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	<title>Flugplatz Kamenz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Kamenz&amp;diff=419316&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Müllt-Renner am 21. Juli 2025 um 15:21 Uhr</title>
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		<updated>2025-07-21T15:21:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Name                     = &lt;br /&gt;
|Bild                     = Aerial image of the Kamenz airfield.jpg&lt;br /&gt;
|IATA                     = ohne&lt;br /&gt;
|ICAO                     = EDCM&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Kartentext               = Kamenz&lt;br /&gt;
|Kartentext_Größe         = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Position      = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Umbruch       = &lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = Verkehrslandeplatz&lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 51/17/49.2/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 14/07/39.0/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = DE-SN&lt;br /&gt;
|Höhe in Fuss             = 495&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 2,5&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = nordöstlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = Kamenz&lt;br /&gt;
|Schiene                  = &lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = &lt;br /&gt;
|Straße                   = &lt;br /&gt;
|Eröffnung                = 1918&lt;br /&gt;
|Betreiber                = Fliegerclub Kamenz e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar         = &lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Passagiere               = &lt;br /&gt;
|Fracht                   = &lt;br /&gt;
|Bewegungen               = &lt;br /&gt;
|Kapazität                = &lt;br /&gt;
|Beschäftigte             = &lt;br /&gt;
|Bahn1                    = 03/21&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = 1100&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = 28&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = Beton&lt;br /&gt;
|Bahn2                    = 03/21&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter2      = 1100&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter2     = 40&lt;br /&gt;
|Bahnbelag2               = Gras&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Kamenz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Flughafen-Codes|ICAO=EDCM}} ist ein [[Verkehrslandeplatz]] bei [[Kamenz]] in [[Sachsen]]. Er liegt ca. 2,5 km nordöstlich des Kamenzer Stadtzentrums. Es stehen zwei Bahnen zur Verfügung, wobei eine betoniert und mit einer [[Befeuerung (Luftfahrt)|Befeuerung]] ausgestattet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Kamenzer Flugplatz hat eine Vergangenheit als [[Militärflugplatz]]. Am 11. September 1916 wurde der Bau einer Fliegerstation durch den sächsischen König [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August III.]] genehmigt. Am 20. Juli 1918 nahm die Zweigfliegerschule der &amp;#039;&amp;#039;Fliegerersatzabteilung 12&amp;#039;&amp;#039; (FEA&amp;amp;nbsp;12) [[Flugplatz Cottbus-Nord|Cottbus]] den Flugbetrieb zum Zwecke der Ausbildung von [[Offizier]]en auf. Nach Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] erfolgte den [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertragsbestimmungen]] zufolge am 15. Mai 1919 die Auflösung der Fliegerstation und bis zum 15. Februar 1921 die Demontage der flugtechnischen Anlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem das Gelände über einen längeren Zeitraum mit Ausnahme eines Flugtages am 31. Juli 1927 durch den Lausitzer Flugverein nicht genutzt worden war, diente das alte Werftgebäude von 1935 bis 1939 der &amp;#039;&amp;#039;Reichs-Segelflug-Bauschule 3&amp;#039;&amp;#039; als Stützpunkt. Der Flugplatz Kamenz wurde von 1937 bis 1939 für die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] wieder hergerichtet. Nutzer wurde die &amp;#039;&amp;#039;[[Luftkriegsschule|Luftkriegsschule 1]]&amp;#039;&amp;#039; (LKS&amp;amp;nbsp;1). 1941 errichtete die [[Weser-Flugzeugbau|Weser-Flugzeugbau GmbH]] ein Zweigwerk, das [[Sturzkampfflugzeug]]e vom Typ [[Junkers Ju 87|Ju 87]] produzierte, die am Platz auch eingeflogen wurden. Von Februar bis April 1945 wurde Bautzen Frontflugplatz und durch verschiedene Luftwaffeneinheiten, darunter Teile der Schlachtgeschwader [[Schlachtgeschwader 2 „Immelmann“|SG&amp;amp;nbsp;2]] und [[Sturzkampfgeschwader 77|SG&amp;amp;nbsp;77]], belegt. Die folgende Tabelle zeigt eine Auflistung ausgesuchter fliegender aktiver Einheiten (ohne Schul- und Ergänzungsverbände) der Luftwaffe die hier zwischen 1939 und 1945 stationiert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Henry L. deZeng IV |url=http://www.ww2.dk/Airfields%20-%20Germany%20%5B1937%20Borders%5D.pdf#page=322 |titel=Luftwaffe Airfields 1935–45 Germany (1937 Borders) |seiten=320–321 |format=PDF; 3,2&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2019-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Von !! Bis !! Einheit !! Ausrüstung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|März 1939||März 1939||[[Lehrgeschwader 1|III./Lehrgeschwader 1]] (III. Gruppe des Lehrgeschwaders 1) || [[Heinkel He 111|Heinkel He 111H]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Februar 1945||Februar 1945||[[Schlachtgeschwader 77|I./Schlachtgeschwader 77]] (I. Gruppe des Schlachtgeschwaders 77) || [[Focke-Wulf Fw 190|Focke-Wulf Fw 190F]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Februar 1945||März 1945||[[Schlachtgeschwader 2 „Immelmann“|III./Schlachtgeschwader 2]] || [[Junkers Ju 87]], Focke-Wulf Fw 190&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|April 1945|| April 1945||III./Schlachtgeschwader 77 || Focke-Wulf Fw 190F&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. April 1945 besetzte die [[Rote Armee]] den Flugplatz. Nach Kriegsende wurden die übriggebliebenen Hallen und Einrichtungen bis 1948 von sowjetischen Armeeangehörigen gesprengt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamenz 002, Flugplatz.jpg|mini|Vorfeld, Hangars und Tower (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamenz airfield apron and hangars 2014.jpg|mini|Vorfeld und Hangars (2017)]]&lt;br /&gt;
Zu [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-Zeiten übernahm im Jahr 1952 zunächst die [[Kasernierte Volkspolizei]] Luft den Platz und nutzte ihn zur Ausbildung von Flugzeugführern auf [[Jakowlew Jak-18|Jak-18]] und [[Jakowlew Jak-11|Jak-11]]. Später wurde der Flugplatz von der [[Nationale Volksarmee|NVA]] genutzt, die hier ab 1954 die &amp;#039;&amp;#039;Flugzeugreparaturwerkstatt 24&amp;#039;&amp;#039; (FRW-24) und ab 1972 die &amp;#039;&amp;#039;Transportfliegerausbildungsstaffel 45&amp;#039;&amp;#039; (TAS-45) der [[Offiziershochschule der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung für Militärflieger Otto Lilienthal|Offiziershochschule für Militärflieger]] der [[Luftstreitkräfte der Nationalen Volksarmee]] stationierte. Bis 1990 wurden in Kamenz Flugzeuge der Typen Jak-18, [[Antonow An-2|An-2]], [[Antonow An-14|An-14]], [[Let L-410|L-410]] und [[Zlín Z-43|Z-43]] gewartet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kamenz airfield tower 2014.jpg|mini|Tower (2014)]]&lt;br /&gt;
Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] fand die Übergabe zur zivilen Nutzung statt. Am 11. Juni 1991 übernahm das [[Bundesvermögensamt]] das Gelände. Die Flugplatz Kamenz GmbH betrieb jahrelang den Flugplatz. An der Gesellschaft sind der Landkreis Kamenz mit 40 Prozent und die Stadt Kamenz mit 60 Prozent beteiligt. Trotz der hohen Bedeutung von Verkehrslandeplätzen für die regionale Wirtschaft gestaltet sich der Betrieb in dünn besiedelten Räumen oft schwierig. Eine kommerzielle Bewirtschaftung ist oft unrentabel, und die Kommunen können die Defizite meist nicht ausgleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Betrieb hat nach einer [[Ausschreibung]] per 1. Oktober 2004 der Fliegerclub Kamenz e.&amp;amp;nbsp;V. übernommen. Die Flugplatz Kamenz GmbH fungiert als Eigentümer der Liegenschaft. Entsprechend wurde die Gesellschaft am 21. September 2004 ins Grundbuch eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1918 bis 1991 war der Flugplatz mit einer Anschlussbahn an die nur dem Güterverkehr dienende [[Bahnstrecke Kamenz–Kamenz Nord]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomas Binder&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Flugwesen entwickelt sich. Von den Höhen und Tiefen eines Menschheitstraumes in Kamenz&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Sächsische Heimatblätter. Zeitschrift für Sächsische Geschichte, Denkmalpflege, Natur und Umwelt&lt;br /&gt;
   |Band=57. Jahrgang&lt;br /&gt;
   |Nummer=3&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |Seiten=288–293}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomas Bußmann&lt;br /&gt;
   |Titel=Stahlbeton, Gras und Bahnbefeuerung – Die militärisch genutzten Flugplätze der DDR&lt;br /&gt;
   |Verlag=MediaScript&lt;br /&gt;
   |Ort=Cottbus, Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2011&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-9814822-0-1&lt;br /&gt;
   |Seiten=116–119}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Jürgen Zapf&lt;br /&gt;
   |Titel=Flugplätze der Luftwaffe 1934–1945 – und was davon übrig blieb. Band 2: Sachsen&lt;br /&gt;
   |Verlag=VDM&lt;br /&gt;
   |Ort=Zweibrücken&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-925480-62-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fc-kamenz.de/ Fliegerclub Kamenz e.&amp;amp;nbsp;V.] betreibt den Flugplatz&lt;br /&gt;
* [http://home.snafu.de/veith/tas-45.htm DDR-Transportfliegerausbildungsstaffel 45 Standort: Kamenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Flugplatz (Sachsen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrslandeplatz|Kamenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz in Deutschland|Kamenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz (Nationale Volksarmee)|Kamenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Sachsen|Kamenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Kamenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)|Kamenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|Kamenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Müllt-Renner</name></author>
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