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	<title>Flussterrasse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:25:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flussterrasse&amp;diff=89790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knowledge2need: Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert</title>
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		<updated>2024-07-15T19:46:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor/nach Schrägstrich korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Geowissenschaften|Knacknüsse=ja|Ziemlich wirrer und unklarer Artikel, viel zu einseitig auf Mitteleuropa fixiert, keine klare Definition und Beschreibung der Entstehung, schlechte Bebilderung, keine Quellen. Hochufer wäre für Meeresküsten sinnvoller. Siehe dazu auch die Kommentare auf der Diskussionsseite.--[[Benutzer:Jo Weber|Jo]] 21:14, 11. Mär. 2010 (CET)|Ü=Flussterrasse und Terrasse (Geologie)}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Устье Чуи.jpg|mini|Flussterrassenniveaus der [[Tschuja (Katun)|Tschuja]] im Altaigebirge; die terrassenförmigen Ablagerungen resultieren von [[Kataklysmus|kataklystischen]] Flutereignissen&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Herget, Anna R. Agatova, Paul A. Carling, Roman K. Nepop: &amp;#039;&amp;#039;Altai megafloods—the temporal context&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Earth-Science Reviews&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 200, Jan. 2020, Artikel 102995, {{doi|10.1016/j.earscirev.2019.102995}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; (siehe [[Altai-Flut]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flussterrassen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sind Reste ehemaliger [[Talboden|Talböden]], die nach weiterer Eintiefung des Tals durch den Fluss am Hang zurückbleiben. Sie entstehen durch [[Sedimentation]] von [[fluviatil]] transportiertem Gesteinsmaterial aufgrund der abnehmenden Transportkraft des Flusses im Flussverlauf. Flussterrassen können auf beiden oder nur auf einer Talseite entwickelt sein. Durch [[Tektonik|tektonische]] Bewegungen und durch Erhöhung der Transportleistung eines Flusses kann der Fluss sich erneut in eine früher gebildete Terrasse einschneiden und charakteristische Terrassentreppen bilden.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Zepp: &amp;#039;&amp;#039;Geomorphologie.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Schöningh, Paderborn/München/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-8252-2164-5, S. 168ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Flussterrassen sind seit dem [[Neolithikum]] bevorzugte Siedlungsgebiete entlang von großen wie kleinen Flüssen. Sie liegen nahe an den fruchtbaren [[Flussaue]]n und sind gleichzeitig gegen [[Hochwasser]] geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flussterasser.png|miniatur|hochkant=1.8|Ausbildung einer Flussterrassentreppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Phase der Talsohlenbildung kann sich der rezente Fluss erneut eintiefen und dabei Teile des alten Talbodens zerstören. In schmalen Tälern mit einem hohen Abfluss kann der Talboden vollständig abgetragen werden, meist bleiben jedoch Reste erhalten. [[Mäander (Flussschlinge)|Mäandrierende Flüsse]] sind in der Regel dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des [[Prallhang]]s ältere Talbodenreste abgetragen sind, während sie am [[Gleithang]] erhalten geblieben sind. Flüsse mit vorherrschender linearer Erosion sind häufig durch beidseitig ausgebildete Terrassen gekennzeichnet. Zwischen den Hochufern mäandriert der Fluss und bildet je nach Breite des Talbodens eine ausgedehnte [[Niederung]], die [[Flussaue]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Mitteleuropa]] begann die Terrassenentwicklung weitverbreitet im [[Tertiär]]. Von den tertiären Terrassen fehlen heute meist die Terrassenkörper und Terrassensedimente. Sie werden in der Regel durch Verebnungsflächen angezeigt, lediglich in Senkungsgebieten sind im Untergrund noch tertiäre Flussschotter, z.&amp;amp;nbsp;B. die Kieseloolithe in der Niederrheinischen Bucht erhalten. Im Pleistozän und Holozän, im Wechsel von [[Kaltzeit|Kalt-]] und [[Warmzeit]]en intensivierte sich die Terrassenentwicklung. Aufgrund des mehrfachen Wechsels von Ablagerung und Einschneidung, verbunden mit tektonischen Bewegungen entstanden ganze Treppen von Flussterrassen. Die älteste, flächenhaft verbreitete Flussterrasse wird in Mitteleuropa als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ober- oder Hauptterrasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, wobei in vielen Flussgebieten auch noch ältere, tertiäre Terrassen zu finden sind.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Klostermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Quartär der Niederrheinischen Bucht.&amp;#039;&amp;#039; Geologisches Landesamt NRW, Krefeld 1992, ISBN 3-86029-925-5, S. 14ff. (zugleich Habilitationsschrift Universität Münster 1991)&amp;lt;/ref&amp;gt; Später entstand nach weiterem Einschneiden der Flüsse und teilweiser Abtragung der Haupt- bzw. Oberterrasse die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Mittelterrasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und schließlich die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Niederterrasse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Vielfach lassen sich die Terrassenkörper noch mehrfach untergliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das fluviatile Flussregime ist besonders beim Wechsel von [[Glazialzeit|Glazial]]- zu [[Interglazial]]zeiten großen Veränderungen unterlegen. Das [[Abflussregime|Abflussverhalten]] eines Fließgewässers ändert sich in Abhängigkeit vom [[Klima]] ([[Niederschläge]], [[Schmelzwasser]]menge), [[Meeresspiegelschwankung|Höhe des Meeresspiegels]] und dem Gefälle. Das Gefälle wird insbesondere durch [[Tektonik|tektonische Prozesse]] (Hebungen und Senkungen) in einem Teil des Flusslaufes beeinflusst. Die [[Korngröße]] der abgelagerten Terrassensedimente hängt von der [[Strömungsgeschwindigkeit]] und vom Gefälle des Flusses ab. Gröbere Sedimente finden sich am [[Oberlauf]] eines Flusssystems, während in der Nähe der Mündung [[Sand]]e und [[Schluffe]] verbreitet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eiszeitliche Terrassenentwicklung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rakaia River NZ aerial braided.jpg|mini|Aufschotterung in einem verzweigten Flusssystem]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Glacial debris revealed - geograph.org.uk - 1125997.jpg|mini|Erosion in eine ältere Terrasse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:JoekulsaAFjoellumValleyPastDettifoss.jpg|mini|Lineare Tiefenerosion in älterer Flussterrasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbreitete Annahme, dass in Warmzeiten [[Erosion (Geologie)|erodiert]] und in Kaltzeiten [[Akkumulation (Geowissenschaften)|akkumuliert]] wurde, ist wissenschaftlich widerlegt. Auch der Rückschluss von der Zahl der Terrassen auf die Anzahl der Glaziale ist nicht zulässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Klostermann: &amp;#039;&amp;#039;Das Klima im Eiszeitalter.&amp;#039;&amp;#039; E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung (Nägele u. Obermiller), Stuttgart 1999, ISBN 3-510-65189-8, S. 71.&amp;lt;/ref&amp;gt; In küstennahen Bereichen ist beispielsweise eine Umkehr des Abflussverhaltens zu beobachten, da in Kaltzeiten der Meeresspiegel deutlich abgesunken ist und erosive Prozesse dominieren, während in Interglazialzeiten, bedingt durch die Anstieg des Meeresspiegels, eine Sedimentation im Unterlauf eines Flusses stattfinden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungeachtet der zahlreichen Einflussfaktoren auf das Abflussregime – [[Temperatur]], Niederschlag, [[Vegetation]] und Meeresspiegelhöhe – lassen sich im Wechsel der Glazial- und Interglazialzeiten verschiedene Gesetzmäßigkeiten erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Frühglazial&lt;br /&gt;
: Verbunden mit dem Rückgang der Temperaturen, geht die Vegetation allmählich zurück. Die Folge sind geringere Niederschläge und ein Absinken des Meeresspiegels (Ein Teil des Wassers wird jetzt als Eis gebunden). In der Folge bildet sich ein mäandrierendes, verwildertes Flusssystem mit ausgeprägter Seiten- und Tiefenerosion. Die Aufschotterung des Terrassenkörpers erfolgt.&lt;br /&gt;
; Hochglazial&lt;br /&gt;
: Im Hochglazial, also zum Höhepunkt der Eiszeit ist aufgrund der niedrigen Temperaturen das meiste Wasser in Form von Eis gebunden, der Meeresspiegel hat seinen Tiefstand erreicht. Vegetation ist kaum vorhanden. Oberflächenabfluss findet nur in einem geringen Umfang – meist in den kurzen Auftauperioden im Sommer – statt. Die Folge ist, dass im fluviatilen Milieu kaum Erosion und Sedimentationen stattfinden. Häufig treten hier im Profilverlauf [[Schichtlücke]]n und [[Diskordanz]]en auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Klostermann: &amp;#039;&amp;#039;Das Quartär der Niederrheinischen Bucht.&amp;#039;&amp;#039; Geologisches Landesamt NRW, Krefeld 1992, ISBN 3-86029-925-5. (zugleich Habilitationsschrift Universität Münster 1991)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
; Spätglazial&lt;br /&gt;
: Verbunden mit einem globalen Temperaturanstieg und der fehlenden Widerergänzung des Eises der Gletscher, kommt es zu einem Abschmelzen der Gletscher und einem allmählichen Meeresspiegelanstieg. Verstärkt wird der Prozess durch den Rückgang der [[Albedo]]. Ausgelöst durch einen immer noch abgesenkten Meeresspiegel und höheren oberirdischen [[Abfluss]] bildet sich wieder ein Flusssystem aus, das zunächst durch eine mehr oder weniger ausgeprägte Seiten- und Tiefenerosion gekennzeichnet ist. Dieses Stadium ist durch das Vorherrschen einer linearen Erosion gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
; Interglazial&lt;br /&gt;
: Bedingt durch die globale Erwärmung, breitet sich die Vegetation wieder rasch aus, die Niederschläge erhöhen sich und der Meeresspiegel steigt allmählich wieder an. Im Ergebnis der Klimaänderung bildet sich ein mäandrierendes Flusssystem, in dem Sedimente abgelagert werden, so dass mitunter [[Altarm]]e des Flusses wieder verfüllt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einfluss von tektonischen Bewegungen auf das Flussprofil ===&lt;br /&gt;
Finden im Einzugsgebiet des Flusses während seiner Entstehung keine tektonischen Bewegungen statt, bildet sich von der Mündung bis zur Quelle ein Ausgleichsprofil aus. Finden tektonische Bewegungen statt, reagiert der Fluss mit verstärkter Erosion bzw. Akkumulation: ein neues Ausgleichsprofil bildet sich. Dieser Prozess tritt in der Natur meist mehrphasig auf. Bei Hebung des Geländes im Oberlauf setzt im Ober- und Mittellauf bis zur Ausbildung eines neuen Ausgleichsprofils eine verstärkte Erosion ein. Das Sedimentationsgeschehen im Unterlauf eines Flusses wird meist von Meeresspiegelschwankungen bestimmt. Sinkt der Meeresspiegel (z.&amp;amp;nbsp;B. im Hochglazial) kommt es zu verstärkten, von der Küstenlinie [[rückschreitende Erosion|rückschreitenden Erosionen]] im Flussbett. Steigt der Meeresspiegel dagegen an, führt dies zu einer verstärkten Sedimentation im Unterlauf eines Flusses, verbunden mit Versandung und [[Verlandung]]en des [[Flussbett]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tritt ein Fluss aus einem Hebungsgebiet in ein tektonisches Senkungsgebiet, in dem die Akkumulation dominiert, kommt es zu [[Terrassenkreuzung]]en, d.&amp;amp;nbsp;h. im Senkungsgebiet liegen ältere Terrassen unter jüngeren Terrassen, während es im Hebungsgebiet genau umgekehrt ist. Ein typisches Beispiel für solch eine Lageänderung ist der [[Rhein]] beim Übergang von dem sich hebenden [[Rheinisches Schiefergebirge|Rheinischen Schiefergebirge]] in die sich absenkende [[Niederrheinische Bucht]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl N. Thomé: &amp;#039;&amp;#039;Einführung in das Quartär: das Zeitalter der Gletscher.&amp;#039;&amp;#039; Springer 1998, ISBN 3-642-58744-5, S. 198.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Beispiel veranschaulicht, warum die Höhenlagen von Flussterrassen (Morphostratigrafie) nur bedingt zur [[Stratigrafie (Geologie)|stratigrafischen]] Korrelation herangezogen werden können. Meist sind zuverlässige stratigrafische Aussagen nur über eine aufwendige Analyse des [[Schwermineral]]spektrums möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen ==&lt;br /&gt;
[[Terrasse (Geologie)|Terrassen]] können sowohl als [[Schotterterrasse|Aufschüttungs- oder Schotterterrassen]] als auch Felssohlen- oder Erosionenterrassen ausgebildet sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Zepp: &amp;#039;&amp;#039;Geomorphologie.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Schöningh, Paderborn/München/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-8252-2164-5, S. 168ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Gebirge|Gebirgsländern]] treten neben den Flussterrassen eine Reihe anderer Terrassenformen auf, die vielfach ebenfalls auf die Eiszeiten zurückgehen. Solche Formen sind unter anderem die [[Talschulter]]n von U-förmigen bzw. [[Trogtal|Trogtälern]] und einige Arten von [[Moräne]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Die-Wege-des-Rheins.jpg|mini|Darstellung des Hochgestades am [[Oberrhein]] in einem [[Relief (Kartografie)|Reliefmodell]]]]&lt;br /&gt;
=== Donau, Wien ===&lt;br /&gt;
Flussterrassen und Hochufer in [[Wien]]:&lt;br /&gt;
# Praterterrasse (~160&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
# [[Gänserndorfer Terrasse|Stadtterrasse]]&lt;br /&gt;
# Theresianumterrasse&lt;br /&gt;
# Arsenalterrasse&lt;br /&gt;
# [[Wienerberg]]&lt;br /&gt;
# [[Laaerberg]] (~250&amp;amp;nbsp;m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zeitliche Einordnung ist aufgrund der tektonischen Geschehnisse im Wiener Raum und aufgrund fehlender Datierungmöglichkeiten für fluviatile Sedimente im Zeitrahmen des Quartärs noch fraglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rhein ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Rheinkorrekturplan.png|miniatur|hochkant=0.7|Flussmäander in der Niederung zwischen den Hochufern des [[Rhein]]s]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Oberrheingraben]] ist kein [[Tal]] im herkömmlichen Sinne, sondern ein [[Grabenbruch]], der von Sedimenten wieder aufgefüllt wurde. In diese hat sich der [[Rhein]] eingegraben und bildete so die Rheinauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die während der letzten Eiszeit geschaffene Flussterrasse heißt im Rheingebiet &amp;#039;&amp;#039;Niederterrasse&amp;#039;&amp;#039; (die Geländestufe zwischen holozänem Flussbett und Niederterrasse wird regional auch als &amp;#039;&amp;#039;Hochgestade&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet). Am Niederrhein sind auch die Hochufer zur älteren &amp;#039;&amp;#039;Mittelterrasse&amp;#039;&amp;#039; und teilweise zur &amp;#039;&amp;#039;Oberterrasse&amp;#039;&amp;#039; zu erkennen. Je älter die Terrassen, desto feiner und härter sind die Sande, die dort gefunden und teilweise abgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsbezeichnung „hohes Ufer“ wurde bereits in römischer Zeit verwendet. So findet der lateinische Name &amp;#039;&amp;#039;alta ripa&amp;#039;&amp;#039; Verwendung in [[Altrip]] sowie in der Burg [[Tolna]] nahe der Donau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günther Blühberger: &amp;#039;&amp;#039;Flussterrassen und Feststofftransport: Elemente der Landschaftsformung in den Alpen und Voralpen. Rezente und pleistozäne Terrassen&amp;#039;&amp;#039;. Aachen 2001, ISBN 3-8265-8612-3.&lt;br /&gt;
* Herbert Louis, Klaus Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Geomorphologie.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. De Gruyter, Berlin / New York 1979, ISBN 3-11-007103-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Fluvial terraces|Flussterrasse}}&lt;br /&gt;
* [https://ka.stadtwiki.net/Hochgestade Niederterrasse (&amp;#039;&amp;#039;Hochgestade&amp;#039;&amp;#039;)] im Stadtwiki Karlsruhe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4154916-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluviale Landform]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flussterrasse| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Knowledge2need</name></author>
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