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	<title>Fondi - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Martinus KE: /* Sehenswürdigkeiten */</title>
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		<updated>2026-03-10T19:03:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sehenswürdigkeiten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die antike Stadt. Zum politischen Begriff siehe [[Fundi]]. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Fondi (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
| linkStemma         = Fondi-Stemma.png&lt;br /&gt;
| regione            = Latium&lt;br /&gt;
| provincia          = Latina&lt;br /&gt;
| siglaRegione       = LAZ&lt;br /&gt;
| siglaProvincia     = LT&lt;br /&gt;
| latitudineGradi    = 41&lt;br /&gt;
| latitudineMinuti   = 21&lt;br /&gt;
| latitudineSecondi  = 29&lt;br /&gt;
| longitudineGradi   = 13&lt;br /&gt;
| longitudineMinuti  = 25&lt;br /&gt;
| longitudineSecondi = 45&lt;br /&gt;
| mappaX             = 168&lt;br /&gt;
| mappaY             = 190&lt;br /&gt;
| altitudine         = 8&lt;br /&gt;
| superficie         = 142&lt;br /&gt;
| cap                = 04022&lt;br /&gt;
| prefisso           = 0771&lt;br /&gt;
| istat              = 059007&lt;br /&gt;
| nomeAbitanti       = Fondani&lt;br /&gt;
| patrono            = Sant&amp;#039;Onorato&lt;br /&gt;
| sito               = [http://www.comune.fondi.lt.it/ Fondi]&lt;br /&gt;
| panorama           = PianaDiFondi.jpg&lt;br /&gt;
| didascalia         = Das Fondi-Tal vom Tempel des Jupiter Anxur in [[Terracina]] aus gesehen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fondi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Italienische Gemeinden|italienische Stadt]] in der [[Provinz Latina]] in der Region [[Latium]] mit {{EWZ|IT|059007}} Einwohnern (Stand {{EWD|IT|059007}}). Der antike Name der Stadt war &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fundi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Map of comune of Fondi (province of Latina, region Lazio, Italy).svg|mini|links|Lage von Fondi in der Provinz Latina]]&lt;br /&gt;
Fondi liegt 117&amp;amp;nbsp;km südöstlich von [[Rom]], 104&amp;amp;nbsp;km nordwestlich von [[Neapel]] und 57&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Latina (Latium)|Latina]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Fondi liegt in einem Tal zu Füßen der [[Monti Aurunci|Aurunker Berge]] und der [[Monti Ausoni|Ausoni-Berge]], die das Tal zu drei Seiten schließen. Offen ist das Tal zur vierten Seite in Richtung des [[Tyrrhenisches Meer|Tyrrhenischen Meers]]. Die Stadtteile von Fondi sind Capratica, Cocuruzzo, Curtignano, Fasana, Gegni, Passignano, Querce di Fondi, Rene, Rio Claro, Salto di Fondi, San Magno, San Raffaele, Sant&amp;#039;Andrea, Sant&amp;#039;Oliva, Selva Vetere und Vardito. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Höhe von −2 bis {{Höhe|956|IT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwei Berge Monte delle Fate (1090 m) und Monte Calvilli (1102 m) speisen die zahlreichen Quellen des somit wasserreichen Tals. Dieser Wasserüberschuss machte vor allem vom 17. Jahrhundert bis Anfang des 20. Jahrhunderts die Trockenlegung von Sümpfen, die das Fondi-Tal unfruchtbar machten, nötig. Heute ist Fondi Zentrum intensiver Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Lago di Fondi (Fondi-See) mit einer Oberfläche von ca. 3,8 km² ist ein gutes Beispiel für einen [[See|Küstensee]]. Dank der zwei Verbindungen zum Meer, dem Canale di Sant’Anastasia und dem Canneto, erzeugen [[Ebbe]] und [[Flut]] des Meers im Lago di Fondi abwechselnd Süß- und Salzwasser. Die anderen zwei Küstenseen im Fondi-Tal sind der Lago Lungo und der Lago di San Puoto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Küste, die sich ca. 13&amp;amp;nbsp;km zwischen [[Terracina]] und [[Sperlonga]] an Fondi entlangzieht, ist berühmt für ihren feinen Sand. Zum größten Teil ist der Strand von Dünen begrenzt, die noch erhalten sind, doch immer mehr mit Hotels und Strandbars bebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde liegt in der Erdbebenzone 3 (wenig gefährdet).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://rischi.protezionecivile.gov.it/it/sismico/attivita/classificazione-sismica/  | titel=Classificazione sismica | hrsg=Italienischer Zivilschutz | sprache=it | abruf=2025-07-15 | kommentar=Tabellen und Übersichtskarte der Seismischen Klassifizierung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Fondi gehört zur XXII [[Comunità Montana Aurunci e Ausoni]]&lt;br /&gt;
* Das Territorium Fondis gehört teilweise zum „Parco Naturale Regionale dei Monti Aurunci“. Einem Naturpark, der einen großen Teil der Aurunker Berge unter Schutz stellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.parcoaurunci.it//content/view/152/1/ |text=Karte des Parco Naturale dei Monti Aurunci |wayback=20150725214029 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn [[Terracina]], [[Monte San Biagio]], [[Vallecorsa]] ([[Provinz Frosinone|FR]]), [[Lenola]], [[Campodimele]], [[Itri]] und [[Sperlonga]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
* [[Datei:Autostrada A1 Italia.svg|23px]] Fondi liegt 34&amp;amp;nbsp;km von der Auffahrt &amp;#039;&amp;#039;Ceprano&amp;#039;&amp;#039; auf die Autobahn [[Autostrada A1 (Italien)|A1 &amp;#039;&amp;#039;Autostrada del Sole&amp;#039;&amp;#039;]] entfernt.&lt;br /&gt;
* [[Datei:Strada Statale 7 Italia.svg|42px]] Fondi liegt seit der Antike an der [[Via Appia]], die heute als [[Strada Statale 7 Via Appia|Staatsstraße 7 Via Appia]] den Ort mit Rom verbindet.&lt;br /&gt;
* [[Datei:Ferrovia regionale laziale FR7.svg|23px|FR7]] Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Fondi-Sperlonga&amp;#039;&amp;#039; an der [[Bahnstrecke Roma–Formia–Napoli]] liegt 2&amp;amp;nbsp;km südlich der Kernstadt, er ist außerdem Haltepunkt der Regionalbahn [[FL-Linien|FL6]] von [[Bahnhof Roma Termini|Roma Termini]] nach [[Minturno]].&lt;br /&gt;
* [[Datei:20 airtransportation inv.svg|23px|airport]] Der nächste [[Flughafen Neapel|Flughafen Neapel Capodichino]] befindet sich in 107&amp;amp;nbsp;km Entfernung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das antike &amp;#039;&amp;#039;Fundi&amp;#039;&amp;#039; wurde nach der [[Römische Mythologie|Mythologie]] von [[Herakles|Herkules]] als Erinnerung an den Sieg über [[Cacus]] gegründet.&lt;br /&gt;
[[Porphyrios]] nennt einen Tempel des &amp;#039;&amp;#039;Hercules Fundanus&amp;#039;&amp;#039;, was auf einen besonderen Herkuleskult in Fundi schließen lässt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|VII,1|293|294|Fundi|[[Jakob Weiss (Philologe)|Jakob Weiss]]}} http://ia600503.us.archive.org/5/items/PWRE13/Pauly-Wissowa_VII1_0291.png&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Stadt war möglicherweise von den [[Aurunker]]n bewohnt und stand unter Kontrolle der [[Volsker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nähe von Fundi bestand die griechische Stadt [[Amyclae]] oder Amunclae. Reste von [[Mauerwerk#Zyklopenmauerwerk|Zyklopenmauerwerk]] auf dem Hochplateau Pianara östlich von Fondi wurden 2006 von den Archäologen der [[Universität Bologna]] Stefania und Lorenzo Quilici als ihre Reste identifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/2006/03/17/lazio-ritrovata-amyclae-la-citta-di-castore.html La Repubblica am 17. März 2006] (italienisch), abgerufen am 14. Juli 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Amyclae wurde im 3.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. verlassen. Der Legende nach wegen einer Schlangenplage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|I,2|1989||Amunclae|[[Christian Hülsen]]|RE:Amunclae}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Mal in der Geschichte erwähnt wird &amp;#039;&amp;#039;Fundi&amp;#039;&amp;#039; während des [[Latinerkriege|latinischen Kriegs]], als seine Einwohner das eingeschränkte [[Römisches Bürgerrecht|römische Bürgerrecht]] als [[Municipium|civitas sine suffragio]] erhielten. Dies wird von [[Titus Livius]] auf das Jahr 338 v.&amp;amp;nbsp;Chr., von [[Velleius Paterculus]] auf das Jahr 332 v.&amp;amp;nbsp;Chr. datiert. Nach einem gescheiterten Aufstandsversuch, geleitet von [[Vitruvius Vaccus]] (330 v.&amp;amp;nbsp;Chr.), blieb Fundi eine römische Präfektur. Um 188 v.&amp;amp;nbsp;Chr. erhielt die Stadt das vollständige [[Römisches Bürgerrecht|römische Bürgerrecht]] und wurde fortan von drei [[Ädil]]en geleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{SmithGRG|fundi-geo|Fundi|Edward Herbert Bunbury}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Durch den Bau der [[Via Appia]] ab 312 v.&amp;amp;nbsp;Chr. erlebte &amp;#039;&amp;#039;Fundi&amp;#039;&amp;#039; einen Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde Fondi von den [[Langobarden]] verwüstet. 846 bis 877 errichteten die [[Sarazenen]] in Fondi einen Stützpunkt, bis sie 877 durch [[Johannes VIII. (Papst)|Johannes VIII.]] nach der Seeschlacht beim Monte Circeo zurückgeschlagen wurden. Johannes übertrug Docibilis I. aus der Familie [[Caetani (Adelsgeschlecht)|Caetani]], Fürst von [[Gaeta]], der ihn dabei unterstützt hatte, darauf die Herrschaft über Fondi. Johannes II. Caetani teilte sein Fürstentum unter seinen drei Söhnen auf. Fondi blieb bis 1504 im Besitz der Caetani, später der [[Caetani (Adelsgeschlecht)#Gaetani Dell’Aquila d’Aragona|Gaetani Dell’Aquila]]. Im Jahre 1378 vereinte Onorato I. Caetani in Fondi das Konklave, das [[Clemens VII. (Gegenpapst)|Clemens VII.]] als Gegenpapst zum legitimen Papst [[Urban VI.]] wählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1503 besiegten die Franzosen die Spanier bei der zweiten Schlacht am Garigliano. [[Prospero Colonna (Condottiere)|Prospero Colonna]], der auf Seiten der Franzosen gekämpft hatte, bekam dafür 1504 das Fürstentum Fondi. Seine Schwiegertochter [[Giulia Gonzaga]], die von 1526 bis 1534 regierte, machte Fondi zu einem kulturellen Zentrum. 1534 überfiel der Korsar [[Khair ad-Din Barbarossa|Barbarossa]] um sie zu entführen und Sultan [[Süleyman I.]] als Frau zuzuführen. Giulia Gonzaga konnte fliehen, doch Fondi wurde verwüstet. Sie ging darauf in Neapel in ein Kloster. 1584 fiel Fondi durch Heirat an die Familie [[Carafa (Adelsgeschlecht)|Carafa]]. 1690 wurde [[Heinrich Franz von Mansfeld]] für eine diplomatische Mission mit dem Fürstentum Fondi belehnt. 1751 erwarb die Familie [[Di Sangro]] das Fürstentum für 200.000 Taler, die dem Vernehmen nach aber nie gezahlt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Krumhaar, &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Mansfeld und ihre Besitzungen&amp;#039;&amp;#039;, [https://books.google.de/books?id=NEpXAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA75 S.&amp;amp;nbsp;75]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 wurde Fondi Teil der Provinz [[Terra di Lavoro]] des [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]], bis es 1934 zur neu gegründeten [[Provinz Latina]] kam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1870 bestimmte die Lage an der Grenze zwischen dem [[Kirchenstaat]] und dem [[Königreich Neapel]] die Geschichte Fondis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
* Fondi ist nach [[Paris]] Sitz des weltweit zweitgrößten Großmarktes für Agrar- und Lebensmittelprodukte, der jedes Jahr ca. 1,15 Millionen Tonnen Waren verkauft. Der Großmarkt „MOF“, &amp;#039;&amp;#039;CENTRO AGROALIMENTARE ALL&amp;#039;INGROSSO DI FONDI&amp;#039;&amp;#039;, beherbergt auf über 335 Hektar ca. 200 Großhändler, darunter 10 große Landwirtschaftliche Kooperativen, die gemeinsam etwa 3.000 regionale Hersteller zusammenfassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=MOF S.p.A. |url=https://www.mof.it/ |titel=MOF CENTRO AGROALIMENTARE ALL&amp;#039;INGROSSO DI FONDI |hrsg=MOF S.p.A. |abruf=2021-02-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die früher vorrangig angebauten Zitrusfrüchte wurden in den letzten Jahren von einem intensiven Anbau von Gemüse, Frühobst aus Gewächshäusern und Obst aller Art überrundet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die guten klimatischen Konditionen und die ausreichend vorhandenen Bewässerungsmöglichkeiten haben eine intensive landwirtschaftliche Nutzung der Umgebung Fondis möglich gemacht. Die lokale Wirtschaft ist stark auf die Landwirtschaft ausgerichtet: Auf die Produktion und Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Jahr&lt;br /&gt;
! 1861 !! 1881 !! 1901 !! 1921 !! 1936 !! 1951 !! 1971 !! 1991 !! 2001 !! 2011&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Einwohner&lt;br /&gt;
| 6.577 || 7.447 || 9.669 || 10.896 || 15.456 || 19.212 || 23.197 || 31.169 || 31.023 || 37.202&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Quelle ISTAT&amp;lt;ref&amp;gt;[http://demo.istat.it/bil20111009/index.html Statistiche demografiche ISTAT]. Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Beniamino Maschietto ([[Forza Italia (2013)|Forza Italia]]) wurde am 6. Oktober 2020 zum neuen Bürgermeister bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister von Fondi:&lt;br /&gt;
* 1994–2001: Onoratino Orticello, ([[Partito Popolare Italiano (1994)|PPI]])&lt;br /&gt;
* 2001–2009: Luigi Parisella, ([[Forza Italia]])&lt;br /&gt;
* 2009–2010: Guido Nardone, kommissarischer Bürgermeister&lt;br /&gt;
* 2010–2020: Salvatore De Meo ([[Forza Italia (2013)|Forza Italia]])&lt;br /&gt;
* ab 2020: Beniamino Maschietto ([[Forza Italia (2013)|Forza Italia]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Partnerstadt ===&lt;br /&gt;
* {{DEU|Dachau|Dachau}}, Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:CastelloFondi.jpg|mini|Castello Baronale, die Burg von Fondi]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Iphone 878.JPG|mini|Castello Baronale]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Iphone 872.JPG|mini|Castello Baronale]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Burg, das Castello Baronale, mit ihrem charakteristischen zylindrischen Turm auf einem quadratischen Fundament, über 31 Meter hoch, ist ein Wahrzeichen der Stadt, und wurde im 14. Jahrhundert von [[Onorato I. Caetani]] auf einem Abschnitt der alten römischen Stadtmauer gebaut. Die mit Zinnen versehenen Türme und die anderen charakteristischen Merkmale einer Burg haben [[Giulia Gonzaga]] jedoch nicht davon abgehalten, das Castello als Wohnsitz zu wählen und sich dort mit Scharen von Literaten und Künstlern zu umgeben. Seit 1997 ist das Schloss Sitz des städtischen Museums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der angrenzende Palazzo del Principe (it. Palast des Fürsten), gebaut zwischen 1466 und 1477, ist vermutlich ein Werk des katalanischen Architekten [[Matteo Forcimanya]]. Die Portale des Palasts, seine zweibogigen Fenster, sein Innenhof sowie seine Laubengänge bilden eine interessante Synthese von angiovinischen und [[Gotik|gotisch]]-[[Katalonien|katalanischen]] Elementen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Kirche San Pietro geht in ihrem aktuellen Aussehen auf das 14. Jahrhundert zurück, aber weist noch romanische Aspekte aus ihrer Frühzeit auf. Sie beherbergt das Grab von [[Cristoforo Caetani]] (15. Jh.) sowie einen [[Kathedra|Bischofsstuhl]] und eine Kanzel aus dem 13. Jahrhundert, beide aus Marmor und mit [[Kosmaten]]-Mosaiken geschmückt. In einer Seitenkapelle befinden sich zwei goldgrundige [[Triptychon|Triptychen]] aus dem 15. Jahrhundert: Die &amp;#039;&amp;#039;Verkündigung an Maria mit den Heiligen Honoratus und Benedikt&amp;#039;&amp;#039; wurde von [[Cristoforo Scacco]] gemalt, die &amp;#039;&amp;#039;Madonna mit dem Kind, dem Grafen Onorato Caetani sowie den Heiligen [[Simon Petrus|Petrus]] und [[Paulus von Tarsus|Paulus]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Antoniazzo Romano]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Palastkapelle [[Mariä Aufnahme in den Himmel|Santa Maria Assunta]], zu der eine breite Freitreppe führt, die sich über die gesamte Breite der Front erstreckt, ist mit drei Portalen geschmückt, deren mittleres von einem Halbbogen mit einer [[Fensterrose]] verziert ist. &amp;lt;!-- Die Fensterrose gehört sicher nicht zum Portal. --&amp;gt; Die Kirche, in Auftrag gegeben von [[Onorato II. Caetani]], wurde Ende des 4. Jahrhunderts &amp;lt;!-- wenn Caetani, dann wohl 1000 Jahre später: 14. Jh.? --&amp;gt; auf einem Grundriss in Form eines [[Lateinisches Kreuz|lateinischen Kreuzes]] mit drei [[Kirchenschiff|Seitenschiffen]] erbaut. Außer den [[Renaissance]]altären sind dort ein [[Ziborium (Altaraufbau)|Ziborium]] aus dem Jahr 1491 sowie die Statue der Jungfrau „Maria del Cielo“ erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das charakteristische historische Viertel [[Olmo Perino]], „La Giudea“, erweckt die Erinnerung an eine lange jüdische Tradition.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die römischen [[Thermen]] an der heutigen „Piazza dell’Unità d’Italia“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die megalithische Mauer in der heutigen Via [[Guglielmo Marconi]] (Guglielmo-Marconi-Straße) im Stadtteil Porta Roma&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* [[Soterus]] († 174 oder 175), Papst von 166 bis 174&lt;br /&gt;
* [[Domenico Purificato]] (1915–1984), Maler&lt;br /&gt;
* [[Igino Eugenio Cardinale]] (1916–1983), Erzbischof&lt;br /&gt;
* [[Giuseppe De Santis]] (1917–1997), Regisseur&lt;br /&gt;
* [[Felice Chiusano]] (1922–1990), Sänger&lt;br /&gt;
* [[Pasqualino De Santis]] (1927–1996), Kameramann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jubiläen, Feste, Ausstellungen, kulturelle Ereignisse ==&lt;br /&gt;
Fondi ist Gastgeber verschiedener Festivals, unter anderem des internationalen [[Folklore]]-Fests „Città di Fondi“, das seit 1986 jedes Jahr im August stattfindet, dem „Fondi-Art-Festival“, einem Kultur-Festival (jedes Jahr im Juli, seit 1998) und dem seit 2002 im Juli oder September stattfindenden FondiFilmFestival.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt verleiht seit 1974 den „Fondi La Pastora“-Preis für dramatische Literatur und seit 2001 jährlich im September den Nationalpreis für Malerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem veranstaltet Fondi seit 2001 im Juni die Landwirtschafts-, Tier- und Technikmesse „Città di Fondi“ sowie jährlich einen großen Stadtmarkt anlässlich des Festes des Stadtpatrons [[Honoratus von Fondi|Honoratus]] am 10. Oktober.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [http://www.comuni-italiani.it/059/007/ Fondi auf www.comuni-italiani.it] (italienisch)&lt;br /&gt;
* {{cite web |url=http://pleiades.stoa.org/places/432855 |title=Places: 432855 (Fundi) |author=Purcell, N., DARMC, R. Talbert, S. Gillies, J. Åhlfeldt, J. Becker, T. Elliott |accessdate=2015-07-14|publisher=Pleiades | language=en}}&lt;br /&gt;
* {{cite web |url=http://pleiades.stoa.org/places/438675 |title=Places: 438675 (Amyclae) |author=Purcell, N., R. Talbert, S. Gillies, T. Elliott, J. Becker |accessdate=2015-07-14 |publisher=Pleiades| language=en}}&lt;br /&gt;
* Illustration von [[Daniel Meisner]] von 1625: Fúndi. Formicæ Quoque Sua Bilis Inest ({{ULBDD|urn:nbn:de:hbz:061:1-94710}})&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden Provinz Latina}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Latium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martinus KE</name></author>
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