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	<title>Focke-Wulf A 16 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T05:52:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Focke-Wulf_A_16&amp;diff=999703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: +Streckung (gerechnet)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Focke-Wulf_A_16&amp;diff=999703&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-23T08:48:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Streckung (gerechnet)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Name                = Focke Wulf A 16&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Focke-wulf1 hg.jpg|250px|Focke-Wulf A 16 Nachbau im Bremer Flughafen]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Nachbau einer A&amp;amp;nbsp;16 am [[Flughafen Bremen]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|Typ                 = Leichtes Verkehrsflugzeug&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1919}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Focke-Wulf]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 23. Juni 1924&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = &lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = &lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 22&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Focke-Wulf A 16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein leichtes Passagierflugzeug von 1924 und das erste Modell der im selben Jahr gegründeten [[Focke-Wulf|Focke-Wulf Flugzeugbau AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1919 fassten [[Henrich Focke]] und [[Georg Wulf]] den Entschluss einen kleinen Schulterdecker zu bauen, um Erfahrungen für den späteren Bau eines Kleinverkehrsflugzeuges zu sammeln. Diese als  [[Focke-Wulf A 7|A 7]] bezeichnete Maschine flog im November 1921 zum ersten Mal und kann als direkter Vorläufer der A&amp;amp;nbsp;16 angesehen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sofort nach der Gründung der Focke-Wulf Flugzeugbau AG am 1. Januar 1924 begannen auch die Arbeiten an der A&amp;amp;nbsp;16. Es wurde mit dem Bau von drei A&amp;amp;nbsp;16 gleichzeitig begonnen, die von der Bremer Luftverkehr GmbH in Auftrag gegeben worden waren. Das erste Exemplar wurde am 21.&amp;amp;nbsp;Juni 1924 fertiggestellt und am 23.&amp;amp;nbsp;Juni von Georg Wulf eingeflogen, wobei in 7&amp;amp;nbsp;min eine Höhe von 850&amp;amp;nbsp;m erreicht wurde. Zwei Tage später erfolgte der erste Flug mit voller Gesamtmasse bei 400&amp;amp;nbsp;kg Zuladung. Vom 1. bis 5.&amp;amp;nbsp;Juli fand die [[Musterprüfung]] der A&amp;amp;nbsp;16 bei der [[Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt|DVL]] in [[Flugplatz Johannisthal|Adlershof]] statt, bei der eine Geschwindigkeit von 135&amp;amp;nbsp;km/h gemessen wurde, ebenfalls bei voller Gesamtlast. Am 7.&amp;amp;nbsp;Juli wurde die A&amp;amp;nbsp;16 führenden Persönlichkeiten der deutschen Flugwesens in [[Flugplatz Staaken|Staaken]] vorgeflogen. Nach der Rückkehr nach Bremen konnte der regelmäßige Flugbetrieb auf der von der Bremer Luftverkehr GmbH beflogenen Strecke Bremen–[[Wangerooge]] aufgenommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Focke-Wulf A 16 wurde auch als [[Lufttaxi|Luftdroschke]] eingesetzt. Im Jahr 1927 vermietete die &amp;#039;&amp;#039;Westfälische Luftverkehrsgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; auf dem [[Flughafen Dortmund]] eine Maschine für 1,35 [[Reichsmark|RM]] (entspricht heute etwa {{Inflation|DE|1.35|1927|r=0}}&amp;amp;nbsp;[[Euro|EUR]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Inflation-DE-0&amp;quot;&amp;gt;Diese Zahl wurde mit der [[Vorlage:Inflation]] ermittelt, ist auf volle EUR gerundet und bezieht sich auf Januar {{JETZIGES_JAHR}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;) pro Kilometer.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|dib|02|06|1927|8|Eine Luftdroschke|HERVORHEBUNG=kiue&amp;amp;#32;Lustdroschke}} (Mit Abbildung.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Das Flugzeug war in Holzbauweise mit Sperrholzbeplankung ausgeführt, wobei der hintere Rumpf Stoffbespannung erhielt, und konnte drei Passagiere transportieren. Die Startrollstrecke bis zum Abheben betrug 150&amp;amp;nbsp;m, die Ausrollstrecke lediglich 50&amp;amp;nbsp;m. Da das gesamte Fluggewicht der A 16 die obere Gewichtsgrenze der sogenannten „Berechnungsgruppe 5“ nicht erreichte, hatte die Berechnung der Festigkeit unter Bedingungen zu erfolgen, wie sie im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] nur für Jagdeinsitzer gefordert wurden, z. B. musste ein senkrechter Sturzflug ohne Bruchgefahr überstanden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geschlossene Kabine mit Korbsesseln für normalerweise drei Passagiere lag hinter dem Pilotensitz. Um die Wirkung des Motordrehmoments zumindest teilweise ausgleichen zu können, installierte man den Kraftstoffbehälter im rechten Tragflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten ==&lt;br /&gt;
;A 16a: Um die Betriebssicherheit zu erhöhen, wurde später der 75-PS-Siemens-Halske-Sternmotor durch einen leistungsstärkeren wassergekühlten 100-PS-Mercedes-D1-Motor ersetzt. Dies hatte zur Folge, dass auch an der Zelle umfangreiche Änderungen vorgenommen werden mussten. Durch das um 200&amp;amp;nbsp;kg erhöhte Fluggewicht war eine Verstärkung des Flügels erforderlich. Der Rumpf wurde breiter und länger. Da das Triebwerk weiter nach hinten verlegt werden musste, lagen nun Führersitz und Motor nebeneinander. Man versetzte deshalb den Motor 10&amp;amp;nbsp;cm aus der Längsachse.&lt;br /&gt;
:Bei kürzeren Flügen konnten vier Passagiere transportiert werden. Die A&amp;amp;nbsp;16a legte ihre Zulassungsprüfung am 18.&amp;amp;nbsp;März 1925 ab. Verschiedene Exemplare wurden von der [[Badische Luftverkehrs GmbH|Badischen Luftverkehrs GmbH]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://histaviation.com/Focke-Wulf_A16.html |wayback=20210506192236 |text=Focke-Wulff A16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der Junkers Luftverkehrs AG und der Bremer Luftverkehr GmbH eingesetzt. Im Jahre 1926 übernahm auch die Luft Hansa fünf Flugzeuge der Ausführungen A&amp;amp;nbsp;16 und A&amp;amp;nbsp;16a. Ende 1929 flogen noch die beiden 1925 gebauten Exemplare „Baden“ (D-548) und „Borkum“ (D-659). Eine A&amp;amp;nbsp;16 stürzte im Dienst der Lufthansa 1933 in Schlesien ab.&lt;br /&gt;
;A 16b: Hier wurde ein 78-PS-Junkers-Motor eingebaut.&lt;br /&gt;
;A 16c: Verwendung des 108&amp;amp;nbsp;PS leistenden [[Siemens &amp;amp; Halske Sh 12|Siemens-Sh-12]]-Sternmotor.&lt;br /&gt;
;A 16d: Verwendung eines 120&amp;amp;nbsp;PS leistenden Mercedes-Motors.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterentwicklungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Focke-Wulf Habicht.jpg|mini|Focke-Wulf Habicht]]&lt;br /&gt;
Aus der A 16 wurde eine Reihe weiterer Kleinverkehrsflugzeuge entwickelt. Hierzu gehörten 1928 die [[Focke-Wulf A 20|A 20 „Habicht“]], die [[Focke-Wulf A 28|A 28 „Habicht“]] und als letzte Entwicklung das Taxiflugzeug [[Focke-Wulf A 33|A 33 „Sperber“]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Replika von 1988 ==&lt;br /&gt;
Die A 16 war der Grundstein für den Erfolg der Firma Focke-Wulf und deren Nachfolger EADS Airbus Bremen. Da keines der Originalflugzeuge die Zeiten überdauert hat, entschloss sich Airbus 1988 im Rahmen der Traditionspflege eine zweiundzwanzigste, nicht flugfähige Maschine zu bauen. Nachdem die Maschine 20&amp;amp;nbsp;Jahre im Hamburger Airbuswerk ausgestellt war, wurde sie 2008 dem Technikmuseum Berlin als Schenkung überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-datatable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 1 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Passagiere || 3&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 8,50 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 13,90 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 2,30 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kabine (l × b × h) || 1,5 × 1 × 1,90&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 27,00 m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung || 7,2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flächenbelastung || 36 kg/m²&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistungsbelastung || 13 kg/PS&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 570 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zuladung || 400 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 970 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Antrieb || ein 7-Zylinder-[[Sternmotor]] [[Siemens &amp;amp; Halske]] Sh&amp;amp;nbsp;7&amp;lt;br /&amp;gt;und starrer Zweiblattluftschraube &amp;#039;&amp;#039;Astra&amp;#039;&amp;#039; (Ø 2,45 m)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leistung || {{PS2kW|75}} bei 1530/min&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Kraftstoff || 90 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 135 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landegeschwindigkeit || 60 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steiggeschwindigkeit || 0,92 m/s in 1000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit || 14 min auf 1000 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 2500 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || ~ 550 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flugdauer || ~ 4 h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startstrecke || 150 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Landerollstrecke || 50 m&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Johannes Müller&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Flugzeuge der deutschen Lufthansa 1926–1945&amp;amp;nbsp;– Focke Wulf A 16&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Flug Revue]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=6&lt;br /&gt;
   |Datum=1965&lt;br /&gt;
   |Seiten=90&amp;amp;nbsp;ff}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Reinhold Thiel (Historiker)|Reinhold Thiel]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Focke-Wulf Flugzeugbau&lt;br /&gt;
   |Verlag=H.&amp;amp;nbsp;M. Hauschild&lt;br /&gt;
   |Ort=Bremen&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-89757-489-2&lt;br /&gt;
   |Seiten=19&amp;amp;nbsp;ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wolfgang Wagner&lt;br /&gt;
   |Titel=Der deutsche Luftverkehr&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Die Pionierjahre 1919–1925&lt;br /&gt;
   |Reihe=Die deutsche Luftfahrt&lt;br /&gt;
   |BandReihe=11&lt;br /&gt;
   |Verlag=[[Bernard &amp;amp; Graefe]]&lt;br /&gt;
   |Ort=Koblenz&lt;br /&gt;
   |Datum=1987&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7637-5274-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=180&amp;amp;nbsp;ff.}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Focke-Wulf Verkehrsflugzeug, Typ A 16&lt;br /&gt;
   |Herausgeber=[[Oskar Ursinus]]&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Flugsport (Zeitschrift)|Flugsport]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=17&lt;br /&gt;
   |Verlag=Flugsport&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt a. M.&lt;br /&gt;
   |Datum=1924&lt;br /&gt;
   |Seiten=326–334}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|ilm|01|01|1925|12|Neue Klein-Verkehrsflugzeuge: Das Focke-Wulff-Verkehrsflugzeug Typ A. 16|NAME=Illustrierte Motorzeitung|HERVORHEBUNG=Neue&amp;amp;#32;Klein-Verkehrsflugzeuge}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7856411-6}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Focke-Wulf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Focke-Wulf|A 016]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ziviler Flugzeugtyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einmotoriges Flugzeug mit Kolbenmotor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1924]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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