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	<title>Flugplatz Stendal-Borstel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T05:17:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Stendal-Borstel&amp;diff=1041327&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uli Elch: korrekte Typbezeichnung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Stendal-Borstel&amp;diff=1041327&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-13T12:28:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korrekte Typbezeichnung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Name                     = &lt;br /&gt;
|Bild                     = Aerial image of the Stendal-Borstel airfield.jpg&lt;br /&gt;
|ICAO                     = EDOV&lt;br /&gt;
|IATA                     = ohne&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Kartentext               = Stendal-Borstel&lt;br /&gt;
|Kartentext_Größe         = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Position      = 8&lt;br /&gt;
|Kartentext_Umbruch       = &lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = Verkehrslandeplatz&lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 52/37/43.8/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 11/49/12.0/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = DE-ST&lt;br /&gt;
|Höhe in Fuss             = 184&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 2,5&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = nordwestlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = Stendal&lt;br /&gt;
|Schiene                  = &lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = &lt;br /&gt;
|Straße                   = {{RSIGN|DE|B|189}}&lt;br /&gt;
|Eröffnung                = 1934&lt;br /&gt;
|Betreiber                = Flugplatzgesellschaft Stendal-Borstel mbH&lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar         = &lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Passagiere               = &lt;br /&gt;
|Fracht                   = &lt;br /&gt;
|Bewegungen               = &lt;br /&gt;
|Kapazität                = &lt;br /&gt;
|Beschäftigte             = 4&lt;br /&gt;
|Bahn1                    = 08/26&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = 1997&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = 52&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = Beton&lt;br /&gt;
|Bahn2                    = 08/26&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter2      = 700&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter2     = 40&lt;br /&gt;
|Bahnbelag2               = Gras&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugplatz Stendal Tower.jpg|mini|Turm des Flugplatzes]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Stendal-Borstel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Flughafen-Codes|ICAO=EDOV}} liegt 1,5 [[Seemeile|NM]] nordwestlich der Stadt [[Stendal]]. Er ist mit einer 1997 Meter langen Betonbahn und einer 700 Meter langen Grasbahn ausgestattet, beide in Richtung 26/08. Zugelassen ist der [[Verkehrslandeplatz]] für Flugzeuge bis 14 Tonnen. Die Frequenz der [[Flugleiter|Flugleitung]] ist 122,405 MHz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MiG-21US Stendal-Borstel airport.jpg|mini|Flugplatz Stendal ([[Mikojan-Gurewitsch MiG-21|MiG-21US]] im Vordergrund)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 wurde mit dem Bau eines [[Militärflugplatz]]es durch die deutsche [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] begonnen. In der damals üblichen Form ohne feste Bahnen stand ein Flugfeld von nahezu zwei mal zwei Kilometern zur Verfügung. Bis zum Jahre 1936 wurde der Platz ausgebaut und unter anderem mit einem eigenen Gleisanschluss versehen. Einige Gebäude aus der Zeit stehen heute noch und sind denkmalgeschützt. Ab 1936 wurden auf dem Gelände des Flugplatzes die ersten deutschen [[Fallschirmjäger]] ausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1938 wurde der Platz ausgebaut, da hier die Kampfgruppe zur besonderen Verwendung 2 (KGr. z.b.V 2) mit 50 dreimotorigen [[Junkers Ju 52/3m|Junkers Ju 52]] sowie weiteres Unterstützungspersonal stationiert wurde. Im August 1939 wurde hier das [[Transportgeschwader 1|Kampfgeschwader z.b.V. 1]] aufgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ww2.dk/Airfields%20-%20Germany%20%5B1937%20Borders%5D.pdf Henry L. deZeng IV: &amp;#039;&amp;#039;Luftwaffe Airfields 1935–45 Germany (1937 Borders)&amp;#039;&amp;#039;, S. 625–627], abgerufen am 22. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1940 begann man mit dem Aufbau des dritten Nachtjägergeschwaders, das bis zum März 1945 mit [[Messerschmitt Bf 110]] Einsätze gegen alliierte Bomber flog. 1943 kam das Nachtjagdgeschwader 300 hinzu, welches in der [[Luftwaffe (Wehrmacht)#Nachtjäger|„Hellen Nachtjagd“]] eingesetzt wurde. Neben den Einsatzgeschwadern waren während des Krieges auch Monteure von [[Hamburger Flugzeugbau|Blohm &amp;amp; Voss]] am Platz stationiert, die versuchten, [[Gotha Go 244]]-Lastensegler mit französischen Sternmotoren vom Typ [[Gnôme et Rhône]] 14&amp;amp;nbsp;M auszurüsten. Daneben wurden auch etliche Ju&amp;amp;nbsp;52 für spezielle Zwecke umgerüstet, zum Beispiel zum Minensuchen. Ein Jahr vor Kriegsende kamen zu den stationierten Einheiten noch die [[Jagdgeschwader 301]] und [[Jagdgeschwader 302|302]] hinzu. Diese Einheiten, die im [[Wilde-Sau-Nachtjagdverfahren|„Wilde Sau“-Nachtjagdverfahren]] eingesetzt wurden, waren bis April 1945 am Platz. Am 7.&amp;amp;nbsp;April startete von Stendal das [[Sonderkommando Elbe]] mit 150 Jägern zu einem Rammeinsatz gegen alliierte Bomberverbände. Ein Einsatz, der viele Piloten das Leben kostete. Einen Tag darauf wurde der Flugplatz bombardiert, allerdings waren die Schäden nicht sehr schwer. Kurz darauf wurde der Platz von den Alliierten besetzt, vorher wurden noch einzelne Gebäude gesprengt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach Kriegsende ===&lt;br /&gt;
Britische Truppen benutzten den Platz für einige Zeit als Kriegsgefangenenlager und Reservelazarett, bis er schließlich im Juli 1945 an die [[Rote Armee]] übergeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde der Platz von sowjetischen [[Jagdflugzeug|Jagd-]], [[Schlachtflugzeug|Schlacht-]] und [[Aufklärungsflugzeug|Aufklärungsfliegerverbänden]] genutzt. Im Jahre 1957 schließlich wurde mit dem Bau der Betonpiste (52 × 2000 Meter) begonnen, bereits 1963 entstanden zu beiden Seiten Überrollflächen (im Osten 200 Meter und im Westen 260 Meter) aus Stahlprofilplatten. Dies wurde nötig, da dort zeitweilig Jäger der Typen [[Mikojan-Gurewitsch MiG-17]], [[Mikojan-Gurewitsch MiG-19|MiG-19]] und [[Mikojan-Gurewitsch MiG-21|MiG-21]] operierten. Auch waren hier von 1958 bis 1971 Aufklärungs- und Zieldarstellerverbände mit zweistrahligen [[Iljuschin Il-28|Iljuschin Il-28R]], [[Jakowlew Jak-27|Jakowlew Jak-27R]] und [[Jakowlew Jak-25|Jak-25RW]] stationiert. Im Jahr 1973 hatte die Ära der Jagdflugzeuge am Platz ein Ende, es wurden Hubschrauber (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Mil Mi-8]] und [[Mil Mi-24]]) stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugplatz galt 1987 als größte Hubschrauberbasis in der DDR, hier waren bis zu 135 Hubschrauber gleichzeitig stationiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Freundt (Hrsg.), Stefan Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Rote Plätze – Russische Militärflugplätze Deutschland 1945–1994&amp;#039;&amp;#039;, AeroLit, Berlin, 2007, ISBN 978-3-935525-11-4, Seite 130–133 und 283&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zum Abzug der [[Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland|WGT]] waren hier die &amp;#039;&amp;#039;selbständigen Kampfhubschrauber-Regimenter 178 und 440&amp;#039;&amp;#039;, die der [[3. Armee (Sowjetarmee)|3. Armee]] in Magdeburg unterstanden, disloziert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Sowjetische Truppen in Deutschland 1945 bis 1994 | TitelErg=Gedenkalbum | Band=Ausgabe Moskau | Verlag=Junge Garde | Ort=Moskau | Datum=1994 | ISBN=5-235-02221-1 | Seiten=18 |Zitat=…Stendal-Borstel SKHG-178, SKHG-440}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Abzug der letzten Einheiten am 7. Juli 1992 endete nicht nur die Geschichte des Flugplatzes als Militärstandort, sondern auch die der Stendaler Garnison, die zum Schluss eine ganze Division mit mehr als 10.000 Offizieren, Soldaten und Offiziersfamilien umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Der Platz wird heute hauptsächlich zivil genutzt. Der Aero Club Stendal ist seit 1993 aktiv. Des Weiteren gibt es eine Flugschule für [[Ultraleichtflugzeug]]e auf dem Flugplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenfälle ==&lt;br /&gt;
* Am 14. Mai 1995 stürzte während des Flugplatzfestes ein Hubschrauber des Typs [[Bo 105]] mit dem Kennzeichen &amp;#039;&amp;#039;D-HEBV&amp;#039;&amp;#039; kurz nach dem Start in ein benachbartes Feld. Dabei kamen Pilot und Copilot ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Jörg Lötzke, Günther Tyllack: &amp;#039;&amp;#039;Tödlicher Unfall beendete Flugtag&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Stendaler Volksstimme.&amp;#039;&amp;#039; vom 15. Mai 1995.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 11. Mai 2013 stürzte ein Fallschirmspringer vor den Augen zahlreicher Besucher eines Oldtimer-Treffens ab, da sich der Hauptschirm nicht richtig entfaltete. Der 62-jährige Mann verstarb an der Unfallstelle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.volksstimme.de/nachrichten/sachsen_anhalt/1073932_62-Jaehriger-stuerzt-mit-Fallschirm-in-den-Tod.html | titel=62-Jähriger stürzt mit Fallschirm in den Tod | autor= | hrsg=Artikel in der [[Volksstimme]] | datum=2013-05-13 | zugriff=2018-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 22. September 2013 fiel bei einem [[Ultraleichtflugzeug]] vom Typ [[FA Smaragd|FA 01 Peregrine SL]] das [[Triebwerk]] aufgrund von Treibstoffmangel aus. Das Flugzeug kollidierte mit einer Baumreihe und prallte auf eine Wiese. Der 64-jährige Pilot und seine 56-jährige Frau wurden bei dem Unfall getötet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.bfu-web.de/DE/Publikationen/Bulletins/2013/Bulletin2013-09.pdf?__blob=publicationFile | titel=Bulletin – Unfälle und Störungen beim Betrieb ziviler Luftfahrzeuge | autor= | hrsg=[[Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung]] | datum=September 2013 | zugriff=2018-03-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|3=S}}&lt;br /&gt;
* [http://www.edov.de/ Website des Flugplatzes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flugplatz (Sachsen-Anhalt)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrslandeplatz|StendalBorstel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Sachsen-Anhalt|StendalBorstel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)|Stendal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz der sowjetischen Luftstreitkräfte in der DDR|Stendal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Stendal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Stendal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|Stendal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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