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	<title>Flurbrand - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T11:59:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flurbrand&amp;diff=425587&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;PaulAsimov: Massiver Anstieg von Flurbränden durch Klimawandel, Beleg</title>
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		<updated>2024-06-25T21:01:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Massiver Anstieg von Flurbränden durch Klimawandel, Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:conflagration near Bautzen Germany 101.JPG|mini|Brennendes Kornfeld]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flurbrand&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; breitet sich im Freien am Boden aus, in Abgrenzung zum [[Waldbrand]] jedoch auf [[offene Flur|offener Flur]]. Waldbrände und Flurbrände sind &amp;#039;&amp;#039;Vegetationsbrände&amp;#039;&amp;#039;. Sie können rasch eine große Ausdehnung annehmen und zu [[Flächenbrand|Flächenbränden]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen ==&lt;br /&gt;
Flurbrände treten besonders bei extremer Trockenheit und hohen Lufttemperaturen auf. Häufig sind hiervon aber auch agrarwirtschaftliche Nutzflächen betroffen, die teilweise in der normalen Anbauweise sehr trocken werden, typisch etwa bei Getreide und Mais, aber auch vertrocknete Tomatenkulturen (kurz vor der Ernte), während alle krautigen Kulturen, Sträucher und Bäume nur in Dürrezeiten gefährdet sind. Als [[Folgen der globalen Erwärmung|Folge der globalen Erwärmung]] wird ein [[Exponentialfunktion|exponentieller]] Anstieg extremer Flur- und Vegetationsbrände vorausgesagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Calum X. Cunningham, Grant J. Williamson, David M. J. S. Bowman |Titel=Increasing frequency and intensity of the most extreme wildfires on Earth |Sammelwerk=Nature Ecology &amp;amp; Evolution |Datum=2024-06-24 |ISSN=2397-334X |DOI=10.1038/s41559-024-02452-2 |Online=https://www.nature.com/articles/s41559-024-02452-2 |Abruf=2024-06-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flurbrände können – wie alle Brände – unterschiedliche Auslöser haben, sind jedoch häufig das Ergebnis von fahrlässiger oder mutwilliger [[Brandstiftung]],&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Jendsch: &amp;#039;&amp;#039; {{Webarchiv|text=DDR Know-How – Brandschutzeinheiten zur Wald- und Flächenbrandbekämpfung. |url=http://www.feuerwehrpresse.de/Text%20-%20DDR-Knowhow.pdf |wayback=20160304110953 }}&amp;#039;&amp;#039; 2002 (PDF, 57&amp;amp;nbsp;kB; auf feuerwehrpresse.de).&amp;lt;/ref&amp;gt; oder von Missgeschicken in der [[Brandrodung]], etwa dem Abbrennen der unkrautbestandenen [[Feldrain]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brandtypen ==&lt;br /&gt;
Zu den Flurbränden gehören zum Beispiel:&amp;lt;ref name=&amp;quot;fire.boku.ac.at&amp;quot;&amp;gt;[http://fireblog.boku.ac.at/fragen-antworten/ Waldbrand-Datenbank Österreich: &amp;#039;&amp;#039;Waldbrand-Definition&amp;#039;&amp;#039;, Universität für Bodenkultur], abgerufen am 4. Mai 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grasbrand&amp;#039;&amp;#039; (unter Umständen &amp;#039;&amp;#039;Wiesenbrand&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Steppenbrand&amp;#039;&amp;#039;), der Brand von dürrem [[Grasland]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Feldbrand&amp;#039;&amp;#039; auf landwirtschaftlichen Anbauflächen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schilfbrand&amp;#039;&amp;#039;, der Brand von [[Röhricht|Schilfgürteln]] und ähnlichen Beständen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heidebrand&amp;#039;&amp;#039;, insbesondere in der nordischen [[Tundra]]&lt;br /&gt;
* Der alpine &amp;#039;&amp;#039;[[Legföhre|Latschen]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;brand&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Buschfeuer&amp;#039;&amp;#039; und andere Brände in offeneren Vegetationstypen können entweder als Wald- oder als Flurbrände angesehen werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fire.boku.ac.at&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unterscheidung in Bodenbrand bzw. [[Lauffeuer]] und [[Totalbrand]], wie sie bei Waldbränden existiert, entfällt naturgemäß bei den niederwüchsigen Vegetationsformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flurbrände an [[Böschung]]en von Verkehrswegen heißen auch &amp;#039;&amp;#039;Böschungsbrand&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht explizit zu den Flurbränden gerechnet werden Brände im Untergrund &amp;#039;&amp;#039;([[Erdbrand]])&amp;#039;&amp;#039;. Ein [[Torfbrand]] kann jedoch aus oberflächlichen Flurbränden entstehen. Umgekehrt können etwa [[Kohlebrand|Kohlebrände]] Oberflächenbrände auslösen, wenn das Flöz nicht sehr tief verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grasbrand, Feldbrand und Böschungsbrand ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Brennender Bahndam aus dem Zugfenster fotografiert 05.JPG|miniatur|Böschungsbrand an einem Bahndamm in Albanien]]&lt;br /&gt;
Je nach Vegetation kann ein [[Gras]]brand auch als Wiesenbrand oder Steppenbrand bezeichnet werden. Die Entsprechung auf landwirtschaftlich genutzten Anbauflächen ist der Feldbrand, zu dem es insbesondere auf [[Getreide|Korn]]- und [[Mais]]feldern kommt. Derartige Brände treten regelmäßig als Lauffeuer auf und sind aufgrund geringer [[Brandlast]] relativ leicht zu löschen. Problematisch ist jedoch die rasche Ausbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böschungsbrände entstehen häufig entlang von Bahnstrecken (&amp;#039;&amp;#039;Bahndammbrand&amp;#039;&amp;#039;), da diese einen höheren Böschungsanteil haben als Straßen. Während Böschungsbrände entlang der Straße meist auf fahrlässigen Umgang mit Tabakwaren zurückzuführen sind (menschliche Ursachen), entstehen Böschungsbrände entlang von Eisenbahnstrecken in der Regel durch [[Funke (Verbrennung)|Funkenflug]] (technische Ursachen).&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel für einen Böschungsbrand: [https://www.welt.de/welt_print/article2065868/Boeschungsbrand-Zugbremse-entzuendet-Gruenflaeche-Streit-Messerstecherei-in-Neukoelln-Unfall-Skater-rammt-Polizei-Motorrad-Fahndung-Spielhalle-ueberfallen-Sturz-Radfahrer-schwer-verletzt.html &amp;#039;&amp;#039;Böschungsbrand: Zugbremse entzündet Grünfläche.&amp;#039;&amp;#039;] IN: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Juni 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie können insbesondere beim Bremsen von [[Güterzug|Güterzügen]] entstehen. Bei trockener Witterung können dadurch Gräser im Bereich der Schienenwege in Brand geraten. Ein solches Feuer kann wiederum auf Büsche und Sträucher der Umgebung übergehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich der [[Deutsche Bahn|Deutschen Bahn]] führten im Jahr 2003 mehr als 800 Böschungsbrände zu Streckensperrungen von jeweils durchschnittlich etwa 20 Minuten. In einem Pilotversuch wurden im September 2004 an verschiedenen Strecken in [[Unterfranken]] kontrollierte Feuer zur Vorbeugung gegen Böschungsbrände abgebrannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;euk-info-2005-99&amp;quot;&amp;gt;Gerhard Hetzel: &amp;#039;&amp;#039;Einsatz des kontrollierten Feuers im Vegetationsmanagement der Deutschen Bahn&amp;#039;&amp;#039;. In: [http://www.euk-info.de/fileadmin/PDF_Archiv/BahnPraxisB/Archiv_2005/BahnPraxisB_09-2005.pdf &amp;#039;&amp;#039;BahnPraxis&amp;#039;&amp;#039;] (PDF, 1,0&amp;amp;nbsp;MB), Ausgabe September 2005, S.&amp;amp;nbsp;99&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits bis in die 1970er Jahre hinein war das kontrollierte Abbrennen von Bahnböschungen sehr verbreitet, wurde dann aber durch die Naturschutzgesetze der Länder weitgehend verboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;euk-info-2005-99&amp;quot;/&amp;gt; In den Jahren 2014 bis 2017 wurden im Bereich der Deutschen Bahn jährlich zwischen ca. 382 und ca. 483 Böschungsbrände verzeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bt-19-2762&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber= [[Deutscher Bundestag]] | Titel=Schriftliche Fragen mit den in der Woche vom 6. August 2018 eingegangenen Antworten der Bundesregierung  | TitelErg= | Band=19 | Nummer= 3762 | Ort=Berlin | Datum=2018-08-10 | Seiten= 89 | ISSN= 0722-8333}} {{BT-Drs|19|3762}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dampflokomotiven mit Ölfeuerung neigen weniger zum Funkenflug als Lokomotiven, die mit Kohle befeuert werden. Manche Bahnverwaltungen [[Dampflokverbot|verbieten]] bei hoher Brandgefahr den Einsatz aller Dampflokomotiven. Andere Verwaltungen ordnen hinter einem Dampfzug einen [[Dienstzug]] mit Wasserwagen und Löschmannschaft an, der einen ausgelösten Böschungsbrand noch in der Entstehungsphase [[Brandbekämpfung|bekämpfen]] kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schilfbrand ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Schilfbrand&amp;#039;&amp;#039; nennt man die Brände von [[Schilfgürtel]]n an Gewässern, das umfasst [[Schilfrohre]], [[Binsen]] und ähnliche Bestände, etwa Papyrus ([[Zypergräser]]). Die meisten Schilfe sind ein- bis zweijährig, sterben also (oberflächlich) regelmäßig ab, wobei oft der Totbestand noch lange stehen bleibt und Dickichte bildet. Daher neigen diese Bestände bei Trockenheit, sommers und in nördlicheren Breiten auch winters, zum Entflammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stellen eine Bedrohung für Baulichkeiten am Ufer dar, bleiben aber sonst meist vergleichsweise ungefährlich. Kritisch ist die Auswirkung auf den Lebensraum, etwa Vogelkolonien. Andererseits stellen sie eine natürliche Verjüngung dar, die ein Verlanden des Gewässers verhindert und wichtige Nährstoffe einbringen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergl. etwa E. Kusel-Fetzmann, G. Spatzierer: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen über die Algenentwicklung in Schilfbrand-, Schilfschnitt- und Altschilfflächen am Neusiedler See.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Wasser und Abwasser&amp;#039;&amp;#039; Band 30 (1986), S. 261–291, {{ZOBODAT|pfad=pdf/WasserAbwasser_1986_0261-0291.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wirtschaftlich störend sind sie in [[Schilfschnitt]]flächen, wo sie die Ernte vernichten können, andererseits ist gerade dort das Abbrennen von wertlosem Altbestand auch üblich, und in gut beernteten Flächen tritt die Brandart seltener ein.&lt;br /&gt;
Brandtechnisch problematisch ist, dass ein Schilfbrand meist schlecht zugänglich ist und vom Wasser oder aus der Luft angegangen werden muss. Schilfbrände können auch große Ausmaße annehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;So berichtet beispielsweise der Naturforscher [[Moritz Wagner (Naturforscher)|Moritz&amp;amp;nbsp;Wagner]] 1843&amp;lt;!--Steht genau die Seite davor--&amp;gt; von einem {{&amp;quot;|ungeheuren}} winterlichen Schilfbrand im südrussischen Steppengebiet, das nach Abbrennen durch die einheimischen Kosaken ausbrach. Moritz Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Der Kaukasus und das Land der Kosaken.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Verlag Arnoldische Buchhandlung, 1848, S. 99 ({{Google Buch|BuchID=SoM2AAAAMAAJ |Seite=99 |KeinText=ja |Linktext=Google eBook, vollständige Ansicht}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heidebrand ===&lt;br /&gt;
Unter &amp;#039;&amp;#039;Heidebrand&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|&amp;#039;&amp;#039;Heathland fire, heather fire&amp;#039;&amp;#039;}})&amp;lt;ref&amp;gt;W.R. Catchpole: &amp;#039;&amp;#039;Heathland fuel and fire modelling.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit (PhD thesis), Australian Defence Force Academy, University of New South Wales, Canberra/ACT 1987;&amp;lt;br /&amp;gt;W.R. Catchpole, R.A. Bradstock, J. Choate, L.G. Fogarty, N. Gellie, G.J. McCarthy, W.L. McCaw, J.B. Marsden-Smedley,  G. Pearce: &amp;#039;&amp;#039;Co-operative development of equations for heathland fire behaviour.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Proceedings of III International Conference of Forest Fire Research and 14th Conference on Fire and Forest Meteorology&amp;#039;&amp;#039;, Luso/Portugal, 16–20. November 1998; Ed. D Viegas, 1998, S. 631–645.&amp;lt;/ref&amp;gt; versteht man den Brandtyp des offenen [[Heide (Landschaft)|Heidelands]]. Heide ist der typische Bestand der nordischen [[Tundra]], findet sich aber auch sonst als Sondervegetation oder im alpinen Raum oberhalb der Waldgrenze. Es handelt sich meist um [[Ericaceae]] (Heidekrautgewächse) in Mischung mit diversen Gräsern sowie Zwergweiden, -birken und anderen Krüppelformen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heidebrände gelten im Vergleich zu anderen Flurbränden als besonders kritisch, da diese Vegetation verbreitet auf moorig-torfigem Untergrund steht (Magervegetation). Wird der Torf vom oberflächlichen [[Lauffeuer]] angesteckt, kann ein [[Torfbrand]] mit Glutstöcken entstehen, die nahezu nicht gelöscht werden können und auch bei Feuchtigkeit stabil brennen können.&amp;lt;ref&amp;gt;Vergl. G.M. Davis, C.J. Legg: &amp;#039;&amp;#039;Developing a live fuel moisture model for moorland fire danger rating.&amp;#039;&amp;#039; In: J. de las Heras, C.A. Brebbia, D. Viegas, V. Leone (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Modelling, Monitoring and Management of Forest Fires.&amp;#039;&amp;#039; Band 119 von &amp;#039;&amp;#039;WIT Transactions on Ecology and the Environment&amp;#039;&amp;#039;, WIT Press, 2008, ISBN 978-184564141-2, S. 225–235 &amp;lt;!--/books?id=b8V5_oWoUdcC--&amp;gt;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannte Heidebrände:&lt;br /&gt;
* [[Wald- und Torfbrände in Russland 2010]] (knapp 200.000 Hektar Wald- und Heideland)&lt;br /&gt;
* [[Brand in der Lüneburger Heide]] 1975 (8000 Hektar Wald-, Moor- und Heideland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brandwarnsystem ==&lt;br /&gt;
Es gibt spezielle Warnsysteme für Flurbrände, meist wird die Flurbrandgefahr jedoch in die Waldbrandwarnstufen einbezogen (etwa bei [[Meteoalarm]], dem europäischen Wetterwarnverbund). Beispiele sind:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Grasland-Feuerindex]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;(GLFI) des [[Deutscher Wetterdienst|Deutschen Wetterdienstes]]; zurzeit getestet; Rankingsystem von 1=„keine Gefahr“ bis 5=„extreme Gefahr“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&amp;amp;_pageLabel=dwdwww_result_page&amp;amp;portletMasterPortlet_i1gsbDocumentPath=Navigation%2FLandwirtschaft%2FWarndienste%2FGrasland%2Fglfi__Erlaeuterungen__node.html%3F__nnn%3Dtrue Informationen zum Grasland-Feuerindex (GLFI)]&amp;#039;&amp;#039;, Deutscher Wetterdienst, abgerufen am 22. Juli 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umwelt- und Naturschutz ==&lt;br /&gt;
Außerhalb von landwirtschaftlichen Nutzflächen gehört [[Feuer (Umweltfaktor)|Feuer als Umweltfaktor]] zu den natürlichen Gegebenheiten in [[Grasland|Grasländern]] und [[Feuerklimax]]gesellschaften wie tropischen [[Savanne]]n und mediterranem [[Hartlaubvegetation|Hartlaubbuschland]]. Diese [[Ökosystem]]e sind an periodische Feuer angepasst, die sich schnell ausbreiten und auch schnell wieder verlöschen, so dass das Wurzelwerk der standortgerechten Pflanzen kaum bis gar nicht geschädigt wird. Nicht an Feuer angepasste Pflanzenarten werden durch unregelmäßige Brände dauerhaft aus dem Lebensraum herausgehalten. Je häufiger natürliche Brände vorkommen, desto größer ist der Anteil sogenannter [[pyrophyt]]ischer Pflanzen- und [[Pyrophilie|pyrophiler]] Tierarten, deren Entwicklung durch Feuer gefördert wird oder unerlässlich für sie ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Schutzgebieten mit großflächigem Grasland (wie [[Prärie]]n in Nordamerika) wird mit absichtlich gelegten Feuern experimentiert, um die angepassten [[Pflanzengesellschaft]]en zu fördern. Auch in Wäldern, deren Bodenschicht durch hochblättrige Gräser, wie das [[Pfeifengras]] überwachsen ist, kann ein schnell fortschreitendes Feuer, das nur das Gras, nicht die durch die Borke geschützten Bäume schädigt, eingesetzt werden, um das Gras zurückzudrängen und durch die Asche optimale Wuchsbedingungen für junge Bäume zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.feuerwehrverband.de/app/uploads/2020/06/DFV-FE_Vegetationsbrand_2020.pdf Fachempfehlung des Deutschen Feuerwehrverbandes: Sicherheit und Taktik im Vegetationsbrandeinsatz vom 16. Juni 2020]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Flachenbrand}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturkatastrophe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;PaulAsimov</name></author>
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