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	<title>Fockendorf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T16:22:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Fockendorf&amp;diff=74295&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze: /* Entwicklung der Einwohnerzahl */ Werte 2022 und 2023 korrigiert, Wert 2024 ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-12T08:55:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entwicklung der Einwohnerzahl: &lt;/span&gt; Werte 2022 und 2023 korrigiert, Wert 2024 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde Fockendorf in Thüringen. Für den gleichnamigen Ortsteil in Schleswig-Holstein siehe [[Beidenfleth]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = &lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/02/55/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/27/55/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Fockendorf in ABG.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Altenburger Land&lt;br /&gt;
|Verwaltungsgemeinschaft = Pleißenaue&lt;br /&gt;
|Höhe              = 165&lt;br /&gt;
|PLZ               = 04617&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 034343&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16077005&lt;br /&gt;
|Gliederung        = Hauptort, 1 [[Ortsteil]]&lt;br /&gt;
|Straße            = Schulstraße 7&lt;br /&gt;
|Website           = [https://vg-pleissenaue.de/mitgliedsgemeinden/fockendorf.html vg-pleissenaue.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Karsten Jähnig&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fockendorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Altenburger Land]]. Sie gehört zur [[Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Der Hauptort Fockendorf befindet sich im Nordosten des Altenburger Lands an der Landesgrenze zu [[Sachsen]] rund sieben Kilometer nördlich der Kreisstadt [[Altenburg]] und etwa 30 Kilometer südlich von [[Leipzig]]. Durch den Nachbarort Treben führt die [[Bundesstraße 93]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zum Hauptort Fockendorf gehören die unmittelbar nordwestlich gelegene Ortslage [[Kleintreben]] und der etwa 1,5 Kilometer östlich gelegene Ortsteil [[Pahna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
An den Ort grenzen im Uhrzeigersinn die Stadt [[Borna]] mit den Ortsteilen Thräna und Wyhra und die Stadt [[Frohburg]] mit dem Ortsteil [[Benndorf (Frohburg)|Benndorf]] im [[Sachsen|sächsischen]] [[Landkreis Leipzig]] sowie [[Windischleuba]] und [[Treben]] im Landkreis Altenburger Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewässer ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Windi Staudamm012.jpg|mini|links|Talsperre Windischleuba]]&lt;br /&gt;
Fockendorf liegt im Tal der [[Pleiße]]. Dicht südlich der Ortslage wird der Fluss durch die [[Talsperre Windischleuba]] aufgestaut. Nach dem Ende der [[Braunkohle]]förderung wurde der &amp;#039;&amp;#039;Badesee Pahna&amp;#039;&amp;#039; mit einer Fläche von etwa 220 Hektar als Naherholungsgebiet angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berge ===&lt;br /&gt;
Höchste Erhebungen um Fockendorf sind der landwirtschaftlich genutzte &amp;#039;&amp;#039;Wustenberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|187.8|DE-NN}}) und der bewaldete &amp;#039;&amp;#039;Teichberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|183.4|DE-NN}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;TK25-Bl.4940&amp;quot;&amp;gt;Thüringer Landesvermessungsamt &amp;#039;&amp;#039;TK25 – Blatt 4940 Borna&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Papierfabrik Fockendorf.jpg|mini|300px|Papierfabrik von der Talsperre Windischleuba aus gesehen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1272 wurde Fockendorf das erste Mal urkundlich erwähnt, der Ortsteil [[Pahna]] allerdings bereits 1227. 1445 bestand der Ort aus 15 Höfen. Der Ortsname ist im Gegensatz zu den umliegenden Siedlungen deutschen Ursprungs und bedeutet so viel wie &amp;quot;Dorf des Vokko&amp;quot;. Kirchlich gehört Fockendorf zur Pfarrei [[Treben]]. Das Dorf wird von der [[Pleiße]] tangiert und 1445 wurde hier erstmals eine Mühle urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fockendorf gehörte zum [[Wettiner|wettinischen]] [[Kreisamt Altenburg|Amt Altenburg]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=T_JCAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA80&amp;amp;lpg=PA80&amp;amp;dq=amt+gerstungen&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=f-SgULurg6&amp;amp;sig=3Ms_ZEMDt-A2G7RgJG3I1PvLqc4&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=MMngUqK0DI_Vsga9x4DgAQ&amp;amp;ved=0CCsQ6AEwADgK#v=onepage&amp;amp;q=amt%20gerstungen&amp;amp;f=false Das Amt Altenburg im Buch „Geographie für alle Stände“, ab S. 201]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=e38AAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA79&amp;amp;lpg=PA79&amp;amp;dq=%C3%A4mter+altenburg+und+ronneburg&amp;amp;source=bl&amp;amp;ots=xU41yut0bb&amp;amp;sig=3cGSJCbO6-6PVcEaYqG-kGra3uY&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CC8Q6AEwAzgKahUKEwiRxtfhuYvJAhUGkCwKHaNpBC8#v=onepage&amp;amp;q=%C3%A4mter%20altenburg%20und%20ronneburg&amp;amp;f=false Die Orte des Amts Altenburg ab S.&amp;amp;nbsp;83]&amp;lt;/ref&amp;gt; welches ab dem 16. Jahrhundert aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit folgender [[Ernestinische Herzogtümer|ernestinischer Herzogtümer]] stand: [[Herzogtum Sachsen (1547–1572)|Herzogtum Sachsen]] (1554 bis 1572), Herzogtum [[Sachsen-Weimar]] (1572 bis 1603), Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]] (1603 bis 1672), [[Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg]] (1672 bis 1826). Bei der Neuordnung der Ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826 kam der Ort wiederum zum Herzogtum Sachsen-Altenburg. Nach der Verwaltungsreform im Herzogtum gehörte Fockendorf bezüglich der Verwaltung zum Ostkreis (bis 1900)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm  |titel=Der Ostkreis des Herzogtums Sachsen-Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-29 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20230409221439/http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/ostkreis.htm | archiv-datum=2023-04-09 | abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. zum [[Landratsamt Altenburg]] (ab 1900).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm  |titel=Das Landratsamt Altenburg im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-18 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20220701170527if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?altenburg/altenburg.htm | archiv-datum=2022-07-01 | abruf=2025-07-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fockendorf gehörte ab 1918 zum [[Freistaat Sachsen-Altenburg]], der 1920 im [[Land Thüringen (1920–1952)|Land Thüringen]] aufging. 1922 kam der Ort zum [[Landkreis Altenburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Pahna eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der zweiten Kreisreform in der [[DDR]] wurden 1952 die bestehenden Länder aufgelöst und die Landkreise neu zugeschnitten. Somit kam der Ort mit dem [[Kreis Altenburg]] an den [[Bezirk Leipzig]]. 1990 wurde Fockendorf mit dem Landkreis Altenburg, der 1994 im Landkreis Altenburger Land aufging, wieder thüringisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1692 bis 1995 gab es im Ort eine [[Papiermühle]], die 1861 mit der Inbetriebnahme einer [[Papiermaschine]] zur [[Papierfabrik]] wurde. Die Rohstoffzufuhr und der Absatz ihrer Produkte erfolgte über eine fast zwei Kilometer lange und 1898 errichtete Drahtseilbahn, die einen Anschluss zur [[Bahnstrecke Leipzig–Hof]] herstellte und deren Reste noch heute im Gelände erkennbar sind. 1946 wurde die Fabrik, zu der seit 1880 auch eine Braunkohlengrube in Pahna gehörte, auf Befehl der sowjetischen Militäradministration vollständig demontiert und als Reparationsleistung in die [[Sowjetunion]] verbracht. Der Betrieb wurde jedoch weiter geführt und 1949 ging wieder eine Papiermaschine in Betrieb. Nach Stilllegung der Fabrik 1995 übernahm die Gemeinde Fockendof das Betriebsgelände. In den Jahren 2000 und 2001 wurde ein großer Teil der Fabrikgebäude abgerissen, in den verbliebenen Gebäuden befindet sich heute das [[Feuerwehrhaus]] der [[Freiwillige Feuerwehr|Freiwilligen Feuerwehr]], mehrere Firmen und ein Heimat- und Papiermuseum, zu dem auch ein Kleinwasserkraftwerk gehört. &amp;lt;!--Hier fehlt noch eine ganze Menge.--&amp;gt; In der Papierfabrik und in umliegenden Bauernwirtschaften wurden zur Zeit des [[Nationalsozialismus]] 60 ausländische Gefangene als [[Zwangsarbeiter]] eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933–1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933–1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, ISBN 3-88864-343-0&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1952 war Fockendorf Sitz einer [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entwicklung der Einwohnerzahl ===&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1583 – 135&lt;br /&gt;
* 1847 – 336&lt;br /&gt;
* 1880 – 351&lt;br /&gt;
* 1994 – 913&lt;br /&gt;
* 1995 – 913&lt;br /&gt;
* 1996 – 914&lt;br /&gt;
* 1997 – 926&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1998 – 965&lt;br /&gt;
* 1999 – 984&lt;br /&gt;
* 2000 – 988&lt;br /&gt;
* 2001 – 974&lt;br /&gt;
* 2002 – 971&lt;br /&gt;
* 2003 – 951&lt;br /&gt;
* 2004 – 925&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2005 – 917&lt;br /&gt;
* 2006 – 905&lt;br /&gt;
* 2007 – 900&lt;br /&gt;
* 2008 – 887&lt;br /&gt;
* 2009 – 867&lt;br /&gt;
* 2010 – 852&lt;br /&gt;
* 2011 – 838&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2012 – 829&lt;br /&gt;
* 2013 – 822&lt;br /&gt;
* 2014 – 806&lt;br /&gt;
* 2015 – 799&lt;br /&gt;
* 2016 – 791&lt;br /&gt;
* 2017 – 792&lt;br /&gt;
* 2018 – 802&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2019 – 803&lt;br /&gt;
* 2020 – 782&lt;br /&gt;
* 2021 – 784&lt;br /&gt;
* 2022 – 765&lt;br /&gt;
* 2023 – 756&lt;br /&gt;
* 2024 – 752&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt;Datenquelle: bis 1880 Löbe, ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik, Ortschronik Fockendorf 1997&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister ist seit der Wahl am 27. Juni 2004 Karsten Jähnig von der Liste der Freiwilligen Feuerwehr. Er wurde 2010, 2016 und zuletzt 2022 mit einer Mehrheit von 98,5 % bei einer Wahlbeteiligung von 51,8 % (−7,3 %p) im Amt bestätigt. Zu Stande kam das Ergebnis dadurch, dass es keine Gegenkandidaten gab und lediglich fünf Wahlberechtigte einen eigenen Wahlvorschlag unterbreiteten. Vorheriger Bürgermeister war der ebenfalls auf der Liste der Freiwilligen Feuerwehr kandidierenden Dietrich Bauer.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.thueringen.de/datenbank/wahl1/wahl.asp?wahlart=BM&amp;amp;wJahr=2022&amp;amp;zeigeErg=GEM&amp;amp;wknr=077&amp;amp;gemnr=77005 Ergebnisse der Bürgermeisterwahlen des Thüringer Landeswahlleiters] abgerufen am 12. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Seit der [[Kommunalwahlen in Thüringen 2014|Kommunalwahl vom 25. Mai 2014]] setzt sich der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] wie folgt zusammen:&lt;br /&gt;
* Feuerwehrverein – 7 Sitze (87,2 %)&lt;br /&gt;
* [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] – 1 Sitz (12,8 %)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Wahlbeteiligung]] lag bei 62,7 % (−2,2 %).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Wasserver- und Abwasserentsorgung ===&lt;br /&gt;
Die Aufgaben der Wasserver- und Abwasserentsorgung hat die Gemeinde dem [[Zweckverband Wasserver- und Abwasserentsorgung Altenburger Land]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Der Ort hat mit einer Schilderung im [[Der neue Pitaval|Neuen Pitaval]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.projekt-gutenberg.org/alexis/pita11/chap05.html Neuer Pitaval Band 11 (1845), Kapitel 4]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eingang in die Kriminalgeschichte gefunden. Der Bericht &amp;#039;&amp;#039;Die Müllerin von Fockendorf&amp;#039;&amp;#039; schildert zunächst die Besonderheiten des [[Altenburger Land]]es: „Wie die Bauern im Altenburgischen, fast die einzigen im mittlern Deutschland, ihre uralte Tracht bis zu dieser Stunde beibehalten haben, so hat sich unter ihnen auch noch Manches erhalten, was dem Wechsel des Geschmacks, der Gewohnheit und des Besitzes widerstand. Namentlich läßt sich der Besitz der Bauerngüter bei denselben Familien durch viele Jahrhunderte nachweisen; ja schon zu Ausgang des 17. Jahrhunderts rechnete man nach, daß gewisse Höfe und Mühlen durch dreihundert Jahre in directer Erbfolge von Vater auf Sohn übergegangen waren. Im Dorfe Fockendorf an der Pleiße, unfern der Leipziger Straße, befand sich eine solche Mehl-Mühle, welche erweislich seit 1450, und wahrscheinlich noch länger der Familie Lange angehört und von ihr benutzt worden. Thomas Lange, ihr Besitzer zum Ausgang des 17. Jahrhunderts, verheirathete sich 1675, indem er sein Weib Marie ebenfalls aus einer alten, ehrbaren und angesehenen Bauerfamilie des Altenburgischen nahm“. Dann wird ein unnatürlicher Todesfall im Jahr 1689 geschildert. Demnach habe die Müllerin ‘in sehr vertrautem Verhältniß’ zum Knecht gestanden, mit ihm zusammen den Gatten im Schlaf überwältigt, erdrosselt und seinen Selbstmord vortäuschend, aufgeknüpft. Der Prozess fand beide schuldig. Die Einlassung, der Müllermeister sei beim Mahlstein und im ehelichen Bett wenig fleißig gewesen, wirkte sich nicht strafmildernd aus. „Ungeachtet aller dieser Weiterungen ward der Proceß so schnell erledigt, daß die Hinrichtung schon am 17. August desselben Jahres stattfand. Nachdem beide Delinquenten vor dem öffentlich gehegten peinlichen Halsgerichte bei ihrem freiwilligen Bekenntniß verharrt, ward Marie Lange unweit Fockendorf auf dem Primmelwitzer Anger an der Pleiße in einen Sack gesteckt und ersäuft. Später ward ihr Körper auf der Gerichtsstelle, an der Leipziger Straße vergraben. Martin Müller ward ebendaselbst mit dem Rade von oben gestoßen und sein Körper aufs Rad geflochten neben der Müllerin Grabe. Beide starben bußfertig, unter Bezeugung herzlicher Reue. Noch am selben Tage der Execution ward aus dem Fürstlich Sächsischen Amte Altenburg ein Actenauszug gefertigt und in Druck gegeben, zur Beglaubigung der wahrhaften Thatsachen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Lage an der [[Talsperre Windischleuba]] und dem &amp;#039;&amp;#039;Naherholungsgebiet Pahna&amp;#039;&amp;#039; ist Fockendorf für den Tourismus im Landkreis bedeutsam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Papiermuseum Fockendorf ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Papierfabrik Fockendorf.jpg|mini|rechts|Papierfabrik in Fockendorf]]&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Papierfabrik]] beherbergt als technisches Denkmal heute das &amp;#039;&amp;#039;Heimat- und Papiermuseum Fockendorf&amp;#039;&amp;#039;, betrieben vom &amp;#039;&amp;#039;Traditionsverein Papierfabrik Fockendorf e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.papiermuseum.net/ | titel=Homepage des Papiermuseums Fockendorf | zugriff=2014-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderem verfügt es über eine Handschöpferei und eine Sammlung originaler Hand[[büttenpapier]]e ab dem 16. Jahrhundert. Weiterhin ist eine Versuchspapiermaschine aus der ehemaligen Ingenieurschule in [[Altenburg]], die dort den Studenten zur Durchführung von Versuchen diente, in Betrieb. Mit weiteren Geräten wie einem Turbolöser ([[Pulper]]), einer Steilkegelmühle, einer Reihe von [[Bütte]]n, Wasserbehältern und einem [[Kalander]] sind alle wesentlichen Bestandteile zur Papierherstellung vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Brinkmann (Grafiker)|Gerhard Brinkmann]], Grafiker und Karikaturist, geb. 19. August 1913 in Fockendorf, gest. 26. Mai 1990 in Mannheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WdH|23}}&lt;br /&gt;
* J. und E. Löbe: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Kirchen und Schulen des Herzogthums Sachsen-Altenburg.&amp;#039;&amp;#039; Altenburg 1886&lt;br /&gt;
* Frank Heinzig und Lothar Richter: &amp;#039;&amp;#039;Papiergeschichte des Altenburger Landes.&amp;#039;&amp;#039; Altenburg 2006&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://vg-pleissenaue.de/mitgliedsgemeinden/fockendorf.html Gemeinde Fockendorf bei der Verwaltungsgemeinschaft Pleißenaue]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Altenburger Land&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsteile von Fockendorf&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4699777-5|VIAF=240103376}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Altenburger Land]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1272]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
	</entry>
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