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	<title>Flugplatzzwang - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T14:47:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatzzwang&amp;diff=147035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: nicht verwendetes &lt;references entfernt</title>
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		<updated>2026-01-05T03:10:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: nicht verwendetes &amp;lt;references entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatzzwang&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatzpflicht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine gesetzliche Regelung, die besagt, dass [[Luftfahrzeug]]e grundsätzlich nur auf zugewiesenen [[Flugplatz|Flugplätzen]] starten und landen dürfen. Dies gilt auch für Luftfahrzeuge, die aufgrund ihrer Eigenschaften durchaus in der Lage wären, auch außerhalb von Flugplätzen sicher zu landen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Hubschrauber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht in jedem Staat gilt Flugplatzzwang. Während z.&amp;amp;nbsp;B. in Deutschland und der Schweiz Flugplatzzwang gilt, ist das in anderen Ländern nicht der Fall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über den Flugplatzzwang sollen vielfältige öffentliche und private Interessen mit dem Flugbetrieb in Ausgleich gebracht werden, insbesondere die Verfügungsrechte der Grundstückseigentümer, die Beteiligungsrechte der Anwohner, der Umwelt-, Natur-, Landschafts- und Lärmschutz, Sicherheitsbelange in Bezug auf das Luftfahrzeug und Dritte, die Ziele der Raumordnung und Landesplanung sowie die Staatssicherheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grabherr&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landungen, die außerhalb von Flugplätzen stattfinden, bezeichnet man – unabhängig von eventuell geltenden gesetzlichen Flugplatzzwängen – als [[Außenlandung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausnahmen ==&lt;br /&gt;
Von der Regel des Flugplatzzwangs gibt es Ausnahmen wie Notlandungen, Sicherheitslandungen, im Vorfeld genehmigte Außenlandungen, Landungen zur Rettung von Personen, sowie weitere erlaubnisfreie Außenlandungen nach den jeweiligen nationalstaatlichen Vorschriften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtslage ==&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Die Flugplatzpflicht bezeichnet in [[Deutschland]] die Pflicht vom [[Verantwortlicher Luftfahrzeugführer|verantwortlichen Luftfahrzeugführer]], nur auf für sie vorgesehenen Geländen zu [[start (Luftfahrt)|start]]en und zu [[Landung|landen]]. Von dieser Flugplatzpflicht sind in Deutschland nur außenlandende [[Segelflugzeug]]e und [[Ballon]]e generell befreit. Die angeflogenen Flugplätze müssen ferner in [[Betrieb]] sein, das heißt, sie müssen im [[Flugfunk]] für den [[Pilot]]en erreichbar sein und von einer Person, meist [[Flugleiter]] mit [[Sprechfunkzeugnis (Luftfahrt)|Flugfunkzeugnis]], Funkgerät und einem Festnetz-Telefon besetzt sein. Sind diese [[Bedingung (Recht)|Bedingungen]] nicht erfüllt, gilt der Flugplatz als geschlossen. Nach einer Landung auf einem &amp;#039;&amp;#039;geschlossenen&amp;#039;&amp;#039; Flugplatz muss für das Luftfahrzeug &amp;#039;&amp;#039;immer&amp;#039;&amp;#039; eine Wiederstartgenehmigung bei der zuständigen Luftfahrtbehörde eingeholt werden. Diese wird jedoch nach einer [[Sicherheitslandung]] im freien Feld nicht benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der im deutschen Luftverkehrsrecht geltende Flugplatzzwang ergibt sich aus {{§|25|luftvg|juris}} Abs. 1 Satz 1 in Verbindung mit den §{{§|6|luftvg|juris}} ff. [[Luftverkehrsgesetz]] (LuftVG). Demnach dürfen Luftfahrzeuge nur auf den für sie vorgesehenen und genehmigten Flugplätzen starten und landen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grabherr&amp;quot; /&amp;gt; Der verantwortliche Luftfahrzeugführer muss sich also auch aus Bekanntmachungen wie dem [[Luftfahrthandbuch|Luftfahrthandbuch (AIP)]] informieren, ob der Flugplatz speziell für sein Luftfahrzeugmuster genehmigt ist. Ferner kann ein Abweichen von flugplatzbetrieblichen Regelungen (Start- und Landebahnen, Betriebsstunden, Betriebsbeschränkungszeiten) ein Verstoß gegen den Flugplatzzwang darstellen ({{§|25|luftvg|juris}} Abs. 1 Satz 3 LuftVG).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausnahmen vom Flugplatzzwang sind in {{§|25|luftvg|juris}} Abs. 1 Satz 1 sowie Abs. 2 LuftVG abschließend geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verstoß gegen den Flugplatzzwang (unbefugte [[Außenlandung]]) kann als Ordnungswidrigkeit ({{§|58|luftvg|juris}} Abs. 1 Nr. 8a LuftVG) oder Straftat ({{§|60|luftvg|juris}} Abs. 1 Nr. 4 LuftVG) geahndet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezielle deutsche Sonderregeln, wie die [[Betriebspflicht|Öffnungszeiten]] von Flugplätzen und Wiederstartgenehmigungen sind immer wieder Anlass zur Kritik und zur Forderung nach [[Deregulierung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verhältnis zum Europarecht ===&lt;br /&gt;
Regelungen zum Flugplatzzwang sind nicht vom Anwendungsbereich der europäischen Grundverordnung für die Zivilluftfahrt, {{EU-Verordnung|2018|1139}}, umfasst. [[Europäische Agentur für Flugsicherheit|EASA]]-Mitgliedsstaaten sind deshalb frei, den Flugplatzzwang nationalstaatlich unterschiedlich zu regeln oder auch ganz darauf zu verzichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bis 1922 gab es in Deutschland keine Verpflichtung, auf einem [[Flughafen]] zu landen. Der [[Verantwortlicher Pilot|verantwortliche Pilot]] konnte nach eigenen Ermessen den Start- und Landeplatz festlegen. Mit dem [[s:Luftverkehrsgesetz (1922)|Luftverkehrsgesetz von 1922]] wurde erstmals eine Flugplatzpflicht eingeführt. Jedoch konnte man noch außerhalb geschlossener Ortschaften auf nicht [[Einfriedung|befriedeten]] Grundstücken und Wasserflächen landen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;luebben&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurde die zivile Luftverkehrsverwaltung nach Aufbau des [[Reichsluftfahrtministerium]] neu geregelt und viele Regelungen für die Luftfahrt verschärft. Mit Änderung des Luftverkehrsgesetz im Jahre 1935 wurde der Flugplatzzwang eingeführt. Starten und Landen außerhalb von Flugplätzen, die [[Außenlandung]], wurde auf Notfälle beschränkt und ansonsten unter Strafe gestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rgbl1935&amp;quot; /&amp;gt; Die neu eingeführte [[Luftaufsichtswache]], das [[Hauptflugbuch]] und der Flugplatzzwang sollten eine lückenlose Überwachung auch kleinster Flugplätze sicherstellen, um eine Reichsflucht mit dem Flugzeug, insbesondere jüdischer Bürger unter Umgehung der [[Reichsfluchtsteuer]], zu verhindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Bundesrepublik Deutschland]] wurde nach Wiedererlangung der [[Lufthoheit]] viele Regelungen der Luftfahrt aus dem [[Drittes Reich|Dritten Reich]] direkt übernommen, darunter Hauptflugbuch und Flugplatzzwang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=Natalie Lübben&lt;br /&gt;
| Titel=Das Recht auf freie Benutzung des Luftraums&lt;br /&gt;
| Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Datum=1993&lt;br /&gt;
| Reihe=Schriften zum Öffentlichen Recht&lt;br /&gt;
| BandReihe=638&lt;br /&gt;
| ISBN=9783428077571&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=Heike Delbanco&lt;br /&gt;
| Titel=Die Änderung von Verkehrsflughäfen&lt;br /&gt;
| Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot GmbH&lt;br /&gt;
| Auflage=1&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Datum=1998&lt;br /&gt;
| Reihe=Tübinger Schriften zum Staats- und Verwaltungsrecht&lt;br /&gt;
| BandReihe=42&lt;br /&gt;
| ISBN=9783428094790&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Grabherr&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur &lt;br /&gt;
|Autor=Dölp &lt;br /&gt;
|Titel=Luftverkehrsgesetz, Kommentar &lt;br /&gt;
|Hrsg=Max Hofmann, Edwin Grabherr&lt;br /&gt;
|Verlag=Beck&lt;br /&gt;
|Datum=2002&lt;br /&gt;
|ISBN=9783406637650&lt;br /&gt;
|ArtikelNr=25 &lt;br /&gt;
|Fundstelle=Rn 1&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;rgbl1935&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
RGBl. Jg. 1935, Teil 1, S. 1516 - Gesetz zur Änderung des Luftverkehrsgesetzes vom 19. Dezember 1935&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;luebben&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
| Autor=Natalie Lübben&lt;br /&gt;
| Titel=Das Recht auf freie Benutzung des Luftraums&lt;br /&gt;
| Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot&lt;br /&gt;
| Ort=Berlin&lt;br /&gt;
| Datum=1993&lt;br /&gt;
| Reihe=Schriften zum Öffentlichen Recht&lt;br /&gt;
| BandReihe=638&lt;br /&gt;
| ISBN=9783428077571&lt;br /&gt;
| Seiten=125&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{LAGIS |ref=nein |DB=ZH |ID=2457&lt;br /&gt;
 |titel=Luftamt Darmstadt wird aufgelöst, 1. April 1935&lt;br /&gt;
 |datum=2019-04-01&lt;br /&gt;
 |abruf=2020-03-07&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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