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	<title>Flugplatz Gersthofen-Gablingen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T02:29:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Gersthofen-Gablingen&amp;diff=289726&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uli Elch: /* Nutzung durch die United States Army */ &#039;Advanced Landing Ground ALG</title>
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		<updated>2026-04-07T14:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nutzung durch die United States Army: &lt;/span&gt; &amp;#039;Advanced Landing Ground ALG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Name=Flugplatz Gersthofen-Gablingen&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Gablingen Kaserne&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Augsburg AHP&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Bild=Flug Frankfurt Sofia 072.JPG&lt;br /&gt;
|IATA= ohne&lt;br /&gt;
|ICAO= ohne&lt;br /&gt;
|Breitengrad=48.4512408&lt;br /&gt;
|Längengrad=10.862517&lt;br /&gt;
|Region-ISO=DE-BY&lt;br /&gt;
|Höhe in Meter= 464&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1=10&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1=nördlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1=Augsburg&lt;br /&gt;
|Nahverkehr=&lt;br /&gt;
|Straße={{RSIGN|DE|B|2}}&lt;br /&gt;
|Eröffnung=1914&lt;br /&gt;
|Schließung=1992 (Flugbetrieb)&lt;br /&gt;
|Betreiber=zuletzt US Army&lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar=&lt;br /&gt;
|Terminals=&lt;br /&gt;
|Passagiere= &lt;br /&gt;
|Fracht=&lt;br /&gt;
|Bahn1=07/25&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1=&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1=&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Aerial image of the Gablingen Wullenweber (view from the southeast).jpg|mini|Detailaufnahme der Peilantenne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz [[Gersthofen]]-[[Gablingen]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Liste deutscher Flugplätze|deutscher]] [[Militärflugplatz]] bei Augsburg. Auf seinem Gelände ist eine weithin sichtbare [[Wullenwever-Antenne]] ([[BND-Außenstelle Gablingen]]) installiert, die den US-Streitkräften bis zur Übergabe des Geländes an die Bundeswehr zur [[Fernmelde- und Elektronische Aufklärung|Fernmelde- und Elektronischen Aufklärung]] diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Er wurde von 1914 bis 1918 als &amp;#039;&amp;#039;Flugfeld Gersthofen&amp;#039;&amp;#039; als Unterabteilung der [[Fliegerschule]] [[Sonderlandeplatz Schleißheim|Schleißheim]] von der &amp;#039;&amp;#039;[[1. Königlich Bayerisches Fliegerbataillon|Königlich Bayerischen Fliegertruppe]]&amp;#039;&amp;#039; genutzt. Im Ersten Weltkrieg war in Gersthofen die &amp;#039;&amp;#039;Fliegerschule V&amp;#039;&amp;#039; der königlich-bayerischen Fliegertruppen. Es entstanden Hallen, Tankanlagen, ein Schießstand, Baracken und Kasernen. Dort leistete unter anderem der bekannte Maler [[Paul Klee]] einen Teil seines Militärdiensts ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Josef Helfenstein: &amp;#039;&amp;#039;Klee, Paul&amp;#039;&amp;#039; in: [[Walther Killy]], [[Rudolf Vierhaus]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsche Biographische Enzyklopädie]]&amp;#039;&amp;#039;, Band 5, Saur, München 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den einfachen und schnellen Bau von Flugzeugwerften entwickelten die bayerischen Fliegertruppen einen Musterentwurf, der eine Eisen-Skelettbauweise vorsah. Nach dieser Vorgabe entstand am Flugplatz Gersthofen 1917 eine [[Werft]], die 1980 zusammen mit der gesamten [[Kaserne]]nanlage aus Gründen der militärischen Sicherheit abgerissen wurde. Seit Frühjahr 1918 bezeichnete man den Flugplatz als &amp;#039;&amp;#039;Flughafen (bzw. Fliegerschule) Gablingen-Gersthofen&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnungsblatt des [[Bayerisches Kriegsministerium|K.B. Kriegsministeriums]] 1918, Nr. 21 vom 18. Mai 1918, S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde das Gelände größtenteils zurückgebaut. Ab 1934 wurde der Flughafen wieder für militärische Zwecke verwendet und diente als Umschlagplatz für Ausrüstung, Munition und Verpflegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fliegerhorst der Luftwaffe ===&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nazis wurde der Flugplatz Mitte der 1930er Jahre für die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] reaktiviert. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Flugplatz durch die alliierte Aufklärung erst sehr spät entdeckt, da er sehr gut [[Tarnung|getarnt]] war (unter anderem wurden [[Hausrind|Kühe]] aus [[Pappmaché]] aufgestellt und das Flugfeld als See getarnt). Auf dem Flugplatz waren die [[Flugzeugführerschule]] A5, die [[Nachtjagdschule]] 1 und die Flugzeugführerschule C7 stationiert. Auch wurde die [[Messerschmitt Me 163]] &amp;#039;&amp;#039;Komet&amp;#039;&amp;#039; hier getestet. Unter anderem waren auf dem Flugplatz [[Messerschmitt Me 262]]-Flugzeuge sowie die [[Messerschmitt Bf 109]] C-1 der 2./ JGr. 176 stationiert. Ende 1943 wurden Teile der [[Messerschmitt Me 264]], sog. &amp;#039;Amerikabomber&amp;#039;, nach Gersthofen gebracht, um in Augsburg Platz für die [[Messerschmitt Me 410]] zu bekommen. Im Bereich der Kasernenanlagen waren auch [[Tunnel]]anlagen installiert; diese dienten für Versorgungsleitungen und verbanden unterirdisch auch alle Kasernengebäude. Es soll jedoch nach Aussagen ehemaliger amerikanischer Soldaten, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Gablingen stationiert waren, auch massive Tunnelanlagen gegeben haben, die mehrere Stockwerke in die Tiefe führten.&lt;br /&gt;
[[Datei:He 111 H-16, Stab II. KG 53, Gablingen b. Augsburg, 1943 (1).jpg|mini|Besatzung der Heinkel He 111 H-16 &amp;#039;A1+AC&amp;#039;, Stab II./KG 53, Gablingen 1943|198x198px]]&lt;br /&gt;
Dort sind weitere Seitentunnels eingerichtet; diese sind aber mittlerweile eingestürzt oder mit Wasser geflutet. Angeblich liegt in den Tunnelanlagen bis heute noch Gerät aus dem Zweiten Weltkrieg. Auch soll es sehr lange Tunnels in die anliegende Gemeinde [[Gablingen]] geben. Im Bereich der [[Adalbert Stifter|Adalbert-Stifter]]-Siedlung in Höhe des heutigen Spielplatzes befindet sich am Osthang ein zugeschütteter Tunnelzugang, ob dieser jedoch mit dem Flugplatz Gablingen verbunden ist, konnte bis heute nicht geklärt werden. Festzuhalten ist jedoch, dass 1944 auf dem rund 800 Meter entfernten [[Chemie]]werk der [[I.G. Farben|I.G.-Farben]]-Tochter &amp;#039;&amp;#039;Transehe&amp;#039;&amp;#039; die Produktion von [[Kraftstoff|Raketentreibstoff]] begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der oben angesprochene eventuelle Tunnelzugang am Rande der Adalbert-Stifter-Siedlung, die damals noch nicht existierte, befindet sich nur wenige hundert Meter vom Werksgelände entfernt. Da der gesamte Flugplatz bis heute [[Sperrgebiet]] ist, konnte eine Erforschung der Anlagen nicht durchgeführt werden. Nach amerikanischen Aussagen wird vermutet, dass die Tunnelsysteme für verschiedene Tests benutzt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 1944 wurde der Flugplatz von zwei &amp;#039;&amp;#039;Combat Wings&amp;#039;&amp;#039; (ca. 100–120 Flugzeuge des amerikanischen Bombertyps [[Boeing B-17|B-17]] und [[Consolidated B-24|B-24]]), die am Morgen von den englischen Flugplätzen [[Beachy Head]] und [[Dungeness]] bei [[Dover]] gestartet waren, angegriffen. Am 24. April 1944 griffen bei einem Großangriff auf [[Süddeutschland]] 120 Bomber vom Typ B 24 (&amp;#039;&amp;#039;Liberator&amp;#039;&amp;#039;) den Flugplatz an. Bei den Angriffen kamen auch Bewohner der Nachbargemeinde [[Stettenhofen (Langweid)|Stettenhofen]] ums Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt die vollständige Auflistung aller fliegenden aktiven Einheiten (ohne Schul- und Ergänzungsverbände) der Luftwaffe der Wehrmacht die hier zwischen 1937 und 1945 stationiert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ww2.dk/Airfields%20-%20Germany%20%5B1937%20Borders%5D.pdf Henry L. deZeng IV: &amp;#039;&amp;#039;Luftwaffe Airfields 1935–45 Germany (1937 Borders)&amp;#039;&amp;#039;, S. 204–205], abgerufen am 28. August 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Von !! Bis !! Einheit !! Ausrüstung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|April 1937||Juni 1938||[[Kampfgeschwader 355|Stab, I./KG 355]] (Stab und I. Gruppe des Kampfgeschwaders 355) ||&lt;br /&gt;
[[Heinkel He 111|Heinkel He 111B/E]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|November 1938||Dezember 1938||[[Jagdgeschwader 144|I./JG 144]] (I. Gruppe des Jagdgeschwaders 144) || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Messerschmitt Bf 109|Messerschmitt Bf 109D]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Januar 1939||April 1939||[[Zerstörergeschwader 144|I./ZG 144]] (I. Gruppe des Zerstörergeschwaders 144)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mai 1939||Juni 1939||[[Zerstörergeschwader 76|II./ZG 76]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oktober 1939||Mai 1940||4.(F)/Aufkl.Gr. 121 (4. Staffel der Fernaufklärungsgruppe 121) || [[Dornier Do 17|Dornier Do 17P]], [[Junkers Ju 88|Junkers Ju 88A/D]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|November 1939||Februar 1940||[[Kampfgeschwader 27|I./KG 27]] || rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; | [[Heinkel He 111|Heinkel He 111P]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|März 1940||Mai 1940||[[Kampfgeschwader 55|III./KG 55]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|März 1943||April 1943||[[Kampfgeschwader 53 „Legion Condor“|I./KG 53]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|April 1943||Juli 1943||II./KG 53 || rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; | Heinkel He 111H-16&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Juli 1943||Dezember 1943||III./KG 53&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |April 1945|| rowspan=&amp;quot;2&amp;quot; |April 1945||NSGr. 1 (Nachtschlachtgruppe 1) ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nahaufkl.St. 13./14 ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konzentrationslager ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich des Flugplatzes war ab Anfang 1944 auch ein [[Außenlager des KZ Dachau|Außenlager]] des [[KZ Dachau|Konzentrationslagers Dachau]] eingerichtet. Etwa 1000 Häftlinge und [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeiter]] befanden sich in dem Lager, die Arbeiten rund um den Flugplatz leisten mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nutzung durch die United States Army ===&lt;br /&gt;
Nach Einnahme des Flugplatzes durch die [[United States Army]] wurde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Advanced Landing Ground ALG R-77&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; übernommen, so seine alliierte Codebezeichnung, Stützpunkt der [[United States Army Air Forces]], die ihn später als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gablingen Airfield&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten.&amp;lt;ref&amp;gt;The Air Force Engineer. Army Air Forces Engineer Command, MTO (Prov). Multiple editions. 1943–1945 (Pamphlet from USAFHRA) (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Kommandostelle war &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Advanced Landing Ground ALG R-59&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in [[Flugplatz Leipheim|Leipheim]], er erhielt den Spitznamen „Gab“ und wurde in der Nachkriegszeit als &amp;#039;&amp;#039;Air Base Barracks Gablingen&amp;#039;&amp;#039; genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1956 wurden für die [[11. US-Luftlandedivision]] Übungsanlagen für [[Fallschirmspringer]] in der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gablingen Kaserne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Die Springerschule wurde bis zur Auflösung dieser Division im Jahre 1957 genutzt. Danach wurde auf dem Flugfeld das &amp;#039;&amp;#039;188th Airborne Infantry Regiment&amp;#039;&amp;#039;, später das &amp;#039;&amp;#039;187th Airborne Infantry Regiment&amp;#039;&amp;#039; stationiert. Während der Anwesenheit des &amp;#039;&amp;#039;7th MEDCOM&amp;#039;&amp;#039; (Medical Detachment Helo Ambulances) waren auf dem Flugplatz 6 [[UH-1]]H der &amp;#039;&amp;#039;236th Med Det&amp;#039;&amp;#039; (Hel Amb) stationiert. In der Zeit des [[Vietnamkrieg]]es (zwischen 1966 und 1967) wurde der Flugplatz auch als Übungsflugplatz für [[Hubschrauber]][[pilot]]en genutzt. Der militärische Flugbetrieb auf dem zuletzt nurmehr als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Augsburg Army Heliport&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Augsburg AHP) bezeichnetem noch fliegerisch genutzten Teil des Geländes wurde 1992 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|BND-Außenstelle Gablingen}}&lt;br /&gt;
Die Kaserne wurde zur &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Field Station Augsburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und 1971 wurde auf dem Flugfeld eine [[Abhöranlage]] installiert. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Signals Intelligence|Signals-Intelligence]]&amp;#039;&amp;#039;-Anlage (eine [[Wullenwever-Antenne|Wullenweber-Kreisantennenanlage]]) hat einen Durchmesser von circa 365 Meter und hatte bis zu 40 Meter hohe Antennengitter. Mit Hilfe dieses &amp;#039;&amp;#039;Elefantenkäfigs&amp;#039;&amp;#039; konnte in den Zeiten des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] Funkverkehr auf [[Kurzwelle]] mit mehreren tausend Kilometern Reichweite abgehört und auch gepeilt werden. In zwölf Stockwerken unter der Erde sollen die Abhörergebnisse durch die gigantischen [[Computer]]anlagen der 66. Nachrichtendienstgruppe ausgewertet worden sein; was genau dort stattfand und ob es wirklich 12 Stockwerke sind, ist bis heute streng geheim. 1985 waren 1.814 [[United States Army Intelligence and Security Command|INSCOM]]-Mitarbeiter stationiert; diese arbeiteten unter der Fachaufsicht der [[National Security Agency|NSA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde 1998 durch die USA aufgegeben und der [[Bundeswehr]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutige Nutzung ==&lt;br /&gt;
Unmittelbar am Platzrand liegt die &amp;#039;&amp;#039;Justizvollzugsanstalt Augsburg Gablingen&amp;#039;&amp;#039; (Am Fliegerhorst 1, 86456 Gablingen). Es besteht der Verdacht, dass hier Gefangene geschlagen und teils nackt in besonders gesicherten Hafträumen eingesperrt wurden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/jva-augsburg-gablingen-ermittlungen-wegen-moeglicher-gefangenenmisshandlung-110071755.html Ermittlungen wegen möglicher Gefangenenmisshandlung]; abgerufen am 27. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abhöranlagen gehören heute der &amp;#039;&amp;#039;FmSt Süd&amp;#039;&amp;#039; der Bundeswehr, sie werden angeblich nicht mehr weiter betrieben. Der [[Bundesnachrichtendienst|BND]] listete – neben der [[BND-Außenstelle Bad Aibling|Anlage]] in [[Bad Aibling]] – auch Gablingen als einen der Standorte auf, die nicht nach Berlin umziehen werden&amp;lt;ref&amp;gt;Christoph Frey: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg-land/Einbrecher-beim-Geheimdienst-id22570901.html Einbrecher beim Geheimdienst]&amp;#039;&amp;#039;. Augsburger Allgemeine, 2. November 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2014 gab der Bundesnachrichtendienst die Tarnlegende auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbau Bundesstraße 2 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Übergabe an die Bundeswehr konnte auch endlich eine Lösung zum Umbau der [[Bundesstraße 2]] verwirklicht werden. So weigerten sich die Amerikaner über Jahre, den Außenzaun um 15 Meter nach innen zu versetzen, was nötig gewesen wäre, um die angrenzende Bundesstraße vierspurig auszubauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://forgottenairfields.com/airfield-gersthofen-gablingen-augsburg-ahp-522.html Informationen auf Forgotten Airfields]&lt;br /&gt;
* Darstellung des Flugplatzes Gablingen in der [https://v.bayern.de/QQrjK amtl. topogr. Karte 1:25.000 &amp;#039;&amp;#039;Gersthofen 7531&amp;#039;&amp;#039;, Herausgabejahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1960&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;] (erste Ausgabe mit detaill. Darstellung des Flugplatzareals nach Ende des 2. Weltkrieges) auf BayernAtlas.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Gersthofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Gablingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Militärflugplatz (Deutschland)|Gersthofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenlager des KZ Dachau|Gersthofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Bayern|Gersthofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige militärische Einrichtung der Vereinigten Staaten in Deutschland|Gablingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)|Gersthofen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|GersthofenGablingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz der Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Gersthofen-Gablingen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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