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	<title>Flugplatz Neuhausen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T21:54:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Neuhausen&amp;diff=2706533&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TK-lion: 1) Neueröffnung der asphaltierten SLB 11/29 2) Infobox aktualisiert</title>
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		<updated>2025-12-17T09:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;1) Neueröffnung der asphaltierten SLB 11/29 2) Infobox aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Name                     = &lt;br /&gt;
|Bild                     = Aerial image of the Neuhausen airfield.jpg&lt;br /&gt;
|IATA                     = ohne&lt;br /&gt;
|ICAO                     = EDAP&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Übersichtskarte          = sw&lt;br /&gt;
|Kartentext               = Neuhausen&lt;br /&gt;
|Kartentext_Größe         = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Position      = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Umbruch       = &lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = Verkehrslandeplatz&lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 51/41/05.4/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 14/25/23.4/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = DE-BB&lt;br /&gt;
|Höhe in Fuss             = 279&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 10&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = südöstlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = Cottbus&lt;br /&gt;
|Schiene                  = [[Bahnstrecke Berlin–Görlitz]]&lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = &lt;br /&gt;
|Straße                   = &lt;br /&gt;
|Eröffnung                = 1938&lt;br /&gt;
|Betreiber                = Flugplatzgesellschaft Cottbus/Neuhausen mbH&lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar         = &lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Passagiere               = &lt;br /&gt;
|Fracht                   = &lt;br /&gt;
|Bewegungen               = &lt;br /&gt;
|Kapazität                = &lt;br /&gt;
|Beschäftigte             = &lt;br /&gt;
|Bahn1                    = 11/29&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = 1080&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = 23&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = Asphalt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Neuhausen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Flughafen-Codes|ICAO=EDAP}} ist ein [[Deutschland|deutscher]] [[Verkehrslandeplatz]] in [[Neuhausen (Neuhausen/Spree)|Neuhausen]] zehn&amp;amp;nbsp;Kilometer südöstlich von [[Cottbus]]. Er ist ein ehemaliger [[Feldflugplatz]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] und wurde nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] als Ausbildungsplatz von der [[Gesellschaft für Sport und Technik|GST]] der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Gelände des Platzes wurde 1935 von der Stadt Cottbus als Ersatz für den von der Luftwaffe 1933 übernommenen und bis dahin zivil genutzten [[Flugplatz Cottbus-Nord]] erworben. Im Jahr 1936 begannen die Planungen für eine Nutzung als Verkehrslandeplatz. Dazu kam es jedoch nicht mehr, denn ab 1938/39 übernahm die Luftwaffe dieses Gelände ebenfalls. Sie errichtete am Nordwestrand zwei kleine Flugzeughallen – eine davon transportabel – sowie einige Werkstätten und Unterkunftsbaracken. Zu der Zeit betrug die längste von Nordwest nach Südost verlaufende Rollstrecke des im Grundriss relativ ovalen Platzes 1280 Meter. Genutzt wurde Neuhausen von September 1939 bis September 1944 von der &amp;#039;&amp;#039;[[A/B-Schule|Flugzeugführerschule A/B]] 3&amp;#039;&amp;#039; [[Guben]] und von November 1939 bis August 1942 von der Schule des &amp;#039;&amp;#039;Fluganwärterregiments 82&amp;#039;&amp;#039; (Sch./FAR 82) Cottbus.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Ries: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Flugzeugführerschulen und ihre Maschinen 1919–1945.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch, Stuttgart 2000, ISBN 3-613-01227-8, S.&amp;amp;nbsp;115 und 118.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Ergänzungsgruppe des [[Jagdgeschwader 52|JG 52]] soll kurzzeitig am Platz gelegen haben. Mit Ansiedlung der [[Focke-Wulf|Focke-Wulf GmbH]] am Cottbuser Flugplatz wurde Neuhausen etwa ab 1944 in deren Einflugbetrieb einbezogen. Im östlichen Teil erfolgte auch die [[Justierung]] und das Einschießen der Bordwaffen der auf dem Schienenweg nach Neuhausen überführten [[Focke-Wulf Fw 190|Fw-190]]- und [[Focke-Wulf Ta 152|Ta-152]]-[[Jagdflugzeug]]e. Am 16.&amp;amp;nbsp;Januar 1945 griffen um die Mittagszeit US-amerikanische Jäger vom Typ [[North American P-51|Mustang]] und [[Lockheed P-38|Lightning]] den Platz mehrmals im [[Tiefflug]] an, wobei neben einer Fw&amp;amp;nbsp;190 auch 14 Ta&amp;amp;nbsp;152H zerstört wurden, die wegen ihrer großen Spannweite nicht in den schützenden Splitterboxen abgestellt werden konnten.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhold Thiel: &amp;#039;&amp;#039;Focke-Wulf Flugzeugbau.&amp;#039;&amp;#039; H.&amp;amp;nbsp;M. Hauschild, Bremen 2011, ISBN 978-3-89757-489-2, S.&amp;amp;nbsp;235.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Kriegsende erfolgte am 23. Januar 1945 noch eine letzte Belegung durch den Stab und die II. Gruppe des mit Fw 190A-8 ausgerüsteten [[Jagdgeschwader 4|JG 4]]. Am 15. Februar verließen die letzten Luftwaffeneinheiten den Flugplatz, der am 20. April 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingenommen und bereits zwei Tage später bis in den Mai hinein als Frontflugplatz von verschiedenen Jagdfliegereinheiten der [[Luftstreitkräfte der Sowjetunion|sowjetischen Luftstreitkräfte]] in Betrieb genommen wurde. In den Jahren 1947/48 erfolgte die Demontage bzw. Sprengung der wenigen vorhandenen Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1952 übernahm die neugegründete GST das Areal und begann mit dem Bau eines [[Segelfluggelände|Segelflugplatz]]es. Eine neue Flugzeughalle und einige Baracken wurden 1953/54 gebaut. Von Mai bis November 1956 wurde der erste GST-Motorfluglehrgang auf [[Jakowlew Jak-18|Jak-18]] durchgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Unger: &amp;#039;&amp;#039;Der Weg zur Interflug. Die zivile Luftfahrt in der SBZ und der DDR von 1945 bis 1955&amp;#039;&amp;#039; (Band I). Media Script, Berlin 2023, ISBN 978-3-9822979-5-8, S.&amp;amp;nbsp;218.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Leitung der Ausbildung und des Flugplatzes hatte zu dieser Zeit [[Iris Wittig]] inne.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dieter Kleemann|Titel=Iris Wittig/Köhler, einzige Jagdfliegerin der NVA|Sammelwerk=Fliegergeschichten. Vom Start bis zur Landung|TitelErg=Tatsachen und Erlebnisse – aufgeschrieben von Angehörigen der Fliegerkräfte der NVA|Verlag=MediaScript|Ort=Strausberg|Datum=2013|ISBN=978-3-9814822-3-2|Seiten=30/31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch erfolgte zur gleichen Zeit unter sowjetischer Anleitung die Grundausbildung der ersten DDR-[[Fallschirmspringen|Fallschirmspringer]] mit einer [[Lissunow Li-2|Li-2]].&amp;lt;ref&amp;gt;Dieter Henze: &amp;#039;&amp;#039;Rückblicke.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fliegerrevue&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;6/1972, S.&amp;amp;nbsp;235/236&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Nationale Volksarmee|NVA]] plante 1959/60 den Ausbau zu einem [[Militärflugplatz]] „II. Klasse“ mit betonierter 2000-Meter-Landebahn in Richtung Südwest/Nordost. Das Vorhaben wurde nicht realisiert. Von 1962 bis 1964 wurde die heute noch genutzte Flugzeughalle mit angeschlossenem Tower und Werkstatt errichtet. In den folgenden Jahren entwickelte sich Neuhausen zu einem Flug- und Fallschirmausbildungszentrum der GST. Auch die 1968 bei der [[Kunstflug]]-Weltmeisterschaft siegreiche DDR-Auswahl mit [[Erwin Bläske]] trainierte am Platz. In den 1980er Jahren nutzte das in Cottbus stationierte [[Kampfhubschraubergeschwader 3|KHG-3]] das Gelände gelegentlich als Ausweichflugplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der politischen [[Wende und friedliche Revolution in der Deutschen Demokratischen Republik|Wende]] und der darauffolgenden Auflösung der GST wurde das Areal 1991 an die Stadt Cottbus zurückgegeben und die Flugplatzgesellschaft Cottbus-Neuhausen mbH gegründet, die den Flugplatz bis heute betreibt.&amp;lt;!--Ab Ende 2024 sollte der Flugplatz für rund 9,6 Millionen Euro ausgebaut werden; unter anderem sollte eine der Grasbahnen befestigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lr-online.de/lausitz/spremberg/flugplatz-neuhausen-baustart-so-wird-die-zukunft-des-verkehrslandeplatzes-gesichert-73865949.html &amp;#039;&amp;#039;Baustart – so wird die Zukunft des Verkehrslandeplatzes gesichert.&amp;#039;&amp;#039;] Lausitzer Rundschau, 27. Mai 2024, abgerufen am 1. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt; Ab Juni 2024 wurde die [[Start- und Landebahn]] (SLB) 11/29 befestigt. Die nunmehr asphaltierte SLB wurde im Juli 2025 in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://flughafen-cottbus.de/inbetriebnahme-der-neuen-rwy-29-11/| titel=Inbetriebnahme der neuen RWY 29/11| hrsg=Flugplatzgesellschaft Cottbus/Neuhausen mbH| werk=[https://flughafen-cottbus.de/ flughafen-cottbus.de]| datum=2025-09-06|abruf=2025-12-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2025/07/neuer-flugplatz-luftfahrt-neuhausen-brandenburg.html |titel=Neue Start- und Landebahn am Flugplatz Neuhausen freigegeben |abruf=2025-07-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=Thomas Bußmann|Titel=Stahlbeton, Gras und Bahnbefeuerung – Die militärisch genutzten Flugplätze der DDR|Verlag=MediaScript|Ort=Cottbus, Berlin|Datum=2011|ISBN=978-3-9814822-0-1}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=Stefan Büttner|Titel=Rote Plätze: Russische Militärflugplätze in Deutschland 1945–1994|Verlag=Aerolit|Ort=Berlin|Datum=2007|ISBN=978-3-935525-11-4}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=Günter Schmitt|Herausgeber=Wolfgang Sellenthin|Titel=Neuhausen–Ausbildungszentrum mit Tradition|Sammelwerk=Fliegerkalender der DDR 1974|Verlag=[[Militärverlag der Deutschen Demokratischen Republik|Militärverlag der DDR]]|Ort=Berlin|Datum=1973|Seiten=128–140}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=Jürgen Zapf|Titel=Flugplätze der Luftwaffe 1934–1945 – und was davon übrig blieb. Band 1. Berlin &amp;amp; Brandenburg|Verlag=[[VDM Heinz Nickel|VDM]]|Ort=Zweibrücken|Datum=2001|ISBN=3-925480-52-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flugplatz Neuhausen}}&lt;br /&gt;
*[https://www.flughafen-cottbus.de/ Website des Betreibers]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flugplatz (Brandenburg)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrslandeplatz|Neuhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Brandenburg|Neuhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)|Neuhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Neuhausen/Spree]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Cottbus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Spree-Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|Neuhausen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TK-lion</name></author>
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