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	<title>Flugplatz Tutow - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T03:57:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Tutow&amp;diff=1103197&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;GeisterPirat: wl angepasst, Formalien</title>
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		<updated>2026-04-07T17:31:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;wl angepasst, Formalien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Name                     = &lt;br /&gt;
|Bild                     = Aerial image of the Tutow airfield.jpg&lt;br /&gt;
|IATA                     = ohne&lt;br /&gt;
|ICAO                     = EDUW&lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = Sonderlandeplatz&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Übersichtskarte          = sw&lt;br /&gt;
|Kartentext               = Tutow&lt;br /&gt;
|Kartentext_Größe         = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Position      = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Umbruch       = &lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 53/55/03.0/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 13/13/13.2/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = DE-MV&lt;br /&gt;
|Höhe in Fuss             = 23&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 1&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = westlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = Tutow&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer2 = 10&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung2     = östlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort2          = Demmin&lt;br /&gt;
|Schiene                  = &lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = &lt;br /&gt;
|Straße                   = {{RSIGN|DE|B|110}}&lt;br /&gt;
|Eröffnung                = 1933&lt;br /&gt;
|Betreiber                = Flugplatz Tutow Betriebs GmbH&lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar         = &lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Passagiere               = &lt;br /&gt;
|Fracht                   = &lt;br /&gt;
|Bewegungen               = &lt;br /&gt;
|Kapazität                = &lt;br /&gt;
|Beschäftigte             = &lt;br /&gt;
|Bahn1                    = 17/35&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = 1200&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = 60&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = Beton&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Tutow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Flughafen-Codes|ICAO=EDUW}} ist ein Flugplatz der Kategorie [[Sonderlandeplatz]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] durch die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|Nationalsozialisten]] 1933 wurde die bisher unter Umgehung des [[Versailler Vertrag]]es von Deutschland genutzte [[Geheime Fliegerschule und Erprobungsstätte der Reichswehr]] bei [[Lipezk]] in der [[Sowjetunion]] aufgelöst. Unter dem Deckmantel des [[Deutscher Luftsportverband|Deutschen Luftsportverbandes (DLV)]] entstanden in Deutschland mehrere Flugschulen. Bereits 1932 hatte das [[Reichsluftfahrtministerium]] vom Baron von Sobeck in [[Kruckow]] unter Androhung der Zwangsenteignung größere Ländereien im Gebiet des Kuckucksgrabens einschließlich des Kruckower [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerks]] [[Wittenwerder]] erworben. Die Bewohner des Vorwerks wurden in die umliegenden Dörfer umgesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1933 betrieb der DLV eine Flugschule mit zwei Flugfeldern. Nach für die damalige Zeit modernsten Standards wurde mit dem Bau der Lehr- und Ausbildungsstätten, Werkstätten und Sporteinrichtungen begonnen. Zusammen mit den luftfahrttechnischen und militärischen Einrichtungen wurde auch die Siedlung Tutow errichtet. Eine [[Kleinbahn]]strecke nach [[Schmarsow (Kruckow)|Schmarsow]] verband das Areal mit den [[Demminer Bahnen]]. Zur Sicherung der Baumaterialversorgung wurde 1934 eine weitere Kleinbahnstrecke der [[Mecklenburg-Pommersche Schmalspurbahn|Mecklenburg-Pommerschen Schmalspurbahn (MPSB)]] von der Kiesgrube Zarrenthin bei [[Jarmen]] errichtet. Diese wurde 1939 abgebaut, nachdem 1937 eine normalspurige [[Bahnstrecke Demmin–Tutow|Werkbahn von Demmin nach Tutow]] in Betrieb genommen worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 wurde von der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] in Tutow ein Behelfskampfgeschwader ([[Kampfgeschwader 152|I. Gruppe des &amp;#039;&amp;#039;Kampfgeschwader 152&amp;#039;&amp;#039;]]) aufgestellt und eine Fliegerhorstkommandantur eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1935 wurde die Kampffliegerschule Tutow gegründet. Bis zum 1. März 1935 führte sie die Tarnbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Funkpeilversuchsinstitut der elektrotechnischen Industrie e.&amp;amp;nbsp;V. Tutow&amp;#039;&amp;#039;. Am 1. Oktober 1935 wurde die II. Gruppe des Kampfgeschwaders 152 aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. August 1938 wurde hier die Kampfgruppe z.&amp;amp;nbsp;b.&amp;amp;nbsp;V. 4 aus drei Staffeln [[Junkers Ju 52/3m|Junkers Ju 52]] aufgestellt, welche jedoch schon am 22. Oktober 1938 wieder aufgelöst wurde.&lt;br /&gt;
Ab dem 1. November 1938 trug die Fliegerschule die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Große Kampffliegerschule&amp;#039;&amp;#039; und die [[Lehrgeschwader 2|II.Gruppe des Lehrgeschwaders 2]] (Schlachtflieger mit [[Henschel Hs 123]]) wurde hier stationiert. Neben Flugzeugführern wurden hier auch Kampfbeobachter, Bordfunker und Bordschützen ausgebildet. Außerdem war in Tutow ein Flak-Lehrregiment stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1939 wurden ein großes Lehrgebäude, eine Schwimmhalle und weitere Sporteinrichtungen fertiggestellt. Für die Ausbildung standen unter anderem ein [[Planetarium]] sowie [[Flugsimulator]]en zur Verfügung. Die [[Garnison]]sstärke erreichte zeitweise 3000 Mann. Der Flugplatz Tutow war zu einem Zentrum der Fliegerausbildung aufgestiegen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nordkurier-1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordkurier.de/demmin/erinnerungen-an-die-bomben-auf-tutow-0435694706.html |titel=Zeitzeugin: Erinnerungen an die Bomben auf Tutow {{!}} Nordkurier.de |datum=2019-06-04 |abruf=2019-06-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Flugfeld Süd waren bis 1944 Maschinen des geheimen [[Kampfgeschwader 200|Kampfgeschwaders 200]] stationiert, das Agenten von hier nach [[Estland]], [[Lettland]] und [[Geschichte von Belarus#Zweiter Weltkrieg|Weißrussland]] transportierte. Nach Bombenangriffen auf die [[Arado Flugzeugwerke]] in [[Warnemünde]] wurde in Tutow ein Nebenwerk für die Endmontage der [[Focke-Wulf Fw 190]] eingerichtet. Während der sogenannten [[Big Week]] erfolgten ab dem 20. Februar 1944 und danach insgesamt fünf Luftangriffe durch die [[Eighth Air Force|8. US-Luftflotte]]. Einer davon war am 9. April, dem Ostersonntag. Eine weitere Attacke der [[United States Army Air Forces]] erfolgte am 13. Mai am frühen Sonnabendnachmittag. Einige Anlagen des Flugplatzes wurden getroffen. Der mit Abstand folgenschwerste Angriff ereignete sich am Pfingstmontag, den 29. Mai 1944. „An Pfingsten ist am allermeisten kaputt gegangen“, so die Zeitzeugin Anneliese Köster – die Tochter des Flugplatzfriseurs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;nordkurier-1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Kriegsende ===&lt;br /&gt;
Ende April 1945 verließen die letzten Einheiten der Reichsluftwaffe den Fliegerhorst, der am 30. April von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommen wurde. Anschließend belegten ab Mai die 309. sowjetische Jagdfliegerdivision (IAD), die 233.&amp;amp;nbsp;Schlachtfliegerdivision (SchAD) sowie das 164.&amp;amp;nbsp;Selbständige Garde-Aufklärungsfliegerregiment (OGwRAP) der [[Luftstreitkräfte der Sowjetunion|sowjetischen Luftstreitkräfte]] das Gelände. Doch bereits im Juni wurden die fliegenden Einheiten abgezogen und bis 1948 zahlreiche Einrichtungen des Flugplatzes als [[Reparation]]sleistungen demontiert oder bis Anfang der 1950er Jahre zerstört.[[Datei:Su-25BM Demmin (22340639398).jpg|mini|Eine Su-25BM des 368.&amp;amp;nbsp;OSchAP beim Abzug aus Tutow am 15. Juni 1993]]&lt;br /&gt;
Ab 1953 erfolgte dann ein Ausbau der Start- und Landebahn für [[Strahlflugzeug]]e und die Erneuerung der Infrastruktur, der eine umfangreiche Ausbauphase von 1986 bis 1989 folgte, in der unter anderem ein neues Tanklager, ein Wasserwerk sowie 20 Gebäude, darunter neun [[Plattenbau]]ten für die Familien stationierter Soldaten, errichtet wurden. Neben Truppen der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|GSSD]] waren auch öfters Einheiten der [[Nationale Volksarmee|NVA]] stationiert, die wie die [[16. Luftarmee]] den Platz hauptsächlich als Reserve- und Ausweichflugplatz für Einheiten, deren Heimatbasen gerade ausgebaut wurden, nutzte. Erst 1988 bezog eine sowjetische Einheit, das mit [[Suchoi Su-25]] und [[Aero L-39]] ausgerüstete 368.&amp;amp;nbsp;OSchAP (Selbständiges Schlachtfliegerregiment), dauerhaft das Areal. Die [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee|Luftstreitkräfte der DDR]] ließen hier kurzzeitig in den 1960er und 1970er Jahren Piloten auf [[Mikojan-Gurewitsch MiG-15]] und [[Aero L-29]] ausbilden. Auch lagen mehrmals [[Mikojan-Gurewitsch MiG-17|MiG-17]] und [[Mikojan-Gurewitsch MiG-21]] verschiedener Jagdfliegergeschwader der LSK/LV in Tutow. Seit den 1960er Jahren wurden von beiden Armeen Fallschirmspringer am Platz ausgebildet. 1985 endete die Nutzung durch Einheiten der NVA. Im Zuge des Abzugs der ehemals sowjetischen Truppen aus Deutschland verließ auch das 368. Schlachtfliegerregiment am 15. Juni 1993 mit seinen [[Suchoi Su-25|Su-25]] das Gelände. Die letzten Transportflüge wurden im August absolviert und der Platz anschließend an die deutschen Behörden übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Rückgabe wurde das Flugplatzgelände zunächst durch das [[Bundesvermögensamt]] verwaltet, mit dessen Sondererlaubnis 1997 die erste zivile Landung erfolgte. Viele leerstehende Gebäude auf dem Gelände wurden seitdem abgerissen. Im Jahr 2001 wurde die Genehmigung zum Betrieb eines Verkehrslandeplatzes erteilt, der am 28. März 2003 eröffnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Flugplatz befindet sich etwa 1,2 Kilometer westlich der Gemeinde [[Tutow]] im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]]. Der rund zehn Kilometer östlich von [[Demmin]] gelegene Verkehrslandeplatz ist von dort und von der Anschlussstelle [[Jarmen]] der [[Bundesautobahn 20]] über die [[Bundesstraße 110]] zu erreichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Horst Dassow|Titel=Tutow – Geschichte einer Siedlung in Vorpommern|Verlag=Eigenverlag des Autors|Auflage= 2. überarbeitete|Jahr=1999}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Stefan Büttner |Titel=Rote Plätze |TitelErg=Russische Militärflugplätze Deutschland 1945–1994.Fliegerhorste – Aerodrome – Militärbrachen |Verlag=Aerolit |Ort=Berlin |Jahr=2007 |ISBN=978-3-935525-11-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Thomas Bußmann |Titel=Stahlbeton, Gras und Bahnbefeuerung|TitelErg=Die militärisch genutzten Flugplätze der DDR |Verlag=MediaScript |Ort=Cottbus, Berlin |Jahr=2011 |ISBN=978-3-9814822-0-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|356313913}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv|url=http://de.geocities.com/fliegerhorste/tutow.htm|wayback=20041208092722|text=Geschichte des Flugplatzes Tutow}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mil-airfields.de/deutschland/demmin-tutow-flugplatz.html Flugplätze im Kalten Krieg]  Flugplatz Tutow (Demmin) – Military Airfield Directory&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flugplatz (Mecklenburg-Vorpommern)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrslandeplatz|Tutow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tutow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Mecklenburg-Vorpommern|Tutow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)|Tutow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz der sowjetischen Luftstreitkräfte in der DDR|Tutow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1933]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GeisterPirat</name></author>
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