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	<title>Flugstromvergasung - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:24:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugstromvergasung&amp;diff=923721&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: https, deutsch, Kleinkram</title>
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		<updated>2022-02-19T20:54:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https, deutsch, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter einer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugstromvergasung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man ein spezielles Verfahren zur [[Kohlevergasung|Vergasung]] von Kohle, Erdgas, Erdöl oder Biomasse. Die Anlage selbst nennt man dementsprechend &amp;#039;&amp;#039;Flugstromvergaser&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prinzip ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heinrich Koppers.jpg|mini|Heinrich Koppers, Pionier der Flugstromvergasung]]&lt;br /&gt;
Es ist vom Prinzip her ein Hochtemperatur-[[Gleichstromreaktor]] (bis zu 2000&amp;amp;nbsp;°C), der neben gasförmigen und flüssigen nur staubförmige Ausgangsstoffe ([[Edukt]]e, &amp;lt;&amp;amp;nbsp;90&amp;amp;nbsp;µm Korngröße) verarbeiten kann ([[Kohle]], [[Erdgas]], [[Fraktion (Chemie)|Erdölfraktionen]], [[Biomasse]] in Form einer [[Suspension (Chemie)|Suspension]]). Ein Vorteil des Verfahrens ist, dass durch die sehr hohen Temperaturen die Bildung von [[Teer]] weitgehend unterdrückt und andere organische Schadstoffe zerstört werden. Ein weiterer ist, dass sie im Gegensatz zu [[Festbettverfahren|Festbett-]] und [[Wirbelschichtvergaser]]n auch mit Gasen und Flüssigkeiten betrieben werden können. Die in den Ausgangsstoffen enthaltenen [[Schwermetalle]] sind [[eluat]]fest in die verglaste [[Schlacke (Verbrennungsrückstand)|Schlacke]] eingebunden. Durch die Rezyklierung der Koksreste im Rohgas kann bei hohem thermischem [[Wirkungsgrad]] der Ausgangsstoff vollständig vergast werden. Als [[Katalysator]] der Reaktion dient meist [[Nickel]] auf Al&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;lt;sub&amp;gt;3&amp;lt;/sub&amp;gt;-, CaO- oder MgO-Träger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flugstromvergaser sind meist von außen geheizte Rohrreaktoren. Mit festen Brennstoffen werden Flugstromvergaser nur [[autotherm]] betrieben. Der Brennstoff wird dabei zu ~0,1&amp;amp;nbsp;mm feinem Staub vermahlen, mit dem Vergasungsmittel aus Wasserdampf und [[Sauerstoff]] bzw. Luft gründlich gemischt und in einer ~1300&amp;amp;nbsp;°C heißen Staubflamme umgesetzt. Der Staub reagiert bei der hohen, durch die Sauerstoffmenge regelbaren Flammentemperatur in der kurzen Zeit von etwa einer Sekunde. Das entstehende Synthesegas enthält viel Staub, weil auch die Aschebestandteile fein verteilt werden, schmelzen und bei der hohen Temperatur teilweise sublimieren. Ein Teil der geschmolzenen Asche bildet einen Schlackenmantel und schützt so die Innenwand des Reaktors vor Korrosion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der sehr hohen Synthesegastemperatur kann ein Teil der Energie mit chemischem [[Quenchen (Chemie)|Quenchen]] durch Einblasen von [[Koks]]pulver zurückgewonnen werden. Durch die [[endotherme Reaktion|endotherm]]e Vergasungsreaktion C&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;O&amp;amp;nbsp;→ CO&amp;amp;nbsp;+&amp;amp;nbsp;H&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt; kühlt sich das Synthesegas auf 900&amp;amp;nbsp;-&amp;amp;nbsp;1000&amp;amp;nbsp;°C ab, ohne dass nennenswerte Mengen an Teer gebildet werden. Der nicht umgesetzte Kokspulver-Überschuss muss abgeschieden und [[rezyklierung|rezykliert]] werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliche Entwicklung ==&lt;br /&gt;
* 1940er Jahre: Entwicklung der drucklosen Flugstromvergasung durch Friedrich Totzek, Angestellter [[Koppers (Unternehmen)|Heinrich Koppers]] ([[Koppers-Totzek-Reaktor]])&lt;br /&gt;
* ab 1950 Schlackenbadverfahren durch Einblasen von Kohlenstaub und Vergasungsmittel in geschmolzene Schlacke&lt;br /&gt;
** drucklos: Rummel-Otto-Verfahren&lt;br /&gt;
** unter Druck: Saarberg-Otto-Verfahren.&lt;br /&gt;
* 1952 Erster kommerzieller Flugstromvergaser nach Koppers-Totzek in Finnland&lt;br /&gt;
* 1978 Flugstromvergasung unter Druck im Texaco-Verfahren nach der Ruhrchemie/Ruhrkohle-Variante. Inbetriebnahme einer 40&amp;amp;nbsp;bar Demoanlage bei [[Ruhrchemie]]&lt;br /&gt;
* 1980 Flugstromvergasung unter Druck: Shell-Koppers-Verfahren. Versuchsanlage in Hamburg-Harburg mit 150 t pro Tag.&lt;br /&gt;
* 1986 Druckversion des [[Koppers-Totzek-Reaktor|Koppers-Totzek-Verfahrens]]: PRENFLO (pressurised entrained flow). Inbetriebnahme einer 30 bar Demoanlage in Fürstenhausen, Saar&lt;br /&gt;
* 1987 Inbetriebnahme der [[Synthesegas]]-Anlage Ruhr nach dem Texaco-Verfahren für 250 000 t/a Steinkohle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/1982/02/dann-gehen-wir-eben-ins-ausland/komplettansicht Kohlevergasung], bei Zeit.de&lt;br /&gt;
* {{Patent| Land=DE| V-Nr=102007044726| Code=A1| Typ=Patentanmeldung| Titel=Vergasungsreaktor und Verfahren zur Flugstromvergasung| A-Datum=2007-09-18| V-Datum=2009-03-19| Anmelder=Uhde GmbH| Erfinder=Johannes Kowoll et al}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohlevergasung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemisch-technisches Verfahren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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