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	<title>Fokker E.I-IV - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T01:10:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fokker_E.I-IV&amp;diff=382069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Billyhill: /* Erhaltene Eindecker und Nachbauten */</title>
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		<updated>2026-01-02T00:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Erhaltene Eindecker und Nachbauten&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Fokker E.I-IV&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Fokker M5K-MG E5-15.jpg|300px|]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fokker M.5K/MG im Sommer 1915&amp;lt;br /&amp;gt;(E.5/15 von [[Kurt Wintgens]])&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = Jagdflugzeug&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1871}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = Fokker Aeroplanbau GmbH&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 1915&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1915&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1915–16&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 457&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fokker Eindecker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren verspannte [[Eindecker|Kampfeindecker]] mit Verwindungssteuerung, die vor und im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] von [[Anton Herman Gerard Fokker|Anthony Fokker]] entwickelt und in seiner [[Schwerin]]er Firma [[Fokker|Fokker Aeroplanbau]] produziert wurden. Die 1915 entwickelte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fokker E.I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gilt heute als erstes in Serie gebautes [[Jagdflugzeug]]. Ein starr eingebautes und durch den Propellerkreis schießendes Maschinengewehr ermöglichte es dem Piloten mit dem gesamten Flugzeug zu zielen und mit voller Feuerkraft zu schießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flugzeuge wurden aus dem Basistyp &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fokker M.5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von 1914 über mehrere Typen weiterentwickelt und unter den Bezeichnungen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fokker E.I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bis &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E.IV&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bis Mitte 1916 hergestellt. Zunächst verwendeten die [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|deutsche Fliegertruppe]] und die [[Marineflieger #Marineflieger in Deutschland|deutschen Marineflieger]] die Eindecker, später wurden sie auch bei den [[Österreichische Marine#k.u.k. Seeflieger|k.u.k.-Seefliegern]], der [[Bulgarische Luftstreitkräfte|bulgarischen]] und der [[Fliegertruppe (Osmanisches Reich)|osmanischen Fliegertruppe]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
{{Anker|FokkerM.5}}&lt;br /&gt;
== Fokker M.5 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Luchtvaart, SFA005000071 cropped.jpg|mini|links|Tragflächenbelastungstest bei Fokker mit 16 Personen auf den Flügeln einer Fokker M.5L (1914)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1914 FokkerM.5L Johannisthal.jpg|mini|Anthony Fokker präsentiert seine M.5L im Juni 1914 auf dem [[Flugplatz Berlin-Johannisthal]] (1914)]]&lt;br /&gt;
Die leichten Eindecker der Typen [[Fokker M.1|M.1]] und M.2, die Fokker bis Ende 1913 an das [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)#Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg|preußische Kriegsministerium]] lieferte, hatten sich zwar als sichere Flugzeuge bewährt, entsprachen aber hinsichtlich der Fluggeschwindigkeiten und Steigleistungen nicht mehr den militärischen Anforderungen. Um weiter Militäraufträge akquirieren zu können, entwickelte Fokker auf eigenes Risiko einen neuen, einsitzigen [[Mitteldecker]] mit der Werksbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;M.5&amp;#039;&amp;#039;, von dem zwei Spannweiten-Varianten M.5K und M.5L („K“ für „kurz“, „L“ für „lang“ in Bezug auf die Spannweite) gebaut wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engels1996&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Ende April 1914 fertiggestellten Maschinen basierten auf der [[Morane-Saulnier H]], von der Fokker im Januar 1914 ein beschädigtes Exemplar in Frankreich erworben hatte und das ihn nach vollständiger Reparatur mit seinen Flugleistungen beeindruckte. Doch im Gegensatz zu seinen Konkurrenten [[Bruno Hanuschke]], [[Gustav Otto (Flugzeugbauer)|Gustav Otto]] und den Brüdern [[Pfalz-Flugzeugwerke|Eversbusch]] kopierte Fokker die Maschine nicht einfach. Offensichtlich strukturierten Fokker und sein Ingenieur Martin Kreutzer das französische Vorbild nach ihren Erfahrungen um und so hatte die Schweriner Entwicklung mit der originalen Morane bis auf die markante Rumpfform nur noch wenig gemeinsam.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Flugwelt 1962, Heft 2, Seite 124 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Peter M. Grosz/Volker Koos: &amp;#039;&amp;#039;Fokker Flugzeugwerke in Deutschland 1912–1921&amp;#039;&amp;#039;, Heel Verlag, Königswinter 2004, Seite 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;daedalus_2008&amp;quot; /&amp;gt; Der einmotorige Mitteldecker M.5 besaß im Gegensatz zur Morane-Saulnier einen Rumpf aus bespanntem Stahlrohr, auch das Fahrwerk und der Motoreinbau waren modifiziert worden, der Motor wurde durch einen Schwerkrafttank und einen Haupttank mit Kraftstoff versorgt. Mit der Quersteuerung durch [[Flügelverwindung]] und durch voll bewegliche Seiten- und Höhenruder reagierte das Flugzeug sehr sensibel auf Steuerbewegungen; das war ein Vorteil für einen geübten Flugzeugführer, aber auch ein Risiko in der Hand unerfahrener Piloten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mai 1914 präsentierte Fokker sein neues Flugzeug auf deutschen Flugplätzen – mit sehr gutem Echo in der Fachpresse&amp;lt;ref name=&amp;quot;DLZ1914_12&amp;quot; /&amp;gt; – und am 18. Juni 1914 in [[Flugplatz Johannisthal|Johannisthal]] vor Heeres-Offizieren und dem preußischen Kriegsminister [[Erich von Falkenhayn|Falkenhayn]], der unmittelbar eine Kleinserie der Maschine zur Heereserprobung bestellte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engels1996&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Anker|FokkerA.III}}&lt;br /&gt;
== Fokker A.I bis III ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FokkerA20.16 WNr97.jpg|mini|Der Schulterdecker Fokker A (A.I) mit Beobachtungsfenster unter der Tragfläche (1916)]]&lt;br /&gt;
Noch während die Fokker Aeroplanbau ihre M.5-Bestellungen abwickelte, wurde vom Militär ein zweisitziges Artillerie-Beobachtungsflugzeug mit denselben Flugleistungen bestellt. Fokker setzte diese Anforderung mit dem von der M.5L abgeleiteten Typ &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M.8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; um. Er verbreiterte den Rumpf der M.5, so dass zwei Sitze nebeneinander angeordnet werden konnten. Zur Verbesserung der Bodensicht setzte er die Tragflächen höher an und baute in die darunter liegenden Rumpfseiten Fenster ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engels1996&amp;quot; /&amp;gt; Gemäß der Klassifikation der IdFlieg (Inspektion der Fliegertruppen) erhielten die ab Oktober 1914 ausgelieferten zweisitzigen M.8-Eindecker die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fokker A.I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Das „A“ stand für unbewaffnete Eindecker&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die beiden einsitzigen M.5-Typen (mit einem Notsitz hinter dem Piloten) wurden unter der Heeresklassifikation &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fokker A.II&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für die M.5L und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fokker A.III&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; für die M.5K geführt. Von den [[Halberstädter Flugzeugwerke]]n wurden dieser Eindecker als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Halberstadt A.I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Lizenz gefertigt, allerdings mit einem Holzrumpf. Das Problem der A-Typen war der unzuverlässige Motor, der deutsche Flieger wiederholt zwang, hinter den feindlichen Linien notzulanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Synchronisationsgetriebe ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokker M.5K-MG (21251693859).jpg|mini|Eine M.5K (Wnr. 216) mit bereits montiertem [[Parabellum MG 14|Parabellum MG]] (1915)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Fok E I&amp;#039;s U-0 &amp;amp; Stangensteuerung.jpg|mini|Propeller, [[Oberursel U O|U&amp;amp;nbsp;0 Umlaufmotor]] und zum MG führende Stange der ersten „Stangensteuerung“ am Bug einer Fokker E.I (1915/16)]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Unterbrechergetriebe}}&lt;br /&gt;
Am 18. April 1915 war der bekannte französische Flieger [[Roland Garros]] mit einem [[Morane-Saulnier L|Morane-Saulnier-L]]-Einsitzer auf deutscher Seite notgelandet und sein Flugzeug unbeschädigt erbeutet worden. Seine Maschine wies eine Besonderheit auf: Sie war mit einem durch den Propellerkreis feuernden Maschinengewehr ausgerüstet.&lt;br /&gt;
Kurze Zeit später erhielt Anthony Fokker von der IdFlieg den Auftrag, diese Vorrichtung zu kopieren oder nachzubauen. Erste Versuche der deutschen Fliegertruppe, Ablenkbleche wie bei der Morane an einem deutschen Flugzeugpropeller anzubringen, hatten sich wegen der Durchschlagskraft der deutschen Stahlmantelgeschosse als untauglich erwiesen. Fokkers Techniker [[Heinrich Lübbe]], Fritz Heber und Carl Leimberger griffen auf ein Patent von [[August Euler]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=248601| Titel=Flugzeug mit Maschinengewehr| A-Datum=1910-07-24| Erfinder=August Euler}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine 1913 [[patent]]ierte „Abfeuerungsvorrichtung für Schusswaffen auf Flugzeugen“ zurück, die [[Franz Schneider (Ingenieur)|Franz Schneider]] für die [[Luftverkehrsgesellschaft (LVG)]] entwickelt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Patent| Land=DE| V-Nr=276396C| Titel=Abfeuerungsvorrichtung für Schußwaffen auf Flugzeugen| A-Datum=1913-07-15| V-Datum=1914-07-10| Erfinder=Franz Schneider}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie entwarfen ein von der Motorwelle gesteuertes Unterbrechergetriebe, das den MG-Abzug des bereitgestellten [[Parabellum MG 14|Parabellum MG]] nur dann freigab, wenn der Propeller nicht getroffen werden konnte. Fokker ließ eine gerade produzierte &amp;#039;&amp;#039;M.5K&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;A.III&amp;#039;&amp;#039;, Werksnr. 216&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engels1996&amp;quot; /&amp;gt;), die über einen 80&amp;amp;nbsp;PS starken [[Umlaufmotor]] [[Oberursel U O|Typ U&amp;amp;nbsp;0]] der [[Motorenfabrik Oberursel]] verfügte&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Der Oberursel U 0 war der Lizenzbau des französischen [[Gnôme et Rhône|Gnôme]]-Umlaufmotors mit sieben Zylindern&amp;lt;/ref&amp;gt;, mit dem synchronisierten MG ausrüsten. Nach ein paar erfolgreichen Tests hängte Fokker das Flugzeug an seinen Sportwagen, fuhr vom [[Flugplatz Schwerin-Görries]] zum [[Flugplatz Döberitz]] und führte die Entwicklung dem Generalstab der [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Kaiserlichen Luftstreitkräfte]] am 19. oder 20. Mai 1915 persönlich vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sichelschmidt2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fokker E.I ==&lt;br /&gt;
Wenige Tage später hatte Fokker einen Produktionsauftrag in der Tasche. In [[Mannheim]] übernahmen die Frontflieger [[Kurt Wintgens]] und Waldemar von Buttlar die ersten Fokker M.5K/MG zur Erprobung. Fokker begab sich, unterstützt von Oberleutnant [[Otto Parschau]], mit dem Kampfeinsitzer auf Front-Tournee: Erste Station war am 13. Juni 1915 das Hauptquartier des [[Wilhelm von Preußen (1882–1951)|deutschen Kronprinzen]] (5. Armee) bei [[Stenay]], am 23. und 24. Juni folgte die 6. Armee, wo Fokker im Beisein des [[Rupprecht von Bayern|bayerischen Kronprinzen]] die Maschine vorführte. Die beiden Frontflieger [[Max Immelmann]] und [[Oswald Boelcke]] von der [[Feldfliegerabteilung 62]] in [[Douai]] führten Testflüge durch und waren begeistert: Das starr eingebaute und durch den Propellerkreis schießende Maschinengewehr ermöglichte es dem Flugzeugführer, den Gegner genau im Auge zu behalten, ihn zu verfolgen, mit dem gesamten Flugzeug auf ihn zu zielen und dann mit voller Feuerkraft zu schießen – eine Technik, die den Kampfflugzeugbau revolutionierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flugzeug, nun als &amp;#039;&amp;#039;Fokker E.I&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;das „E“ war die IdFlieg-Klassifikation für bewaffnete Eindecker&amp;lt;/ref&amp;gt; bezeichnet, gilt heute als erstes in Serie gebautes [[Jagdflugzeug]]. Mit den mit Unterbrechergetriebe ausgestatteten Fokker-Flugzeugen begann eine mehrmonatige Phase der deutschen Luftüberlegenheit, die im In- und Ausland teilweise als „[[Fokker-Plage]]“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.welt.de/geschichte/article148833639/Das-toedliche-Geheimnis-des-Roten-Barons.html |titel=Erster Weltkrieg: Das tödliche Geheimnis des Roten Barons – WELT |abruf=2017-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.cosirex.com/photos/image/1390-fokker-e-iii-jagdflugzeug-1915/ |titel=Fokker E III – Jagdflugzeug – 1915 |hrsg=COSIREX |abruf=2017-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fokker E.II ==&lt;br /&gt;
Die E.I konnte nur eine Notlösung sein, denn das Basismodell der Fokker A.III war mit dem zusätzlichen Gewicht des MGs deutlich überlastet. Um die Leistungsfähigkeit der Maschine hinreichend zu erhöhen, wurde ein 100 PS leistender 9-Zylinder-Umlaufmotor [[Oberursel U I|U.I]] von Oberursel eingebaut. Diese leistungsgesteigerte Maschine wurde als &amp;#039;&amp;#039;Fokker E.II&amp;#039;&amp;#039; (M.14) bezeichnet; sie wurde parallel zur E.I hergestellt, da die neuen Motoren noch nicht hinreichend verfügbar waren – die Motorenfabrik Oberursel litt unter Fertigungsengpässen – und Versuche mit alternativen Motortypen wie Siemens &amp;amp; Halske oder Goebel nicht zufriedenstellend verliefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fokker E.III ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokker E III 01 00079907.jpg|mini|Fokker E.III 419/15 mit 100 PS [[Oberursel U I|Oberursel-Umlaufmotor U.I]] und einem [[MG 08/15#lMG 08 und 08/15|IMG 08]]-Maschinengewehr (1915)]]&lt;br /&gt;
Auch die E.II blieb eine Übergangslösung: Die meistgebaute Variante war die &amp;#039;&amp;#039;Fokker E.III&amp;#039;&amp;#039; mit gleichem Motor, aber größerer Spannweite. Ein größerer Benzintank erhöhte die Flugdauer um eine Stunde. Noch während der laufenden Fertigung wurden einige E.II zur E.III umgebaut oder später bei Reparaturarbeiten nachträglich aufgerüstet. Die erfolgreiche E.III wurde in kleinen Stückzahlen an die Marine und an Verbündete geliefert: drei wurden an die bulgarischen, 22 an die osmanischen und 18 an die österreichisch-ungarischen Luftstreitkräfte&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Dort unter der Bezeichnung A.III Serien 03 und 04 beim Heer und mit den Kenn-Nummern A.4–A.9 bei den Seefliegern geführt&amp;lt;/ref&amp;gt; geliefert; letztere bewaffneten ihn mit 8-mm-[[Maschinengewehr Schwarzlose|Schwarzlose-MG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuchsweise wurde mindestens eine Fokker E.III anstatt mit Leinwand mit „unsichtbarem“ [[Cellon]] bespannt, was sich jedoch nicht bewährte. Dieser Bezug, ein [[Celluloid]]-ähnlicher Kunststoff, reflektierte das Sonnenlicht und änderte je nach Temperatur seine Ausdehnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fokker E.IV ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Fokker E.IV&amp;#039;&amp;#039; (Werksbezeichnung M.15) wurde der Idflieg im September 1915 als letzte, noch einmal vergrößerte und deutlich modifizierte Version des Fokker-Eindeckers mit zwei MG und 14-zylindrigen 160-PS-Umlaufmotor [[Oberursel U III|Oberursel U.III]] vorgestellt. [[Oswald Boelcke]] führte im November 1915 in Schwerin einen Testflug durch und stellte reserviert fest, dass ein stärkerer Motor allein nicht gleichzeitig ein besseres Flugzeug bedeutete. Das neu entwickelte Synchronisationsgetriebe machte Schwierigkeiten, und nach Beanstandungen durch die Fronteinheiten musste Fokker zur einfacheren Ausführung zurückkehren. Auch die beim E.IV geänderte MG-Anordnung – die Läufe der MG waren im Winkel von 15° zueinander angeordnet – wurde wieder zurückgenommen. Durch diese Modifikationen kam die E.IV erst gegen April 1916 in größerer Zahl an die Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst 1918 sollte Fokker mit der völlig anders konzipierten [[Fokker E.V]] zum Prinzip des Eindeckers zurückkehren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Die ersten elf E.I&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Die erste Maschine mit der Seriennummer „E 1/15“ erhielt Leutnant [[Otto Parschau]]&amp;lt;/ref&amp;gt; erreichten im Juni 1915 die Front, gefolgt von den E.II im Juli, den E.III im August und den E.IV im Oktober&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Die erste E.IV erhielt wieder Fokkers Freund Oberleutnant Otto Parschau&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Eindecker galten als Geheimwaffe, die keinesfalls in Feindeshand fallen durften und wurden daher zunächst rein defensiv als Begleitschutz für unbewaffnete Aufklärer eingesetzt; es blieb den Piloten streng verboten, damit die feindlichen Linien zu überfliegen. So blieb trotz des Überraschungsmoments der Erfolg zunächst gering, wenn nun auch unter dem Feuerschutz der schnelleren und wendigeren Kampfeinsitzer erstmals wieder die Luftaufklärung verbessert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1915 zwang [[Kurt Wintgens]] mit seiner E.I&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Seriennummer „E.5/15“, also der fünften Serienmaschine im Produktionsjahr 1915&amp;lt;/ref&amp;gt; eine französische [[Morane-Saulnier L|Morane-Parasol]] zur Landung&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;kein offizieller Luftsieg, da die Maschine auf der gegnerischen Seite niederging&amp;lt;/ref&amp;gt;. Einen weiteren anerkannten Luftsieg erzielte er am 15. Juli. Am 1. August 1915 griffen [[Max Immelmann|Immelmann]] und Boelcke über dem Flughafen von [[Douai]] eine feindliche Formation von neun britischen Flugzeugen an. Boelcke hatte Ladehemmung und musste abdrehen, doch Immelmanns MG fiel erstmals ein Feindflugzeug zum Opfer. Im Herbst 1915 schließlich gingen immer mehr Fokker-Piloten, inzwischen zu schlagkräftigen Kampfeinsitzer-Kommandos (KEK) zusammengefasst, nach dem Vorbild von draufgängerischen Piloten wie Immelmann&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Immelmann errang 15 Luftsiege auf Fokker-Eindeckern&amp;lt;/ref&amp;gt;, dem „Adler von Lille“, und Boelcke&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Boelcke erzielte 19 seiner 40 Luftsiege auf Fokker-Eindeckern. Boelcke, Immelmann und Wintgens erhielten den „Pour le Mérite“, die höchste deutsche Kriegsauszeichnung, während sie Fokker-Eindecker flogen.&amp;lt;/ref&amp;gt;, dem „Vater der deutschen Jagdflieger“, überall von der Verteidigung zum Angriff über. Sie entwickelten die Verfahren des [[Luftkampf]]es zur Perfektion: Der [[Looping (Kunstflug)|Looping]]-artige Gegenangriff gegen ein verfolgendes Feindflugzeug wurde als „[[Immelmann (Kunstflug)|Immelmann]]“ Standardprogramm deutscher Jagdflieger. Bald häuften sich die alliierten Verluste, und im Winter 1915/16 beherrschten die deutschen Fokker endgültig den Himmel an der Westfront.&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Elf Jagdflieger erzielten fünf oder mehr Luftsiege mit ihren Eindeckern.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die „[[Fokker-Plage]]“ (engl. &amp;#039;&amp;#039;Fokker scourge&amp;#039;&amp;#039;) löste das „Fokker-Syndrom“ bei den alliierten Piloten aus, die ihre Flugzeuge als „Fokker-Futter“ (engl. &amp;#039;&amp;#039;Fokker fodder&amp;#039;&amp;#039;) bezeichneten. Für britische Maschinen, die die Front überqueren mussten, wurde nun ein Begleitschutz von je ein bis zwei Begleitjägern befohlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1916 waren 173 Eindecker im Einsatz, der Höhepunkt ihrer Verbreitung. Doch inzwischen war das Prinzip des Eindeckers bereits ausgereizt; immer seltener gelang es den Eindeckern, die wendigeren Feindflugzeuge auszukurven. Zum Teil mit drei MG bestückt, kam auch ihr Synchronisationsgetriebe an die Leistungsgrenze. Am 18. Juni 1916 patrouillierte Immelmann mit drei weiteren Piloten über der Front bei Annay. Von diesem Flug kehrte er nicht zurück. Zuerst vermutete man, dass das Unterbrechergetriebe versagt hätte und Immelmann seinen eigenen [[Propeller]] zerstörte, doch dies wurde später widerlegt. Immelmann starb durch Beschuss eigener [[Flugabwehrkanone|Flugabwehr]] bei einem Luftgefecht zwischen Sallaumines bei [[Douai]] und [[Avion]].&amp;lt;ref&amp;gt;Deutsche Verlustlisten (Preußische Verlustliste Nr. 613) vom 22. August 1916, S.&amp;amp;nbsp;14258: &amp;#039;&amp;#039;Feldfliegertruppe. Oblt. Max Immelmann – Dresden – tödlich abgestürzt&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Absturz geschah vor den Augen von Soldaten des [[Infanterie-Regiment „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162|Infanterie-Regiments „Lübeck“ (3. Hanseatisches) Nr. 162]].&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Dziobek: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Infanterie-Regiments Lübeck (3. hanseatisches) Nr. 162&amp;#039;&amp;#039;; erste Auflage 1922, Kapitel 7. Frühling 1916&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1916 war die hart erkämpfte Luftüberlegenheit wieder verloren; überlegene alliierte Jagdflugzeuge wie die [[Nieuport 11]], die [[Airco D.H.2]] und die [[Royal Aircraft Factory F.E.2]]b beherrschten den Himmel über den Schlachtfeldern von [[Schlacht um Verdun|Verdun]] und an der [[Schlacht an der Somme|Somme]]. Bis zum Spätsommer 1916 wurden die Eindecker an der Westfront aus dem Einsatz zurückgezogen, sie blieben jedoch an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]], in [[Nordmazedonien|Mazedonien]], [[Mesopotamien]], [[Palästina (Region)|Palästina]] und an den [[Dardanellen]] zum Teil bis 1917 erfolgreich im Einsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Fokker M5 prototype.jpg|Prototyp der Fokker M.5K (1914)&lt;br /&gt;
 Morane-Saulnier Type L - Captured with german insigna.jpg|Eine erbeutete Morane Typ L (1914/15)&lt;br /&gt;
 Fokker Eindecker takeoff profile view.jpg|Ein Eindecker beim Start (1915)&lt;br /&gt;
 Fokker Eindecker I.jpg|Eine Fokker E.I (1915)&lt;br /&gt;
 Fokker EII WNr 257.jpg|Die erste Fokker E.II (1915)&lt;br /&gt;
 Fokker EIII 210-16.jpg|Von den Briten erbeutete Fokker E.III 210/16 beim Testflug in Upavon, Wiltshire (1916)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße&amp;lt;ref&amp;gt;Angaben überwiegend gem. Günter Kroschel, Helmut Stützer: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Militärflugzeuge 1910–1918.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelmshaven 1977&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! A.I (M.8)&lt;br /&gt;
! A.II (M.5L)&lt;br /&gt;
! A.III (M.5K)&lt;br /&gt;
! E.I (M.5K/MG)&lt;br /&gt;
! E.II (M.14)&lt;br /&gt;
! E.III (M.14)&lt;br /&gt;
! E.IV (M.15)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baujahr&lt;br /&gt;
| Oktober 1914&lt;br /&gt;
| April 1914&lt;br /&gt;
| 1914&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1915&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1915/16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Stückzahl&lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 56&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 258&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Einsatzzweck&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Aufklärungsflugzeug|Aufklärer]]&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | [[Jagdflugzeug]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung&amp;lt;ref&amp;gt;hier Angaben gem. Heinz Nowarra: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Flugzeuge 1914–18.&amp;#039;&amp;#039; München 1959&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 1–2&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; | 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite&lt;br /&gt;
| 9,52 m&lt;br /&gt;
| 9,55 m&lt;br /&gt;
| 8,53 m&lt;br /&gt;
| 8,95 m&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |9,52 m&lt;br /&gt;
| 10,00 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge&lt;br /&gt;
| 7,20 m&lt;br /&gt;
| 7,24 m&lt;br /&gt;
| 6,76 m&lt;br /&gt;
| 6,75 m&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | 7,20 m&lt;br /&gt;
| 7,50 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe&lt;br /&gt;
| 2,75 m&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |2,90 m&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; |2,40 m&lt;br /&gt;
| 2,70 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |16,0 m²&lt;br /&gt;
| 14,1 m²&lt;br /&gt;
| 14,4 m²&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |15,4 m²&lt;br /&gt;
| 16,3 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |5,7&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 5,6&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |5,9&lt;br /&gt;
| 6,1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse&lt;br /&gt;
| 363 kg&lt;br /&gt;
| 366 kg&lt;br /&gt;
| 358 kg&lt;br /&gt;
| 350 kg&lt;br /&gt;
| 370 kg&lt;br /&gt;
| 400 kg&lt;br /&gt;
| 460 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse&lt;br /&gt;
| 645 kg&lt;br /&gt;
| 571 kg&lt;br /&gt;
| 563 kg&lt;br /&gt;
| 560 kg&lt;br /&gt;
| 580 kg&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; |610 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit&lt;br /&gt;
| 135 km/h&lt;br /&gt;
| 129 km/h&lt;br /&gt;
| 132 km/h&lt;br /&gt;
| 130 km/h&lt;br /&gt;
| 132 km/h&lt;br /&gt;
| 140 km/h&lt;br /&gt;
| 160 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit auf 1000 m&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 7 min&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 5 min&lt;br /&gt;
| 3 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit auf 2000 m&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 20 min&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 15 min&lt;br /&gt;
| 8 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit auf 3000 m&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 40 min&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 30 min&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit auf 4000 m&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 45 min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;4&amp;quot; |3000 m&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 3600 m&lt;br /&gt;
| 4500 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 400 km&lt;br /&gt;
| 200 km&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 220 km&lt;br /&gt;
| 240 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugdauer&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 1:30 h&lt;br /&gt;
| 2:30 h&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| ein luftgekühlter [[Umlaufmotor]]&lt;br /&gt;
| [[Oberursel U I|Oberursel U.I]], {{PS2kW|100|-1|1}}&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Oberursel U O|Oberursel U.0]], {{PS2kW|80|-1}}&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Oberursel U.I, {{PS2kW|100|-1}}&lt;br /&gt;
| [[Oberursel U III|Oberursel U.III]], {{PS2kW|160|-1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| –&lt;br /&gt;
| 1 [[Maschinengewehr|MG]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Kaliber 7,92 × 57 mm, zunächst Typ MG 14 Parabellum, später Typ [[MG 08/15]] Mauser&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 1 MG&lt;br /&gt;
| 1–2 MG&lt;br /&gt;
| 2–3 MG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhaltene Eindecker und Nachbauten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fokker E.III.jpg|mini|Nachbau einer Fokker E.III in [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow|Gatow]] (2008)]]&lt;br /&gt;
Von den historischen Eindeckern ist nur die E.III 210/15 erhalten: Am 8. April 1916 war ein deutscher Pilot mit einem neuen Flugzeug von [[Valenciennes]] nach [[Wasquehal]] aufgebrochen und dann irrtümlich auf dem britischen Feldflugplatz bei [[Saint-Omer]] gelandet. Die unbeschädigte Maschine wurde vor Ort einem Vergleichsfliegen mit einer [[Morane-Saulnier N]] unterzogen und zeigte sich dabei zur Erleichterung der Briten der Morane deutlich unterlegen. Das Flugzeug wurde danach zur weiteren Erprobung nach Upavon in [[Wiltshire]] geschickt. Diese Maschine ist heute im [[Science Museum]] in London ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.sciencemuseum.org.uk/objects/aeronautics/1918-210.aspx &amp;#039;&amp;#039;Science Museum, London: Fokker E III Monoplane&amp;#039;&amp;#039;, c 1915]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immelmanns Fokker E.I wurde im [[Militärhistorisches Museum der Bundeswehr|Sächsischen Armeemuseum]] ausgestellt, aber bei den [[Luftangriffe auf Dresden|Luftangriffen auf Dresden]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nachbau einer Fokker E.III im [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow| Militärhistorischen Museum Flugplatz Gatow]] weist zwar am Rumpf die Kennung „Fok. E III 603&amp;lt;sub&amp;gt;/15&amp;lt;/sub&amp;gt;“ aus, ist aber mit einem Umlaufmotor mit lediglich sieben Zylindern versehen&amp;lt;ref&amp;gt;Bild: [[:commons:file:Airforce Museum Berlin-Gatow 306.JPG| Umlaufmotor mit 7 statt 9 Zylindern am Fokker E.III Nachbau in Gatow]]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Nachbau einer Fokker E.III befindet sich im kleinen „Flugzeugmuseum Hangar SW“ in [[Höfen (Tirol)|Höfen]] in Österreich in einem Hangar südwestlich des [[Flugplatz Reutte-Höfen]]. Für dessen Fertigstellung benötigte man etwa 3000 Arbeitsstunden. Das Flugzeug wurde zugelassen und von dem Museumsbesitzer Wolfgang Falch persönlich zur Überführung von Frankreich nach Höfen geflogen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://hangar-sw.at/about Flugzeugmuseum Hangar SW: Unsere Ausstellung]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
* [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Enzo Angelucci, Paolo Matricardi: &amp;#039;&amp;#039;Flugzeuge von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Wiesbaden 1976, ISBN 3-8068-0391-9.&lt;br /&gt;
* J. M. Bruce: &amp;#039;&amp;#039;The Fokker Monoplanes.&amp;#039;&amp;#039; (Profile Nr. 38), Profile Publications Ltd., 1965.&lt;br /&gt;
* Peter L. Gray, O. Thetford: &amp;#039;&amp;#039;German Aircraft of the First World War.&amp;#039;&amp;#039; Putnam 1962, 3rd edition, London (1987), page 49–52, ISBN 0-85177-809-7.&lt;br /&gt;
* Peter M. Grosz: &amp;#039;&amp;#039;Fokker E.I/II.&amp;#039;&amp;#039; (Windsock Datafile No. 91). Berkhamsted, Herts, UK: Albatros Publications, 2002. ISBN 1-902207-46-7.&lt;br /&gt;
* Peter M. Grosz: &amp;#039;&amp;#039;Fokker E.III.&amp;#039;&amp;#039; (Windsock Datafile No. 15). Berkhamsted, Herts, UK: Albatros Publications, 1989. ISBN 0-948414-19-7.&lt;br /&gt;
* Peter M. Grosz, Volker Koos: &amp;#039;&amp;#039;Fokker Flugzeugwerke in Deutschland 1912–1921.&amp;#039;&amp;#039; Heel, Königswinter 2004, ISBN 3-89880-355-4.&lt;br /&gt;
* Phillip Jarrett: &amp;#039;&amp;#039;Database: The Fokker Eindeckers.&amp;#039;&amp;#039; Aeroplane Monthly, December 2004.&lt;br /&gt;
* Karlheinz Kens, Hanns Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Flugzeuge des Ersten Weltkriegs 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; München 1973, ISBN 3-453-00404-3.&lt;br /&gt;
* Günter Kroschel, Helmut Stützer: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Militärflugzeuge 1910–1918.&amp;#039;&amp;#039; Wilhelmshaven 1977.&lt;br /&gt;
* Lamberton/Cheesman/Russell: &amp;#039;&amp;#039;Fighter Aircraft of the 1914–1918 War.&amp;#039;&amp;#039; Harleyford Publ. Ltd., Letchworth (1964), page 112/113, ISBN 0-8306-8350-X.&lt;br /&gt;
* Kenneth Munson: &amp;#039;&amp;#039;Kampfflugzeuge 1914–1919.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli Verlag, 2. Auflage, Zürich (1976), S. 24, S. 121/122, ISBN 3-280-00824-7.&lt;br /&gt;
* Heinz Nowarra: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Flugzeuge 1914–18.&amp;#039;&amp;#039; München 1959.&lt;br /&gt;
* Karl Pawlas: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Flugzeuge 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Nürnberg 1976, S. 63–65, ISBN 3-88088-209-6.&lt;br /&gt;
* Michael Sharpe: &amp;#039;&amp;#039;Doppeldecker, Dreifachdecker &amp;amp; Wasserflugzeuge.&amp;#039;&amp;#039; Gondrom, Bindlach 2001, ISBN 3-8112-1872-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Fokker Eindecker}}&lt;br /&gt;
* [http://daedalus-berlin.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=blogsection&amp;amp;id=23&amp;amp;Itemid=108 &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Umlaufmotor-Rekonstruktion in Berlin-Gatow&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.luftfahrtmuseum.com/htmd/dtf/foke3.htm &amp;#039;&amp;#039;Technische Daten&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.luftfahrtgeschichte.com/fokkere.htm &amp;#039;&amp;#039;Kurzbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.eads.net/1024/de/eads/history/airhist/1910_1919/Fokker_E.html &amp;#039;&amp;#039;Kurzbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.flugzeug-lexikon.de/Luftwaffenmuseum/Historisch/Fokker_E-III/fokker_e-iii.html &amp;#039;&amp;#039;Nachbau, Ausstellungsstück&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [https://www.theaerodrome.com/aircraft/germany/fokker_e.php &amp;#039;&amp;#039;Kurzdarstellung&amp;#039;&amp;#039; (engl.)]&lt;br /&gt;
* [https://www.flugzeug-lexikon.de/Sinsheim-Speyer/Fokker_E-III/fokker_e-iii.html &amp;#039;&amp;#039;Nachbau im Museum in Sinsheim&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Engels1996&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Achim Sven Engels&lt;br /&gt;
 | Titel=Fokker und seine Flugzeuge&lt;br /&gt;
 | Auflage=1&lt;br /&gt;
 | Verlag=Querdenker-Autorenunion&lt;br /&gt;
 | Ort=Schorndorf&lt;br /&gt;
 | Datum=1996&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-930571-61-7&lt;br /&gt;
 | Seiten=27-40&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DLZ1914_12&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=&lt;br /&gt;
 | Titel=Fokkers Kunstflüge&lt;br /&gt;
 | Sammelwerk=[[Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift]]&lt;br /&gt;
 | Nummer=12&lt;br /&gt;
 | Hrsg=Deutscher Luftfahrer-Verband&lt;br /&gt;
 | Verlag=Klasing &amp;amp; Co.&lt;br /&gt;
 | Ort=Berlin&lt;br /&gt;
 | Datum=1914-06-10&lt;br /&gt;
 | ISBN=&lt;br /&gt;
 | Seiten=279&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Sichelschmidt2012&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Rudolf Sichelschmidt&lt;br /&gt;
 | Titel=Willy Stuckmann – Pilot im Ersten Weltkrieg: Ein Pionier der Luftfahrt&lt;br /&gt;
 | Auflage=1&lt;br /&gt;
 | Verlag=edition fischer&lt;br /&gt;
 | Ort=Bielefeld&lt;br /&gt;
 | Datum=2012&lt;br /&gt;
 | ISBN=978-3-86455-685-2&lt;br /&gt;
 | Seiten=35&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;daedalus_2008&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor= Uwe W. Jack&lt;br /&gt;
| url= http://daedalus-berlin.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=blogsection&amp;amp;id=23&amp;amp;Itemid=108&lt;br /&gt;
| titel= Ein Motor und ein Flugzeug revolutionieren die Militärfliegerei | titelerg= | werk=&lt;br /&gt;
| hrsg= Arbeitsgemeinschaft Daedalus | datum=&lt;br /&gt;
| archiv-url= https://web.archive.org/web/20080406111038/http://daedalus-berlin.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=blogsection&amp;amp;id=23&amp;amp;Itemid=108&lt;br /&gt;
| archiv-datum= &lt;br /&gt;
| zugriff= 2018-04-23 | kommentar= | zitat= | offline=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fokker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4520951-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fokker E 01}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:E-Flugzeugtyp der deutschen Luftstreitkräfte im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fokker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdflugzeug (bis 1919)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1915]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Billyhill</name></author>
	</entry>
</feed>