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	<title>Flurname - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-12T02:32:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bachtelweiher Bachtelmühle historische Flurkarte.png|mini|Historische bayerische Flurkarte mit eingetragenen Flurnamen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reichenau Gemarkungsplan 1876.jpg|mini|Gemarkungsplan von Reichenau (1876) mit Flurnamen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flurkarte.jpg|mini|Flurnamen auf Flurkarte aus Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Krebsjauche 1760.png|mini|Flurnamen auf historischer Flurkarte des 18. Jahrhunderts aus Brandenburg]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gottenheim Karte 1883.jpg|mini|Karte von [[Gottenheim]] mit Flurnamen (1883)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Seelterloundkoarte.jpg|mini|Karte mit Flurnamen des [[Saterland]]es]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Erhalt der Flurnamen Bayern 1982.pdf|mini|Erhalt der Flurnamen Bayern 1982]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flurname&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in Österreich auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Riedname&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm ried&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Susanne Fuhrmann |Hrsg=BEV – [[Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen]] |Titel=Historisches Namensgut |TitelErg=Diplomarbeit 4008/2008 Abstract |Datum=2008-09 |Kommentar={{&amp;quot;|Riednamen sind die ‚Adressen‘ der Ertragsfähigen Grundstücke}}, PDF S. 2 – zur &amp;#039;&amp;#039;Rieddatenbank Steiermark&amp;#039;&amp;#039; |Online= [http://cartography.tuwien.ac.at/content07/index.php?download=20080901_BEV-DA-Vorschlag.pdf pdf], cartography.tuwien.ac.at – nicht mehr verfügbar |Abruf=2010-05-19}}&amp;lt;br /&amp;gt;Im allgemeineren Sinne auch {{&amp;quot;|Riednamen bezeichnen topographisch unterschiedliche Teile der Landschaft. Sie benennen Berge und Täler, Wälder und Felder und andere unbewohnte Örtlichkeiten außerhalb von Siedlungen.}} In: Susanne Fuhrmann, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: &amp;#039;&amp;#039;Der Franziszeische Kataster. Digitale Historische Geobasisdaten im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Die Urmappe des Franziszeischen Kataster.&amp;#039;&amp;#039; Wien o.&amp;amp;nbsp;D, S. 7 ({{Webarchiv |url=http://www.vorarlberg.at/pdf/bev-info_der_franziszeisc.pdf |text=pdf |wayback=20131215101942 }}, vorarlberg.at, abgerufen am 9. Dezember 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt; ist die [[name]]ntliche Bezeichnung (Flurbezeichnung) eines kleinräumigen Teils der [[Landschaft]] ([[Flur (Gelände)|Flur]]). Flurnamen teilen das Gelände ein und tragen zur Orientierung und Identifizierung bei. Flurnamen kennzeichnen die kleineren und kleinsten geografischen Einheiten wie [[Weide (Grünland)|Weiden]], [[Wiese (Grünland)|Wiesen]], [[Acker|Äcker]], Fluren und [[Gewanne]] wie auch [[Wald|Wälder]] und [[Flussaue|Auen]]. Die Namen von [[Berg]]en und [[Gipfel (Berg)|Gipfel]] sowie [[Tal|Täler]] bilden die Namenklasse der [[Oronym]]ika und können zu den Flurnamen im weiteren Sinn gezählt werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Flurname als geografischer Name ==&lt;br /&gt;
Flurnamen sind geografische Namen (in der Schweiz auch [[Lokalname]]n genannt, welche jedoch auch Siedlungsnamen umfassen), die von den ansässigen Bewohnern geprägt und oft ohne schriftliche Fixierung im örtlichen Sprachgebrauch weitergegeben wurden. Die Namensgruppe der Flurnamen besitzt eine große Vielfalt und einen vielseitigen Zeugniswert. Der in ihnen vorhandene [[appellativ]]ische Wortschatz ist reicher und differenzierter als z.&amp;amp;nbsp;B. bei Siedlungsnamen ([[Ortsname]]n i.&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;S.). Die &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenforschung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenetymologie&amp;#039;&amp;#039; ist Teil der Ortsnamenforschung &amp;#039;&amp;#039;([[Toponomastik]]),&amp;#039;&amp;#039; der allgemeinen Beschäftigung mit Namen in der [[Geografie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flurnamen im Vermessungswesen ==&lt;br /&gt;
Im [[Vermessungswesen]] bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;Flurname&amp;#039;&amp;#039; im engeren Sinne Gruppen von land- oder forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken ([[Flurstück]]en, Parzellen) in den [[Gemarkung]]en der [[Gemeinde]]n, die in ihrer [[Flurform]] eine Einheit bilden. Diese auf Eigentums- und Gemeinderecht und -grenzen basierende Definition unterscheidet sich damit von der ursprünglichen historischen, in der im Allgemeinen weder Eigentumsrechte noch Grundstücks-, Gemeinde- oder auch Ländergrenzen relevant sind. In der durch Nutzung geprägten Kulturlandschaft treffen sich die beiden Begrifflichkeiten oft (etwa im Namen eines speziellen Ackers, eines Waldstücks oder einer Alm/Alpe).&amp;lt;ref name=&amp;quot;anm ried&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Flurname als Gebrauchsname ==&lt;br /&gt;
Flurnamen sind und waren vor allem &amp;#039;&amp;#039;Gebrauchsnamen&amp;#039;&amp;#039;. Sie sind in der Regel nur innerhalb einer Stadt oder eines Dorfes bekannt. Nur durch die eindeutige Benennung können Verwaltung ([[Kataster]]), Besitzverhältnisse ([[Grundbuch|Grundbücher]]) oder Landnutzung ([[Nutzungsarten des Bodens|Nutzungsart]]) geregelt werden. Flurnamen dienen dazu, den Ort, das heißt die Lage eines Flurstückes innerhalb der [[Gemarkung]] eindeutig zu identifizieren. Hierzu ein Beispiel aus Mittelhessen.&lt;br /&gt;
* Beispiel: Acker von Karl Müller, [[Hausname]] „Gehanns“, in der Flur „vor der Heege“, wird bezeichnet (auf Hochdeutsch) als „Gehanns Karl sein Acker vor der Heege“. Der Name des Besitzers wird dabei mit der Nutzungsart des Grundstückes verbunden, dem betreffenden Grundstück vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies galt insbesondere für Parzellen, die der [[Realteilung]] unterlagen und daher oft nur eine Generation lang demselben Besitzer gehörten. Wurde hingegen das [[Anerbenrecht]] ausgeübt, blieben die Grundstücke ungeteilt. Dann wurde der Besitzer namentlich nicht genannt und das Grundstück nur mit dem Hofnamen/Hausnamen verbunden.&lt;br /&gt;
* Beispiel: Ackerland, das zum Hof mit dem Namen „Menn“ gehörte, in der Flur „Auf der Bette“, hieß dann „Menn-Acker auf der Bette“. Sehr große Grundstücke, die zum Hof gehörten, hatten manchmal auch einen eigenen Flurnamen, so beispielsweise „Menn-Keschbeem“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flurbezeichnungen eines [[Bauernhof]]es gehören zu den häufigsten etymologischen Wurzeln von [[Familienname]]n im Deutschen. In ländlichen Gebieten insbesondere des Alpenraums und des Voralpenlandes sind diese &amp;#039;&amp;#039; [[Hausname|Hofnamen]]&amp;#039;&amp;#039; sogar noch heute in Telefonbüchern verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anforderungen an die Schreibweise von Flurnamen auf Plänen und Karten ==&lt;br /&gt;
* [[Richtlinie]]n formulieren für die [[Orthographie|Schreibweise]] der Flurnamen auf [[Plan (Kartografie)|Plänen]] und [[Karte (Kartografie)|Karten]] eines bestimmten Gebietes.&lt;br /&gt;
* Vertikale Koordination beachten: Die gewählte Schreibweise soll auf allen Plänen und Karten eines bestimmten Gebietes in allen [[Maßstab (Verhältnis)|Maßstäben]] dieselbe sein.&lt;br /&gt;
* Die gewählte Schreibweise auf späteren Ausgaben der Pläne und Karten unverändert belassen, damit keine Missverständnisse entstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lokalnamen.ch/ &amp;#039;&amp;#039;Lokalnamen (Flurnamen) auf Landeskarten: Die heutige Schreibweise soll unverändert bleiben&amp;#039;&amp;#039;] auf lokalnamen.ch (abgerufen am 29. Juli 2025): „Die einmal gewählte Schreibweise der Flurnamen (Lokalnamen) auf Plänen und Karten soll unverändert bleiben“ – über die Problematik der Anpassung von Flurnamen an den Sprachgebrauch.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie der Flurnamen ==&lt;br /&gt;
Großräumige Flurnamen oder Lagebezeichnungen sind meist über Jahrhunderte überliefert. Flurnamen, die bis in die Vor- und Frühgeschichte zurückreichen, sind eher selten, wenn man von Flussnamen oder Namen markanter Berge absieht. Manchmal schimmert in den Endsilben noch eine sehr alte Bezeichnung durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Flurnamen spiegeln sich alle historischen und sprachlichen Entwicklungen wider. Viele kleinräumige Flurnamen entstanden erst nach der Aufhebung der [[Dreifelderwirtschaft]] und nach Aufgabe der Feld- und Weidewirtschaft sowie nach Aufhebung der [[Allmende]] nach 1800. In den Regionen/Gemarkungen, wo die [[Realteilung]] des Grundbesitzes praktiziert wurde, entstanden dadurch viele neue und zusätzliche Flurnamen. Insbesondere die Attribute &amp;#039;&amp;#039;beim, auf, über, unter, vor&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;hinter&amp;#039;&amp;#039; deuten auf eine Besitzteilung hin. Wurde hingegen der Grundbesitz nur an einen Erben weitergegeben ([[Anerbenrecht]]), waren zusätzliche Namen nicht erforderlich. Daher gibt es in diesen Gemarkungen auch vergleichsweise weniger Flurnamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Flurnamen spiegeln sich aber auch die [[Topografie (Kartografie)|topografischen]] Gegebenheiten. Kleinräumig strukturierte [[Landschaft]]en erfordern mehr Flurnamen. In Bergregionen etwa, wo schon kleine Unterschiede in der Lage eines Flurstücks unterschiedliche landwirtschaftliche Behandlung (Saatzeitpunkt, Mahd usw.) erfordern, finden sich auch kleinräumigere Flurnamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flurnamen kann man nur [[Etymologie|etymologisch]] erklären, wenn man sich mit der Zeit ihrer Entstehung auseinandersetzt. Wer mehr als nur einfache Begriffe aus den Flurnamen herausinterpretieren will, geht meist fehl. Jedem Flurnamen liegt ein Benennungsmotiv zugrunde, ein Merkmal, das diesem bestimmten Ort anhaftet. Zum Zeitpunkt der Entstehung wurde dieses Merkmal mit dem damals gängigen Vokabular beschrieben. Das heißt, der Name entstand aus der vor Ort gesprochenen Mundart und wurde so überliefert und weitergegeben. Die Bedeutung des Namens blieb dabei erhalten, der Wortschatz, die Aussprache und die Schreibweise haben sich jedoch verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als man im 19. Jahrhundert die Flurnamen schriftlich festlegte ([[katasteramt]]liche Schreibweise), wurden –&amp;amp;nbsp;aus Sicht des Etymologen&amp;amp;nbsp;– schlimme Fehler gemacht. Namen wurden entstellt und wurden so für die Forschung unbrauchbar, da sie in der „verhochdeutschten“ Form zu unsinnigen Deutungen führen. Dabei lässt sich die Bedeutung des Namens bei der Schicht der jüngeren Flurnamen mit der vor Ort gesprochenen Mundart in den meisten Fällen noch hinreichend klären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhebungen vor Ort bei älteren ortskundigen Landwirten, die noch den Dialekt beherrschen, sind oft ausgezeichnete Quellen (siehe [[Oral History]], das Sammeln mündlicher Überlieferungen). Zu dieser Problematik gehören auch das Umfeld der „[[Eindeutschung]]en“ und entsprechende Vorgänge in anderen Sprachen, die in den politischen Konflikten der letzten Jahrhunderte begründet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diverse Flurnamen oder deren Komponenten haben je nach Region einen [[althochdeutsch]]en, [[altniederdeutsch]]en, [[Romanische Sprachen|romanischen]] oder [[Slawische Sprachen|slawischen]] Ursprung –&amp;amp;nbsp;in seltenen Fällen wird sogar auf [[keltisch]]es Sprachgut verwiesen&amp;amp;nbsp;– und sind daher für die Allgemeinheit kaum verständlich, zumal sie sich den Dialekten der Region entsprechend stark auseinanderentwickelt haben können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flurnamen sind oft auch althergebrachte Lage- oder Nutzungsbezeichnungen wie zum Beispiel „Auf der Warte“, „Vor den Tränken“, „Roßmorgen“, „In der Lache“, „Beim Klingelborn“, „Im Messflur“, „Gänseweide“, „Schafsheide“ etc. Oft haben Flurnamen Bezüge zu ehemaligen Eigentümern: „Kirchhuf“, „Bischofswiesen“, „Herrenbungert“, „Scholzenheck“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Flurnamen ==&lt;br /&gt;
Die Flurnamen sind im [[Landesvermessung|amtlichen Kartenwerk]] verzeichnet.&lt;br /&gt;
* In Deutschland sind sie in den [[Flurkarte]]n der [[Katasteramt|Katasterämter]] eingetragen, jedoch nicht immer in der vor Ort gebräuchlichen Ausdrucksweise. Diese sind wiederum aus den [[Brouillonkarte]]n und den Reinkarten des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts übernommen worden.&lt;br /&gt;
* In Österreich sind sie in der [[Österreichische Karte|Österreichischen Karte]] (ÖK50) vermerkt. Diese führt rund 100.000 Flur-/Riednamen.&amp;lt;ref&amp;gt;Susanne Fuhrmann, Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: &amp;#039;&amp;#039;Der Franziszeische Kataster. Digitale Historische Geobasisdaten im Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen (BEV). Die Urmappe des Franziszeischen Kataster.&amp;#039;&amp;#039; Wien o.&amp;amp;nbsp;D, S. 8 ({{Webarchiv |url=http://www.vorarlberg.at/pdf/bev-info_der_franziszeisc.pdf |text=pdf |wayback=20131215101942 }}, vorarlberg.at, abgerufen am 9. Dezember 2013).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie beruht auf den drei habsburgischen Landesaufnahmen, insbesondere der&amp;amp;nbsp;3., der &amp;#039;&amp;#039;[[Franzisko-Josephinische Landesaufnahme|Franzisko-Josephinischen Landesaufnahme]]&amp;#039;&amp;#039; 1869–1887. Daneben führen teils auch die Länder speziellere Flurnamensverzeichnisse.&amp;lt;ref&amp;gt;Online etwa [[VoGIS]] für Vorarlberg; diese geben speziell die ortsübliche, etymologisch korrekte Bezeichnung, nicht die oft missverständlich lautlich ins seinerzeitige Standarddeutsch übertragene Form der Landesaufnahmen&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der Schweiz wird außerhalb des überbauten Gebiets auch heute noch jede einzelne Parzelle (beziehungsweise jede sogenannte &amp;#039;&amp;#039;[[Gewann]]&amp;#039;&amp;#039;) mit einem amtlichen Flurnamen benannt. Bei Zusammenfassung oder Aufteilung einer Parzelle wird auch der amtlich geltende Flurname neu bestimmt. Die Flurnamen werden von den kantonalen Vermessungsämtern in Zusammenarbeit mit den kantonalen Nomenklaturkommissionen und den jeweiligen Gemeinden festgelegt und in die Katasterplänen der einzelnen Gemeinden eingetragen. Die Schreibung der Flurnamen, die früher eine „verhochdeutschte“ war, richtet sich in den meisten Deutschschweizer Kantonen mehr oder weniger nach den Mitte des vergangenen Jahrhunderts von [[Guntram Saladin]], damaligem Redaktor am [[Schweizerisches Idiotikon|Schweizerischen Idiotikon]], vorgeschlagenen Regeln. Gemäß diesen geschieht die Notierung grundsätzlich in mundartlicher Form, aber in einer dem gewohnten, standarddeutsch basierten Schriftbild entgegenkommenden Schreibung.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Weisungen betreffend die Erhebung und Schreibweise der geografischen Namen der Landesvermessung und der amtlichen Vermessung in der deutschsprachigen Schweiz (Weisungen 2011),&amp;#039;&amp;#039; basierend auf den von Saladin ausgearbeiteten &amp;#039;&amp;#039;Weisungen 1948&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedlungs- und Straßenbezeichnungen in Neubaugebieten der Städte und Gemeinden, die auf ehemals landwirtschaftlich genutzten Flächen entstehen, orientieren sich häufig an den jeweiligen Flurnamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele der Flurnamenetymologie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Abkürzungen: ahd. = [[althochdeutsch]], and. = [[altniederdeutsch]], md. = [[Mitteldeutsche Sprachen und Dialekte|Mitteldeutsch]], mhd. = [[mittelhochdeutsch]], mnd. = [[mittelniederdeutsch]], od. = [[Oberdeutsch]], hd. = [[Hochdeutsche Dialekte|Hochdeutsch]], lat. = [[Latein]], slaw. = [[Slawische Sprachen|Slawisch]]&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;almeinde&amp;#039;&amp;#039;, mhd. „[[Allmende]]“, „Gemeindeflur“ (Varianten: &amp;#039;&amp;#039;algemeinde&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;almeine&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;almeide&amp;#039;&amp;#039;):&amp;lt;br /&amp;gt;Almai, Almeinde, Almeine, Algemaine, Alemende, Alimende, Almen, [[Alm (Bergweide)|Alm]], Almed, Elme, Elmen, Elemend, Elmend, Olm, Olmed, Olmet, Olme, Oalm, Öllmet, Walme, Welme.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;aha&amp;#039;&amp;#039; ahd. „Fließgewässer“, zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;ouwa&amp;#039;&amp;#039; ahd. „Insel“ „wasserumflossenes Land“, „feuchter Grund“, „Flussinsel“ {{Hauptartikel|Ache}} und {{Hauptartikel|Auwald}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;belse&amp;#039;&amp;#039;, mnd. &amp;#039;&amp;#039;In den Belsen&amp;#039;&amp;#039;, hieß so viel wie „inmitten von Pappeln oder Espen-Bäumen“&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;biunta&amp;#039;&amp;#039;, ahd. „um was sich der [[Zaun]] herum windet“ (also geschlossenes [[Acker]]land oder der [[Garten]]):&amp;lt;br /&amp;gt;Bein, Baind(t), [[-point]]; Benn, Bende; Beu, Beune, Beunde; Bin, Binn, Binde; Bühne, Bünt, Pünt; Benge, Binge, [[Bingen am Rhein|Bingen]], [[-binge]](n); heute noch schweiz./südd. für [[Kleingarten]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konrad Kunze]]: &amp;#039;&amp;#039;dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1998, S.&amp;amp;nbsp;103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;boumgart&amp;#039;&amp;#039;, ahd. „[[Nutzgarten|(Obst)baumgarten]]“:&amp;lt;br /&amp;gt;Bangert, Bongert, Bungert, Banggarten, Bonggarten, Bamgarten, Bomgarten, Bumgarten, Bömgarten, Bemgarten.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;brant&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;brende&amp;#039;&amp;#039; mhd. „Brand“ {{Hauptartikel|Rodungsname}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;bruoh&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;pruoh&amp;#039;&amp;#039; ahd., mhd. &amp;#039;&amp;#039;bruoch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;brôc&amp;#039;&amp;#039; „[[Sumpf]]land“:&amp;lt;br /&amp;gt;[[Bruch (Ortsname)|Bruch]], Broich, [[-broich]], Broil, Brook, Brauck&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;culmen&amp;#039;&amp;#039; lat. „Höhepunkt“, „[[Kulmination]]“, „[[Gipfel (Berg)|Gipfel]]“ (zu &amp;#039;&amp;#039;cŏlŭmen&amp;#039;&amp;#039;, „Etwas Hohes“) – [[Kulm (Geographie)|Kulm]], [[Kolm]], Überlagerung mit dem Namen des heiligen [[Koloman (Heiliger)|Koloman]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;drêsch&amp;#039;&amp;#039;, mnd. „unangebautes Land“, „[[Brachland]]“, nicht regelmäßig genutztes, ungepflügtes [[Acker]]land, meist am Hang liegend mit dünner Krume, wurde mehrere Jahre (10 bis 25) brach liegen lassen und als Schafweide genutzt, dann den Rasen abgeschält (abgehackt), getrocknet, die Erde ausgeschüttelt und den Rasen verbrannt, das Land umgebrochen, mit Roggen, Hafer, Hirse eingesät, danach mit Kartoffeln und dann wieder Jahre als Brache genutzt:&amp;lt;br /&amp;gt;Driesch, Drösch, Drusch, Dreisch, Dreis, Dreusch, Dreus, Dreisk, auch mit &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;T&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;espan&amp;#039;&amp;#039;, „freies, nicht eingezäuntes, der Gemeinde gehörendes Weideland“:&amp;lt;br /&amp;gt;[[Espan]], Eschpan, Eschbann&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;fenni&amp;#039;&amp;#039; ahd. „[[Moor]]land“, „Moor[[Weide (Grünland)|weide]]“: [[Fenn (Geographie)|Fenn(e)]], Venn, [[-fehn|Fehn]], [[Veen]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;fluh&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;fluhe&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;flüh&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;flühli&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;flühe&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;flüheli&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;flue&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;flueh&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;flüe&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;flüeli&amp;#039;&amp;#039;), &amp;#039;&amp;#039;flüeh&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;flüehli&amp;#039;&amp;#039;); auch &amp;#039;&amp;#039;flieli&amp;#039;&amp;#039; {{Hauptartikel|Fluh}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;gard&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;gart&amp;#039;&amp;#039; ahd. „das Geschützte“ {{Hauptartikel|Garten}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;haga(z)&amp;#039;&amp;#039; germ. („Umzäunung“, „Gehege“) {{Hauptartikel|Hag}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;hauw&amp;#039;&amp;#039; mhd. Hauung, „Niederwald“ {{Hauptartikel|Rodungsname}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;hut&amp;#039;&amp;#039; „[[Hutung]]“:[[-hut]], [[-hude]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;lanfer&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;lanter&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;lantert&amp;#039;&amp;#039; oftmals in Verbindung mit [[Landwehr]]en&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;loh&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;lieh&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;löhl&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet einen Eichenbestand, in dem [[Gerberlohe]] gewonnen wurde&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;luh&amp;#039;&amp;#039;, „[[Lehen]]“; &amp;#039;&amp;#039;lug&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;lugk&amp;#039;&amp;#039; slaw. „Wiese“:&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Luch&amp;#039;&amp;#039; „[[Sumpf]]land“,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;matte&amp;#039;&amp;#039;, [[Schweizer Hochdeutsch|schweizerisch]] allgemein „[[Magerrasen]]“, die Vegetationsform „[[Matte (Vegetation)|Matte]]“ oder „[[Alm (Bergweide)]]“: [[-matt]], [[Matte]], [[Matten]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;moos&amp;#039;&amp;#039; „[[Moor]]“:&amp;lt;br /&amp;gt;Mais, Meis; Mias, Mies, Mis, Misse; [[Moose|Moos]], [[-moos]], Mös, Mösl, Möse(n); [[Gmös]]; Müsse,&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;plan&amp;#039;&amp;#039; slaw. „[[Anger]]“ (Dorfplatz, die gemeinschaftlich als Wiese genutzt wird)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ried&amp;#039;&amp;#039;, nd. &amp;#039;&amp;#039;[[reet]]&amp;#039;&amp;#039; „[[Röhricht]]“, „[[Moor]]“:&amp;lt;br /&amp;gt;Ried, -rieth (u.&amp;amp;nbsp;U. auch zu &amp;#039;&amp;#039;Rodung&amp;#039;&amp;#039;, siehe [[Rodungsname]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;roden&amp;#039;&amp;#039;, nd., &amp;#039;&amp;#039;reuten&amp;#039;&amp;#039; od. „[[Rodung]]“ (Entfernen der Bäume mitsamt der Wurzel) {{Hauptartikel|Rodungsname}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;senge&amp;#039;&amp;#039;, mhd. „Brandrodung“ {{Hauptartikel|Rodungsname}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;schlag&amp;#039;&amp;#039;, oft von [[Schranke|Schlagbaum]] (-schlag, -slag) in Verbindung mit Straßendurchgängen in Landwehren, auch von mhd. „Fällung“ {{Hauptartikel|Rodungsname}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;schlinge&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;schlipp&amp;#039;&amp;#039; oftmals in Verbindung mit Straßendurchgängen in Landwehren&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;stiften&amp;#039;&amp;#039;, mhd. „spenden“ {{Hauptartikel|Stiftung}} {{Hauptartikel|Rodungsname}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;stoc(h)&amp;#039;&amp;#039; ahd. „Stubben“ {{Hauptartikel|Rodungsname}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;swenden&amp;#039;&amp;#039;, [[Präteritum|prät.]] &amp;#039;&amp;#039;swante&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;swande&amp;#039;&amp;#039; mnd. „Schwendung“ {{Hauptartikel|Rodungsname}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;wang&amp;#039;&amp;#039;, ahd. „eingezäunte [[Wiese (Grünland)|Wiese]]“, „[[Hag]]“ (vergl. [[Folkwang]], schwedisch &amp;#039;&amp;#039;-vång&amp;#039;&amp;#039;): [[Wang]], [[-wang]], [[Wangen]]&lt;br /&gt;
Weitere Flurnamen finden sich auch in den Listen des Artikels [[Ortsname]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Zur Ortsnamenskunde allgemein siehe die Literaturhinweise zum Artikel [[Toponomastik#Literatur|Toponomastik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regionen, Deutschland:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bayerisches Flurnamenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Haus der Bayerischen Geschichte, München. (1992 bis 2008 sieben Gemeindebände erschienen)&lt;br /&gt;
* [[Hans Beschorner]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Flurnamenliteratur.&amp;#039;&amp;#039; Dresden 1928.&lt;br /&gt;
* Sigrid Bingenheimer: &amp;#039;&amp;#039;Die Flurnamen der Gemeinden um den Wissberg in Rheinhessen.&amp;#039;&amp;#039; Diss. Uni. Mainz 1994, Franz Steiner Verlag 1996, ISBN 3-515-06216-5, S.&amp;amp;nbsp;355 u, S.&amp;amp;nbsp;457.&lt;br /&gt;
* [[Michel Buck]]: &amp;#039;&amp;#039;Oberdeutsches Flurnamenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Stuttgart 1880. ([[:Datei:Buck Flurnamenbuch.djvu|Digitalisat]]).&lt;br /&gt;
* Otto Clausen: &amp;#039;&amp;#039;Flurnamen Schleswig-Holsteins.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Heinrich Möller, Söhne, Rendsburg 1952.&lt;br /&gt;
* Heinrich Dittmaier: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Flurnamen.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1963.&lt;br /&gt;
* Dieter Greve: &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenatlas für das südliche Westmecklenburg.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände. [[Thomas Helms Verlag]] Schwerin 2011, ISBN 978-3-940207-25-8, ISBN 978-3-940207-26-5, ISBN 978-3-940207-27-2, ISBN 978-3-940207-28-9, ISBN 978-3-940207-29-6, ISBN 978-3-940207-30-2.&lt;br /&gt;
* Irene Jung: &amp;#039;&amp;#039;Flurnamen an der Mittleren Lahn.&amp;#039;&amp;#039; In: Hans Ramge (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Deutschen Philologie.&amp;#039;&amp;#039; Gießen 1985, ISBN 3-87711-138-6.&lt;br /&gt;
* Gunter Müller: &amp;#039;&amp;#039;Westfälischer Flurnamenatlas.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2000, ISBN 3-89534-351-X.&lt;br /&gt;
* Hans Ramge: &amp;#039;&amp;#039;Hessischer Flurnamenatlas.&amp;#039;&amp;#039; Zechnersche Buchdruckerei, Speyer 1987, ISBN 3-88443-020-3.&lt;br /&gt;
* [[Joseph Schnetz]]: &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenkunde&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Bayerische Heimatforschung.&amp;#039;&amp;#039; Heft 5). München 1952 (Verlag Bayerische Heimatforschung); 2. Auflage. München 1963 (Selbstverlag des Verbandes für Flurnamenforschung in Bayern e. V.)&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Scheuermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Flurnamenforschung. Ein Beitrag zu niedersächsischen Flurnamen.&amp;#039;&amp;#039; Melle 1995, ISBN 3-88368-282-9.&lt;br /&gt;
* Ulrich Scheuermann: &amp;#039;&amp;#039;Flurnamen und Konsorten. Kleine onomastische Schriften.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Göttingen, 2023, ISBN 978-3-86395-605-9. (DOI https://doi.org/10.17875/gup2023-2436)&lt;br /&gt;
* [[Gisbert Strotdrees]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Anfang war die Woort. Flurnamen in Westfalen&amp;#039;&amp;#039; (= Westfälische Beiträge zur niederdeutschen Philologie, Band 16). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2017, ISBN 978-3-7395-1116-0; 2. unveränderte Auflage: Ardey-Verlag, Münster 2018, ISBN 978-3-87023-432-4.&lt;br /&gt;
* Horst W. Müller: &amp;#039;&amp;#039;Flurnamen. Nur noch wenigen bekannt – ihre Bedeutung geht verloren.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hinterländer Geschichtsblätter,&amp;#039;&amp;#039; 101. Jahrgang, 2022, Nr. 1, S.&amp;amp;nbsp;100–103.&lt;br /&gt;
* Wolfram Voigt: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der schönsten und spannendsten Flurnamen Mitteldeutschlands&amp;#039;&amp;#039;. Dritte, überarbeitete Auflage, Verlag Jenzig Jena/Beier &amp;amp; Beran, Langenweißbach 2022, ISBN 978-3-941791-26-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4017725-7}}&lt;br /&gt;
; Allgemein:&lt;br /&gt;
* Tobias Vogelfänger: [http://kritische-ausgabe.de/hefte/abenteuer/vogelfaenger.pdf Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Flurnamenforschung (Flurnamen-FAQ)] (PDF; 377&amp;amp;nbsp;kB). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Kritische Ausgabe (Zeitschrift)|Kritische Ausgabe]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;1/2008, S.&amp;amp;nbsp;111–114.&lt;br /&gt;
; Deutschland:&lt;br /&gt;
* [https://orts-flurnamen-bayern.de/ Verband für Orts- und Flurnamenforschung in Bayern e. V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.flurnamen.uni-bonn.de/ flurnamen.uni-bonn] – Homepage zur rheinischen Flurnamenforschung, mit vielen Links&lt;br /&gt;
* [https://www.lwl.org/LWL/Kultur/Westfalen_Regional/Gebiet_Identitaet/Flurnamen Westfalen regional] – Flurnamen in Westfalen&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=LNK|ID=de/kat1 |titel=Hessische Flurnamen}} In: [[Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen]]&lt;br /&gt;
* [https://www.flurnamen-ostfriesland.de/ flurnamen-ostfriesland] Die [[Flurnamensammlung der Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
* [http://www.sprachwissenschaft.uni-jena.de/Lehrbereiche/Th%C3%BCringische+Flurnamen/Flurnamenforschung+in+Th%C3%BCringen.html Uni Jena] – Flurnamenforschung in Thüringen&lt;br /&gt;
; Liechtenstein:&lt;br /&gt;
* [http://www.hvfl.li/namenbuch/ Liechtensteiner Namenbuch]&lt;br /&gt;
; Schweiz:&lt;br /&gt;
* [https://ortsnamen.ch/ ortsnamen.ch] – Datenbank und Texte zu Orts- und Flurnamen.&lt;br /&gt;
* {{HLS|7855|Orts- und Flurnamen|Autor= Thomas Franz Schneider}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ogv-engi.ch/flurnamen.htm Flurnamenverzeichnis] von [[Engi GL]], Beispiel für eine kleinräumige Flurnamensammlung.&lt;br /&gt;
* Martin Gurtner, swisstopo, Wabern: {{Webarchiv |url=http://alpen.sac-cas.ch/de/archiv/2007/200702/ad_2007_02_03.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;«Neue» Berge? Wie Namen auf die Landeskarten kommen&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20110922082908}} Die Alpen 2/2007, S.&amp;amp;nbsp;22, 3. Februar 2007.&lt;br /&gt;
* André Perler: [https://blog.nationalmuseum.ch/2022/07/rueti-und-schwand-berichten-vom-historischen-kahlschlag/ &amp;#039;&amp;#039;«Rüti» und «Schwand» berichten vom historischen Kahlschlag.&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 1. Juli 2022.&lt;br /&gt;
* André Perler: [https://blog.nationalmuseum.ch/2023/11/vom-vesuv-be-nach-moskau-sh/ &amp;#039;&amp;#039;Vom bernischen Vesuv ins schaffhausische Moskau.&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 23. November 2023.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4017725-7|LCCN=sh85048111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flurname| ]]&lt;/div&gt;</summary>
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