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	<title>Flugplatz Döberitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T22:03:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_D%C3%B6beritz&amp;diff=1362808&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-09T15:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:TopographischeKarte1939FlugplatzDöberitz.jpg|mini|hochkant=2.2|Lage des Flugplatzes Döberitz in den 1930er Jahren in den [[Messtischblatt|Messtischblättern]] 3443 und 3444 der [[Preußische Neuaufnahme|Preußischen Landesaufnahme]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:OSM Dallgow-Döberitz DöberitzerHeide.jpg|mini|hochkant=2.2|[[OpenStreetMap]]-Kartenausschnitt von 2017 zum Vergleich&amp;lt;ref&amp;gt;Vergleich zur [[:Datei:TopographischeKarte1939FlugplatzDöberitz.jpg|topographischen Karte]]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Döberitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliger deutscher [[Militärflugplatz]] in [[Brandenburg]], rund 25&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich von [[Berlin]] an der Straße Berlin–Hamburg ([[Bundesstraße 5|B&amp;amp;nbsp;5]]), der Anfang 1910 mit der Aufstellung des &amp;#039;&amp;#039;Provisorischen Fliegerkommandos Döberitz&amp;#039;&amp;#039; als erster Militärflugplatz der [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Luftstreitkräfte des Deutschen Kaiserreiches]] eingerichtet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiermannCielewicz23&amp;quot; /&amp;gt; Im Mai 1910 nahm die &amp;#039;&amp;#039;Provisorische Fliegerschule Döberitz&amp;#039;&amp;#039; ihren Betrieb auf. Der Fliegerhorst war ein Teil des [[Truppenübungsplatz Döberitz|Truppenübungsplatzes Döberitz]]. Der Flugplatz Döberitz ist der Ursprungsort der Luftstreitkräfte des Kaiserreichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:FlugplatzDoeberitzFlugplatz-Atlas1917.jpg|mini|Schrägluftbild des Flugplatzes Döberitz aus südwestlicher Richtung, ca. 1917 (veröffentlicht im &amp;#039;&amp;#039;Flugplatz-Atlas&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SimonBrunnhuberFarmanIIIDoeberitz.jpg|mini|Der Fluglehrer Simon Brunnhuber (rechts) 1910 auf dem Flugplatz Döberitz bei der Ausbildung der ersten deutschen Militärpiloten auf einer [[Farman&amp;amp;nbsp;III]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1914-05-11 Doeberitz.png |mini|Militär-Erinnerungsfoto vom Truppenübungsplatz Döberitz, Mai 1914]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anfänge ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1901 erhielten die [[Feldluftschiffer]] der [[Luftschiffertruppen (Deutsches Kaiserreich)|Luftschiffertruppen]] das erste [[Luftschiff]]erbataillon, das am Standort Döberitz untergebracht wurde; die Luftschiffe operierten jedoch vom [[Berlin-Staaken#Flugplatz Staaken/Zeppelinwerke|Flugplatz Berlin-Staaken]] aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiermannCielewicz17&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Schwerpunktsetzung der deutschen Luftstreitkräfte auf die [[Luftschifffahrt]] wiesen einige hochrangige Offiziere, die die Zukunft der Luftfahrt in den neuen ab 1909 auch auf dem [[Flugplatz Johannisthal|Flugplatz Berlin-Johannisthal]] ständig präsenten Flugzeugen sahen, das Kriegsministerium auf die Bedeutung der neuen Apparate hin. Daraufhin wurde am 1. Mai 1910 die „Provisorische Fliegerschule Döberitz“ auf dem Flugplatz Döberitz, dessen Start- und Landefläche dazu seit März 1910 von Heerespionieren planiert worden war, offiziell eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiermannCielewicz23&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Militärpiloten wurden ab Mai 1910 auf Kosten und organisiert von [[Enno Walther Huth|Walther Huth]] (ein Gründer der [[Albatros Flugzeugwerke]]) auf einer aus Frankreich importierten [[Farman&amp;amp;nbsp;III]] ausgebildet. Der erste Fluglehrer der Fliegerschule Döberitz war [[Simon Brunnhuber]], der Chauffeur Huths, der auf Kosten von Huth in Frankreich bei [[Hubert Latham]] zum Piloten ausgebildet worden war. Der befehlshabende Offizier war Hauptmann [[Wolfram de le Roi]]. Die Ausbildung Brunnhubers im Jahr 1910 verlief unfallfrei. Die von Huth bis dahin dem Militär unentgeltlich überlassene Farman&amp;amp;nbsp;III wurde daraufhin am 18. Dezember 1910 als erstes deutsches Militärflugzeug mit der Heeresbezeichnung „B&amp;amp;nbsp;1“ angekauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt159&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Replika der [[Farman&amp;amp;nbsp;III]] steht im [[Militärhistorisches Museum Flugplatz Berlin-Gatow|Militärhistorischen Museum Flugplatz Berlin-Gatow]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den ersten ausgebildeten Offizieren gehörten Oberleutnant [[Franz Geerdtz]] (1877–1958) und die Leutnants [[Walter Mackenthun]], [[Rudolf von Thüna|Rudolf Freiherr von Thüna]] sowie [[Eugen von Tarnóczy]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiermannCielewicz25&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Soldaten waren zu Beginn in Großzelten untergebracht. Bis 1914 wurden sie – mit Zwischenstation in Wellblechbaracken – in feste Häuser umgesiedelt; das Lager, Barackenlager genannt, entstand an der Berlin-Hamburger-Chaussee zwischen den heutigen Ortsteilen [[Rohrbeck (Dallgow-Döberitz)|Rohrbeck]] im Westen und [[Dallgow-Döberitz|Dallgow]] im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Luftwaffe bis dahin keine eigene [[Waffengattung]] war, unterstand sie dem [[Deutsches Heer (Deutsches Kaiserreich)|Heer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 1914 ===&lt;br /&gt;
Es wurde die zentrale Ausbildungs- und Erprobungsstelle der neu formierten Luftstreitkräfte eingerichtet. „[[Fliegerass]]e“ beider Weltkriege wurden hier ausgebildet. Nach 1918 von der [[Interalliierte Militär-Kontrollkommission|Interalliierten Luftfahrt-Überwachungs-Kommission]] (ILÜK) überwacht, wurden viele der kriegstechnischen Anlagen (darunter der erste [[Flugsimulator]]) demontiert oder zerstört. Bis 1930 bot er auch Verstecke für die [[Schwarze Reichswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] entstand in Döberitz eines der größten militärischen Schulungszentren für Piloten der Wehrmacht. Die zum Übungsplatz gehörenden Kasernen befanden sich weiter auf dem Gelände des alten [[Truppenübungsplatz Döberitz]]. Daher war hier auch die Erprobung und Ausbildung der [[Fallschirmjäger (Wehrmacht)|Fallschirmjäger]] ideal. Im Jahre 1936 wurden Vorläuferverbände der späteren [[Fallschirm-Panzer-Division 1 Hermann Göring]] hier aufgestellt und ausgebildet, im gleichen Jahr die [[Legion Condor]]. Ab 1942 entwickelte [[Mario Zippermayr]] hier neue, zum Teil innovative Waffensysteme, wie beispielsweise Hochgeschwindigkeitsflugzeuge und das Hexenkesselprojekt. Der deutsche Flugbetrieb wurde 1945 eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach der Einnahme des Platzes durch Einheiten der [[Rote Armee|Roten Armee]] wurde der Flugplatz von sowjetischen Militärfliegern bis 1960 genutzt. Wegen technischer Mängel stillgelegt, wurde der Flugbetrieb nach [[Flugplatz Oranienburg|Oranienburg]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiet ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2000 wurden im Zuge von Renaturierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Deklarierung der [[Döberitzer Heide]] als Naturschutzgebiet (1997) alle verbliebenen Anlagen des Flugplatzes abgerissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbilder und Absolventen ==&lt;br /&gt;
* [[Oswald Boelcke]]&lt;br /&gt;
* [[Simon Brunnhuber]], erster Fluglehrer deutscher Militärpiloten&lt;br /&gt;
* [[Ernst Canter]]&lt;br /&gt;
* [[Adolf Galland]]&lt;br /&gt;
* [[Max Immelmann]]&lt;br /&gt;
* [[Walter Mackenthun]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Mallinckrodt]]&lt;br /&gt;
* [[Hans-Joachim Marseille]]&lt;br /&gt;
* [[Manfred von Richthofen]]&lt;br /&gt;
* [[Eugen von Tarnóczy]]&lt;br /&gt;
* [[Kurt Wolff (Flieger)|Kurt Wolff]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Anker|BiermannCielewicz}}{{Literatur |Autor=[[Kai Biermann]], Erhard Cielewicz |Titel=Flugplatz Döberitz. Geburtsort der militärischen Luftfahrt in Deutschland |Verlag=Links |Ort=Berlin |Datum=2005 |ISBN=3-86153-371-5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Paul Deickert |Titel=Historisches Döberitz: Döberitz wie es war und wie es ist |Verlag=Verlag Offene Worte |Ort=Berlin |Datum=1936}}&lt;br /&gt;
* {{Anker|Schmitt}}{{Literatur |Autor=Günter Schmitt |Titel=Als die Oldtimer flogen – Die Geschichte des Flugplatzes Johannisthal |Verlag=Transpress |Ort=Berlin |Datum=1980 |ISBN=3-344-00129-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.doeberitzerheide-ev.de/dheide.htm Aktuelle Nutzung]&lt;br /&gt;
* [https://www.mc-mk.de/MC/Doeberitz/index.html Bildpostkarten und Fotos von den Kasernen und dem Übungsplatz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiermannCielewicz17&amp;quot;&amp;gt;[[#BiermannCielewicz|Biermann, Cielewicz: &amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Döberitz&amp;#039;&amp;#039;]], S.&amp;amp;nbsp;17&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiermannCielewicz23&amp;quot;&amp;gt;[[#BiermannCielewicz|Biermann, Cielewicz: &amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Döberitz&amp;#039;&amp;#039;]], S.&amp;amp;nbsp;23&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BiermannCielewicz25&amp;quot;&amp;gt;[[#BiermannCielewicz|Biermann, Cielewicz: &amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Döberitz&amp;#039;&amp;#039;]], S.&amp;amp;nbsp;25&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmitt159&amp;quot;&amp;gt;[[#Schmitt|Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Als die Oldtimer flogen&amp;#039;&amp;#039;]], S.&amp;amp;nbsp;159&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52.53204 |EW=12.99022 |type=landmark |region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Flugplatz Doberitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Militärflugplatz (Deutschland)|Doberitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Dallgow-Döberitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Brandenburg|Doberitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Havelland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz der Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Döberitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)|Doberitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwarze Reichswehr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1960]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|Doberitz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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