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	<title>Flugplatz Oschatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T17:04:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Oschatz&amp;diff=978987&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uli Elch: laut Fließtext</title>
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		<updated>2026-02-22T17:05:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;laut Fließtext&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Name                     = &lt;br /&gt;
|Bild                     = Aerial image of the Oschatz airfield.jpg&lt;br /&gt;
|IATA                     = ohne&lt;br /&gt;
|ICAO                     = EDOQ&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Kartentext               = Oschatz&lt;br /&gt;
|Kartentext_Größe         = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Position      = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Umbruch       = &lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = Sonderlandeplatz&lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 51/17/49.2/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 13/04/40.8/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = DE-SN&lt;br /&gt;
|Höhe in Fuss             = 502&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 2&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = westlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = Oschatz&lt;br /&gt;
|Schiene                  = &lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = &lt;br /&gt;
|Straße                   = {{RSIGN|DE|StSn|38}}&lt;br /&gt;
|Eröffnung                = 1935&lt;br /&gt;
|Betreiber                = Fliegerclub Oschatz e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar         = &lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Passagiere               = &lt;br /&gt;
|Fracht                   = &lt;br /&gt;
|Bewegungen               = &lt;br /&gt;
|Kapazität                = &lt;br /&gt;
|Beschäftigte             = &lt;br /&gt;
|Bahn1                    = 08/26&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = 830&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = 40&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = Gras&lt;br /&gt;
|Webseite                 = https://www.flugplatz-oschatz.de&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Oschatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Flughafen-Codes|ICAO=EDOQ}} ist ein [[Sonderlandeplatz]] im [[Landkreis Nordsachsen]]. Er liegt am westlichen Stadtrand der gleichnamigen Stadt [[Oschatz]] und östlich des weithin sichtbaren [[Collmberg]]s. Ehemals als geheimer [[Militärflugplatz]] im Jahr 1935 eröffnet, beheimatet er heute den ehrenamtlich tätigen Verein Fliegerclub Oschatz e.&amp;amp;nbsp;V. Dieser unterhält die Flugplatzanlagen, ermöglicht Gastflüge und betreibt eine Flugschule für [[Segelflug|Segel-]] und Motorsegelflug. Regelmäßig finden Events und überregionale Flugveranstaltungen auf dem Flugplatz statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Bau eines Ausbildungsplatzes der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] begann 1935 auf Anordnung des [[Reichsluftfahrtministerium]]s als geheimes Objekt. Als Chefarchitekt wurde der bis dahin für genossenschaftliche und gewerkschaftliche Bauten bekannte Berliner Architekt [[Willi Ludewig]] gewonnen. Dieser verließ jedoch illegal seinen Arbeitsplatz noch vor Fertigstellung, weil er wegen seiner jüdischen Ehefrau Probleme bekommen hatte bzw. noch erwartete. &amp;lt;!-- Hier sollte noch stehen, wer das zu ende gebaut hat --&amp;gt;Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1936 nahm die &amp;#039;&amp;#039;Fliegerausbildungsstelle Oschatz&amp;#039;&amp;#039; (damals als „Fliegerhorst Oschatz“ bezeichnet) ihren Dienst auf. Die Einheit wurde während ihres Bestehens mehrfach umbenannt, und zwar in &amp;#039;&amp;#039;Flugzeugführerschule A Oschatz&amp;#039;&amp;#039; (ab 1.&amp;amp;nbsp;August 1937), &amp;#039;&amp;#039;[[A/B-Schule|Flugzeugführerschule A/B]] Oschatz&amp;#039;&amp;#039; (ab 1.&amp;amp;nbsp;November 1938), &amp;#039;&amp;#039;Schule/Fluganwärterregiment 61&amp;#039;&amp;#039; (ab 1.&amp;amp;nbsp;April 1939), &amp;#039;&amp;#039;Flugzeugführerschule A/B 61&amp;#039;&amp;#039; (ab 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1941) und schließlich &amp;#039;&amp;#039;Flugzeugführerschule A 61&amp;#039;&amp;#039; (ab 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 1943).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 1943 wurde noch eine Flugzeughalle im Westteil des Platzes errichtet, in der die Firma [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|Junkers]] die Endmontage von Flugzeugen betrieb. Am 7.&amp;amp;nbsp;Mai 1944 wurde die Fliegerschule nach [[Wildpark Potsdam|Wildpark-Werder]] verlegt; im Gegenzug kam die Luftkriegsschule III am 6.&amp;amp;nbsp;Juni 1944 von dort nach Oschatz. Von Oschatz aus wurden bei Kriegsende letzte Einsätze mit einmotorigen Tiefdeckern vom Typ [[Junkers W 34]], die mit Panzerfäusten auf den Flügeln bestückt waren, gegen die auf [[Leipzig]] vorrückenden amerikanischen Truppen geflogen. Im April 1945 wurde die Luftkriegsschule&amp;amp;nbsp;III auf den [[Fliegerhorst Brumowski]] in Tulln-Langenlebarn bei Wien verlegt und dort in Kämpfen mit der [[Rote Armee|Roten (Sowjet-)Armee]] aufgerieben. Das 1.&amp;amp;nbsp;Offiziersbewerber-Bataillon der Luftwaffenausbildungsregimenter 3, 4 aus Oschatz wurde ab Mitte April im Endkampf um Berlin eingesetzt, den nur wenige überlebten. Nach Einnahme des Areals durch amerikanische Einheiten im April 1945 wurde der Flugplatz am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1945 an die sowjetische Armee übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1947 bis 1991 nutzte eine [[GSSD|sowjetische Garnison]] den Flugplatz, die am Fliegerhorst stationiert war, unter anderem waren auch [[Strategische Raketentruppe der Sowjetunion|Raketentruppen]] stationiert.&lt;br /&gt;
Einige der alten Flugplatzbauten sind bereits verfallen, andere wurden zu Wohnhäusern umgebaut. Ein ehemaliger [[Hangar]] wurde mittlerweile zu einer [[Paintball]]-Halle ausgebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&amp;amp;q=paintball%20oschatz&amp;amp;npsic=0&amp;amp;rflfq=1&amp;amp;rlha=0&amp;amp;rllag=51297636,13060621,6&amp;amp;tbm=lcl&amp;amp;rldimm=5537429396283805186&amp;amp;phdesc=aUpSEvn6it4&amp;amp;ved=2ahUKEwiN1Z_M-8_jAhULwsQBHSRXDmAQvS4wAHoECAkQEg&amp;amp;rldoc=1&amp;amp;tbs=lrf:!2m1!1e2!3sIAE,lf:1,lf_ui:1#rlfi=hd:;si:5537429396283805186,y,aUpSEvn6it4;mv:!1m2!1d51.297686899999995!2d13.0606797!2m2!1d51.2975856!2d13.060564!3m12!1m3!1d51.973603937451635!2d13.06062185!3d51.297636250000004!2m3!1f0!2f0!3f0!3m2!1i3!2i4!4f13.1;tbs:lrf:!2m1!1e2!3sIAE,lf:1,lf_ui:1 |titel=paintball oschatz – Google-Suche |abruf=2019-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessenten am Erhalt der heute offiziellen Flugplatzanlage haben sich zum &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegerclub Oschatz]] e. V.&amp;#039;&amp;#039; zusammengeschlossen und nutzen eine Teilfläche des ehemaligen Platzes. Sie organisieren regelmäßige Flugvorführungen, Gastflüge mit Segelflugzeugen, Lehrgänge, Erlebnistage und andere kulturelle Veranstaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://flugplatz-oschatz.de/events/ &amp;#039;&amp;#039;Events auf dem Flugplatz Oschatz&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 6. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für den September 2019 ist auch das &amp;#039;&amp;#039;Dritte Oldtimertreffen&amp;#039;&amp;#039; (flugfähige historische Apparate) in Vorbereitung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://flugplatz-oschatz.de/oldtimertreffen/ |wayback=20190406174018 |text=Oldtimertreffen auf dem Flugplatz Oschatz |archiv-bot=2025-02-07 12:57:54 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 6. April 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugplatz verfügt über eine 850 Meter lange Graslandebahn. Auswärtige Piloten können unter PPR-Bedingungen den Flugplatz anfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Segelkunstflug-Weltmeisterschaft ===&lt;br /&gt;
2024 war der Flugplatz [[Oschatz]] Austragungsort der [[Kunstflug|Segelkunstflug]]-[[Weltmeisterschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mynewsdesk.com/de/leipzig/pressreleases/nach-30-jahren-wieder-in-deutschland-segelkunstflug-weltmeisterschaft-in-oschatz-3333830 |titel=Nach 30 Jahren wieder in Deutschland: Segelkunstflug Weltmeisterschaft in Oschatz |datum=2024-07-16 |sprache=de |abruf=2025-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Weltmeisterschaft fand vom 31. Juli bis 10. August statt und war die erste Weltmeisterschaft dieser Art nach über 30 Jahren, die wieder in [[Deutschland]] durchgeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.lvbayern.de/veranstaltungen/weltmeisterschaft-im-segelkunstflug-2024-fliegerclub-oschatz-e-v/ |titel=Weltmeisterschaft im Segelkunstflug 2024 – Fliegerclub Oschatz e.V. – LVBayern |sprache=de |abruf=2025-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Veranstalter war der [[Fliegerclub Oschatz]] &amp;#039;&amp;#039;e. V., der das Gelände des ehemaligen Fliegerhorstes nutzt.&amp;#039;&amp;#039; Die Weltmeisterschaft zog Teilnehmer aus mehreren Ländern an und stellte einen wichtigen Meilenstein für den Fliegerclub Oschatz und die [[Kunstflug|Segelkunstflug]]-Community in Deutschland dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Veranstaltung umfasste die Klassen Unlimited und Advanced. In der Teamwertung der Unlimited-Klasse sicherte sich das deutsche Team die Goldmedaille. In der Einzelwertung der Advanced-Klasse erreichte der Pilot [[Richard Münzberger]] vom [[Fliegerclub Oschatz]] den besten deutschen Platz auf Rang 9.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Leonie Beyerlein |url=https://www.lvz.de/lokales/nordsachsen/segelkunstflug-wm-in-oschatz-august-2024-richard-muenzberger-bester-deutscher-KFUCH2NPQVETHHIZLPS63SSJWI.html |titel=Segelkunstflug-WM in Oschatz August 2024: Richard Münzberger bester Deutscher |datum=2025-09-10 |sprache=de |abruf=2025-09-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Eugen Bönsch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur|Autor=Jürgen Zapf|Titel=Flugplätze der Luftwaffe 1934–1945 – und was davon übrig blieb. Band 2: Sachsen|Verlag=[[VDM Heinz Nickel|VDM]]|Ort=Zweibrücken|Jahr=2001|ISBN=3-925480-62-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flugplatz Oschatz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.flugplatz-oschatz.de/ Website des ansässigen Fliegerclubs Oschatz e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.oschatz-vizite.narod.ru/ www.oschatz-vizite.narod.ru] ГСВГ/ЗГВ Страница школы 109 и гарнизонов Нижнего и Верхнего Ошаца 1947–1991 (sowjetische Garnison 1947–1991, Schule 109), Flugplatz Oschatz – Fliegerhorst Oschatz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flugplatz (Sachsen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonderlandeplatz|Oschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Sachsen|Oschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Oschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Nordsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|Oschatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1935]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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