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	<title>Flugplatz Bremgarten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Bremgarten&amp;diff=2293899&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-04-17T07:44:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Name                     = Flugplatz Bremgarten&lt;br /&gt;
|Logo                     = &lt;br /&gt;
|Bild                     = Aerial image of the Bremgarten airfield.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung         = &lt;br /&gt;
|IATA                     = ohne&lt;br /&gt;
|ICAO                     = EDTG&lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = Sonderlandeplatz&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Übersichtskarte          = nw&lt;br /&gt;
|Kartentext               = Bremgarten&lt;br /&gt;
|Kartentext_Größe         = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Position      = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Umbruch       = &lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 47/54/11.4/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 07/37/04.2/E&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = DE-BW&lt;br /&gt;
|Höhe in Fuss             = 695&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 4&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = südlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = [[Hartheim am Rhein]]&lt;br /&gt;
|Schiene                  = &lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = &lt;br /&gt;
|Straße                   = [[Bundesstraße 3|B 3]]&lt;br /&gt;
|Eröffnung                = 1954 &amp;lt;small&amp;gt;(Asphaltbahn)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Betreiber                = Gewerbepark Breisgau GmbH&lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar         = &lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Passagiere               = &lt;br /&gt;
|Fracht                   = &lt;br /&gt;
|Bewegungen               = 45.000 &amp;lt;small&amp;gt;(2011)&amp;lt;ref name=&amp;quot;baz2011&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Kapazität                = &lt;br /&gt;
|Beschäftigte             = &lt;br /&gt;
|Bahn1                    = 05/23&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = 1650&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = 45&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = Asphalt&lt;br /&gt;
|Bahn2                    = 05/23&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter2      = 600&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter2     = 30&lt;br /&gt;
|Bahnbelag2               = Gras&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Bremgarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Flughafen-Codes|ICAO=EDTG}} ist ein [[Sonderlandeplatz]] und ehemaliger [[Militärflugplatz]] auf dem Gebiet der Gemeinden [[Hartheim am Rhein|Hartheim]]-Bremgarten und [[Eschbach (Markgräflerland)|Eschbach]] in der [[Baden-Württemberg|baden-württembergischen]] Region [[Breisgau]]. Er wird durch die &amp;#039;&amp;#039;Sportfluggruppe Immelmann&amp;#039;&amp;#039; und einige Unternehmen genutzt, die in der Luftfahrt tätig sind. Auf dem Gelände der ehemaligen Militärbasis entstand der interkommunale &amp;#039;&amp;#039;Gewerbepark Breisgau,&amp;#039;&amp;#039; dessen Betreibergesellschaft auch den Flugplatz unterhält. Im Jahr 2011 verzeichnete der Flugplatz rund 45.000 Flugbewegungen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;baz2011&amp;quot;&amp;gt;Ingeborg Grziwa: [https://www.badische-zeitung.de/kreis-breisgau-hochschwarzwald/immer-mehr-gewerbetreibende-heben-ab--58841196.html &amp;#039;&amp;#039;Immer mehr Gewerbetreibende heben ab.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 18. April 2012, abgerufen am 22. Mai 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== BA.136 Bremgarten ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1950 beschloss die [[NATO]] den Bau einer Basis für die französische [[Französische Luftstreitkräfte|Armée de l’air]] südwestlich von [[Freiburg im Breisgau|Freiburg i.&amp;amp;nbsp;Br.]] in unmittelbarer Nachbarschaft der Gemeinde Bremgarten. Die Arbeiten begannen 1952. Weiter nördlich in der badischen Rheinebene entstanden zu dieser Zeit die Militärflugplätze [[Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden|Söllingen]] und [[Flughafen Lahr|Lahr]]. Namensgebend für den hiesigen Flugplatz war die damals noch eigenständige Gemeinde Bremgarten, weil dort die Bauleitung untergebracht war. Die Gebäude entstanden überwiegend auf der Gemarkung der Gemeinde Eschbach, die zur Garnisonsgemeinde wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerinformation Wirtschaftsstandort Gewerbepark Breisgau.&amp;#039;&amp;#039; A+K Verlag, Gottenheim 2010, S. 34 ([https://www.gemeinde-eschbach.de/Daten/File/gewerbe/Breisgau_2010_2011.pdf#page=34 gemeinde-eschbach.de] [PDF; 10,8&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfang 1954 war die Infrastruktur fertiggestellt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Super-Sabre Musee du Bourget P1020190.JPG|mini|Bremgartener F-100 in [[Musée de l’air et de l’espace|Le Bourget]]]]&lt;br /&gt;
Am 31. März verlegte die &amp;#039;&amp;#039;Base aérienne Tactique 136&amp;#039;&amp;#039; (BAT.136) von [[Flughafen Friedrichshafen|Friedrichshafen]] auf den neuen Platz in der Nähe der Rheingrenze zu Frankreich. Sie diente zunächst als Basis der &amp;#039;&amp;#039;4e demi-brigade de chasse,&amp;#039;&amp;#039; einem Jagdfliegerverband, der mit der [[Dassault Ouragan]] ausgerüstet war. Später flog man die [[Republic F-84]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Juli 1961 wurde der Flugplatz, nachdem die &amp;#039;&amp;#039;4. Halb-Brigade&amp;#039;&amp;#039; den Breisgau im Vormonat verlassen hatte, in &amp;#039;&amp;#039;Base aérienne d’Opération 136&amp;#039;&amp;#039; (BAO.136) umgetauft. Bremgarten wurde Heimat der &amp;#039;&amp;#039;11e Escadre de chasse,&amp;#039;&amp;#039; einem weiteren Jagdverband, der mit der [[North American F-100|F-100D/F Super Sabre]] ausgestattet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1963 erhielt der Platz die allgemeinere Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Base aérienne 136,&amp;#039;&amp;#039; und zum 1. September 1964 wurde die Basis zusätzlich Heimat der [[Sikorsky H-34]]A der &amp;#039;&amp;#039;L’Escadron d’Hélicoptères 1/67,&amp;#039;&amp;#039; die vorher als &amp;#039;&amp;#039;L’Escadron d’Hélicoptères Lourds 3/23&amp;#039;&amp;#039; im benachbarten Lahr gelegen hatte. Die Staffel wurde aber bereits zum 1. März 1966 wieder aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Frankreich angekündigt hatte, sich aus den militärischen Strukturen der NATO zurückzuziehen, zog die Armée de l’air komplett aus Deutschland ab. Die &amp;#039;&amp;#039;11e EC&amp;#039;&amp;#039; verlegte Ende September 1967 nach [[Militärflugplatz Toul-Rosières|Toul-Rosières]], einer Air Base, die zuvor von der [[United States Air Forces in Europe|USAFE]] benutzt worden war und fortan ebenfalls als BA.136 bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zu seiner Übergabe am 1. Mai 1968 an die [[Bundeswehr]] bezeichneten die [[Forces françaises en Allemagne|FFA]] den Platz als &amp;#039;&amp;#039;Base aérienne et Moyens de Support et de Soutien 178&amp;#039;&amp;#039; (BMSS.178).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fliegerhorst Bremgarten ===&lt;br /&gt;
[[Datei:AufklG 51 (Bremgarten).png|mini|links|105px|Wappen des AG&amp;amp;nbsp;51]]&lt;br /&gt;
[[Datei:GAF-RF-4E-AG51-ILA-1984-Hannover.JPG|mini|Das Eulenwappen des AG51 auf einer RF-4E Phantom II]]&lt;br /&gt;
Kurz nach der Übergabe des Flugplatzes an die [[Luftwaffe (Bundeswehr)|Luftwaffe]] traf am 20. Mai 1968 ein Vorauskommando des [[Aufklärungsgeschwader 51 (a. D.)|Aufklärungsgeschwaders 51]] (AG 51) ein, des fliegenden Verbands, der bis zur Schließung des [[Fliegerhorst (Deutschland)|Fliegerhorstes]] hier beheimatet sein sollte. Im folgenden Jahr wurde die Verlegung abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Immelmänner,&amp;#039;&amp;#039; so der Spitzname in Anlehnung an den offiziellen Beinamen der Einheit, flogen zunächst die&lt;br /&gt;
[[Lockheed F-104|RF-104G Starfighter]]. Anfang 1971 traf die erste [[McDonnell F-4|RF-4E Phantom II]] ein, der Flugzeugtyp, der fortan das Bild in Bremgarten für zwei Jahrzehnte bestimmte. Das (alte) AG 51 wurde nach dem [[Fall der Berliner Mauer]] zum 31. März 1993 aufgelöst. Bis Ende 1995 nutzte die [[Deutsch-Französische Brigade]] große Teile des Geländes, seitdem werden noch die Schießanlage und ein Übungsgelände im südwestlichen Bereich militärisch genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerinformation Wirtschaftsstandort Gewerbepark Breisgau.&amp;#039;&amp;#039; A+K Verlag, Gottenheim 2010, S. 26, 34 ([https://www.gemeinde-eschbach.de/Daten/File/gewerbe/Breisgau_2010_2011.pdf#page=26 gemeinde-eschbach.de] [PDF; 10,8&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zivile Umnutzung ===&lt;br /&gt;
Zum 1. Oktober 1994 gründeten zwölf kommunale Gebietskörperschaften den Zweckverband Gewerbepark Breisgau. Neben den Gemeinden Hartheim und Eschbach sowie den ebenfalls mit kleineren Gemarkungsflächen betroffenen Städten [[Heitersheim]] und [[Neuenburg am Rhein]] sind die Stadt Freiburg, der [[Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]] und weitere Kreisgemeinden beteiligt. Das operative Geschäft führt seit 1. Januar 1998 die vom Zweckverband gegründete &amp;#039;&amp;#039;Gewerbepark Breisgau GmbH,&amp;#039;&amp;#039; an der auch regionale Kreditinstitute beteiligt sind. Seit 6. Juni 1997 besteht der Sonderlandeplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürgerinformation Wirtschaftsstandort Gewerbepark Breisgau.&amp;#039;&amp;#039; A+K Verlag, Gottenheim 2010, S. 28 ([https://www.gemeinde-eschbach.de/Daten/File/gewerbe/Breisgau_2010_2011.pdf#page=28 gemeinde-eschbach.de] [PDF; 10,8&amp;amp;nbsp;MB]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Der ICAO-Code des Flugplatzes wurde nach Aufgabe des Fliegerhorstes von EDSG in EDTG geändert, die genutzte Startbahn wurde um über 1000 Meter verkürzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzgebiete ==&lt;br /&gt;
Bereits 1992 wurden im Auftrag der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Freiburg Studien zur Vegetation, zu [[Tagfalter]]n, [[Heuschrecken]] und zur Vogelwelt durchgeführt, um die Bedeutung der Wiesenflächen im Bereich der Start- und Landebahn zu ermitteln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schneider&amp;quot;&amp;gt;Franz Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Wertvolle Wiesen im ehemaligen Flugplatz „Bremgarten“ müssen Naturschutzgebiet werden.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Naturschutz am südlichen Oberrhein.&amp;#039;&amp;#039; Band 1 (1995), Heft 1, {{ISSN|0949-5355}}, S. 59–69 ([https://www.fosor.de/artikel/Bremgarten.pdf fosor.de] [PDF; 943&amp;amp;nbsp;kB]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die untersuchten Wiesen enthielten über 270 Pflanzenarten, von denen sich 18 auf der Roten Liste befanden. Dazu gehörten [[Flügelginster]], [[Eselsdistel]] und [[Arznei-Thymian]]. Von den 21 gefundenen Heuschrecken-Arten, befanden sich folgende sieben Arten auf der Roten Liste: [[Grüne Strandschrecke]], [[Europäische Gottesanbeterin]], [[Blauflügelige Sandschrecke]], [[Weinhähnchen]], [[Blauflügelige Ödlandschrecke]], [[Westliche Beißschrecke]] und [[Wiesengrashüpfer]]. 1993 wurden zudem einige Exemplare der [[Braunfleckige Beißschrecke|Braunfleckigen Beißschrecke]] in der Flugplatzumgebung gefangen. Auslöser dieser Suche waren Sichtungen der in Deutschland ausgestorben geglaubten Art auf dem Truppenübungsplatz [[Müllheim im Markgräflerland]] und dem [[Flugplatz Freiburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;schneider&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf der 44 entdeckten Tagfalter-Arten gehörten zum &amp;#039;&amp;#039;Schutzprogramm von Baden-Württemberg für Schmetterlingsschutzgebiete&amp;#039;&amp;#039;. Diese waren [[Blaukernauge]], [[Weißer Waldportier]], [[Kleiner Perlmuttfalter]], [[Kurzschwänziger Bläuling]] und [[Malven-Dickkopffalter]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;schneider&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den Vögeln wurden 90 Arten gesichtet, von denen sich 41 auf der Roten Liste von Baden-Württemberg befanden. Darunter war der [[Großer Brachvogel|Große Brachvogel]], für den der Flugplatz der einzige Brutplatz im Markgräflerland war. Daneben wurden auch [[Wachtel (Art)|Wachtel]], [[Feldlerche]], [[Nachtigall]], [[Schwarzkehlchen]], [[Orpheusspötter]], [[Saatkrähe]], [[Grauammer]] und [[Braunkehlchen]] registriert. Für letztere, in Baden-Württemberg stark gefährdete Art war der Flugplatz der einzige bekannte Brutplatz in der rechtsrheinischen südlichen Oberrheinebene.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schneider&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Frühjahr 1994 wurde bekannt, dass Start-, Lande- und Rollbahnen an [[Daimler-Benz]] verpachtet und bereits für Testfahrten von Nutzfahrzeugen genutzt wurden und weiterhin werden sollten. Daraufhin stellten die Naturschutzverbände am 4. März 1994 für das gesamte westliche Teilgebiet und die Kiesgrube einen Antrag auf Ausweisung als Naturschutzgebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schneider&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1999 wurden mehrere Flächen im Bereich des Flughafens zum [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Natur-]] und [[Landschaftsschutzgebiet]] erklärt. Neben den Gemarkungen von Bremgarten-Hartheim und Eschbach waren hiervon auch die beiden Städte Heitersheim und Neuenburg betroffen. Diese insgesamt 276 [[Hektar]] teilen sich auf in rund 109 Hektar für das Landschaftsschutzgebiet sowie 158 Hektar für das Naturschutzgebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lubw&amp;quot;&amp;gt;[https://www2.lubw.baden-wuerttemberg.de/public/abt2/dokablage/oac_12/vo/3/3250.htm &amp;#039;&amp;#039;3.250 Flugplatz Bremgarten.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;lubw.baden-wuerttemberg.de,&amp;#039;&amp;#039; 7. Januar 1999, abgerufen am 14. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Naturschutzgebiet ===&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet besteht aus zwei Teilgebieten: Eines umfasst wesentliche Teile der Wiesenflächen nordwestlich der Parallelrollbahn einschließlich der Start- und Landebahn, der Parallelrollbahn und der zur Start- und Landebahn führenden Verbindungswege (Nordosten, Norden und Osten) bis hin zur Kreisstraße&amp;amp;nbsp;4998 (im Südwesten), den Waldrändern der beiden militärisch genutzten Wäldchen sowie der »Ringstraße« (Nordwesten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das zweite Teilgebiet wird von der ehemaligen Kiesgrube gebildet, die sich im Süden des Gewerbeparks Breisgau befindet. Ihre Grenzen befinden sich in rund 40&amp;amp;nbsp;m Abstand zur Max‑Immelmann‑Allee, entlang des oberen östlichen Randes der Kiesgrube sowie am Böschungsfuß der K&amp;amp;nbsp;4998 (Süden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet dient der Erhaltung und Entwicklung des letzten größeren zusammenhängenden Wiesengebietes in der [[Oberrheinebene]] südlich des [[Kaiserstuhl (Baden)|Kaiserstuhls]] mit Vorkommen von [[Magerrasen]], [[Glatthafer]]wiesen, [[Pionierrasen]] und weitgehend offenen Kiesflächen als Lebensraum zahlreicher seltener, teilweise stark gefährdeter oder streng geschützter Tier- und Pflanzenarten. Zudem soll der Lebensraum erhalten werden, der durch die natürliche [[Sukzession (Biologie)|Sukzession]] in der aufgelassenen Kiesgrube entstanden ist und in dem zahlreiche seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten vorkommen. [[Wiesenbrüter]]- und Insekten-Lebensgemeinschaften sollten zudem durch [[Extensive Landwirtschaft|extensive Nutzung]] des Grünlandes geschützt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lubw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landschaftsschutzgebiet ===&lt;br /&gt;
Das Landschaftsschutzgebiet schließt sich im Norden, Osten und Südosten unmittelbar an das Naturschutzgebiet an und wird von der »Ringstraße« im Nordosten des Flugplatzes begrenzt sowie von der ehemaligen Erschließungsstraße entlang des Flugfeldes am Rande des Gewerbeparks und dem Geh- und Radweg der K&amp;amp;nbsp;4998 im Südwesten. Es besteht aus den Wiesenflächen östlich der Parallelrollbahn entlang des Flugfeldes und weitere landwirtschaftlich genutzte Flächen im Norden und Nordwesten des Flugplatzes sowie das nördliche Wäldchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es steht in enger Verbindung mit den im Naturschutzgebiet beheimateten Tierarten und soll landwirtschaftlich genutzte Flächen erhalten, die von ihnen zur Nahrungssuche genutzt werden. Ebenso soll das Wäldchen erhalten werden, das einigen ihnen als Teillebensraum dient. Generell dient das Landschaftsschutzgebiet der Sicherung des Naturschutzgebietes und soll seine Verwirklichung ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Landschaftsschutzgebiet selbst nutzen einige [[Wiesenvogel]]arten die landwirtschaftlich genutzten Flächen als Brutplatz. Das Wäldchen soll zudem für wald- und waldrandbewohnende Tier- und Pflanzenarten erhalten werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erlaubt sind im Landschaftsschutzgebiet unter bestimmten Auflagen die ordnungsgemäße landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Bodennutzung sowie die ordnungsgemäße Ausübung der Jagd.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lubw&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Autor=Hans Redemann, Peter Doll&lt;br /&gt;
 | Titel=Die fliegenden Verbände der Luftwaffe, 1956–1982&lt;br /&gt;
 | Verlag=Motorbuch Verlag&lt;br /&gt;
 | Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
 | Jahr=1983&lt;br /&gt;
 | ISBN=3-87943-918-4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
 | Herausgeber=Christian Nachbauer, Dominique Vivier&lt;br /&gt;
 | Titel=La force aerienne tactique: 1965–1994 : du 1er Commandement aérien tactique au Commandement de la force aérienne de combat&lt;br /&gt;
 | Verlag=Association Point fixe&lt;br /&gt;
 | Ort=Dingsheim, Bas-Rhin&lt;br /&gt;
 | Jahr=1998&lt;br /&gt;
 | ISBN=2-9506692-4-7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reflets.&amp;#039;&amp;#039; Das Magazin der &amp;#039;&amp;#039;base aérienne 136.&amp;#039;&amp;#039; (1965–1998).&lt;br /&gt;
* Gérard Bize: &amp;#039;&amp;#039;La base aérienne 136 Toul-Rosières, du Zénit au Nadir.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Flugplatz Bremgarten}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gewerbepark-breisgau.de/unser-flugplatz/ Flugplatz Bremgarten EDTG]&lt;br /&gt;
* [https://www.ag51i.de/ Traditionsverein Aufklärungsgeschwader 51 „Immelmann“ Bremgarten e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Flugplatz (Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=5079596-X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hartheim am Rhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eschbach (Markgräflerland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sonderlandeplatz|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Baden-Württemberg|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Militärflugplatz (Bundeswehr)|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Naturschutzgebiete]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heitersheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neuenburg am Rhein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz der französischen Luftstreitkräfte in Deutschland|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|Bremgarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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