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	<title>Focke-Wulf Fw 191 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T22:03:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Focke-Wulf_Fw_191&amp;diff=574130&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uli Elch: /* Entwicklung */ warum nicht gleich belegen?</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Focke-Wulf_Fw_191&amp;diff=574130&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-12-14T09:58:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entwicklung: &lt;/span&gt; warum nicht gleich belegen?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Fw 191A on Ground hr ExCC.jpg|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Prototyp der Focke-Wulf Fw 191 A&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Bomber|Bombenflugzeug]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1935}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Focke-Wulf]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 18. März 1941&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = –&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = &lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Focke-Wulf Fw 191&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein zweimotoriger [[Deutschland|deutscher]] [[Bomber]]prototyp von 1941.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fw 191A on Ground r ExCC.jpg|mini|Ebenfalls ein Prototyp der Focke-Wulf Fw 191 A]]&lt;br /&gt;
1939 schrieb die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] einen Wettbewerb für ein mittelschweres, sturzflugfähiges Bombenflugzeug aus (Bomber-B-Programm). An der Ausschreibung beteiligten sich neben Focke-Wulf auch [[Arado Flugzeugwerke|Arado]] ([[Arado E.340|E.340]]), [[Dornier-Werke|Dornier]] ([[Dornier Do 317|Do 317]]) und [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|Junkers]] ([[Junkers Ju 288|Ju 288]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bomber sollte 2000&amp;amp;nbsp;kg über eine Strecke von 1800&amp;amp;nbsp;km tragen können sowie 600&amp;amp;nbsp;km/h in einer Höhe von 7000&amp;amp;nbsp;m erreichen. Hinzu kam die Forderung nach einer [[Druckkabine]], um in großer Höhe die gegnerische [[Flugabwehr]] überfliegen zu können. Der Hintergrund für diese Forderungen war die Vorstellung, Ziele in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] von Basen in [[Frankreich]] und [[Norwegen]] aus erreichen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das von Erhardt Kosel geleitete Projekt litt von Anfang an unter Motor- und Elektrikproblemen. Als Antrieb war zuerst der 2500&amp;amp;nbsp;PS leistende 24-Zylinder-Motor [[Daimler-Benz DB 604]] vorgesehen, doch weder dieses Triebwerk noch der später in Betracht gezogene [[Junkers Jumo 222]] mit ähnlicher Leistung standen rechtzeitig zur Verfügung. In die ersten zwei Prototypen wurden deshalb die wesentlich schwächeren [[BMW 801|BMW-801A]]-Motoren eingebaut. Der Erstflug der &amp;#039;&amp;#039;V1&amp;#039;&amp;#039; erfolgte am 18. März 1941 mit Kurt Mehlhorn, derjenige der &amp;#039;&amp;#039;V2&amp;#039;&amp;#039; folgte am 8. Januar 1942.&amp;lt;ref&amp;gt;Dietmar Hermann: &amp;#039;&amp;#039;Fw 191: Fliegendes Kraftwerk.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Flugzeug Classic&amp;#039;&amp;#039;. Nr.&amp;amp;nbsp;1. GeraMond, 2025, ISSN 1617-0725, S.&amp;amp;nbsp;84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Griehl, Focke-Wulf&amp;quot;&amp;gt;Manfred Griehl: &amp;#039;&amp;#039;Focke-Wulf: seit 1925.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch, Stuttgart 2009, ISBN 978-3-613-03006-0, S.&amp;amp;nbsp;82&amp;lt;/ref&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;V3&amp;#039;&amp;#039; erhielt als erstes die geplanten Jumo-222-Antriebe. Bei den Vorbereitungen zum Erstflug am 12.&amp;amp;nbsp;September 1942 kam es durch undichte Ölleitungen zu einem Triebwerksbrand, der deshalb auf den 24.&amp;amp;nbsp;Oktober verschoben wurde. Aber auch da kam es beim Startanlauf zu einem Brand des rechten Motors, der die Flugzeugzelle derart beschädigte, dass keine Flugerprobung mit der V3 mehr stattfand. Der letzte realisierte Prototyp, die &amp;#039;&amp;#039;V6&amp;#039;&amp;#039;, verfügte ebenfalls über zwei 2200-PS-Jumo-222-Motoren und startete am 17.&amp;amp;nbsp;Dezember 1942 mit Hans Sander erstmals.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann, S.&amp;amp;nbsp;86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Griehl, Focke-Wulf&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund von Gewichtsproblemen und schlechten Flugeigenschaften wurden statt zwölf nur vier Prototypen vollendet, die V1, V2, V3 und V6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Besatzung des [[Schulterdecker]]s bestand aus vier Mann, die im vorderen Teil der Flugzeugnase Platz fanden. Die Kabine wurde mit Druckluft für große Höhen belüftet. Unter der Flugzeugnase saß ein [[MG 151]], zwei ferngesteuerte MG&amp;amp;nbsp;151 auf dem Rumpf und zwei ferngesteuerte [[MG 81]] über den Motorgondeln. Ein MG&amp;amp;nbsp;151Z war unter dem Rumpf angebracht. Der [[Waffenschacht|Bombenschacht]] sowie Halterungen unter den Tragflächen konnten bis zu 4000&amp;amp;nbsp;kg [[Fliegerbombe|Bomben]] oder [[Torpedo]]s aufnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessant war der Versuch, die gesamte Steuerungsmechanik anstelle von Seilzügen und Gestängen durch [[Elektromotor]]en zu realisieren (heutige Bezeichnung: [[Fly-by-Wire]]), was sich in der Praxis als sehr störanfällig erwies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Fw 191 wurde aufgrund der Konstruktionsprobleme ab September 1942 drastisch heruntergefahren, der Bau der restlichen Prototypen abgebrochen und das Programm im Frühjahr 1943 zugunsten der Ju&amp;amp;nbsp;288 endgültig eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngrößen !! Daten (Fw 191 V6)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 18,45 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 25,00 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 4,80 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 70,5 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 11,9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 10.737 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 19.575 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb || zwei [[Junkers Jumo 222]], {{PS2kW|2000}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 620 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 9.700 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 3.600 km mit 1.800 kg Bombenlast&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || vier 7,92-mm-[[MG 81|MG-81]]- und vier 13-mm-[[MG 131|MG-131]]-Maschinengewehre;&amp;lt;br /&amp;gt;zwei 20-mm-[[MG 151|MG-151]]-Maschinenkanonen, 4000&amp;amp;nbsp;kg [[Fliegerbombe|Bomben]] oder [[Torpedo]]s&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Hans-Peter Dabrowski]], Peter Achs&lt;br /&gt;
   |Titel=Focke-Wulf Fw 191 „Kampfflugzeug“ und das Bomber-B-Programm: Focke-Wulf im Wettbewerb mit den Entwicklungen der Arado Ar 340 Dornier Do 317 und Junkers Ju 288&lt;br /&gt;
   |Verlag=Stedinger&lt;br /&gt;
   |Ort=Lemwerder&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-927697-61-4&lt;br /&gt;
   |Umfang=344}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Dietmar Hermann&lt;br /&gt;
   |Titel=Fw 191: Fliegendes Kraftwerk&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Flugzeug Classic]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=GeraMond&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2025&lt;br /&gt;
   |ISSN=1617-0725&lt;br /&gt;
   |Seiten=80–86}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manfred Griehl&lt;br /&gt;
   |Titel=Focke-Wulf: seit 1925&lt;br /&gt;
   |Verlag=Motorbuch&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=2009&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-613-03006-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=82}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Reinhold Thiel&lt;br /&gt;
   |Titel=Focke-Wulf Flugzeugbau&lt;br /&gt;
   |Verlag=Hauschild&lt;br /&gt;
   |Ort=Bremen&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89757-489-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=166/167}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wolfgang Wagner&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Kurt Tank]] – Konstrukteur und Testpilot&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bernard &amp;amp; Graefe&lt;br /&gt;
   |Datum=1980&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7637-5271-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7749290-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Focke-Wulf|&amp;amp;nbsp;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bomber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp des Zweiten Weltkrieges (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Focke-Wulf|Fw 191]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nicht realisiertes Militärflugzeugprojekt (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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