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	<title>Folia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;PatrickBrauns: /* Die späte Folia */</title>
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		<updated>2025-10-20T11:07:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Die späte Folia&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Folia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Spanische Sprache|spanisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Folía&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Tabulatur- und Notenwerken auch [[Französische Sprache|französisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Folie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; oft &amp;#039;&amp;#039;La Folia&amp;#039;&amp;#039;) handelt es sich um ein [[Melodie|melodisch]]-[[Harmonie|harmonisch]]es [[Satzmodell (Musik)|Satzmodell]], das seinen Ursprung als Tanzform in [[Portugal]] hat, seit dem Ende des 16. Jahrhunderts als Gebrauchsmusik nachweisbar ist und vor allem in der [[Barockmusik]] als Vorlage etlicher [[Variation (Musik)|Variationswerke]] diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Folia (auch Follià, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Folia d’Espagne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) stammt aus dem [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]]en (&amp;#039;&amp;#039;folia&amp;#039;&amp;#039; – „lärmende Lustbarkeit“, „übermütige Ausgelassenheit“), existiert aber auch im [[Italienische Sprache|Italienisch]]en (&amp;#039;&amp;#039;follia&amp;#039;&amp;#039; – „Narrheit“, „Tollheit“, „Wahnsinn“), im [[Französische Sprache|Französisch]]en (&amp;#039;&amp;#039;la folie&amp;#039;&amp;#039; – „Verrücktheit“, „Wahnsinn“) und Spanischen (&amp;#039;&amp;#039;la folía&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Folia&amp;#039;&amp;#039; (betont auf dem &amp;#039;&amp;#039;i&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://de.wiktionary.org/wiki/Folia  Wiktionary, Folia]&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet neben dem Satzmodell auch einen feurig-schnellen&amp;lt;ref&amp;gt;José Carlos Delgado Díaz: &amp;#039;&amp;#039;Die Folkore-Musik der Kanaren.&amp;#039;&amp;#039; Publicaciones Turquesa, Santa Cruz de Tenerife 2004, ISBN 84-95412-29-2, S. 134&amp;lt;/ref&amp;gt; portugiesischen Tanz des 16. Jahrhunderts, einen Gedichtstypus des 17. Jahrhunderts und Lieder (etwa die in westlicher Musik populäre Melodie &amp;#039;&amp;#039;La Folia&amp;#039;&amp;#039;) spanischer und portugiesischer Herkunft, ebenfalls des 17. Jahrhunderts. Inwiefern und ob überhaupt diese Folias (genannt etwa &amp;#039;&amp;#039;Folías de España&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Folies d’Espagne&amp;#039;&amp;#039;) und das Foliasatzmodell zusammenhängen, ist noch ungeklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Folia in der Musikgeschichte ==&lt;br /&gt;
=== Früheste Entwicklung der Foliamusik ===&lt;br /&gt;
Im 15. und 16. Jahrhundert entstanden Musikstücke, welche zwar nicht den Namen Folia trugen,  jedoch schon einige Charaktermerkmale des melodisch-harmonischen Satzmodells der späteren Folia aufwiesen: drei- bis vierstimmige [[Lied]]er in der spanischen Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Cancionero de Palacio&amp;#039;&amp;#039; (ab 1494), [[Pavane]]n von [[Alonso Mudarra]] (in &amp;#039;&amp;#039;Tres libros de Música en cifras para vihuela&amp;#039;&amp;#039;, 1546) und [[Enríquez de Valderrábano]] (1547) sowie [[Ricercar]]e von [[Diego Ortiz]] aus dem Jahr 1553. In allen diesen Fällen ist die Zugehörigkeit zum Foliatypus unsicher, da einerseits zwar Übereinstimmungen mit dem Foliasatzmodell festzustellen sind, andererseits jedoch gravierende Unterschiede bestehen (Taktart, Form, Charakter usw.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen seines ungezügelten Charakters soll der Foliatanz in seiner Frühzeit immer wieder verboten worden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die frühe Folia ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1577 trug eine typische Foliamelodie in [[Francisco de Salinas]]’ &amp;#039;&amp;#039;De musica libri septem&amp;#039;&amp;#039; erstmals den Titel &amp;#039;&amp;#039;Folia&amp;#039;&amp;#039;, in der weiteren Entwicklung erschien das foliatypische Harmonieschema vor allem in Tänzen. Die frühe Folia weist nun bereits viele Gemeinsamkeiten mit der späten Folia auf: den [[Dreiertakt]], die [[Homophonie (Musik)|Homophonie]], das 16-taktige Thema (2&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;8&amp;amp;nbsp;Takte). Allerdings ist das [[Tempo (Musik)|Tempo]] der frühen Folia eher schnell, das Tongeschlecht der Grundtonart ist nicht immer [[Moll]], sondern häufig auch [[Dur]], und die [[Rhythmus (Musik)|rhythmischen]] und [[Harmonik|harmonischen]] Aspekte sind noch wesentlich variabler als in der späten Folia (mit ostinatem Bass, in Moll und mit der Akkordprogression i-V-i-VII-III-VII-i-V-I&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Koonce: &amp;#039;&amp;#039;The Baroque Guitar in Spain and the New World.&amp;#039;&amp;#039; 2006, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie zum Beispiel Dm - A - Dm - C - F - C - Dm - A - D). Schon bald entstanden die ersten [[Variation (Musik)|Variationsreihen]]; die früheste stammt von [[Johann Hieronymus Kapsberger]] (19 Variationen über das Foliathema für [[Chitarrone]], 1604). Nur wenig später erschien eine Folia in den Tabulaturen für spanische [[Gitarre]] von [[Girolamo Montesardo]] (&amp;#039;&amp;#039;Nuova inventione d&amp;#039;intavolatura&amp;#039;&amp;#039;, 1606).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die späte Folia ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Arcangelo Corelli (composer).jpg|miniatur|Der Geiger und Komponist Arcangelo Corelli, Verfasser der wohl bekanntesten Foliavariationen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übergangszeit folgte, und die späte Folia löste die frühe ab. 1672 schrieb [[Jean Baptiste Lully]] die &amp;#039;&amp;#039;Air des hautbois Les folies d’Espagne&amp;#039;&amp;#039;. Dieses Variationswerk über das Foliathema besitzt erstmals alle charakteristischen Merkmale der späten Folia: Über einer Harmoniefolge, die immerfort von der Moll-Grundtonart in die Durparallele aufsteigt und wieder zurücksinkt, variiert Lully die typische Foliamelodie; im langsamen Dreiertakt erklingt der Rhythmus einer [[Sarabande]]. In dieser Zeit gewinnt das Harmonieschema, also die [[Basslinie]], eine größere Bedeutung als die Melodie; die Folia gehört nun im weitesten Sinne zu den [[Passacaglia|Passacaglien]] bzw. [[Chaconne]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Jahren breitete sich die Folia über ganz Europa aus; etliche Foliakompositionen (vor allem Variationen über das Foliathema) entstanden und wurden zu einem Signum der [[Barockmusik]]. Die wohl bekanntesten und sehr anspruchsvollen 23 Variationen stammen von [[Arcangelo Corelli]]: eine Variationsreihe in wechselnden Tempi für [[Violine]] und [[Basso continuo]] aus op. V. Bereits zu Lebzeiten Corellis erschienen außerdem Bearbeitungen für [[Blockflöte]]. Diese Folia zählt bis heute zu den wichtigsten Werken des Blockflötenrepertoires. Das Werk wurde von [[Francesco Geminiani]] als [[Concerto grosso]] instrumentiert, existiert aber seit dem 17. Jahrhundert auch in (teilweise anonymen) Bearbeitungen für Gitarre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Variationssätze stammen (abgesehen von anonymen Verfassern&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Adalbert Quadt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gitarrenmusik des 16.–18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände. Nach Tabulaturen herausgegeben. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1970–1984, Band 1, S. 20 f. (&amp;#039;&amp;#039;Folie d’Espagne&amp;#039;&amp;#039;, um 1700) und 22 (&amp;#039;&amp;#039;Ciacona&amp;#039;&amp;#039;, um 1700).&amp;lt;/ref&amp;gt;) zum Beispiel von&lt;br /&gt;
* [[Tomaso Antonio Vitali]]: &amp;#039;&amp;#039;Follia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Henrico Albicastro]]: &amp;#039;&amp;#039;La Follia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Michel de Béthune]]: &amp;#039;&amp;#039;Folies d’Espagne&amp;#039;&amp;#039; (in: M. Monien: &amp;#039;&amp;#039;Pièces en tabulature d’angélique.&amp;#039;&amp;#039; Paris 1681)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adalbert Quadt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gitarrenmusik des 16–18. Jahrhunderts. 2&amp;#039;&amp;#039; nach Tabulaturen für Colascione, Mandora und Angelica. Leipzig 1971, S. 1 f. und 66 (Bethune, le cadet).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Bernardo Pasquini]]: &amp;#039;&amp;#039;Partite diverse di Follia in re&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Francesco Corbetta]]: &amp;#039;&amp;#039;Folia&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Folie&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Adalbert Quadt]]: &amp;#039;&amp;#039;Gitarrenmusik des 16.–18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Nach Tabulaturen hrsg. von Adalbert Quadt. Band 1–4. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1970 ff.; 2. Auflage ebenda 1975–1984, Band 1, S. 22–25 (Zwei &amp;#039;&amp;#039;Folie&amp;#039;&amp;#039; aus &amp;#039;&amp;#039;La Guitarre Royalle&amp;#039;&amp;#039; von 1670).&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Antonio Pandolfi Mealli]]&lt;br /&gt;
* [[Jean-Henri d’Anglebert]]: &amp;#039;&amp;#039;Folies d’Espagne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Gaspar Sanz]] (17. Jh.)&amp;lt;ref&amp;gt;Youtube: [https://www.youtube.com/watch?v=vqyGWuES8dM Folias from the „instrucción de música sobre la guitarra española“ (1697)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch Jerry Willard (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The complete works of Gaspar Sanz.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände (Band 1: &amp;#039;&amp;#039;The complete musical contents of Gaspar Sanz’s masterwork, Instrucción de Música sobre la Guitarra Española. […].&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;A selection of over forty-five musical gems from Gaspar Sanz’s masterwork, Instrucción de Música sobre la Guitarre Española, presented in arrangements for the modern classical guitar.&amp;#039;&amp;#039;) Amsco Publications, New York 2006 (Übersetzung des Originaltextes ins Englische durch Marko Miletich), ISBN 978-0-8256-1695-2, Band 1, S. 39 (&amp;#039;&amp;#039;Folías&amp;#039;&amp;#039;) und 112–113 (&amp;#039;&amp;#039;Folías&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[François Le Cocq]] († 1729): &amp;#039;&amp;#039;Folies d’Espagne&amp;#039;&amp;#039; (Brüssel, um 1700)&amp;lt;ref&amp;gt;James Tyler: &amp;#039;&amp;#039;A guide to playing the baroque guitar.&amp;#039;&amp;#039; Indiana University Press, Bloomington und Indianapolis 2011, ISBN 978-0-253-22289-3, S. 80–95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Marc-Roger Normand]] (1663–1734): &amp;#039;&amp;#039;Folies d’Espagne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Marin Marais]]: &amp;#039;&amp;#039;Variations sur les Folies d’Espagne&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Giovanni Battista Reali|Giovanni Reali]] (1681–1751): &amp;#039;&amp;#039;Follia all’italiana&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Antonio Martín y Coll]] (16??–nach 1733)&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Keiser]]: &amp;#039;&amp;#039;La-Folia&amp;#039;&amp;#039;-Thema in &amp;#039;&amp;#039;[[Der lächerliche Prinz Jodelet]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Michel Farinel]]: &amp;#039;&amp;#039;Farinels Ground&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Antonio Vivaldi]]: Triosonate op. 1/12&lt;br /&gt;
* [[Alessandro Scarlatti]]: &amp;#039;&amp;#039;Follia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Georg Friedrich Händel]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Sarabande (Händel)|Sarabande]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Frederick Noad: &amp;#039;&amp;#039;The Baroque Guitar&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;The Frederick Noad Guitar Anthology.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Ariel Publications, New York 1974; Neudruck (mit CD): Amsco Publications, New York / Sydney, ISBN 978-0-8256-1811-6, S. 98–100 (&amp;#039;&amp;#039;Sarabande And Variations&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Paolo Benedetto Bellinzani]]: &amp;#039;&amp;#039;La Folia&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Enrico de Mori]]: 26 Variationen &amp;#039;&amp;#039;La Folia de Spagna&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Folia von der Klassik bis zur Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Auch nach ihrer Hoch-Zeit um 1700 geriet die Folia nicht in Vergessenheit. Zum einen wurden Foliavariationen geschrieben, die neben dem historischen Rückgriff auf das Foliamodell eigenständige Werke ihrer Zeit sind. Einige dieser Kompositionen sind&lt;br /&gt;
* [[Domenico Gallo]]: &amp;#039;&amp;#039;Follia&amp;#039;&amp;#039; in g-moll, aus &amp;#039;&amp;#039;Suonate a Quattro&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Francesco Petrini]]: Variations sur Les Folies d&amp;#039;Espagne, Op. 28&lt;br /&gt;
* 1778: [[Carl Philipp Emanuel Bach]]: &amp;#039;&amp;#039;12 Variationen auf die Folie d’Espagne in d mineur&amp;#039;&amp;#039; für Klavier (Wq 118 Nr. 9)&lt;br /&gt;
* 1798 [[Luigi Cherubini]] Ouverture der Oper &amp;#039;&amp;#039;L&amp;#039;Hôtellerie portugaise&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
[[Datei:LaFollia.gif|miniatur|Die erste Hälfte des Foliathemas mit Variation (nach [[Arcangelo Corelli]]), transponiert nach g-Moll&lt;br /&gt;
]]&lt;br /&gt;
* 1815: [[Antonio Salieri]]: &amp;#039;&amp;#039;La Follia di Spagna&amp;#039;&amp;#039; – 26 Variationen für Orchester&lt;br /&gt;
* [[François de Fossa]]: Les Folies d&amp;#039;Espagne&lt;br /&gt;
* [[Fernando Sor]]: Folies d&amp;#039;Espagne&lt;br /&gt;
* [[Mauro Giuliani]]: Variazioni sul tema della Follia di Spagna&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Michael Langer (Gitarrist)|Michael Langer]]: &amp;#039;&amp;#039;Saitenwege. 500 Jahre Musik für klassische Gitarre.&amp;#039;&amp;#039; Band 2 (mit CD). Edition Dux, Reichertshofen 2007, ISBN 978-3-934958-56-2, S. 37–43 (Mauro Giuliani: &amp;#039;&amp;#039;Variationen über „La Folia“&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Miguel Llobet]]: Variationes de un tema de Sor&lt;br /&gt;
* 1863: [[Franz Liszt]]: &amp;#039;&amp;#039;Rhapsodie espagnole&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1929: [[Manuel María Ponce]]: &amp;#039;&amp;#039;Diferencias sobre la folia de Espana y fuga&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1932: [[Sergei Rachmaninov]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Variationen über ein Thema von Corelli, op. 42]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1986: [[Matthias Maute]]: &amp;#039;&amp;#039;How I love you, sweet Follia!&amp;#039;&amp;#039; für Tenorblockflöte solo&lt;br /&gt;
* 1986: [[Oskar Sigmund]]: &amp;#039;&amp;#039;La Folia. Neue Variationen über ein altes Thema für zwei Gitarren&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Gersmann: &amp;#039;&amp;#039;Ars Viva. Neue Gitarrenmusik in neuen Ausgaben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gitarre &amp;amp; Laute.&amp;#039;&amp;#039; Band 10, Heft 2, 1988, S. 52 f.; hier: S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013: [[Klaus Miehling]]: &amp;#039;&amp;#039;Folia-Variationen für vier Blockflöten (ATBGb), op. 209&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum anderen wurde das Foliamodell, namentlich das harmonische Schema, in andere Stücke eingefügt, ganz, ausschnittsweise oder in Anlehnung. Einige Beispiele sind&lt;br /&gt;
* 1808/1809: [[Ludwig van Beethoven]]: Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67, 2. Satz (Takte 166–174); Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73, 1. Satz (Takte 41–48 und viele weitere Male)&lt;br /&gt;
* 1828: [[Franz Schubert]]: &amp;#039;&amp;#039;Doppelgänger&amp;#039;&amp;#039; aus dem Zyklus &amp;#039;&amp;#039;[[Schwanengesang (Schubert)|Schwanengesang]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1863: [[Franz Liszt]]: [[Totentanz (Liszt)|Totentanz]] (Takt 484 ff.)&lt;br /&gt;
* 1992: [[Vangelis]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Conquest of Paradise]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem klingt das Variationsmodell der Folia in der bis heute aktuellen finnischen Folklore &amp;#039;&amp;#039;[[Lampaan Polska]]&amp;#039;&amp;#039; an, der &amp;#039;&amp;#039;Lamm-Polska&amp;#039;&amp;#039;. Sie beginnt meist mit einem ruhigen Dreiertakt, um dann mit einem flotten Nachtanz nach demselben Harmonieschema zu enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Passamezzo]]&lt;br /&gt;
* [[Romanesca]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Giuseppe Fiorentino; &amp;#039;&amp;#039;Folía. El origen de los esquemas armónicos entre tradición oral y transmisión escrita&amp;#039;&amp;#039;. Kassel: Reichenberger, 2013. ISBN 978-3-937734-99-6. (spanisch)&lt;br /&gt;
* [[Francisco de Salinas]]: [[Francisco de Salinas#Werke|&amp;#039;&amp;#039;De musica libri septem&amp;#039;&amp;#039;]]. Bärenreiter, Kassel 1968 (Nachdruck der Ausgabe Salamanca 1577)&lt;br /&gt;
* Timo Jouko Herrmann: &amp;#039;&amp;#039;Eine klingende Instrumentationslehre – Antonio Salieris „26 Variationen über La Follia di Spagna“.&amp;#039;&amp;#039; Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Mannheim 2003/04 (Diplomarbeit)&lt;br /&gt;
* Richard Hudson: &amp;#039;&amp;#039;The Folia, the Saraband, the Passacaglia, and the Chaconne, the Historical Evolution of Four Forms that Originated in Music for the Fivecourse Spanish Guitar&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;The Folia&amp;#039;&amp;#039;, Neuhausen-Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
* Kurt Martinez: &amp;#039;&amp;#039;Five Hundred Years of La Folia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Soundboard.&amp;#039;&amp;#039; Band 30, Nr. 2, 2004.&lt;br /&gt;
* James Tyler: &amp;#039;&amp;#039;A guide to playing the baroque guitar.&amp;#039;&amp;#039; Indiana University Press, Bloomington und Indianapolis 2011, ISBN 978-0-253-22289-3, S. 135–153.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Folia (musical theme)|Folia}}&lt;br /&gt;
* [https://folias.nl/ &amp;#039;&amp;#039;La Folia, a musical cathedral&amp;#039;&amp;#039;], umfangreiche Sammlung von Folias mit zahlreichen Klang- und Notenbeispielen (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=5Frq7rjEGzs Jordi Savall: &amp;#039;&amp;#039;Folías de España&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=OHyNEO-Awm8&amp;amp;list=RDOHyNEO-Awm8&amp;amp;start_radio=1 Alejandro Marías &amp;amp; La Spagna: &amp;#039;&amp;#039;Les Folies d’Espagne&amp;#039;&amp;#039;] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4154957-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barock (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissance (Musik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikalische Satzweise]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Tanz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Portugal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musik (Spanien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PatrickBrauns</name></author>
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