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	<title>Folkhemmet - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T18:00:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Folkhemmet&amp;diff=789277&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ersetze Per_Albin_Hansson_-_Sveriges_styresmän.jpg durch Per_Albin_Hansson,_statsminister,_porträttbild_1935.jpg (von CommonsDelinker angeordnet: [[:c:COM:Duplic</title>
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		<updated>2024-10-14T20:36:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetze Per_Albin_Hansson_-_Sveriges_styresmän.jpg durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Per_Albin_Hansson,_statsminister,_portr%C3%A4ttbild_1935.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Per Albin Hansson, statsminister, porträttbild 1935.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Per_Albin_Hansson,_statsminister,_porträttbild_1935.jpg&lt;/a&gt; (von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:CommonsDelinker&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:CommonsDelinker (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CommonsDelinker&lt;/a&gt; angeordnet: [[:c:COM:Duplic&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Folkhemmet&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{svS}} für „Volksheim“) war eine wichtige politische Metapher der [[Schweden|schwedischen]] [[Sveriges socialdemokratiska arbetareparti|Sozialdemokraten]] in den 1930er und 1940er Jahren, die für den erstrebten Wohlfahrtsstaat stand. Der Begriff wird heute – außer in Bezug auf seine Geschichte – nur noch selten verwendet. Stattdessen spricht man vom „[[Schwedischer Wohlfahrtsstaat|Schwedischen Wohlfahrtsstaat]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursprung ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Volksheim“ als Metapher für eine politische Vision taucht zuerst in nationalistischen und rechtskonservativen Kreisen auf. Der Staatswissenschaftler und Politiker [[Rudolf Kjellén]] entwickelte in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Der Staat als Lebensform&amp;#039;&amp;#039; (1916) einen autoritären und mystischen Staatsbegriff, der den Staat als Organismus definierte, und sprach auch von einem zukünftigen Volksheim. Auch [[Manfred Björkquist]], der Führer einer der wichtigsten Erweckungsbewegungen innerhalb der [[Schwedische Kirche|Schwedischen Kirche]], &amp;#039;&amp;#039;[[Ungkyrkorörelsen]]&amp;#039;&amp;#039;, und Bauernpolitiker übernahmen den Begriff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sozialdemokratische Metapher ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Per Albin Hansson, statsminister, porträttbild 1935.jpg|miniatur|Per Albin Hansson]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 griff der Parteivorsitzende der [[Sveriges socialdemokratiska arbetareparti|Sozialdemokratischen Arbeiterpartei]] [[Per Albin Hansson]] den Begriff des „Volksheims“ in einer Debatte in der (damaligen) zweiten Kammer des [[Reichstag (Schweden)|Reichstags]] auf, um die Ziele der sozialdemokratischen Politik zu beschreiben. In seiner (in Schweden) berühmten Rede sagte er unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Das Fundament des Heims ist Gemeinsamkeit und Einverständnis. Im guten Heim gibt es keine Privilegierten oder Benachteiligte, keine Hätschelkinder und keine Stiefkinder. Dort sieht nicht der eine auf den anderen herab, dort versucht keiner, sich auf Kosten des anderen Vorteile zu verschaffen und der Starke unterdrückt nicht den Schwachen und plündert ihn aus. Im guten Heim herrschen [[Gleichheit]], [[Fürsorglichkeit]], Zusammenarbeit und Hilfsbereitschaft. Auf das Volks- und Mitbürgerheim angewandt würde das den Abbau aller sozialen und ökonomischen Schranken bedeuten, die nun die Bürger in Privilegierte und Benachteiligte, in Herrschende und Abhängige, in Reiche und Arme, in Begüterte und Verarmte, in Ausplünderer und Ausgeplünderte teilen.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Übersetzt von &amp;#039;&amp;#039;[http://www.angelfire.com/pe/peralbin/talet.html Folkhemmet, medborgarhemmet]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahl zum Schwedischen Reichstag 1932|Wahlen 1932]] brachten die Sozialdemokraten an die Regierung. Mit Beschäftigungsprogrammen und Strukturprogrammen bekämpfte die neue Regierung erfolgreich die Folgen der Weltwirtschaftskrise von 1929. 1938 legte man mit dem [[Abkommen von Saltsjöbaden]] den Grundstein für die dauerhafte schwedische Sozialpartnerschaft: Schweden begann den Aufbau seines „Volksheims“ – des Wohlfahrtsstaates, der das Land bis heute prägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff „Volksheim“ entwickelte sich schnell zu einer der wichtigsten politischen [[Metapher]]n für die sozialdemokratische Politik und Vision der kommenden zwei Jahrzehnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rede vom Volksheim bedeutete auch eine Abwendung vom [[Marxismus]] und gleichzeitig die Aufnahme&amp;lt;!-- ?? --&amp;gt; nationaler Gefühle – das Volksheim war ursprünglich ein nationalistischer Begriff. Auch in vielen anderen Ländern gab es solche Querverbindungen, beispielsweise vereinnahmten und instrumentalisierten in Deutschland die Nationalsozialisten den alten Begriff „[[Volksgemeinschaft]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl führende Sozialdemokraten den Begriff oft in ihren politischen Reden verwendeten, wurde der Gedanke vom schwedischen Volksheim nie formell ins [[Parteiprogramm]] aufgenommen. Das Volksheim war eher eine [[Metapher]] für eine [[Ideologie]] als Ausdruck konkreter politischer Zielsetzung. Der Begriff wird heute vor allem mit [[Per Albin Hansson]] und seiner Zeit als Parteivorsitzender (1925 bis 1946) verbunden. Sein Nachfolger [[Tage Erlander]] sprach eher von der „starken Gesellschaft“, wenn er über die Zielsetzungen der Sozialdemokratie sprach; später wurde der Begriff durch das Wort Wohlfahrtsstaat ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein konkretes Projekt, das die Utopie des modernen Zusammenlebens wie in einem Volksheim verwirklichen sollte, war das 1935 in Stockholm eröffnete [[Kollektivhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Schwedens#Die Zwischenkriegszeit (1920–1939)|Geschichte Schwedens]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henrik Berggren, Lars Trägårdh: &amp;#039;&amp;#039;Är svensken människa? Gemenskap och oberoende i det moderna Sverige&amp;#039;&amp;#039;. Norstedt, Stockholm 2006, ISBN 91-1-301561-3.&lt;br /&gt;
* Norbert Götz: &amp;#039;&amp;#039;Ungleiche Geschwister. Die Konstruktion von nationalsozialistischer Volksgemeinschaft und schwedischem Volksheim&amp;#039;&amp;#039;. Nomos-Verl.-Gesellschaft, Baden-Baden 2001, ISBN 3-7890-7410-1 (&amp;#039;&amp;#039;Die kulturelle Konstruktion von Gemeinschaften im Modernisierungsprozess&amp;#039;&amp;#039; 4), (Zugleich: Berlin, Humboldt-Universität, Dissertation, 2000).&lt;br /&gt;
* Valeska Henze: &amp;#039;&amp;#039;Das schwedische Volksheim. Zur Struktur und Funktion eines politischen Ordnungsmodells&amp;#039;&amp;#039;. Florenz/Berlin 1999 ([http://wp.valeskahenze.de/Daten/Das%20schwedische%20Volksheim.pdf online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innenpolitik (Schweden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwedische Geschichte (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politisches Schlagwort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialphilosophie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwedische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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