren Mann ein Leben in Luxus. Aber sie fühlt sich in ihrer neuen Heimat, einem kleinen Ostsee-Badeort, einsam. Sie ist unglücklich, ohne es sich immer ganz einzugestehen, weil sie sich von ihrem prinzipientreuen und ehrgeizigen Mann, trotz erwiesener Zuneigung, nicht wirklich geliebt weiß. Zunächst nur Abwechslung, dann Verwirrung bringt die Bekanntschaft mit dem neuen Bezirkskommandanten Major Crampas, dem auch ihr Mann sich freundschaftlich verbunden fühlt. Zwischen Effi und Crampas entwickelt sich eine zwischen Tändelei und Leidenschaft pendelnde Beziehung, die mit dem Umzug der Familie Innstetten nach Berlin endet. Innstetten entdeckt nach sechs Jahren zufällig jene frühere Beziehung zwischen Crampas und seiner Frau. Er fordert Crampas zum Duell und tötet ihn. Er verstößt Effi, behält die Tochter Annie und erzieht sie in einer Art Abwehr gegen ihre Mutter. Außerdem wird sie von ihren Eltern verstoßen, worauf Effis Lebenswillen und Lebenskraft gebrochen sind. Sie wird durch nervliche Belastung sterbenskrank. Deshalb rät der Arzt den Eltern, Effi wieder aufzunehmen. Auf dem elterlichen Gut stirbt sie dann in Versöhnung mit allen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Fassbinders Verfilmung ist die vierte des Fontane-Romans. Das Besondere seiner Adaption ist, dass er nicht nur den Inhalt übersetzt. Anstatt eine Illusion aufzubauen, lässt er eine solche durch seine formal-ästhetische Vermittlungsweise erst gar nicht aufkommen. Eine vorlesende Off-Stimme, Weißblenden, Inserts, Einblendungen von Schrift etc. schaffen Analogien zum Leseprozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zur [[Effi Briest (1970)|Luderer-Verfilmung]] von 1970 stellt Fassbinder Effi nicht als Opfer der steifen preußischen Gesellschaft dar. Er scheint vielmehr nahelegen zu wollen, dass der Mensch nicht auf Veränderung oder gar Einsicht vonseiten der Obrigkeit warten sollte, sondern selbst den Schritt machen muss heraus aus seiner Unmündigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritiken ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Theodor Fontanes Roman vom Scheitern einer Ehe in einem beklemmenden Geflecht gesellschaftlicher Zwänge in einer vor allem in der Lichtführung äußerst subtil inszenierten und stilistisch geschlossenen Verfilmung. Fassbinder reflektiert dabei nicht nur die gesellschaftliche Situation seiner Figuren, sondern letztlich auch die des Künstlers, der sie beschreibt.|[[Lexikon des internationalen Films]]|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{LdiF|23812|Effi Briest (1972-74)|zugriff=2017-07-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Jedes Wort, im Dialog und im Kommentar, der den Dialog aufnimmt, weiterführt, der Handlung vorgreift oder eine Dialektik zum Bild entwickelt, steht bei Fontane: keine Literaturverfilmung, sondern ein Film als Lektüre; man sieht und hört und liest einen Roman.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Wolf Donner (Filmpublizist)|Wolf Donner]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=[[Die Zeit]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolf Donner (Filmpublizist)|Wolf Donner]]: [http://www.zeit.de/1974/28/vaeter-und-soehne &amp;#039;&amp;#039;Väter und Söhne&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Zeit]], Nr. 28/1974&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Durch die kluge Inszenierung und die gelungene Verdichtung der Handlung auf Fassbinders zentrales Thema, liegt mit „Fontane Effi Briest“ eine Literaturadaption vor, die Fassbinders Ansicht über Verfilmungen einer Textvorlage eindrücklich demonstriert: Literaturverfilmung heißt für Fassbinder nicht die bloße Bebilderung des Geschriebenen, um eine möglichst große Schnittstelle der Phantasiegebilde der Leser zu erreichen, sondern die Möglichkeit einen Film zu machen, der den Rezipienten herausfordert; ein Film eben, bei dem das Denken nicht aufhört, sondern anfängt.|Christian Horn, [[Filmstarts.de]]|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.filmstarts.de/kritiken/41758-Fontane-Effi-Briest/kritik.html] Kritik auf Filmstarts.de&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
1974 gewann der Film bei den [[Internationale Filmfestspiele Berlin 1974|Internationalen Filmfestspielen in Berlin]] den &amp;#039;&amp;#039;Interfilm Award&amp;#039;&amp;#039; und war für den [[Goldener Bär|Goldenen Bären]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Randnotizen ==&lt;br /&gt;
Als [[Regieassistent]] Fassbinders wirkte der damalige Berliner [[Außerparlamentarische Opposition|APO-Aktivist]] [[Rainer Langhans]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synchronisation ==&lt;br /&gt;
Fast alle Darsteller (außer Hanna Schygulla, Wolfgang Schenck und Karlheinz Böhm in den drei Hauptrollen) wurden von anderen Schauspielern synchronisiert, um einen zusätzlichen Verfremdungseffekt zu erzielen. Fassbinder selbst übernahm die Dialogregie. &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Herrn von Briest spricht NICHT [[Fred Maire]], sondern [[Arnold Marquis]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Rolle&lt;br /&gt;
!Darsteller&lt;br /&gt;
!Sprecher&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Major Crampas&lt;br /&gt;
|[[Ulli Lommel]]&lt;br /&gt;
|[[Wolfgang Hess (Synchronsprecher)|Wolfgang Hess]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Roswitha&lt;br /&gt;
|[[Ursula Strätz]]&lt;br /&gt;
|[[Renate Küster]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Johanna&lt;br /&gt;
|[[Irm Hermann]]&lt;br /&gt;
|[[Margit Carstensen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Frau von Briest&lt;br /&gt;
|[[Liselotte Eder|Lilo Pempeit]]&lt;br /&gt;
|[[Rosemarie Fendel]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Herr von Briest&lt;br /&gt;
|[[Herbert Steinmetz]]&lt;br /&gt;
|[[Arnold Marquis]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Apotheker Gieshübler&lt;br /&gt;
|[[Hark Bohm]]&lt;br /&gt;
|[[Kurt Raab]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Annie&lt;br /&gt;
|[[Andrea Schober]]&lt;br /&gt;
|[[Eva Mattes]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Fontane]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Effi Briest]]&amp;#039;&amp;#039;. Roman. – Unter vielen anderen: Insel, Frankfurt am Main / Leipzig 2006, ISBN 3-458-35204-X&lt;br /&gt;
* Rainer W. Fassbinder: &amp;#039;&amp;#039;Fontane Effi Briest&amp;#039;&amp;#039;. Spielfilm, Deutschland 1972–74; Drama/Literaturverfilmung, Arthaus, 2005. EAN 4006680033358&lt;br /&gt;
* Claudia Gladziejewski: &amp;#039;&amp;#039;Dramaturgie der Romanverfilmung: Systematik der praktischen Analyse und Versuch zur Theorie am Beispiel von vier Klassikern der Weltliteratur und ihren Filmadaptionen&amp;#039;&amp;#039;. Coppi-Verlag, 1998&lt;br /&gt;
* Gaby Schachtschabel: &amp;#039;&amp;#039;Der Ambivalenzcharakter der Literaturverfilmung: mit einer Beispielanalyse von Theodor Fontanes Roman Effi Briest u. dessen Verfilmung von Rainer Werner Fassbinder&amp;#039;&amp;#039;. Lang, 1984&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0071458}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=https://www.fassbinderfoundation.de/movies/fontane-effi-briest/ |titel=Fontane Effi Briest |werk=fassbinderfoundation.de |hrsg=Rainer Werner Fassbinder Foundation |datum= |sprache=de |abruf=2024-03-20 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Film- und Hintergrundinformationen}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|788a2bc3c3494445a62e9e03f93608c0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Filme von Rainer Werner Fassbinder}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=4154971-5|LCCN=n86009952|VIAF=316751741}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 1974]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarzweißfilm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theodor-Fontane-Verfilmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rainer Werner Fassbinder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Effi Briest]]&lt;/div&gt;</summary>
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