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	<title>Fokker Dr.I - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T23:51:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fokker_Dr.I&amp;diff=105003&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Boor cocoa: /* Weblinks */ Link korrigiert</title>
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		<updated>2025-10-16T12:46:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Fokker F.I|Zum Verkehrsflugzeug-Prototypen siehe [[Fokker F.II]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name = Fokker Dr.I&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Dr I 01 00079865.jpg|250px|Nachbau der Fokker Dr.I auf der ILA 2004 im Flug]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Jagdflugzeug|Jagd-]] und [[Aufklärungsflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1871}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Fokker#FokkerAeroplanbauGmbH|Fokker Flugzeugwerke]], [[Schwerin]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 5. Juli 1917&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1917&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1917–1918&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 420&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fokker Dr.I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Dreidecker]]-[[Jagdflugzeug]] der [[Fokker#FokkerAeroplanbauGmbH|Fokker Flugzeugwerke]] in [[Schwerin]]. Das von der [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Fliegertruppe]] des [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Deutschen Heeres]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ab 1917 eingesetzte Flugzeug wurde wegen seiner Wendigkeit und Steigfähigkeit geschätzt und insbesondere durch den erfolgreichsten Jagdflieger des Ersten Weltkrieges [[Manfred von Richthofen]] (der „Rote Baron“) berühmt, der 19 seiner 80 Luftsiege in ganz oder teilweise rot gestrichenen Fokker-Dreideckern erzielte und auch in einer Dr.I den Tod fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Dr.I entstand aus dem Wunsch nach einer Kopie des britischen Dreideckers [[Sopwith Triplane]], dessen gute Flugleistungen und Wendigkeit die deutschen Jagdflieger beeindruckt hatte, auch [[Manfred von Richthofen]] äußerte sich anerkennend über den Sopwith Triplane. Anstatt wie von der Inspektion der Fliegertruppen erwartet eine genaue Kopie des Sopwith Triplane zu bauen, schuf Fokkers Konstrukteur [[Reinhold Platz]] einen eigenen Entwurf, der an Fokkers Fertigungstechnik angepasst war. Zunächst war Platz von der Idee, einen Dreidecker zu bauen, überhaupt nicht begeistert und begann, einen herkömmlichen Doppeldecker zu konstruieren. [[Anton Herman Gerard Fokker|Anthony Fokker]] setzte Platz daraufhin unter Druck und so entstand die [[Fokker V.4]] als Dreidecker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Bezeichnung&lt;br /&gt;
! Bemerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D.VI / V.4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Dreidecker, der zur Dr.I führte; 3 Stück gebaut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;D.VI / V.5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Prototyp der Dr.I (siehe [[Fokker V 5]])&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;F.I / Dr.I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || F.I: frühe Serienbezeichnung des Fokker-Dreideckers, dies wurde jedoch sehr bald in Dr.I geändert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau ==&lt;br /&gt;
Der Fokker-Dreidecker besaß zunächst freitragende Tragflächen, später wurden sie aufgrund des Auftretens von Flügelschwingungen um Verstrebungen am Außenflügel ergänzt. Obwohl diese Bauweise durch den Verzicht auf Verspannungsdrähte tendenziell einen geringen [[Strömungswiderstand|Luftwiderstand]] versprach, kam dieser Vorteil durch den hohen Widerstand dreier dicht übereinander angeordneter Tragflächen nicht zum Tragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die grundlegende Konstruktion des Flugzeuges bestand aus einem Rumpfgerüst, das aus 10–35&amp;amp;nbsp;mm starken Stahlrohren zusammengeschweißt wurde, und einem Holz-Tragwerk mit Metallbeschlägen und Ruderflächen aus Stahlrohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Holzbauteilen wurde fast ausschließlich geleimtes [[Sperrholz]] verwendet, da dieses flexibler und belastbarer ist als Bauteile aus Massivholz. Je nach Verwendungszweck und Belastung wurden Kiefer, Tanne und Birke verwendet und zum Teil miteinander verleimt. So bestanden die Rippen der Tragflächen aus Birkensperrholz, auf das außen eine Schicht Tannenholz aufgeleimt wurde. Die Flügelholme wiederum waren aus geleimtem Kiefernsperrholz. Als Holzleim wurde das Milcheiweißprodukt [[Kasein]]leim verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bespannung des Flugzeuges bestand aus einfachem [[Flachsfaser|Leinenstoff]]. Um die relativ großen Zwischenräume zwischen den Stahlrohren zu schließen, wurde der Stoff geplättet. Nach dem Beziehen des Flugzeuges wurde der Stoff mit einem [[Spannlack]] aus [[Celluloseacetat]] bestrichen und dadurch gespannt und gegen Wind und Wasser abgedichtet. An wenigen nicht tragenden Teilen, wie zum Beispiel der Motorverkleidung, wurde auch Aluminium verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz ==&lt;br /&gt;
Der Fokker-Dreidecker, ausgestattet mit einem nur 110 PS starken [[Umlaufmotor]], war im Vergleich zu anderen Jagdflugzeugen relativ langsam, konnte aber dank des dicken [[Profil (Strömungslehre)|Flügelprofils]] und des geringen Gewichts bei niedriger Geschwindigkeit sehr steil steigen und war in der Manövrierfähigkeit unübertroffen. Selbst die als sehr wendig geltende britische [[Sopwith Camel]] konnte mit dem Fokker-Dreidecker ausgekurvt werden. Manfred von Richthofen beschrieb die Dr.I mit den Worten: „Wendig wie die Teufel und klettern wie die Affen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. September 1917 traf die erste Dr.I an der Front ein. Zwischen Mitte September und Anfang November 1917 kam es zu mehreren tödlichen Abstürzen aufgrund einer zu schwachen Tragflächenkonstruktion, was dazu führte, dass die Dr.I vorläufig aus dem Dienst gezogen wurde. Ab Februar 1918 wurde der Dreidecker wieder an der Front eingesetzt, nachdem Fokker die Tragflächen verstärkt hatte. Die Fokker Dr.I wurde bis zum Mai 1918 in einer vergleichsweise geringen Anzahl von 420 Exemplaren produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leistungsvergleich ===&lt;br /&gt;
{{Tabelle der Jagdflugzeuge 1918}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 5,75 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite oben || 7,20 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite mittig || 6,23 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite unten || 5,73 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 2,95 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 18,70 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 383 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| max. Startmasse || 585 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Motor || ein 9-Zylinder-Umlaufmotor [[Motorenfabrik Oberursel|Oberursel]] Ur.II {{FN|1}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistung || {{PS2kW|110}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Hubraum || 15,1 l&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Motormasse || 140 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 160 km/h in 2800 m Höhe&amp;lt;br /&amp;gt;140 km/h in 4200 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit || 2:54 min auf 1000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Gipfelhöhe || 6500 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugdauer || 1:30 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || 2 starre, [[Unterbrechergetriebe|synchronisierte]] [[MG 08/15]],&amp;lt;br /&amp;gt; durch den Propellerkreis feuernd&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
{{FNZ|1|Einige Maschinen wurden mit dem französischen Umlaufmotor [[Gnôme et Rhône#Die Motoren Le Rhône|Le&amp;amp;nbsp;Rhône&amp;amp;nbsp;9]] ausgerüstet.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fokker DR 1 ILA 2004.jpg|Nachbau der Fokker Dr.I auf der ILA 2004 im Flug&lt;br /&gt;
Fokkerdri.jpg|Nachbau einer Fokker Dr.I, wie sie [[Manfred von Richthofen|von Richthofen]] bei seinem letzten Einsatz flog, [[Deutsches Museum]] in [[München]]&lt;br /&gt;
Fokker DR1 D-EFTJ OTT2013 D7N9252 006.jpg|Frontalansicht eines Dr.I-Nachbaus&lt;br /&gt;
DRI neu.jpg|Fokker Dr.I&lt;br /&gt;
Fokker Dr I Richthofen.jpg|Fokker Dr.I, geflogen von Rittmeister Freiherr von Richthofen im April 1918&lt;br /&gt;
DRI neu Jacobs Wiki.jpg|Fokker Dr.I, [[Josef Jacobs]] (48 Luftsiege): der erfolgreichste Pilot auf diesem Flugzeugtyp&lt;br /&gt;
Fok.Dr.I.jpg|Fokker Dr.I&lt;br /&gt;
Fokdri.jpg|Fokker Dr.I&lt;br /&gt;
Fokkdri.jpg|Fokker Dr.I&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Enzo Angelucci, Paolo Matricardi: &amp;#039;&amp;#039;Die Flugzeuge. Von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg&amp;#039;&amp;#039;. Falken-Verlag, Wiesbaden 1976, ISBN 3-8068-0391-9, (&amp;#039;&amp;#039;Falken-Handbuch in Farbe&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
* Uwe W. Jack: &amp;#039;&amp;#039;Manfred von Richthofen, der Dreidecker und das erste Jagdgeschwader.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fliegerrevue X.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 74, S. 22–37.&lt;br /&gt;
* Uwe W. Jack: &amp;#039;&amp;#039;Fokker Dr.I – die Technik .&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fliegerrevue X.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 74, S. 38–45.&lt;br /&gt;
* Karlheinz Kens, Hanns Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Flugzeuge des Ersten Weltkriegs 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;. Heyne, München 1973, ISBN 3-453-00404-3.&lt;br /&gt;
* Günter Kroschel, Helmut Stützer: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Militärflugzeuge 1910–1918&amp;#039;&amp;#039;. Lohse-Eissing, Wilhelmshaven 1977, ISBN 3-920602-18-8.&lt;br /&gt;
* Imrie, Alex: &amp;#039;&amp;#039;The Fokker Triplane&amp;#039;&amp;#039;. Arms and Armour Press, 1992, ISBN 1-85409-118-2.&lt;br /&gt;
* Kenneth Munson: &amp;#039;&amp;#039;Kampfflugzeuge. Jagd- und Schulflugzeuge 1914–1919.&amp;#039;&amp;#039; 2., neu bearbeitete Auflage. Orell Füssli Verlag, Zürich 1976, ISBN 3-280-00824-7, (&amp;#039;&amp;#039;Flugzeuge der Welt in Farben&amp;#039;&amp;#039;), S. 24, 121–122.&lt;br /&gt;
* Heinz Nowarra: &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der Flugzeuge 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;. Lehmanns, München 1959.&lt;br /&gt;
* Karl R. Pawlas: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Flugzeuge. 1914–1918&amp;#039;&amp;#039;. Pawlas, Nürnberg 1976, ISBN 3-88088-209-6, (&amp;#039;&amp;#039;Luftfahrt-Dokumente&amp;#039;&amp;#039; 20), S. 63–65.&lt;br /&gt;
* A. R. Weyl: &amp;#039;&amp;#039;Fokker the Creative years.&amp;#039;&amp;#039; Oxford 1965.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fokker Dr.I}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.fliegendes-museum.de/Fokker_DR_1.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Fliegendes Museum: Fokker DR 1&amp;#039;&amp;#039; |archive-is=20131104073555 }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Fokker}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4346925-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Fokker Dr 01}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dr-Flugzeugtyp der deutschen Luftstreitkräfte im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdflugzeug (bis 1919)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsbestand (Deutsches Museum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fokker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1917]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Boor cocoa</name></author>
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