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	<title>Folkert Potrykus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T14:13:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:38:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Folkert Potrykus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. August]] [[1900]] in [[Geestemünde]]; † [[8. März]] [[1971]] in [[Bremerhaven]]) war ein deutscher Politiker ([[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]]) und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Potrykus war der Sohn eines Werftarbeiters. Er begann 1915 mit einer Lehre als [[Zerspanungsmechaniker|Dreher]] bei der Werft  [[Joh. C. Tecklenborg|Tecklenborg]] in Bremerhaven. Er wurde Mitglied der Gewerkschaften, der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiter-Jugend]] (SAJ), sowie im Dezember 1918 des [[Spartakusbund]]es, einer Vereinigung von marxistischen Sozialisten in Deutschland, aus der 1919 die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) hervorging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 kämpfte er erfolglos für die [[Bremer Räterepublik]]. Ab 1925 war er [[Expedient]] und später [[Redakteur]] der kommunistischen &amp;#039;&amp;#039;Arbeiter-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; in Bremen. Mehrfach musste er sich wegen seiner Artikel vor Gericht verantworten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] durch die [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] gab er die illegale &amp;#039;&amp;#039;Kleine Arbeiter-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; heraus. Im Februar 1933 hielt er in den &amp;#039;&amp;#039;Central-Hallen&amp;#039;&amp;#039; in [[Bremen]] eine Rede zum Gedenken an den Kampf für die Räterepublik in Bremen. Die Polizei schloss die Versammlung mit Gewalt. Gemeinsam mit KPD- und [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Anhängern organisierte er beim [[Focke-Museum]] den Selbstschutz ihrer Einrichtungen wie Konsumläden und Distriktbüros und sie verjagten die Schlägertrupps der [[Sturmabteilung|SA]].&lt;br /&gt;
Von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] wurde er im Oktober 1933 verhaftet. In der Karlsburg musste er die Folterungen der SA überstehen. Im Juli 1934 wurde er vom [[Oberlandesgericht Hamm]] wegen &amp;#039;&amp;#039;Vorbereitung zum Hochverrat&amp;#039;&amp;#039; zu zwei Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt. Er war anschließend in Herford, im [[KZ Esterwegen]] und von 1935 bis 1938 im [[KZ Sachsenhausen]] bei [[Oranienburg]] inhaftiert. Danach war er als Dreher bei der &amp;#039;&amp;#039;Unterweserwerft&amp;#039;&amp;#039; in Bremerhaven tätig. In dieser Zeit erfolgten weitere sechs Festnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] blieb Potrykus in der KPD und der Gewerkschaft aktiv. Er wurde zum führenden Mann der KPD in Bremerhaven und war zeitweise &amp;#039;&amp;#039;Erster Sekretär&amp;#039;&amp;#039; der Kreisleitung. Er wurde Mitglied im &amp;#039;&amp;#039;vorläufigen Stadtrat&amp;#039;&amp;#039; und war vom 12. Oktober 1947 bis 1955 Mitglied der [[Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung]]; bis 1951 war er dort Fraktionsvorsitzender der KPD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 hatte Potrykus erste innerparteiliche Konflikte zu überstehen. Er wurde „wegen seiner politischen Unklarheiten und seines, die Entwicklung der Partei hemmenden parteischädigenden Verhaltens“ vom Sekretariat der KPD gerügt; ihm wurde „parteifeindliches, trotzkistisches“ Verhalten unterstellt. Er übte Selbstkritik und blieb deshalb Kandidat für die anstehende Wahl der Stadtverordnetenversammlung. Bei der Wahl musste die KPD in Bremerhaven starke Stimmenverluste hinnehmen. Das Landessekretariat beschloss, dass Potrykus auf sein Mandat verzichten solle, da sein Verhalten „nicht geeignet ist, die Arbeit der Partei zu fördern“. Er weigerte sich, dem Beschluss des Sekretariats nachzukommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen März und November 1951 erfolgten in der KPD eine Reihe von Veränderungen: [[Rudolf Rafoth]] als [[Liste der Fraktionsvorsitzenden der Bremischen Bürgerschaft|KPD-Fraktionsvorsitzender]] der [[Bremer Bürgerschaft]] wurde abgesetzt; Rafoth, Potrykus (im November 1951), Reinhold und [[Käthe Popall]] aus der Partei ausgeschlossen. Seine „Disziplinlosigkeiten“ seien Ausdruck dafür, dass er „mit der Partei nicht mehr verbunden“ sei, da er „nicht entschieden für die Sowjetunion und für die Deutsche Demokratische Republik eintrete“. Verlauf und Methode der &amp;#039;&amp;#039;Säuberung der Partei&amp;#039;&amp;#039; mit der Ausschaltung inneren Opposition hatten erhebliche Auswirkungen für die KPD und ihr Ansehen in der Bevölkerung. In Bremerhaven führte der Ausschluss des an der Basis hochangesehenen und langjährigen Kommunisten Potrykus zu zahlreichen Protesten und Austritten. Nach 1951 schloss sich Potrykus er [[Kommunistische Partei-Opposition#Nach 1945|Gruppe Arbeiterpolitik]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Hendrik Bunke: &amp;#039;&amp;#039;Die KPD in Bremen. 1945-1968&amp;#039;&amp;#039;, S. 130 ff. Papyrossa-Verlag, Köln 2001, ISBN 3-89438-230-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Folkert-Potrykus-Straße&amp;#039;&amp;#039; in Bremerhaven-Mitte wurde nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hendrik Bunke: &amp;#039;&amp;#039;Die KPD in Bremen 1945–1968.&amp;#039;&amp;#039; Papyrossa-Verlag: Köln 2001, ISBN 3-89438-230-9, (PDF; 3,77 kB).&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Ernst]]: &amp;#039;&amp;#039;Der aufrechte Gang. Widerstand und Verweigerung in Bremerhaven 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Ditzen Verlag, Bremerhaven 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/recherche/kataloge-datenbanken/biographische-datenbanken/folkert-potrykus?ID=4905 Potrykus, Folkert]&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]], [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; 2., überarbeitete und stark erweiterte Auflage. Dietz, Berlin 2008, ISBN 978-3-320-02130-6.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Ernst]]: &amp;#039;&amp;#039;Folkert Potrykus&amp;#039;&amp;#039;, Bremerhaven 2022, ISBN 978-3-923851-36-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1285965485|VIAF=687168172557848620006}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Potrykus, Folkert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtverordneter (Bremerhaven)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geestemünde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1971]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Potrykus, Folkert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (KPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. August 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Geestemünde]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. März 1971&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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