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	<title>Flugplatz Preschen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Preschen&amp;diff=756635&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uli Elch: HC: Ergänze Kategorie:Aufgelöst 1994</title>
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		<updated>2025-11-11T15:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Aufgel%C3%B6st_1994&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Aufgelöst 1994 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Aufgelöst 1994&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Name                     = &lt;br /&gt;
|Bild                     = Flugplatz Preschen 2.JPG&lt;br /&gt;
|IATA                     = ohne&lt;br /&gt;
|ICAO                     = &amp;lt;s&amp;gt;ETNR&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = Militärflugplatz&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Übersichtskarte          = sw&lt;br /&gt;
|Kartentext               = Preschen&lt;br /&gt;
|Kartentext_Größe         = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Position      = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Umbruch       = &lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 51/39/48/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 014/38/00/O&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = DE-BB&lt;br /&gt;
|Höhe in Meter            = 102&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 2&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = östlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = Jocksdorf&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer2 = 7,5&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung2     = südlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort2          = Forst&lt;br /&gt;
|Schiene                  = &lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = &lt;br /&gt;
|Straße                   = &lt;br /&gt;
|Eröffnung                = &lt;br /&gt;
|Betreiber                = &lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar         = &lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Passagiere               = &lt;br /&gt;
|Fracht                   = &lt;br /&gt;
|Bewegungen               = &lt;br /&gt;
|Kapazität                = &lt;br /&gt;
|Beschäftigte             = &lt;br /&gt;
|Bahn1                    = 07/25&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = 2500&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = 80&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = Beton&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Preschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliger [[Militärflugplatz]] der [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee|Luftstreitkräfte der NVA]]. Er befindet sich in der Gemeinde [[Neiße-Malxetal]] im südlichen [[Brandenburg]], zwischen den Ortsteilen [[Jocksdorf]], [[Preschen]] und der Gemeinde [[Groß Schacksdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:MiG-29 (12196698226).jpg|mini|MiG-29 des JG-3 in Preschen (1990)]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1934 als &amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Jocksdorf&amp;#039;&amp;#039; angelegt, fand eine erste Nutzung des Geländes als Segelflug- und Zwischenlandeplatz von 1937/38 bis 1945 statt. Nach der Einnahme durch die [[Rote Armee]] am 20. April 1945&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Rote Plätze. Russische Militärflugplätze Deutschland 1945–1994.&amp;#039;&amp;#039; AeroLit, Berlin 2007, ISBN 978-3-935525-11-4, S.&amp;amp;nbsp;174&amp;lt;/ref&amp;gt; erfolgte noch eine kurzzeitige Nutzung durch sowjetische Jagdfliegerkräfte, anschließend wurde das Gelände landwirtschaftlich genutzt. Der eigentliche Flugplatz wurde 1953/54 errichtet. Für den Bau wurde 1953 das Haft[[arbeitslager]] Preschen angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.bpb.de/themen/deutschlandarchiv/521627/opfer-einer-massenpsychose/&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Flugplatz wurde von 1955 bis 1990 genutzt und dabei schrittweise ausgebaut. Als Wohnzone wurde an dem naheliegenden Dorf [[Groß Schacksdorf]] eine [[Plattenbausiedlung]] errichtet ([[Groß Schacksdorf-Ost]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Flugplatz waren verschiedene fliegende Kampfverbände der [[1. Luftverteidigungsdivision (NVA)|1. LVD]] stationiert. Hauptnutzer waren das im Dezember 1956 von Cottbus verlegte [[Jagdfliegergeschwader 3]] (JG-3) und die im November 1974 aufgestellte [[Taktische Aufklärungsfliegerstaffel 47]] (TAFS-47). Das JG-3 war die einzige Einheit der [[Nationale Volksarmee|NVA]], die mit Jagdflugzeugen des Typs [[Mikojan-Gurewitsch MiG-29|MiG-29]] ausgerüstet war.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://home.snafu.de/veith/chronik.htm Chronik des Jagdgeschwaders 3]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Übernahme durch die [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] wurde der Flugbetrieb noch eine Zeitlang als  &amp;#039;&amp;#039;Erprobungsgeschwader MiG-29&amp;#039;&amp;#039; und [[Taktisches Luftwaffengeschwader 73 „Steinhoff“|JG 73]] fortgesetzt, das Gelände aber wegen seiner Nähe zu Polen – die An- und Abflugwege liefen teilweise über polnisches Territorium – als Militärflugplatz schließlich aufgegeben. Der Flugbetrieb wurde Ende 1994 eingestellt und das JG&amp;amp;nbsp;73 nach [[Flughafen Rostock-Laage|Rostock-Laage]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1999 bis 2003 gab es auf dem Gelände des Flugplatzes in einem ehemaligen Flugzeughangar den [[Techno]]-Club &amp;#039;&amp;#039;K--&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kombinat 2&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.die-kombinaten.de/index.php |wayback=20130822094604 |text=K2 Erinnerungsseite |archiv-bot=2025-02-07 13:08:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gespielt wurde hauptsächlich Hard [[Tekkno]]. Berühmte DJs, die in diesem Club aufgetreten sind, waren unter anderem [[DJ Rush]] und [[Wolle XDP]]. Im Jahr 2004 wurde das &amp;#039;&amp;#039;K--&amp;#039;&amp;#039; nach einigen Unstimmigkeiten mit Brandenburger Ämtern geschlossen.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Heute wird der Platz von der Firma POINT 36 betrieben, die dort verschiedene Veranstaltungsmöglichkeiten anbietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flugplatzeinrichtungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugplatz Preschen HAS 2.JPG|mini|Mehrere [[Hardened Aircraft Shelter|HAS]] in einer Stichstraße auf der südlichen Flugplatzseite]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugplatz Preschen HAS 8.JPG|mini|Offener HAS mit der Nummer 29 an der Einfahrt vom Ort Preschen]]&lt;br /&gt;
Der Flugplatz Preschen verfügte über eine 2500&amp;amp;nbsp;m lange und 80&amp;amp;nbsp;m breite [[Start- und Landebahn]] (SLB), eine Ringrollbahn mit der [[Vorstartlinie]] (VSL), sowie über die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Südbahn&amp;#039;&amp;#039; als Notbahn. 1977 wurden 24 [[Hardened Aircraft Shelter|„Hardened Aircraft Shelter“ (HAS)]], im NVA-Sprachgebrauch als Geschlossene Deckung für Flugzeuge (GDF) bezeichnet, in zwei Staffelräumen errichtet. Vom Ostende der Start- und Landebahn führt ein ca. 3,7&amp;amp;nbsp;km langer [[Rollweg]] zur [[Bundesautobahn 15|Autobahn A15]], wo sich ein [[Autobahn-Behelfsflugplatz]] befand. Im Jahr 1989 besaß der Platz ein Funkfeuer vom sowjetischen Typ [[RSBN]]. In den beiden Anflugrichtungen standen jeweils zwei [[Ungerichtetes Funkfeuer|ungerichtete Funkfeuer]] (DDR-Terminologie: Fernfunkfeuer, Nahfunkfeuer) sowie das Landesystem [[RSBN#Komponenten: RSBN Drehfunkfeuer, Distanzmesser / PRMG Anflug- und Landeanlage|PRMG]] zur Verfügung. Die Flugsicherung konnte ein [[Airport Surveillance Radar|Rundsichtradar]] und ein [[Präzisionsanflugradar]] nutzen. Das militärische Rufzeichen lautete KOSEL.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis 012 – Flugnavigationsinformationen der Flugplätze der NVA und der Grenztruppen der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Kommando der Luftstreitkräfte und Luftverteidigung 1989 (Geheime Verschlußsache C1 184 400)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Südlich des Dorfes [[Jerischke]] befand sich ein Erdschieß- und Bombenwurfplatz im [[Zschornoer Wald]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/657062/ |titel=Naturerbe verschenkt |autor=Matthias Matern |datum=2012-06-18 |werk=[[Potsdamer Neueste Nachrichten]] |zugriff=2017-01-19 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170816195104/http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/657062/ |archiv-datum=2017-08-16 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://home.snafu.de/veith/blp-31.htm |titel=Bombenwurf- und Erdschießplatz 31 |zugriff=2017-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aktuelle Entwicklungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 wurden am Ostende der SLB und im westlichen Vorfeld Solaranlagen zur Stromgewinnung aufgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.phoenixsolar-group.com/de/referenzen/solarpark-jocksdorf-preschen.html |wayback=20140203185237 |text=Solarparks Jocksdorf &amp;amp; Preschen |archiv-bot=2025-02-07 13:08:56 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige der Shelter werden als Lagerplatz, unter anderem für [[Silage]] verwendet, andere stehen leer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 wurde der Bereich der Landebahn zwischen den vorhandenen Solarparks mit einem weiteren Solarpark mit ca. 80&amp;amp;nbsp;MW bebaut. Gleichzeitig wurden die Shelter im Nordwesten und im Südwesten entfernt und auch hier wurde jeweils eine Solaranlage von 12,5 bzw. 7,5&amp;amp;nbsp;MW erbaut. Somit ist eine weitere Nutzung des Flugplatzes als solcher nahezu ausgeschlossen. Die Anbindung an das Stromnetz erfolgt in einem neuen Umspannwerk in Döbern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Der spätere [[Raumfahrer]] [[Sigmund Jähn]] bestritt seinen Grundwehrdienst 1955 bei der [[Kasernierte Volkspolizei|VP-Luft]], dem Vorläufer der [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee|Luftstreitkräfte der DDR]], auf dem Flugplatz Preschen und war mit dem [[Jagdfliegergeschwader 8]] dort bis 1960 stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
  |Autor=Patrick Balzer&lt;br /&gt;
  |Titel=Flugplatz Preschen, JG-3 und TAFS-47&lt;br /&gt;
  |Verlag=POINT 36 Development GmbH&lt;br /&gt;
  |Ort=Neiße-Malxetal&lt;br /&gt;
  |Datum=2005}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
  |Autor=Thomas Bußmann&lt;br /&gt;
  |Titel=Stahlbeton, Gras und Bahnbefeuerung – Die militärisch genutzten Flugplätze der DDR&lt;br /&gt;
  |Verlag=MediaScript&lt;br /&gt;
  |Ort=Cottbus, Berlin&lt;br /&gt;
  |Datum=2011&lt;br /&gt;
  |ISBN=978-3-9814822-0-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz (Nationale Volksarmee)|Preschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neiße-Malxetal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Militärflugplatz (Deutschland)|Preschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Militärflugplatz (Bundeswehr)|Preschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Brandenburg|Preschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Spree-Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|Preschen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1994]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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