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	<title>Fondspicking - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T17:09:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fondspicking&amp;diff=1104112&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert</title>
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		<updated>2018-02-11T20:11:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fondspicking&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Fondsauswahl&amp;#039;&amp;#039;) ist der Prozess der individuellen Auswahl von [[Investmentfonds]], die nach persönlicher Einschätzung eine bessere [[Rendite]] als der Markt erwarten lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik des Begriffs ==&lt;br /&gt;
Der Begriff stellt ein [[Franglais|frenglisch]]es Kunstwort deutscher Herkunft dar (Fonds = Französisch, picking = Englisch). Es hat mittlerweile im deutschen Sprachschatz Eingang gefunden. Im englischen Sprachraum wird es als &amp;quot;fund picking&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
In Deutschland sind über 6000 Investmentfonds zum Vertrieb zugelassen. Die Auswahl geeigneter Fonds ist daher auch ein Mengenproblem. Aktiv gemanagte [[Aktienfonds]] erzielen in 2/3 der Vergleichsfälle eine schlechtere Rendite als der jeweils relevante [[Benchmark|Markt]]. Während aus diesem Grund ein kleiner Teil der Anleger auf [[Indexfonds]] setzt, deren Rendite eng am jeweiligen Marktsegment hängt, hofft die Mehrheit der Anleger, durch eine geschickte Auswahl derjenigen Fonds, die den Markt schlagen, eine [[Alphafaktor|Überrendite]] zu erwirtschaften. Inwieweit dies zumindest theoretisch möglich ist, ist in der Wissenschaft umstritten. Die [[Random-Walk-Theorie]] zumindest geht von der prinzipiellen Unmöglichkeit aus, die künftige Wertentwicklung zu prognostizieren. Unstrittig ist, dass die Wertentwicklung eines Fonds in der Vergangenheit kein Indikator für eine künftige Wertentwicklung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Fondspicking ist ein strukturiertes Auswahlverfahren im Rahmen des [[Portfoliomanagement]]s. Es beschreibt einen umfangreichen Suchprozess zur Auffindung des aussichtsreichsten Investmentfonds zum gegebenen Zeitpunkt. Ziel ist eine – gemäß der [[Portfolio-Theorie]] – effiziente Aufteilung des gesamten Anlagevermögens auf einzelne [[Anlageklasse]]n zu erreichen und darüber hinaus innerhalb der einzelnen Anlageklassen diejenigen Fonds auszuwählen, die innerhalb ihres Segmentes die beste Rendite erwirtschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fondspicking versteht sich als eine individuelle, d.&amp;amp;nbsp;h. auf die Ziele und die [[Risikofreude]] des Anlegers bezogene Auswahl.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--das Gegenstück zur Anlageberatung, die von Call-Centern, Provisionsagenten oder Strukturvertrieben vorgenommen wird. Der Unterschied zu den vorgenannten Dienstleistern besteht darin, dass jene Anbieter eine vorgefertigte Anlagepolitik für alle Kunden fahren, die jedoch nicht mit der individuellen Anlagepolitik des Einzelkunden übereinstimmen kann. Das Fondspicking aber benötigt die Eigenverantwortlichkeit des Anlegers und baut darauf auf. -- (Sorry, aber das ist eine so pauschale Aussage, dass man sie so nicht treffen kann. Hier wäre Differenzierung angesagt)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Das Fondspicking beschreibt das Auswahlverfahren im Vorfeld des Kaufs. -- Wann denn sonst?--&amp;gt;Zur Auswahl der Fonds kann man verschiedene Lösungswege beschreiten. Man kann das Auswahlverfahren entweder mit Rang- (quantitativ) oder Ratinglisten (qualitativ) vorantreiben. Die letztendlichen Anlageentscheidungen werden durch Einzelpersonen oder durch eine Mannschaft getroffen. &amp;lt;!--Investoren, Berater oder Entscheider die sich als gute Fondspicker bewiesen haben, müssen nicht zwangsläufig mit sehr guten Wirtschaftskenntnissen oder einer VWL-Ausbildung gestartet haben. Ein beständiges Hinzulernen während der Anlagedauer und die Bereitschaft zu Fehlerminimierung ist aber notwendig um zukünftige Kapitalanlageentscheidungen zu verbessern. -- und was sagt dies jetzt im Sinne der wikipedia? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Details ==&lt;br /&gt;
Fondspicking hat zum Ziel, die Rendite des Gesamtportfolios an gekauften Fonds bei dem (durch die Risikoneigung des Anlegers) gegebenen maximalen Risiko ([[Volatilität]]) des Investors gemäß der Portfoliotheorie zu optimieren und das unvermeidliche Risiko zu streuen. Das geschieht idealerweise durch Analyse im Vorfeld, möglichst breit über viele Nationen, multinationalen Regionen, Anlagestilen, Marktkapitalisierungen und Branchen unterteilt nach Geld- und Sachwert. Hierbei müssen Fonds verschiedener [[Investmentgesellschaft]]en verglichen werden, da es keine Investmentgesellschaft gibt, die in allen Anlagekategorien &amp;lt;!--Bitte die folgenden, unerklärten Begriffe erklären od. verlinken: (Peergroups, Vergleichskategorien) --&amp;gt; führend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zuerst werden die verschiedenen Anlagekategorien definiert. Eine solche Anlagekategorie definiert sich dadurch, dass ihre Wertentwicklung [[Korrelation|statistisch möglichst unabhängig]] von der Wertentwicklung anderer Kategorien ist. In einem weiteren Schritt werden die mutmaßlich besten Fonds pro Kategorie bestimmt. Fondspicker haben das Ziel, den jeweils besten Fonds pro Anlagekategorie zu bestimmen.&amp;lt;!-- und für diese Fonds den jeweils besten Ein- und Ausstiegszeitpunkt zu finden. DAS TIMING ist ja nun was völlig anderes --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufgabe ist es, das Gesamtdepot durch richtiges Einstellen mittels Einzelfonds möglichst unempfindlich gegen den Vergleichsindex zu machen, um Wertverluste des Gesamtdepots zu unterbinden. Zu dem Zweck werden die [[Volatilität]] sowie die [[Korrelation]] beachtet. Dabei werden neben dem Studium von Ranglisten auch makroökonomische Berichte sowie Fondsmonatsberichte herangezogen. Im Mittelpunkt stehen dabei die historischen Kennzahlen der Fonds.&amp;lt;!-- welche denn? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Wertentwicklung wird im Entscheidungsprozess erst ganz zuletzt berücksichtigt. Es besteht kein statistischer Zusammenhang zwischen der Wertentwicklung der Vergangenheit und derjenigen der Zukunft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wesentlich ist ein klares [[Risikomanagement]]. Im Vordergrund stehen dabei nicht in erster Linie die möglichen zukünftigen Gewinne, sondern das Erkennen und Beherrschen des Risikos, z.&amp;amp;nbsp;B. die Vermeidung des [[Klumpenrisiko]]s. Darüber hinaus begegnet man der [[Habgier|Geldgier]] und Fehlern dadurch, dass man die minimale und maximale Anzahl der Einzelinvestments festlegt und diese mit einer max. prozentualen Gewichtung am Gesamtvolumen ausstattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metaebene ==&lt;br /&gt;
Richtiges Fondspicking ist arbeits- und zeitintensiv. Im Gegensatz dazu sind kurzfristige Fondsauswahlverfahren zwar generell machbar aber nur mit einem hohen Grad an Fachkenntnissen, bei gleichzeitig langer Anlageerfahrung. Ferner soll das Fondspicking dem Investor auch möglichst unabhängig von einer einzigen [[Kapitalanlagegesellschaft]] zu machen. &amp;lt;!--UNKLARER Vergleich: Das Fondspicking selber ist nicht mit weniger Zeitaufwand, sondern mit einem koordinierten und optimierteren Zeitaufwand anzusetzen. Das kann je nach Depotumfang auch mehr Zeitaufwand bedeuten. Denn--&amp;gt;Fondspicking bedeutet auch, die Anlageentscheidung dauerhaft nachvollziehbar zu machen, indem man die gefundenen und erzeugten Nachrichten dokumentiert/archiviert. Im Gegenzug soll sich ein richtig durchgeführtes Fondspicking mit einem höheren Gewinn bemerkbar machen. Von daher kann man Fondspicking auch mit der Verwaltung eines Dachfonds gleichsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Investmentfonds]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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