<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Flugplatz_Varrelbusch</id>
	<title>Flugplatz Varrelbusch - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Flugplatz_Varrelbusch"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Varrelbusch&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T20:36:17Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Varrelbusch&amp;diff=114974&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carsten Steger: Beleg eingefügt.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Varrelbusch&amp;diff=114974&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-07T14:22:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Beleg eingefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Name                     = &lt;br /&gt;
|Bild                     = Aerial image of the Varrelbusch airfield.jpg&lt;br /&gt;
|IATA                     = VAC&lt;br /&gt;
|ICAO                     = EDWU&lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = Verkehrslandeplatz&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Kartentext               = Varrelbusch&lt;br /&gt;
|Kartentext_Größe         = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Position      = 6&lt;br /&gt;
|Kartentext_Umbruch       = &lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 52/54/30.6/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 08/02/33.6/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = DE-NI&lt;br /&gt;
|Höhe in Fuss             = 128&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 7&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = nördlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = Cloppenburg&lt;br /&gt;
|Schiene                  = Bahnnebenlinie Cloppenburg–Friesoythe&lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = &lt;br /&gt;
|Straße                   = Werner-Baumbach-Straße&lt;br /&gt;
|Eröffnung                = 1940, Neueröffnung 1956&lt;br /&gt;
|Betreiber                = Luftsportverein Cloppenburg e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar         = &lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Passagiere               = &lt;br /&gt;
|Fracht                   = &lt;br /&gt;
|Bewegungen               = &lt;br /&gt;
|Kapazität                = &lt;br /&gt;
|Beschäftigte             = &lt;br /&gt;
|Bahn1                    = 09/27&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = 850&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = 40&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = Gras&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz [[Varrelbusch]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Flughafen-Codes|IATA=VAC |ICAO=EDWU }} ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Flugplatz]] im [[Niedersachsen|niedersächsischen]] [[Landkreis Cloppenburg]] und hat den Status eines [[Verkehrslandeplatz]]es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Betreiber ist der &amp;#039;&amp;#039;Luftsportverein Cloppenburg&amp;#039;&amp;#039;. Der Flugplatz liegt etwa sieben Kilometer von Cloppenburg entfernt zwischen [[Garrel]] und [[Cloppenburg]] auf dem Gebiet des Cloppenburger Ortsteils [[Staatsforsten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugplatz wurde regelmäßig als [[Absetzplatz]] für [[Fallschirmjäger]] der [[Bundeswehr]] im Fallschirmsprung genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verein ==&lt;br /&gt;
Der LSV Cloppenburg e.&amp;amp;nbsp;V. gliedert sich in die Bereiche Motorflug und [[Segelflug]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Motorflugzeugflotte besteht aus zwei [[Aquila A 210|Aquila AT01]] (A211 NVFR), einer [[Robin DR 400]] 155 TDI, einem Motorsegler Diamond-Aircraft [[Hoffmann H36|Dimona]], einer [[Piper PA-28|Piper PA 28-180]], sowie einem Kunstflugzeug vom Hersteller [[American Champion Citabria]]. Der Flugplatz ist unter der Woche PPR. An Wochenenden und Feiertagen ist der Verkehrslandeplatz zu den auf der Website veröffentlichten Zeiten geöffnet. &lt;br /&gt;
Die vereinsinterne Flugschule bildet Nachwuchsluftfahrzeugführer insbesondere zur [[Leichtluftfahrzeug-Pilotenlizenz]] bzw. bis zur [[Privatpilotenlizenz]] aus. Am Flugplatz ist zudem eine Gaststätte ansässig, welche ebenfalls an Wochenenden und Feiertagen geöffnet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich Segelflug werden verschiedene Arten von Doppelsitzern, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Schleicher ASK 21|ASK 21]] (auch zum Mitfliegen), und Einsitzern, beispielsweise [[Glaser-Dirks DG-300|DG-303-WL]], betrieben. In der Segelflugabteilung besteht die Möglichkeit zur Ausbildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verkehrslandeplatz wird vom Fallschirmspringerclub Wildeshausen als Sprungplatz genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach einjähriger Planungszeit wurde 1938 offensichtlich in Kriegsvorbereitung mit dem Bau eines [[Militärflugplatz]]es in Varrelbusch begonnen. Dazu wurde ein ausgedehntes Wald- und Heidegelände nördlich von Cloppenburg, das dicht an der Bahnlinie Cloppenburg–Friesoythe lag, von diversen Bauern aufgekauft. Ein Großteil der aufgekauften Fläche wurde vom Gut Westfalenhof, das [[Klöckner &amp;amp; Co|Klöckner]] gehörte, zur Verfügung gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugbetrieb auf dem [[Fliegerhorst (Deutschland)|Fliegerhorst]] begann während des Frankreichfeldzugs 1940 mit Kampfverbänden, die mit [[Heinkel He 111]] und [[Junkers Ju 88]] ausgestattet waren. Es wurden zunächst Angriffe gegen die [[Westfeldzug|Westfront]] geflogen. Ab September 1944 starteten von Varrelbusch He 111 mit angehängter [[Fieseler Fi 103|V1]] des [[Kampfgeschwader 53 „Legion Condor“]]. Über der Nordsee wurde der [[Marschflugkörper]] ausgeklinkt und der Auslösemechanismus gestartet, der das Geschoss startete und gegen Großbritannien ins Ziel lenkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt eine Auflistung ausgesuchter fliegender aktiver Einheiten (ohne Schul- und Ergänzungsverbände) der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe der Wehrmacht]], die hier zwischen 1939 und 1945 stationiert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ww2.dk/Airfields%20-%20Germany%20%5B1937%20Borders%5D.pdf Henry L. deZeng IV: &amp;#039;&amp;#039;Luftwaffe Airfields 1935–45 Germany (1937 Borders)&amp;#039;&amp;#039;, S. 660–661], abgerufen am 29. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Von !! Bis !! Einheit !! Ausrüstung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| April 1940 || Mai 1940 || [[Kampfgeschwader 54|II./KG 54]] (II. Gruppe des Kampfgeschwaders 54) || [[Heinkel He 111|Heinkel He 111P]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Dezember 1943 || März 1944 || [[Kampfgeschwader 76|I./KG 76]] || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | Junkers Ju 88A-4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Januar 1944 || II./KG 76&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Januar 1944 || März 1944 || [[Kampfgeschwader 101|Einsatzstaffel/Kampfgeschwader 101]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | September 1944 || Oktober 1944 || [[Kampfgeschwader 3|Stab III., 9./KG 3]] || Heinkel He 111H-16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| September 1944 || [[Kampfgeschwader 6|III./KG 6]] || Junkers Ju 188A-2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| November 1944 || Dezember 1944 || [[Jagdgeschwader 54|III./JG 54]] (III. Gruppe des Jagdgeschwaders 54) || Focke-Wulf Fw 190D-9&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach mehrfacher Bombardierung durch die Alliierten wurde der Flugplatz, den diese als &amp;#039;&amp;#039;Airfield B.113&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten, am 13. April 1945 kampflos von kanadischen Truppen eingenommen. Diese reparierten den Platz sofort und flogen von hier bis zur deutschen [[Kapitulation]] Kampfeinsätze mit englischen und holländischen Piloten gegen weitere Frontabschnitte. Kurz nach der Kapitulation räumten die fliegenden Verbände der Alliierten, hierunter das &amp;#039;&amp;#039;131. Wing&amp;#039;&amp;#039; (Geschwader) der [[RAF Germany|British Air Force of Occupation]] mit polnischen Piloten, den Platz. Ab 1948 fand kein Flugbetrieb mehr statt. Der Flugplatz diente dann den Briten als Instandsetzungsfläche und Sammelplatz für alle Arten von Militärfahrzeugen vom Jeep bis zum Panzer. So waren hier zeitweilig bis zu 40.000 Fahrzeuge versammelt, die dann mit der Bahn nach England abtransportiert wurden. Bei Abzug der Briten wurden 1950 die Landebahnen, Rollwege, Nebenstraßen, Flugzeugstellplätze und Munitionsbunker gesprengt, so dass der Flugplatz komplett unbrauchbar war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Gründung der Bundesrepublik Deutschland ging das gesamte Gelände in die Verwaltung des Vermögensamtes über. Ein Teil des Geländes wurde von 1973 bis 2002 als [[FlaRak|FlaRak-Stellung]] genutzt. Diese war zunächst mit [[Nike (Rakete)|Nike]]- später mit [[MIM-104 Patriot|Patriot-Raketen]] ausgerüstet. Ein anderer Teil des Geländes, insbesondere eine ehemalige Startbahn wurde vom Luftsportverein Cloppenburg für zivile Zwecke als Flugplatz angemietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 6. Dezember 2025 zerstörte ein Großfeuer die Gaststätte, den Tower sowie einen angrenzenden Hangar. Der Verein verlor vier Flugzeuge und ein Rollfeldfahrzeug. Über 250 Feuerwehrkräfte, darunter die Feuerwehren Cloppenburg, Emstek, Friesoythe, Bösel, Garrel, Ahlhorn und Altmoorhausen, kämpften stundenlang gegen die Flammen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kreiszeitung&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kreiszeitung.de/lokales/niedersachsen/brennen-flammenmeer-auf-flugplatz-gaststaette-tower-und-maschinen-94071670.html |titel=Flammenmeer auf Flugplatz: Gaststätte, Tower und Maschinen brennen - sehr hoher Schaden |hrsg=kreiszeitung.de |autor=Dierk Rohdenburg, Lukas Schierlinger |abruf=2025-12-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Flugplätze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Lawicka: &amp;#039;&amp;#039;Der Flugplatz Varrelbusch&amp;#039;&amp;#039; – In: Volkstum und Landschaft. Heimatblätter der Münsterländischen Tageszeitung. Beilage in Nr. 200. Cloppenburg 2007&lt;br /&gt;
* Axel Urbanke: &amp;#039;&amp;#039;Mit FW D-9 im Einsatz. Die Geschichte der [[Jagdgeschwader 54|III./JG 54]] 1944/45 und der Weg ihrer Männer bis zum Kriegsende beim JG 26&amp;#039;&amp;#039;, VDM Heinz Nickel Zweibrücken 1998, ISBN 3-925480-25-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flugplatz Varrelbusch}}&lt;br /&gt;
* [https://www.lsv-cloppenburg.de/ lsv-cloppenburg.de] – LSV Cloppenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flugplatz (Niedersachsen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrslandeplatz|Varrelbusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)|Varrelbusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftwaffenbasis der Royal Air Force in Deutschland|Varrelbusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Cloppenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Cloppenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Niedersachsen|Varrelbusch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|Varrelbusch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carsten Steger</name></author>
	</entry>
</feed>