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	<title>Fonds der Betriebe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T16:55:36Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fonds_der_Betriebe&amp;diff=385737&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: linkfix: jsessionid; siehe user:CamelBot.</title>
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		<updated>2023-02-26T23:27:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: linkfix: jsessionid; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Klare Definition, siehe Diskussionsseite.}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fonds der Betriebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – auch: betriebliche Fonds – war in der [[DDR]] im weiteren Sinn eine zusammenfassende Bezeichnung für die den sozialistischen Betrieben zur Erfüllung ihrer Aufgaben übertragenen Mittel und deren Deckungsquellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fonds wurden untergliedert nach&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* den Stadien des Kreislaufprozesses in [[Produktionsfonds]], [[Zirkulationsfonds]] und [[Sonderfonds]]&lt;br /&gt;
* ihrem Verhalten im Kreislaufprozess in [[Grundmittel]] und [[Umlaufmittel]]&lt;br /&gt;
* ihrem stofflichen Gehalt in materielle Fonds (Produktionsfonds und [[Warenfonds]]) und finanzielle Fonds ([[Geldfonds]])&lt;br /&gt;
* nach dem Rechtsträger des Eigentums in eigene Fonds ([[Grundmittelfonds]], [[Umlaufmittelfonds]]) und fremde Fonds (Kredite und Verbindlichkeiten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;engeren Sinn&amp;#039;&amp;#039; wurden unter den Fonds der Betriebe zweckgebundene Finanzierungsquellen für bestimmte Aufgaben verstanden. Diese Fonds wurden in der Regel aus dem in den Betrieben nach Abführung der [[Nettogewinnabführung]] verbleibenden Gewinnen gebildet ([[Thesaurierung]]) und waren Teil der Eigenmittel der Betriebe. Reichte der Nettogewinn der Betriebe für die geplanten Fondszuführungen nicht aus, erhielten die Betriebe in der Regel eine &amp;#039;&amp;#039;Fondsstützung&amp;#039;&amp;#039;. Für jeden Fonds bestand ein Bankguthaben in gleicher Höhe. Die wichtigsten Fonds in diesem Sinn waren&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/GPStatistik/servlets/MCRFileNodeServlet/DEMonografie_derivate_00001403/Heft%2034.pdf Statistisches Bundesamt: Grundlagen, Methoden und Organisation der amtlichen Statistik in der DDR, S. 198f., August 1999, abgerufen am 25. Januar 2017]&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Investitionsfonds: Er diente der Finanzierung der betrieblichen Investitionen. Neben Gewinnen wurden er auch Amortisationen (zurückgeflossenen [[Abschreibungen]]), Erlösen aus [[Anlagevermögen|Grundmittelverkäufen]] und ggf. Mitteln des Staatshaushaltes finanziert.&lt;br /&gt;
* Prämienfonds: Aus ihm wurden die Prämien an die Mitarbeiter gezahlt, insbesondere die [[Jahresendprämie]]. Der Fonds war bei 1.100 M/Mitarbeiter gedeckelt, d.&amp;amp;nbsp;h. auch bei Überfüllung der Pläne konnte ein Betrieb das Prämienvolumen nicht frei erhöhen.&lt;br /&gt;
* Kultur- und Sozialfonds: Aus ihm wurden betriebliche Einrichtungen wie Werksküchen, Ferienheine, Kindergärten, Kinderkrippen, Sportanlagen, Kulturhäuser u.&amp;amp;nbsp;ä. finanziert.&lt;br /&gt;
* Leistungsfonds: Er konnte bei Übererfüllung der Pläne gebildet werden und diente der Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben bestanden der Grundmittel- und der Umlaufmittelfonds. Sie dienten neben Krediten der Finanzierung der Grund- und Umlaufmittel, also des [[Anlagevermögen]]s und des [[Umlaufvermögen]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildung und Verwendung der Fonds unterlag der [[Staatliche Plankennziffer|staatlichen Planung]]. Wenn Fonds nicht &amp;#039;&amp;#039;materiell gedeckt&amp;#039;&amp;#039; gewesen wären (d.&amp;amp;nbsp;h. wenn einem Betrieb z.&amp;amp;nbsp;B. die Baukapazitäten und das Material zur Errichtung eines Ferienheims nicht zugewiesen waren), durften sie nicht gebildet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Arnold, Hans Borchert, [[Alfred Lange (Wirtschaftswissenschaftler)|Alfred Lange]], Johannes Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Grundmittel, Investitionen, Produktionskapazität in der Industrie der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Die Wirtschaft, Berlin 1967.&lt;br /&gt;
* Eva Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die materiellen Fonds der sozialistischen Volkswirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: A. Heinze (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Karl Marx „Das Kapital“ – Erbe und Verpflichtung. Beiträge zum 100. Jahrestag der Erstausgabe des Werkes „Das Kapital“ von Karl Marx.&amp;#039;&amp;#039; Karl-Marx-Universität, Leipzig 1968, S. 497ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaft (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
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