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	<title>Flutender Sellerie - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T02:04:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flutender_Sellerie&amp;diff=1019605&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;BotBln: + diverse kleine Änderungen</title>
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		<updated>2024-01-29T16:57:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ diverse kleine Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Flutender Sellerie&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Helosciadium inundatum&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|L.]]) [[Wilhelm Daniel Joseph Koch|W.D.J.Koch]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Helosciadium&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Oenantheae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Apioideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Doldenblütler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Apiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Doldenblütlerartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Apiales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = ApiumInundatum3.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oder die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flutende Sellerie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Helosciadium inundatum&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untergetauchter Scheiberich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Untergetauchter Sumpfschirm&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Helosciadium]]&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Familie der [[Doldenblütler]] (Apiaceae). Die Verbreitung dieser [[aquatil|subaquatisch]] bzw. [[amphibisch]] gedeihenden Pflanze beschränkt sich weitgehend auf die atlantisch-subatlantische Klimaregion [[Westeuropa]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:259 Helosciadium inundatum.jpg|mini|Illustration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ApiumInundatum2.jpg|mini|Während die Unterwasserblätter dünn-zugespitzt sind, erscheinen die Luftblätter typisch gelappt; daneben treten je nach Wasserstand Übergangsformen auf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ApiumInundatum.jpg|mini|Untergetauchter Bestand in der Elbtalaue]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vegetative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Flutender Sellerie wächst als sommergrüne, [[Ausdauernde Pflanze|ausdauernde]] [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 60 Zentimetern. Ihre bisweilen rötlich überlaufenen [[Stängel]] wachsen niederliegend oder im Wasser flutend und werden meist 25 bis 75 Zentimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Es liegt [[Heterophyllie]] vor. Die Blätter sind unter Wasser haarfein-zipfelige, zwei- bis fast vierfach fiederschnittige Tauchblätter. Die einfach fiederschnittigen „Luftblätter“ befinden sich im oberen Abschnitt des Sprosses und haben keil- bis rautenförmige, meist dreilappige Teilblätter (zu Begriffen des Blattaufbaus vergleiche: [[Blatt (Pflanze)|Blatt]]). Die Blattstiele sind am Grunde aufgeblasen-scheidig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Generative Merkmale ===&lt;br /&gt;
Die Blütezeit liegt insbesondere im Juni und Juli. Die scheinbar blattgegenständig angeordneten, [[Doppeldolde|doppeldoldigen]] [[Blütenstand|Blütenstände]] sind relativ klein, sehr unauffällig und lediglich zwei- bis vierstrahlig. Es fehlt eine [[Hüllblatt|Hülle]]. Drei- bis sechszählige Hüllchen sind stets vorhanden; sie sind dreieckig-lanzettlich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die weißlichen [[Kronblatt|Kronblätter]] sind nur 0,5 Millimeter lang.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt; Die Früchte sind bei einer Länge von 2,5 bis 3 Millimetern eiförmig und gelbbraun.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 22.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das [[Verbreitungsgebiet]] des Flutenden Sellerie ist auf atlantische, also wintermild-[[humid]]e Gebiete im westlichen Europa, namentlich im [[Norddeutsches Tiefland|west-mitteleuropäischen Tiefland]] und auf den Britischen Inseln, konzentriert. Es erstreckt sich insgesamt von Irland, Schottland, Dänemark und Südschweden im Norden über Deutschland, [[Benelux]] und Frankreich bis vereinzelt nach Italien, zur [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]] und zu Marokko, Algerien und Tunesien im Süden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt; In Deutschland wird insbesondere das nordwestdeutsche Tiefland (vor allem [[Niedersachsen]] westlich der [[Weser]], [[Schleswig-Holstein]]) besiedelt. Die östliche Verbreitungsgrenze wird durch [[Disjunktion (Biologie)|disjunkte]] Vorkommen unter anderem in [[Vorpommern]], dem [[Wendland]] und der [[Altmark]], im [[Drömling]] sowie in der [[Lausitz]] markiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Flutenden Sellerie handelt es sich um einen helomorphen [[Hemikryptophyt]]en und [[Hydrophyt]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot; /&amp;gt; Er bevorzugt flache, oligo- bis mesotrophe, also nährstoffärmere [[Gewässer]] mit humos-torfigem (anmoorigem) Schlamm- oder Sandgrund. Dies können beispielsweise [[Heideweiher]], Weidetümpel, vernässte [[Düne]]ntäler auf Nord- und Ostseeinseln, [[Sandgrube]]ngewässer oder auch langsam fließende Gräben sein. Dort wächst der Flutender Sellerie in [[Strandling]]s-Gesellschaften ([[Pflanzensoziologie|pflanzensoziologische]] Klasse Littorelletea uniflorae), wobei sie hierin insbesondere als „Apium inundatum-Gesellschaft“ oder auch als „Littorello-Apietum inundati“ innerhalb des Verbands Hydrocotylo-Baldellion ([[Igelschlauch]]-Gesellschaften) gekennzeichnet wird. Auch in ärmeren Ausprägungen von Klein[[laichkraut]]-Gesellschaften soll sie anzutreffen sein. Die Standorte sind oft durch einen bestimmten jahreszeitlichen Wechsel von Hoch- und Niedrigwasser- bzw. Austrocknungsphasen charakterisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Flutender Sellerie ist eine konkurrenzschwache Pflanzenart, deren Lebensräume durch Nährstoffeinträge, Verschmutzung, Bewirtschaftungsmaßnahmen und direkte Zerstörung im Lauf des 20. Jahrhunderts erheblich geschwunden sind. Auf der bundesdeutschen [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] wird der Flutende Sellerie als „stark gefährdet“ eingestuft. Vielerorts ist diese Art bereits verschollen. Im Sinne des [[Bundesnaturschutzgesetz|Naturschutzgesetzes]] gilt die Art als „besonders geschützt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==    &lt;br /&gt;
Die Erstveröffentlichung erfolgte 1753 unter dem Namen ([[Basionym]]) &amp;#039;&amp;#039;Sison inundatum&amp;#039;&amp;#039; durch [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;[[Species Plantarum]]&amp;#039;&amp;#039;, Tomus I, S. 253. Die Neukombination zu &amp;#039;&amp;#039;Helosciadium inundatum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) W.D.J. Koch}} wurde 1824 durch [[Wilhelm Daniel Joseph Koch]] in &amp;#039;&amp;#039;Nova Acta Physico-Medica Academiae Caesareae Leopoldino-Carolinae Naturae Curiosorum Exhibentia Ephemerides sive Observationes Historias et Experimenta ...&amp;#039;&amp;#039;, Band 12, Teil 1, S. 126 veröffentlicht. Ein weiteres [[Synonym (Taxonomie)|Synonym]] für &amp;#039;&amp;#039;Helosciadium inundatum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) W.D.J.Koch}} ist &amp;#039;&amp;#039;Apium inundatum&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(L.) Rchb. f.}}, unter dem diese Art oft in der Literatur und in Datenbanken zu finden ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* A.C. Ronse, Z.A. Popper, J.C. Preston, M.F. Watson: &amp;#039;&amp;#039;Taxonomic revision of European Apium L. s.l.: Helosciadium W.D.J.Koch restored.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Plant Systematics and Evolution&amp;#039;&amp;#039;, Volume 287 (1–2), 2010, S. 1–17.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Ellenberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Zeigerwerte der Gefäßpflanzen Mitteleuropas.&amp;#039;&amp;#039; (=Scripta Geobotanica, Band IX), 2. Auflage, Verlag Erich Goltze KG, Göttingen 1979, ISBN 3-88452-518-2.&lt;br /&gt;
* [[Eckhard Garve]]: &amp;#039;&amp;#039;Atlas der gefährdeten Farn- und Blütenpflanzen in Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; (= Naturschutz Landschaftspflege Niedersachsen, Band 30), 1994. ISBN 3-922321-68-2.&lt;br /&gt;
* [[Heinz-Dieter Krausch]]: &amp;#039;&amp;#039;Farbatlas Wasser- und Uferpflanzen.&amp;#039;&amp;#039; Ulmer-Verlag, Stuttgart 1996, ISBN 3-8001-3352-0.&lt;br /&gt;
* [[Richard Pott (Botaniker)|Richard Pott]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Pflanzengesellschaften Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; UTB, Ulmer-Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-8252-8067-5.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800133644}}&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3800134543}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{GRIN|ID=475406|WissName=Helosciadium inundatum|Zugriff=2015-01-05}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;FloraWeb&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{FloraWeb|27303|Helosciadium inundatum (L.) W.D.J. Koch, Untergetauchter Sumpfschirm}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{BibISBN|3800131315|Seite=708}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Thellung1965&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Albert Thellung]]: &amp;#039;&amp;#039;Umbelliferae.&amp;#039;&amp;#039; S. 1152–1154. In: [[Gustav Hegi]]: &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Flora von Mitteleuropa.&amp;#039;&amp;#039; 1. Auflage, unveränderter Textnachdruck Band V, Teil 2. Verlag Carl Hanser, München 1965.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Euro+Med&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Ralf Hand]], 2011: &amp;#039;&amp;#039;Apiaceae.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.europlusmed.org/cdm_dataportal/taxon/7acd9281-04c1-43ee-b746-0e2eddf74be5 Datenblatt &amp;#039;&amp;#039;Helosciadium inundatum&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2011.]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Helosciadium inundatum|Flutender Sellerie (&amp;#039;&amp;#039;Helosciadium inundatum&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|27303|Helosciadium inundatum}}&lt;br /&gt;
* {{BIB|498}}&lt;br /&gt;
* {{BiolFlor|247}}&lt;br /&gt;
* [http://www.verspreidingsatlas.nl/0077 Datenblatt mit Fotos und Verbreitung in den Niederlanden.] (niederländisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.biopix.dk/photo.asp?photoid=33974&amp;amp;photo=helosciadium-inundatum Weitere Bilder von &amp;#039;&amp;#039;Apium/Helosciadium inundatum&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;www.biopix.dk&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Doldenblütler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;BotBln</name></author>
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