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	<title>Flugplatz Eilenburg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T14:53:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Eilenburg&amp;diff=1648259&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Adtonko: Archivlink geprüft</title>
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		<updated>2025-05-17T20:15:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlink geprüft&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Bild                     = Eilenburg Flugplatz1.jpg&lt;br /&gt;
|IATA                     = ohne&lt;br /&gt;
|ICAO                     = ohne&lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = Sonderlandeplatz&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 51/30/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 012/41/00/O&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = DE-SN&lt;br /&gt;
|Höhe in Meter            = 100&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 5&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = nordöstlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = Eilenburg&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer2 = 2.5&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung2     = östlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort2          = Mörtitz&lt;br /&gt;
|Schiene                  = [[Bahnstrecke Pretzsch–Eilenburg|Pretzsch–Eilenburg]]&lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = Buslinien 230, 231, 232&lt;br /&gt;
|Straße                   = keine&lt;br /&gt;
|Eröffnung                = 1936&lt;br /&gt;
|Betreiber                = 1936–1945: [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe der Wehrmacht]]&amp;lt;br /&amp;gt;1959–1966: [[Nationale Volksarmee]]&amp;lt;br /&amp;gt;1966–1990: [[Ministerium für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Bahn1                    = 07/25&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = 800&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = 39&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = Beton&lt;br /&gt;
|Bahn2                    = 10/28&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter2      = 600&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter2     = 40&lt;br /&gt;
|Bahnbelag2               = Gras&lt;br /&gt;
|Bahn3                    = 17/35&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter3      = 600&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter3     = 40&lt;br /&gt;
|Bahnbelag3               = Gras&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Eilenburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein im Verlauf der Geschichte unterschiedlich verwendeter Flugplatz nahe der [[Sachsen|sächsischen]] Kleinstadt [[Eilenburg]]. So wurde er in der [[DDR]] beispielsweise als Sport- und [[Militärflugplatz]] genutzt. Die [[NATO]] bezeichnete ihn mit dem Namen des nahe gelegenen Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Mörtitz&amp;#039;&amp;#039;. Da das Gelände im kleinen Waldort &amp;#039;&amp;#039;[[Mensdorf#Rote Jahne|Rote Jahne]]&amp;#039;&amp;#039; liegt, wird der Flugplatz auch oft mit diesem Namen bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Flugplatzgelände befindet sich etwa 5 Kilometer nordöstlich der Stadt [[Eilenburg]], die wiederum etwa 25 Kilometer nordöstlich von [[Leipzig]] liegt. Aufgrund der dortigen Schulen kann das Flugplatzgelände heute mit den Buslinien 230, 231, 232 der [[Vetter Verkehrsbetriebe]] erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Flugplatz Eilenburg wurde 1936 unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Maas&amp;#039;&amp;#039; eröffnet. Zunächst diente er als Einsatzhafen für die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], vor allem für die &amp;#039;&amp;#039;Flugzeugführerschule B31&amp;#039;&amp;#039;. Gegen Kriegsende lagen auf ihm auch Einheiten der &amp;#039;&amp;#039;Reichsverteidigung&amp;#039;&amp;#039;. Am 7.,&amp;amp;nbsp;11.&amp;amp;nbsp;und 13.&amp;amp;nbsp;April 1945 gab es Angriffe der amerikanischen Verbände auf den Flugplatz. Nach Kriegsende wurde das Areal fliegerisch zunächst nicht genutzt. Noch 1945 entstand auf dem Gelände ein Flüchtlingslager. Einer der Bewohner war der Schweizer Chemiker [[Roland Scholl]], der – verwundet durch den [[Luftangriffe auf Dresden|alliierten Beschuss Dresdens]] – hier seinen Verletzungen erlag. Das Land wurde im Zuge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] an Bauern vergeben, die Flugplatzgebäude wurden als [[Maschinen-Traktoren-Station|MTS]] genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1959 wurden Teile des Areals durch Einheiten des Militärbezirkes III wieder militärisch genutzt. Ab 1966 diente der Flugplatz dem [[Ministerium für Staatssicherheit]] der DDR als Ausbildungsstätte für Fallschirmspringer unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Fallschirmausbildungsbasis (FAB) „Alfred Scholz“&amp;#039;&amp;#039;. Hier hatte der [[FSC Dynamo Eilenburg|Fallschirmsportclub Dynamo Eilenburg]] seinen Sitz. Nach dessen Auflösung, kurz nach dem Ende der DDR, trat der Fallschirmsportverein Eilenburg e.&amp;amp;nbsp;V. an seine Stelle, der den Platz noch bis zur Schließung als Trainingsplatz nutzte. Zuvor, in den 1980er Jahren war hier eine [[Iljuschin Il-14|IL-14]] der [[Nationale Volksarmee|Nationalen Volksarmee]], die zum Anti-Terror-Training genutzt wurde, stationiert. Bis 1990 war hier zudem eine [[Transportflugzeug]]kette der [[Verbindungsfliegerstaffel 14]] stationiert, die aus [[Antonow An-2]] bestand. Der Flugplatz verfügte über zwei [[Funkfeuer|Nahfunkfeuer]] sowie über acht Fertigteilbunker, die über das Flugplatzareal verteilt waren. Auch das [[Luftsturmregiment 40]] nutzte Eilenburg zu Ausbildungszwecken. Das Rufzeichen des Flugplatzes war &amp;#039;&amp;#039;JOURNAL&amp;#039;&amp;#039;. In den 1970er Jahren sollte der Flugplatz zur Stationierung eines Kampfhubschraubergeschwaders ausgebaut werden. In einem Protokoll des [[Nationaler Verteidigungsrat der DDR|Nationalen Verteidigungsrates]] heißt es:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wichtige Bauinvestitionsmaßnahmen: Schaffung der Voraussetzungen zur [[Dislozierung]] der neu aufzustellenden Hubschraubergeschwader 3 und 5 in den Räumen EILENBURG und BASEPOHL […] Neubau von Flugplätzen für die aufzustellenden Hubschraubergeschwader der Landstreitkräfte in den Räumen EILENBURG und BASEPOHL|Protokoll der Sitzung des Nationalen Verteidigungsrates vom 30. November 1973 (Quelle: [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mil&amp;quot;&amp;gt;[https://www.mil-airfields.de/de/eilenburg-rothe-jahne.htm Eilenburg Moertitz Airfield] auf Military Airfield Directory (abgerufen am 13. September 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für den Ausbau wurden 50 Millionen Mark bereitgestellt, jedoch entschied man sich letztendlich für [[Flugplatz Cottbus-Nord|Cottbus]] als Standort des [[Kampfhubschraubergeschwader 3|Kampfhubschraubergeschwaders (KHG) 67]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1990 war am Flugplatz Eilenburg für kurze Zeit eine Ausbildungsstätte für die [[zivile Luftfahrt]] eingerichtet worden. Die ehemalige Kaserne wurde u.&amp;amp;nbsp;a. bis 1994 als Räumlichkeiten des [[Kreis Eilenburg|Landratsamtes Eilenburg]] genutzt. Seit 1997 befinden sich in den Kasernen Jugendunterkünfte und schulische Einrichtungen. Die Start- und Landebahnen sowie der Hangar sind abgeriegelt; auf dem Gelände wurde von der Firma [[Juwi]] eine [[Photovoltaik]]anlage mit sechs Megawatt Leistung errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mil&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Rolf Schulze: [http://www.eilenburger-heimatverlag.de/produkte/sorbenturm/sorbenturm-2008/fremdarbeiter-in-eilenburg Erlebnisse eines belgischen Fremdarbeiters 1944/45 in Eilenburg – Teil 2] in &amp;#039;&amp;#039;Der Sorbenturm&amp;#039;&amp;#039;, 2008, Leseprobe auf den Seiten des Verlags für die Heimat Eilenburg (abgerufen am 13. September 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sachsenschiene.net/bunker/flp/flp_25.htm Verborgenes und Verbotenes im Osten] auf Sperrgebiet.eu (abgerufen am 13. September 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bsz-eilenburg.de/viewpage.php?page_id=12 |wayback=20120131134610 |text=Geschichte }} auf den Seiten des Beruflichen Schulzentrums Eilenburg (abgerufen am 13. September 2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eilenburg Flugplatz2.jpg|Einer von zwei Wachtürmen im nördlichen Flugplatzareal neben dem Hangar, seinerzeit Posten 3&lt;br /&gt;
Eilenburg Flugplatz3.jpg|Bunkeranlage östlich des Hangars&lt;br /&gt;
Eilenburg Flugplatz4.jpg|Der Hangar auf dem abgeriegelten Flugplatzgelände beherbergt heute die elektrischen Anlagen des Solarparks&lt;br /&gt;
Eilenburg Flugplatz7.jpg|Nordöstlich des Flugplatzes befanden sich die Mannschaftsunterkünfte, das hier gezeigte Gebäude war den Lehrgangsteilnehmern (Fallschirmspringen u.&amp;amp;nbsp;a.) vorbehalten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur|Autor=Thomas Bußmann|Titel=Stahlbeton, Gras und Bahnbefeuerung – Die militärisch genutzten Flugplätze der DDR|Verlag=MediaScript|Ort=Cottbus, Berlin|Datum=2011|ISBN=978-3-9814822-0-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flugplatz Eilenburg|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mil-airfields.de/de/eilenburg-rothe-jahne.htm Military Airfield Directory]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Eilenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Militärflugplatz (Deutschland)|Eilenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz (Nationale Volksarmee)|Eilenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|Eilenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Sachsen|Eilenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Adtonko</name></author>
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