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	<title>Flussbarsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-29T16:28:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flussbarsch&amp;diff=201868&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rainer Zenz: Gängige Bezeichnung ergänzt</title>
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		<updated>2025-12-24T18:54:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gängige Bezeichnung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Zu Informationen über den Umgang mit dieser Vorlage siehe [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Flussbarsch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Perca fluviatilis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = Perca (Gattung)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Perca&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Echte Barsche&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Percidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Percoidei&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Barschartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Perciformes&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Barschverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Percomorphaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = Perca fluviatilis.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Flussbarsch (&amp;#039;&amp;#039;Perca fluviatilis&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Perca fluviatilis Prague Vltava 4.jpg|mini|Flussbarsch im Aquarium]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flussbarsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Perca fluviatilis&amp;#039;&amp;#039;), am [[Bodensee]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kretzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, am Chiemsee &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schratze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in der [[Schweiz]] auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Egli&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein in ganz [[Europa]] vorkommender [[Süßwasserfisch]]. Von der [[IUCN]] wird der Flussbarsch als „nicht gefährdet“ eingestuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flussbarsch wurde in Deutschland zum [[Fisch des Jahres (Deutschland)|Fisch des Jahres 2023]] gekürt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dafv.de/projekte/fisch-des-jahres/der-flussbarsch-perca-fluviatilis-wird-fisch-des-jahres-2023?highlight=WyJmbHVzc2JhcnNjaCJd |titel=Der Flussbarsch (Perca fluviatilis) wird Fisch des Jahres 2023 |hrsg=Deutscher Angelfischerverband |datum=2022-11-15 |sprache=de |abruf=2022-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Typisch sind seine geteilte [[Rückenflosse]] (typisch für viele Barschartige) sowie die rötliche Färbung der Brust- und Bauchflossen. Die Bauchflossen sind brustständig. Beide Rückenflossen (besonders die vordere) sowie die [[Afterflosse]] sind mit spitzen Stachelstrahlen (Hartstrahlen) ausgestattet (vgl. Bild). Die Häute zwischen den Flossenstrahlen weisen häufig vereinzelte schwarze Flecken verschiedener Größe auf. Wie bei vielen anderen Fischarten auch, lassen sich die Rückenflossen des Flussbarsches wie ein Fächer zusammenfalten und nach hinten wegklappen. Bei Begegnungen mit Flussbarschen führt das oft dazu, dass die zwei für die Art charakteristischen Rückenflossen dem Auge des Betrachters verborgen bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Körper weist Streifenmuster aus 6–8 senkrechten Streifen auf und ist grau-grün gefärbt. Das [[Fischmaul|Maul ist leicht oberständig]] (der Unterkiefer ragt über den Oberkiefer), fast endständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flussbarsche erreichen je nach Nahrungsangebot im Gewässer eine durchschnittliche Länge von 20 bis 40&amp;amp;nbsp;Zentimetern und werden selten schwerer als ein Kilogramm. Es gibt aber auch Gewässer mit vielen Großbarschen, wie zum Beispiel das Mündungsdelta des Rheins, in denen regelmäßig Fische über 50&amp;amp;nbsp;cm gefangen werden. Auch Exemplare von über 60 cm sind verlässlich dokumentiert, doch die absolute Ausnahme. Allerdings wachsen manche Flussbarsch-Herkünfte außerordentlich langsam. Mit 8 bis 10&amp;amp;nbsp;Jahren sind sie erst 25&amp;amp;nbsp;cm lang. Tesch (1955) und Thorpe (1977) fanden jedoch auch deutlich „wüchsigere“ Populationen, welche bereits als vierjährige Barsche durchaus 25&amp;amp;nbsp;cm Gesamtlänge aufweisen können. Neben genetischen Faktoren orientiert sich das Wachstumspotential am Nahrungsangebot und weiteren Gewässerbedingungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Perch-spawn.JPG|mini|Flussbarsch-Laich]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Perch 5d.jpg|mini|5 Tage alter Flussbarsch]]&lt;br /&gt;
Die erwachsenen Tiere laichen zwischen März und Juni im [[Litoral]] in Form von Laich-Schläuchen ab, welche sekundär zu unregelmäßigen Laichbändern (auch Laichschnüre oder Laichstreifen genannt) aufreißen können und ein typisches Netzmuster bilden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dreyer&amp;quot;&amp;gt;Stephan Dreyer: &amp;#039;&amp;#039;Der europäische Flussbarsch als Objekt der Aquakultur. Bemerkungen und Daten zu Biologie und Produktionstechnik.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart-Universität Hohenheim, 1987.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Schlüpfen steigen die Larven an die Oberfläche, um ihre [[Schwimmblase]] zu füllen. Von der Strömung werden die Larven ins [[Pelagial]] abgetrieben, wo sie sich von kleinem [[Zooplankton]] ernähren. Nach einigen Wochen kehren die Jährlinge ins Litoral zurück. Dort findet oft eine Umstellung der Ernährung auf [[Makrozoobenthos]] (unter anderem Insektenlarven) statt. In [[mesotroph]]en und [[eutroph]]en Seen konkurrieren die Schwärme von jungen Flussbarschen vor allem mit [[Karpfenfische|Cypriniden]], wie zum Beispiel den [[Rotauge]]n (&amp;#039;&amp;#039;Rutilus rutilus&amp;#039;&amp;#039;), um Zooplankton und Zoobenthos. Ab einer bestimmten Größe können Flussbarsche in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot [[Fischfresser|piscivor]] werden. Sie ernähren sich dann zum Teil kannibalisch von kleineren Barschen, besonders aber von Cypriniden oder anderen „maulgerechten“ Fischen. Die Phase der Makrozoobenthos-Ernährung ist nicht zwingend notwendig, um piscivor zu werden. In sehr produktiven Seen können sich auch große Flussbarsche weiter von Plankton und Benthos ernähren und werden nicht piscivor. Umgekehrt können sich Barsche auch in kleineren, oligotrophen Gewässern dauerhaft etablieren, indem sie nur durch Fressen von Jungtieren der eigenen Art das Alter der Geschlechtsreife erreichen.&lt;br /&gt;
Ein typisches Jagdverhalten ist das sogenannte „Hochjagen“ der Beute, bei dem mehrere Barsche kleine Fischschwärme in flachere Bereiche treiben, um sie dort leichter zu erbeuten. Diese Taktik ist vor allem in nährstoffreichen Seen und langsam fließenden Flüssen zu beobachten.&amp;lt;ref&amp;gt;J.E. Thorpe: &amp;#039;&amp;#039;Synopsis of biological data on the perch&amp;#039;&amp;#039; (Perca fluviatilis L.). FAO Fisheries Synopsis No. 113. Hrsg.: FAO Food and Agriculture Organization of the United Nations. 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In tiefen Seen überwintern die Flussbarsche einzeln in großer Tiefe. Die Tiere benötigen über mehrere Monate Temperaturen von 6&amp;amp;nbsp;Grad Celsius und weniger, damit sich reife Keimzellen in den [[Gonade]]n entwickeln können. Nach Dreyer (1987) genügen bei deutschen Flussbarschen 150 Tage bei 10&amp;amp;nbsp;°C zur Reifung befruchtungsfähiger Eier im weiblichen Geschlecht; der Temperaturbereich zum Erhalt reifer Spermien der Männchen liegt sogar darüber.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dreyer&amp;quot; /&amp;gt; Seit der Einführung des [[Kaulbarsch]]es (&amp;#039;&amp;#039;Gymnocephalus cernuus&amp;#039;&amp;#039;) in zahlreiche europäische Seen hat der Flussbarsch einen neuen Konkurrenten bekommen. Bis jetzt ist noch nicht klar, wie sich dies in den nächsten Jahrzehnten auf die Artenzusammensetzung auswirken wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Der Flussbarsch ist bezüglich seines Habitats nicht spezialisiert und sehr anpassungsfähig. Er lebt in fließenden oder auch in stehenden Gewässern; man findet ihn auch im Brackwasser der Ostsee und in höher gelegenen Gebirgsgewässern bis zu einer Höhe von ca. 1000&amp;amp;nbsp;m über dem Meeresspiegel. Der Flussbarsch meidet stark verschlammte, flache Gewässer und bevorzugt stille Gewässer oder auch langsam fließende Flüsse mit tiefen und steinigen Untergründen. Besonders gerne hält er sich in Gewässern auf, die eine vielfältige [[Vegetation]] aufweisen, da diese ihm Schutz und Nahrung bieten. In Flüssen bevorzugt der Flussbarsch die Uferzone. Junge Exemplare des Flussbarsches leben in Schwärmen in [[Untiefe]]n in der Nähe des Ufers. Diese Schwärme können aus mehreren Hundert Individuen bestehen, was den jungen Fischen zusätzlichen Schutz vor [[Beutegreifer|Raubtieren]] bietet. Erwachsene Flussbarsche bevorzugen tiefere Gewässerbereiche und leben in der Regel als Einzelgänger. In den Wintermonaten ziehen sich die erwachsenen Flussbarsche oft in tiefere und ruhigere Gewässerabschnitte zurück, wo sie weniger aktiv sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Perca fluviatilis distribution map.png|mini|Verbreitungsgebiet:&amp;lt;br /&amp;gt; rot – ursprüngliche Verbreitung; grün&amp;amp;nbsp;–&amp;amp;nbsp;vom Menschen eingeführt]]&lt;br /&gt;
Der Flussbarsch ist, bis auf die Iberische Halbinsel (mit Ausnahme einer Population in den Ebro-Stauseen), den Süden Italiens und den Westen der Balkanhalbinsel, in ganz Europa verbreitet. Er lebt in Anatolien in Seen nahe der Schwarzmeerküste, im größten Teil Russlands, östlich bis zur [[Kolyma]], aber nicht im [[Amur]] und den Flüssen südlich und südöstlich davon. Der Flussbarsch tritt bis in arktische Breiten in der [[Sacha|Republik Sacha]] und in Oblast Magadan in den Flüssen auf. Er lebt in Teilen der Ostsee und des Arktischen Ozeans in [[Brackwasser]], fehlt aber im [[Kaspisches Meer|Kaspischen Meer]].&amp;lt;ref&amp;gt;John E. Thorpe: &amp;#039;&amp;#039;Synopsis of biological data on the Perch Perca fluviatilis Linnaeus, 1748 and Perca flavescens Mitchill, 1814&amp;#039;&amp;#039;. FAO Fisheries Synopsis No. 113. Hrsg.: FAO Food and Agriculture Organization of the United Nations. 1977.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Fisch wurde nach Australien und Südafrika eingeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[Schweizerischer Fischerei-Verband|Schweizerischen Fischerei-Verband]] (SFV) wurde der Egli zum «Fisch des Jahres 2019» erklärt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bodensee-news.ch/index.php/619-egli-ist-fisch-des-jahres-2019 Egli ist Fisch des Jahres 2019.] bodensee-news.ch, 5. Januar 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Deutsche Angelfischereiverband hat ihn zum [[Fisch des Jahres (Deutschland)|Fisch des Jahres]] 2023 gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/natur-des-jahres/2023.html &amp;#039;&amp;#039;Natur des Jahres 2023&amp;#039;&amp;#039;.] nabu.de; abgerufen am 27. November 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum und Fangmethoden ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Schlange frist Fisch.jpg|mini|[[Würfelnatter]] in der rumänischen [[Donau]] versucht einen Flussbarsch zu verschlingen]]&lt;br /&gt;
In der Vergangenheit wurde der Barsch in der Angelliteratur oftmals nur mit einem Gewässerabschnitt in Verbindung gebracht. So spricht Z. Simek in seinem Angelführer &amp;#039;&amp;#039;Freude am Angeln&amp;#039;&amp;#039; (1975, ČSSR) vom Barsch als Tiefenfisch.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Freude am Angeln&amp;#039;&amp;#039; (Z. Simek, 1975), S.&amp;amp;nbsp;188&amp;lt;/ref&amp;gt; Richtiger scheint dagegen, dass der Barsch durchaus zu den anpassungsfähigsten in Europa heimischen Fischen gehört und daher in fast allen Bereichen eines von ihm besiedelten Gewässers anzutreffen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Barsch wird daher etwa in der Anglerwelt nach seinem Lebensraum (vor allem) größerer Seen in folgende drei Kategorien eingeteilt:&lt;br /&gt;
* der kräftig gefärbte so genannte &amp;#039;&amp;#039;Krautbarsch&amp;#039;&amp;#039;, der in der Nähe der Pflanzengürtel und des Ufers lebt&lt;br /&gt;
* der hellere und weniger stark gezeichnete &amp;#039;&amp;#039;Jadebarsch&amp;#039;&amp;#039; im Freiwasser sowie&lt;br /&gt;
* der dunklere &amp;#039;&amp;#039;Tiefenbarsch&amp;#039;&amp;#039;, der in den tieferen Wasserschichten anzutreffen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Gretler: &amp;#039;&amp;#039;Clever und erfolgreich Angeln&amp;#039;&amp;#039;. 2002, S.&amp;amp;nbsp;72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In allen Bereichen zeigt sich aber, dass Barsche „…&amp;amp;nbsp;eine besondere Vorliebe für Strukturen im Wasser [haben]: die bekannten Barschberge, Pfosten jeglicher Art, verankerte Schiffe, Spundwände etc., aber auch Wasserpflanzen in jeglicher Form.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spinnfischen&amp;quot;&amp;gt;[http://www.spinnfischen.info/barsch Barsch.] Spinnfischen.info; abgerufen am 6. November 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ausgeprägte Raubfische lassen sich Barsche mit verschiedenen [[Kunstköder]]n wie etwa Spinnern, Twistern, [[Gummifisch]]en verschiedener (aber meist kleinerer) Größen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spinnfischen&amp;quot; /&amp;gt; überlisten. Daneben gilt das Angeln mit (toten) Köderfischen als sehr erfolgreich. Kleine Fische wie etwa auch kleine Barsche oder Kaulbarsche stellen dafür geeignete Köderfische dar.&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Simek: &amp;#039;&amp;#039;Freude am Angeln&amp;#039;&amp;#039;. 1975, S.&amp;amp;nbsp;188.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch das Angeln mit [[Tauwurm|Tauwürmern]] ist vielversprechend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|wirtschaftlicher Stellenwert außerhalb Europas; Bedeutung für die Fischzucht|}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Europeanperch.jpg|mini|Flussbarsch aus dem Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Perch dish.jpg|mini|links|Barschgericht]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;Der Flussbarsch gehört aufgrund seines mageren und grätenarmen Fleisches&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; in Mitteleuropa zu den wichtigsten im Süßwasser vorkommenden [[Speisefisch]]arten aus Wildfang und wird von Fischern, Anglern, Köchen und Konsumenten gleichermaßen geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Teichwirtschaft und in der Aquakultur hat der Flussbarsch in Deutschland wenig Bedeutung. In den meisten Fällen wird der Flussbarsch in einer intensiven Warmwasser-Kreislaufanlage gehalten. In Deutschland liegt die Produktionsmenge bei etwa 40&amp;amp;nbsp;Tonnen im Jahr, was nur einen sehr kleinen Teil der 56.000&amp;amp;nbsp;t ausmacht, die die deutsche [[Binnenfischerei]] jährlich erwirtschaftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egli aus dem [[Zugersee]] in der Schweiz darf seit November 2025 nicht mehr als Lebensmittel verkauft oder unentgeltlich abgegeben werden, da die vom Bund vorgegebenen lebensmittelrechtlichen Höchstgehalte für [[Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen|PFAS]] überschritten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zg.ch/news/news~_2025_11_hohe-pfas-belastung-in-hecht-und-egli-aus-dem-zugersee-bestaetigt~.html |titel=Hohe PFAS-Belastung in Hecht und Egli aus dem Zugersee bestätigt |werk=zg.ch |datum=2025-11-14 |abruf=2025-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/starke-pfas-belastung-sofortiger-verkaufsstopp-fuer-hecht-und-egli-aus-dem-zugersee |titel=Starke PFAS-Belastung - Sofortiger Verkaufsstopp für Hecht und Egli aus dem Zugersee |werk=srf.ch |datum=2025-11-14 |abruf=2025-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Eschenauer, Sven Helmes, Benno Sigloch, Andreas Janitzki: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Angelfische&amp;#039;&amp;#039;. Aus Fluss, See und Meer, Komet, Köln 2006, ISBN 978-3-89836-534-5 (S.&amp;amp;nbsp;166f).&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hauer: &amp;#039;&amp;#039;Fische, Krebse, Muscheln in heimischen Seen und Flüssen&amp;#039;&amp;#039;. 115 Arten in über 350 Lebendabbildungen. Stocker, Graz / Stuttgart 2007, ISBN 978-3-7020-1143-7, S.&amp;amp;nbsp;171, 207.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Perca fluviatilis|Flussbarsch}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Barsch|Flussbarsch}}&lt;br /&gt;
* {{fishbase|g=Perca|s=fluviatilis}}&lt;br /&gt;
* [https://biodiv-atlas.de/fische/#!/species/40123/details &amp;#039;&amp;#039;Perca fluviatilis&amp;#039;&amp;#039;] im Fischartenatlas der [[Gesellschaft für Ichthyologie|Deutschen Ichthyologischen Gesellschaft e.V.]] (Verbreitungsdaten aus Deutschland und Österreich, weitere Informationen)&lt;br /&gt;
* [http://www.bildwoerterbuch.com/tierreich/fische/knochenfisch/anatomie-eines-flussbarschs.php Anatomie eines Flussbarsches.] In: PONS-Bildlexikon.&lt;br /&gt;
* [http://www.fischbottich.de/Flussbarsch.222.0.html Informationen und viele Bilder über den Flussbarsch.] fischbottich.de&lt;br /&gt;
* [https://www.pivi.de/arten/fische/barschartige/flussbarsch/ Flussbarsch.] pivi.de&lt;br /&gt;
* [http://www.natur-lexikon.com/Texte/TP/001/00002-Barsch/TP00002-Barsch.html Weitere Bilder und Informationen.] natur-lexikon.com&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=16580&lt;br /&gt;
|ScientificName=Perca fluviatilis&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1996&lt;br /&gt;
|Assessor=World Conservation Monitoring Centre&lt;br /&gt;
|Download=12. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Fisch des Jahres in Deutschland&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Fisch des Jahres in der Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echte Barsche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speisefisch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rainer Zenz</name></author>
	</entry>
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