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	<title>Flying Lesbians - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;At40mha: WP:WPSK (ISBN mit falscher Prüfsumme) korrigiert</title>
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		<updated>2026-04-21T07:29:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:WPSK&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:WPSK (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:WPSK&lt;/a&gt; (ISBN mit falscher Prüfsumme) korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Band&lt;br /&gt;
|Name             = Flying Lesbians&lt;br /&gt;
|Bild             = flcover.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung = LP-Cover von 1975 mit [[Amazonenaxt]]&lt;br /&gt;
|Gründung = 1974&lt;br /&gt;
|Auflösung = 1977&lt;br /&gt;
|Genre = [[Rockmusik|Rock]]&lt;br /&gt;
|Website = [https://www.flying-lesbians.de/ www.flying-lesbians.de]&lt;br /&gt;
|Gründer1a = [[Cora (Band)|Swetlana Freifrau v. d. Bottlenberg]]&amp;lt;small&amp;gt; (1974 bis 1975)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gründer1b = Schlagzeug, Gesang&lt;br /&gt;
|Gründer2a = Christa „Gigi“ Lansch &amp;lt;small&amp;gt; (1975 bis 1976, †&amp;amp;nbsp;2002)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gründer2b = Schlagzeug&lt;br /&gt;
|Gründer3a = Danielle de Baat&lt;br /&gt;
|Gründer3b = Gitarre,&amp;lt;br /&amp;gt;Gesang&lt;br /&gt;
|Gründer4a = Monika Mengel&lt;br /&gt;
|Gründer4b = Gesang, Percussion&lt;br /&gt;
|Gründer5a = [[Cäcilia Rentmeister|Cäcilia „Cillie“ Rentmeister]]&lt;br /&gt;
|Gründer5b = Klavier, Synthesizer,&amp;lt;br /&amp;gt;Harmonika, Gesang&lt;br /&gt;
|Gründer6a = Monika Jaeckel &amp;lt;small&amp;gt;(†&amp;amp;nbsp;2009)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gründer6b = Gesang&lt;br /&gt;
|Gründer7a = M.S. &amp;lt;small&amp;gt; (1974–1976 Bass; 1976 bis 1977 Schlagzeug)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Gründer7b = Bass; Schlagzeug&lt;br /&gt;
|Gründer8a = Christel Wachowski&lt;br /&gt;
|Gründer8b = Gitarre, Percussion&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flying Lesbians&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; („Fliegende Lesben“) war eine deutsche Frauenrockband, die von 1974 bis 1977 existierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie spielte ausschließlich vor weiblichem Publikum und ihre 1975 erschienene [[Schallplatte|LP]] wurde ausschließlich in Frauenbuchläden verkauft – mit für eine [[Indie-Rock|Indie-Produktion]] großem Erfolg von zwei Auflagen und insgesamt ca. 17.000 verkauften LPs.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Strieben: &amp;#039;&amp;#039;Live-Rock in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, in: Tibor Kneif (Hrsg.): Rock in den 70ern, Reinbek 1980, S. 176–177&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Flying Lesbians gründeten sich als erste deutsche Frauenband am 11. Mai 1974, anlässlich des vom [[Frauenzentrum Westberlin]] veranstalteten ersten öffentlichen Frauenfestes in der Mensa der [[TU Berlin]], – sozusagen über Nacht, weil die gebuchte englische Band nur zwei Tage zuvor abgesagt hatte. Solidarisch ermöglicht wurde der Auftritt durch befreundete Musiker: [[Os Mundi]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rockinberlin.de/index.php?title=Os_Mundi Os Mundi] auf der Webseite rockinberlin.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Ton Steine Scherben]] stellten [[Schlagzeug]], [[E-Piano]] und [[PA-Anlage]], und machten auch den ersten [[Soundcheck]] in der großen Halle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den [[Spiegel]] beobachtete [[Sophie von Behr]] dies erste große Frauenfest. Unter der Überschrift „Das große Weiche dominierte“ beschrieb sie die „respektabel harten Nummern“ der Frauenband – und ihre Empfindungen nach dem Fest: „Auf Dauer laufen Feste ohne Männer sicher nicht. Und doch: wenn man als normal empfindende Frau morgens um drei durch ausgestorbene Großstadtstraßen nach Hause fährt, ist die Welt noch in Ordnung. Sie ist selbst zu dieser Nachtzeit auf penetrante Weise von Männern bestimmt und gemacht und daher plötzlich fremd.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sophie von Behr |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41739235.html |titel=„Das große Weiche dominierte“ – Der Spiegel 22/1974 |werk=Der Spiegel |hrsg= |datum=1974-05-27 |sprache=de |abruf=2020-08-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach Rentmeister, Cillie: Frauenfeste als Initiationsritual, in: Heinrich-Böll-Stiftung, Feministisches Institut (Hrsg.): Wie weit flog die Tomate? Eine 68erinnen-Gala der Reflexion, Berlin 1999, [https://www.sphinxmedien.de/seiten/buecher_musik/RitualText.html online] auf http://www.sphinxmedien.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verankerung und Resonanz in der [[Frauenbewegung|Frauen- und Lesbenbewegung]]&amp;lt;ref&amp;gt;zu dieser Verankerung der Flying Lesbians vgl. die Wikipedia-Artikel [[Frauenbewegung]], Abschnitt [[Frauenbewegung#Zweite Welle|Zweite Welle]], [[Frauenbewegung#Kommunikationswege|Kommunikationswege]], sowie [[Frauenzentrum Westberlin]], Abschnitte [[Frauenzentrum Westberlin#Themen und Arbeitsgruppen|Themen und Arbeitsgruppen]] und [[Frauenzentrum Westberlin#Projekte]].&amp;lt;/ref&amp;gt; machten die Flying Lesbians zur musikalischen „Stimme der autonomen Frauenbewegung“. Sie verstanden sich als Teil einer umfassenden, sich entwickelnden „Frauenkultur“.&amp;lt;ref&amp;gt;Für einen Überblick über diesen größeren, auch kulturellen Rahmen der Frauen- und Lesbenbewegung vgl. die Herstory-website &amp;#039;&amp;#039;feministberlin.de&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|url=http://feministberlin.de/category/kultur/frauenbands/ |wayback=20180403051558 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2025-02-07 19:14:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der US-amerikanischen feministischen Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Off Our Backs&amp;#039;&amp;#039; schrieb Miriam Frank 1977:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Flying Lesbians sind die deutsche Frauenbewegung, ausgedrückt in Musik. Jeder Song reflektiert eine wichtige Idee, Kritik oder Problem, das gerade in den Frauenzentren oder Projektkollektiven abgehandelt wird, oder über das in den Kneipen gesprochen wird…&amp;lt;ref&amp;gt;Miriam Frank, [[Off Our Backs]] magazine, September 1977, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das internationale Frauencamp 1974&amp;lt;ref&amp;gt;Zur Herstory der seit 1971 alljährlich stattfindenden &amp;#039;&amp;#039;Femø Kvindelejr&amp;#039;&amp;#039; mit Verweis auf die &amp;#039;&amp;#039;Flying Lesbians&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1974 siehe die englischsprachige dänische Website der Veranstalterinnen [https://kvindelejren.dk/international/history/]&amp;lt;/ref&amp;gt; auf der [[Dänemark|dänischen]] Insel [[Femø]] – mit Teilnehmerinnen aus Europa und USA, einschließlich der bekannten Soziologin [[Diana E. H. Russell]] und der Journalistin [[Alice Schwarzer]] – und das folgende, große Open Air Frauenfestival&amp;lt;ref&amp;gt;Dokumente zu diesem Frauenfestival auf der Homepage der Flying Lesbians [https://flying-lesbians.de/kopenhagen-1974/] sowie in der dänischen Wikipedia [[:da:Kvindefestival &amp;#039;74|Kvindefestival &amp;#039;74]].&amp;lt;/ref&amp;gt; in der dänischen Hauptstadt [[Kopenhagen]] waren ein Meilenstein für die europäische [[Frauenbewegung]]. Hier wurden die Impulse und Konzepte für das erste „Internationale Tribunal zu Verbrechen gegen Frauen“ 1976 nach dem [[Internationales Jahr der Frau|Internationalen Jahr der Frau]] in [[Brüssel]], Belgien, geschaffen. Die &amp;#039;&amp;#039;Flying Lesbians&amp;#039;&amp;#039; engagierten sich aktiv und spielten auch auf beiden Veranstaltungen, in Kopenhagen vor 30.000 Festivalbesuchern – dies nur drei Monate nach ihrer Gründung als Band in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Für Femø Bilder, Dokumente und Videos vgl. {{Webarchiv|url=http://feministberlin.de/category/kultur/frauencamp-femo/ |wayback=20180404134510 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-05-02 13:53:38 InternetArchiveBot }} und [https://flying-lesbians.de/category/frauenfeste/femo-1974/]; für das erste Internationale Tribunal zu Verbrechen gegen Frauen in Brüssel 1976 vgl. die Dokumentation von Diana E.H. Russell [https://feministberlin.de/wp-content/uploads/gewalt/Crimes_Against_Women_Tribunal.pdf]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Brüsseler Tribunal organisierten die Gruppen des [[Frauenzentrum Westberlin|Frauenzentrums Berlin]] „… ein vorbereitendes Tribunal, in diesem Fall ein Frauenfest, bei dem die Gruppen die Beiträge vorstellten, die sie für Brüssel vorbereitet hatten und publizierte sie einer Broschüre.“&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. dazu die Herstory-website {{Webarchiv|url=http://feministberlin.de/category/gewalt/intern-tribunal/ |wayback=20180418225545 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2025-02-07 19:14:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch auf diesem Fest spielten die &amp;#039;&amp;#039;Flying Lesbians&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
Während des im März 1976 folgenden Internationalen Tribunals in Brüssel traten die &amp;#039;&amp;#039;Flying Lesbians&amp;#039;&amp;#039; dann zweimal auf. [[Diana E. H. Russell]] beschreibt die besondere soziale Funktion und die atmosphärischen Effekte ihrer Musik für das Tribunal:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Für viele Frauen waren die erfreulichsten Ereignisse des Tribunals zwei Parties am Samstag und Sonntag. Einige Mitglieder des Koordinationskomitees waren der Meinung, dass es wichtig sei, gute soziale Zeiten miteinander zu verbringen, und so hatten wir die &amp;#039;&amp;#039;Flying Lesbians&amp;#039;&amp;#039; eingeladen, eine extrem populäre, feministische, siebenköpfige Rockband aus Deutschland, die während des Tribunals ein- oder zweimal gespielt hat. Während sie bereit waren, kostenlos zu spielen, wie sie es immer für feministische Veranstaltungen tun, brauchten sie ihre Transportkosten. Aufgrund unserer finanziellen Situation hatten wir zu lange gewartet, um einen Saal für eine Party zu mieten. So hatten wir am Wochenende zwei Parties im viel zu kleinen Frauenhaus Maison des Femmes. Hunderte lesbische und heterosexuelle Frauen tanzten überschwänglich zur Musik der Flying Lesbians, und die beengten Verhältnisse schienen niemanden zu stören.&amp;lt;br /&amp;gt; In Situationen, in denen Sprache und kulturelle Unterschiede Kommunikation und Gefühle die Solidarität zu behindern vermögen, können Musik, Singen und Tanzen viel effektiver sein. Das Matson [sic; i. e. Maison des Femmes] wird nach seinem ersten Frauenfest nie mehr dasselbe sein, und das gilt auch für einige der feiernden Frauen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Diana E. H. Russell, Nicole Van de Ven |Titel=Crimes Against Women: Proceedings of the International Tribunal |Verlag=Russell Publications |Ort=Berkeley |Datum=1990 |ISBN=0-9603628-5-1 |Seiten=12 |Online=http://womenation.org/wp-content/uploads/2013/09/Crimes_Against_Women_Tribunal.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Songs – Texte und Musik – schrieben die Flying Lesbians (bis auf zwei [[Adaption (Literatur)|Adaptionen]]) selbst, die meisten auf Deutsch, einige auf Englisch. Sie können auf ihrer Website angehört und gelesen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Link zu Songs - Texten und Musik - der Flying Lesbians[https://flying-lesbians.de/category/liedtexte/]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der LP von 1975 firmieren die Songs unter dem Pseudonym [[Emily Pankhurst]], weil sich die Gruppe kollektiven Idealen verpflichtet fühlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu ihrer Auflösung im Jahre 1977 spielten die Flying Lesbians auf vielen verschiedenen Frauenfesten in ganz Europa, unter anderem in Kopenhagen, Brüssel, Basel, Wien und Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Ihre Musik wurde bei dem Film &amp;#039;&amp;#039;[[Die Macht der Männer ist die Geduld der Frauen]]&amp;#039;&amp;#039; (1978) verwendet. Das Erbe der Flying Lesbians trat die Berliner Frauenrockband Lysistrara an; zu Lystrara mehr unter &amp;#039;&amp;#039;feministberlin.de&amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|url=http://feministberlin.de/category/kultur/frauenbands/ |wayback=20180403051558 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2025-02-07 19:14:34 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Bühnenrevival&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=coFZDY4IH8o Bühnenrevival 2007 Berlin in Youtube: „Flying Lesbians fliegen noch einmal!“]&amp;lt;/ref&amp;gt; gaben die sie im Herbst 2007. Im selben Jahr wurde auch die LP als CD neu aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976, zur Zeit der Auftritte der Flying Lesbians, widmeten [[Monique Wittig]] und Sande Zeig der Band einen Eintrag in ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Lesbische Völker. Ein Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Flying Lesbians kommen aus Germanien. Als Sängerinnen und Musikantinnen verdanken sie ihren Ruhm der Tatsache, dass sie in der Raserei, die die Gloriose Zeit einläutete, die erste Gruppe von fahrenden Lesbierinnen waren.&lt;br /&gt;
 |Autor=Monique Wittig, Sande Zeig: &amp;#039;&amp;#039;Lesbische Völker. Ein Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Monique Wittig, Sande Zeig |Titel=Lesbische Völker |Verlag=Frauenoffensive |Datum=1983 |ISBN=3-88104-134-6 |Seiten=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Musikwissenschaftler Joachim Strieben ordnet die Flying Lesbians innerhalb der Berliner Bands in die Reihe der [[Politrock]]-Gruppen [[Ton Steine Scherben]] und [[Lokomotive Kreuzberg]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Joachim Strieben: &amp;#039;&amp;#039;Live-Rock in Berlin&amp;#039;&amp;#039;, in: Tibor Kneif (Hrsg.): Rock in den 70ern, Reinbek 1980, S. 176–177&amp;lt;/ref&amp;gt; Den historischen Zusammenhang zwischen [[Frauenbewegung]], [[Frauenmusik]] und Frauenrock in der Bundesrepublik stellt Birgitt Schuster 1983 so dar: „Durch die Frauenbewegung sensibilisiert entstand bei Frauen das Bedürfnis nach eigener Musik mit frauenspezifischen Texten und bei einigen der Unwille, weiterhin nach [[Sexismus|sexistischer]] [[Rockmusik]] von Männern zu tanzen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;Under my thumb&amp;#039; von den &amp;#039;[[Rolling Stones]]&amp;#039;). 1973 [sic] entstanden die Flying Lesbians, eine radikal-lesbische Gruppe, die entsprechende Texte mit [[Hardrock]] verbanden. Ihr Ziel war es, für Frauenfeste eigene Musik zum Tanzen zu schaffen. Im Mai 1974 gab es das erste Frauenfest &amp;#039;Rockfestival im Rock&amp;#039; mit 2000 Frauen. Anschließend, gerade auch durch dieses Fest ermutigt, entschieden sich Frauen in verschiedenen Städten der BRD, mit anderen Frauen Musik zu machen. Anfänglich wurden jedoch hauptsächlich Lieder der französischen und italienischen Bewegung nachgespielt und gesungen. Im Sommer 1975 fand die zweite Frauenrockfete statt. Die &amp;#039;Flying Lesbians&amp;#039; machten in diesem Jahr ihre erste [[Langspielplatte]]. Diese Entwicklungen standen deshalb auf gutem Boden, weil die Zahl der [[Feminismus|Feministinnen]] 1976 auf 20.000 bis 30.000 in der BRD geschätzt wurde.“&amp;lt;ref&amp;gt;Birgitt Schuster: &amp;#039;&amp;#039;Frauen in der Rockgeschichte. Ein Überblick&amp;#039;&amp;#039;, in: Rita v.d. Grün (Hgin.): Venus Weltklang. Musikfrauen - Frauenmusik, Berlin 1983, S. 77–78.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Funktion der Frauenfeste als [[Übergangsritus|Passagen-Rituale]] und als [[Debutante|Coming-out Parties]] für die [[Frauenbewegung]] reflektiert [[Cäcilia Rentmeister|Cillie Rentmeister]] in mehreren [[Essay]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;auf Englisch z.&amp;amp;nbsp;B. in „Sounds of Women’s Movement“, The [[Finnland|Finland]] Lectures – held at [[Helsinki]], [[Sibelius-Akademie]] und an der [[Universität Jyväskylä|University of Jyväskylä]], Dept. of Music, Art and Culture Studies, 1985 [https://flying-lesbians.de/category/geschichte-der-flying-lesbians/sounds-of-womens-movement/], mit Illustrationen; sowie auf &amp;#039;&amp;#039;feministberlin1968ff&amp;#039;&amp;#039; (historische, englischsprachige Website über die autonome Frauenbewegung in Berlin, von [[Cristina Perincioli]]) mit ihrem Essay &amp;#039;&amp;#039;1974 - Flying Lesbians, Feminist Festivals, Women&amp;#039;s Festivals&amp;#039;&amp;#039;, gekürzte Version, mit Illustrationen [https://feministberlin1968ff.de/feminism-at-work/1974-flying-lesbians-feminist-festivals/]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flying Lesbians waren auch präsent in der Doppel-Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Homosexualität_en&amp;#039;&amp;#039; im [[Schwules Museum|Schwulen Museum]] und dem [[Stiftung Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museum (DHM)]] in Berlin 2015, einer bemerkenswerten Präsentation insbesondere sowohl im Hinblick auf den „offiziellen“ Ausstellungsort „DHM“ als auch auf die umfassenden Inhalte: „Das Deutsche Historische Museum und das Schwule Museum* präsentieren vom 26. Juni bis 1. Dezember 2015 die gemeinsam von der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder geförderte Ausstellung „Homosexualität_en“. Die Sonderschau bietet auf insgesamt 1.600 Quadratmetern 150 Jahre Geschichte, Politik und Kultur homosexueller Frauen und Männer in Deutschland…“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dhm.de/ausstellungen/archive/2015/homosexuality-ies.html]. Die Flying Lesbians im Katalog der Ausstellung: siehe Birgit Bosold, Dorothee Brill, Detlev Weitz (Hrsg.innen im Auftrag des [[Stiftung Deutsches Historisches Museum|Deutschen Historischen Museums]] und des [[Schwules Museum|Schwulen Museums]]): Homosexualität_en, Berlin 2015, S.&amp;amp;nbsp;150–151.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Ausstellung war unter anderem eine Audiostation für Songs der Flying Lesbians eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Ausstellungspräsenzen folgten unter anderem 2018 in Berlin im Schwulen Museum in „Radikal – Lesbisch – Feministisch“, zur Finissage auch mit einem live-Auftritt „Sing Along &amp;amp; Talk“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schwulesmuseum.de/veranstaltung/flying-lesbians-sing-along-talk/], Einblicke in die Ausstellung durch die Kuratorinnen unter museumsfernsehen.de speziell zu den Flying Lesbians ab Min.4:07 [https://www.museumsfernsehen.de/radikal-lesbisch-feministisch-zur-geschichte-des-lesbischen-aktionszentrums-laz-1972-1982/], DVD-Dokumentation mit virtueller Führung durch die komplette Ausstellung erhältlich über die Kuratorinnen {{Webarchiv|url=https://www.laz-reloaded.de/termine/ |wayback=20210522110058 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2025-02-07 19:14:34 InternetArchiveBot }}. Vorbericht in der [[Emma (Zeitschrift)|EMMA]] „Fliegen mit den Flying Lesbians“&lt;br /&gt;
[https://www.emma.de/artikel/singen-mit-den-flying-lesbians-336255]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2021 wurde die Band in [[Bonn]] im [[Haus der Geschichte|Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland]] in der Ausstellung „Hits &amp;amp; Hymnen. Klang der Zeitgeschichte“ mit präsentiert, sowie in [[Leipzig]] 2023 bis Juli 2024 im [[Zeitgeschichtliches Forum Leipzig|Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland – Zeitgeschichtliches Forum Leipzig]]. In der Ausstellung wird auch ein NDR-Fernsehbeitrag von [[Alice Schwarzer]] über die Flying Lesbians gezeigt, mit den Bandfrauen während der Aufnahme ihrer LP, 1975 im Berliner Studio.&amp;lt;ref&amp;gt;Bonn 4.11.2020 - 10.10.2021, Leipzig 28.09.2023 bis 21.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der rbb-Serie „Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt. Das Jahr 1975“ spricht [[Cillie Rentmeister]] als Zeitzeugin über die Bedeutung des Bandnamens und das Selbstverständnis der Flying Lesbians als „Stimme der Frauenbewegung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Sendung „Berlin - Schicksalsjahre einer Stadt - 1975“ komplett auf DVD, Ausschnitt mit Rentmeister bei Youtube [https://www.youtube.com/watch?v=1-IIaZz_sqE].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diskografie ==&lt;br /&gt;
* 1975: &amp;#039;&amp;#039;Flying Lesbians&amp;#039;&amp;#039; (Album, Frauen Offensive; 2007 Wiederveröffentlichung als CD, im Vertrieb u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Bear Family Records]] und über die Homepage der Flying Lesbians&amp;lt;ref&amp;gt;https://flying-lesbians.de/beispiel-seite/&amp;lt;/ref&amp;gt;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.flying-lesbians.de/ Offizielle Website]&lt;br /&gt;
* [https://www.sterneck.net/musik/flying-lesbians/ &amp;#039;&amp;#039;Die Frauenrockband über sich&amp;#039;&amp;#039; bei Sterneck.net]&lt;br /&gt;
* [https://www.stiftung-sozialgeschichte.de/Themenredaktionen/18/Tagungsbericht%201968%20Musikkulturen%2003.03.06.pdf Tagungsbericht vom Symposium &amp;#039;&amp;#039;1968: Musikkulturen zwischen Protest und Utopie&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Dokument; 170&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [https://www.sterneck.net/musik/frauenmusik Wolfgang Sterneck: Die Flying Lesbians und die Frauenfeste]&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=6038190-5|VIAF=137019412}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rockband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauengeschichte (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Band]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenmusikgruppe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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