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	<title>Fluvioglaziales Sediment - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2024-06-02T15:34:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Esker deposits.jpg|mini|Internaufbau eines [[Os (Landschaft)|Os]] ([[Badelundaåsen]]) nahe dem schwedischen [[Anundshög]] (Badelunda)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fluvioglaziale Sedimente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;glazifluviale Sedimente&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind eine Untergruppe der [[fluviatiles Sediment|fluviatilen Sedimente]], die ihre Bildung dem Zusammenwirken von [[Gletscher]]n und ihrem [[Schmelzwasser]] verdanken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Das Eis schabt oder reißt auf seinem Weg zur Gletscherfront größere und kleinere Gesteinsteilchen aus dem Untergrund („rupfende Erosion“) und führt sie mit sich. Ab der Gletscherfront transportiert das Schmelzwasser das fein- und feinstkörnigere Material ([[Gletschermilch]]), hangabwärts und lagert es im Gletschervorland unter anderem in Form ausgedehnter [[Sander]]flächen ab. Manchmal trennen die Sander [[Toteis]]blöcke vom Rest des Gletschers, aus denen nach dem Schmelzen typische Mulden oder Bergseen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der fluvioglazialen Sedimente dominieren die Anteile, die während der [[Kaltzeit]]en (Glaziale) des [[Känozoisches Eiszeitalter|Quartären Eiszeitalters]] im [[Pleistozän]] entstanden sind. Das Material ihrer Sander wurde später in die Haupttäler verfrachtet, wo es heute hunderte Meter [[Mächtigkeit (Geologie)|mächtige]] Talfüllungen bilden kann (in den Ostalpen z.&amp;amp;nbsp;B. Inn- oder Drautal) und vereinzelt auch zu [[Flussterrasse]]n erodiert wurde. Großteil glazifluvialen Ursprungs ist auch das Material der [[Schwemmkegel]], die von wasserreichen Bächen in die Täler vorgeschoben wurden. Aus den [[Korngröße]]n der Geschiebe und Sande lassen sich die Klima- und Entstehungsphasen rekonstruieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Feinkörnige Bestandteile der fluvioglazialen Sedimente können später nochmals durch [[Windverfrachtung|Wind verfrachtet]] worden sein, wodurch in der „Eiszeit“ im [[periglazial]]en Bereich mächtige Schichten von Flug[[löss]] entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den &amp;#039;&amp;#039;fluvioglazialen&amp;#039;&amp;#039; sind die eigentlichen [[Glaziales Sediment|&amp;#039;&amp;#039;glazialen&amp;#039;&amp;#039; Sedimente]] zu unterscheiden, die vor allem in Form von [[Moräne]]n auftreten (Seiten-, Mittel- und [[Endmoräne]]n) und großteils aus [[Geschiebemergel]] bestehen; die vereinzelt zurückbleibenden Felsblöcke werden [[Findling]]e genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Weblinks ==&lt;br /&gt;
* G. Fochler-Hauke: &amp;#039;&amp;#039;Geographie&amp;#039;&amp;#039;, Fischer-Lexikon Band 14, 1962.&amp;lt;!-- Übereifrige Rechtschreibreformfans mögen bitte davon absehen, den Buchtitel eines 1962 erschienenen Buches ihren Vorstellungen entsprechend zu verfälschen! --&amp;gt; &lt;br /&gt;
* D. Richter: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geologie&amp;#039;&amp;#039;, Sammlung Göschen, de Gruyter 1975.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fluvioglaziale Landformen.&amp;#039;&amp;#039; Allgemeine Geologie Folien 30ff, Univ. Graz 2008 (PDF; 3,7&amp;amp;nbsp;MB).&lt;br /&gt;
* Franz Weber, Christian Schmid: &amp;#039;&amp;#039;Reflexions- und refraktionsseismische Messungen im Zillertal und deren quartärgeologische Aussagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band 84 (1991), Wien 1992, S. 205–221 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MittGeolGes_84_0205-0221.pdf |KBytes=1100}}).&lt;br /&gt;
* Jürgen M. Reitner: &amp;#039;&amp;#039;Bericht 1998–1999 über geologische Aufnahmen im Quartär und Kristallin auf Blatt 179 Lienz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 143, 2003, S. 514–522 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/JbGeolReichsanst_143_0514.pdf |KBytes=252}}).&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |url=http://fabianbross.de/fluvia/fluvia.html}} &amp;#039;&amp;#039;Fluviatile und äolische Prozesse und Formen.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sedimentation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaziologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trustable</name></author>
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