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	<title>Flugplatz Alt Daber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flugplatz_Alt_Daber&amp;diff=2316968&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TaxonBot: Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links</title>
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		<updated>2026-04-16T18:08:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Auflösung doppelter toter Links nach https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wikipedia:Bots/Anfragen&amp;amp;oldid=266185123#Aufl%C3%B6sung_der_doppelten_Toten_Links&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Logo                     = &lt;br /&gt;
|Bild                     = &lt;br /&gt;
|IATA                     = unbekannt&lt;br /&gt;
|ICAO                     = unbekannt&lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = Militärflugplatz&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Übersichtskarte          = sw&lt;br /&gt;
|Kartentext               = Alt Daber&lt;br /&gt;
|Kartentext_Größe         = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Position      = 6&lt;br /&gt;
|Kartentext_Umbruch       = &lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 53/12/07.65/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 012/31/20.32/O&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = DE-BB&lt;br /&gt;
|Höhe in Meter            = 65&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 2&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = südöstlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = Alt Daber&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer2 = 5&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung2     = nördlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort2          = Wittstock&lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = &lt;br /&gt;
|Straße                   = &lt;br /&gt;
|Eröffnung                = 1934&lt;br /&gt;
|Schließung               = 20. Juni 1994&lt;br /&gt;
|Betreiber                = &lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar         = &lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Passagiere               = &lt;br /&gt;
|Fracht                   = &lt;br /&gt;
|Kapazität                = &lt;br /&gt;
|Beschäftigte             = &lt;br /&gt;
|Bahn1                    = &lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = 2370&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = 60&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = Beton&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flugplatz Alt Daber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliger [[Militärflugplatz]] in Brandenburg in [[Wittstock/Dosse]], der in den 1930er Jahren unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Fliegerhorst Wittstock&amp;#039;&amp;#039; eröffnet wurde. Seine Verwendung für Flugzwecke endete im Jahr 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ju 52, Fallschirmschule Wittstock-Dosse, ca. 1939.jpg|left|mini|[[Junkers Ju 52/3m|Junkers Ju 52]] der Fallschirmschule in Wittstock/Dosse, Flugplatz Alt Daber, ungefähr 1939/40.]]&lt;br /&gt;
Das Gelände diente ab 1934 als [[Segelflugplatz]]. Der eigentliche Ausbau als [[Fallschirmjäger (Wehrmacht)|Fallschirmjägerschule]] fand von 1938 bis 1940 statt, die Ausbildung begann 1939. So lagen hier die Fallschirm-Schule&amp;amp;nbsp;2, das Fallschirm-Ersatz-Bataillon&amp;amp;nbsp;3 (ab 1941) und das Fallschirm-Ergänzungs-Bataillon&amp;amp;nbsp;4 (ab 1941).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Dierich |Titel=Die Verbände der Luftwaffe 1935–1945 |TitelErg=Gliederungen und Kurzchroniken, eine Dokumentation |Hrsg=Wolfgang Dierich |Verlag=[[VDM Heinz Nickel|Verlag Heinz Nickel]] |Ort=[[Zweibrücken]] |Datum=1993 |Sprache=de |Umfang=703 |Seiten=651 |ISBN=3-925480-15-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fallschirmjägerausbildung wurde bis 1944 durchgeführt. Einer der Absolventen war der Schauspieler [[Joachim Fuchsberger]]. Auch einige fliegende Einheiten der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] nutzten den Platz zur Ausbildung, etwa die [[Kampfgeschwader 4 „General Wever“|III.&amp;amp;nbsp;Gruppe des Kampfgeschwaders&amp;amp;nbsp;4]], deren [[Heinkel He 111]] vom 5. bis 16.&amp;amp;nbsp;Oktober 1942 hierher verlegt worden war, um den [[Lastensegler]]schlepp zu trainieren. Im Herbst 1944 kamen die ersten Einsatzeinheiten nach Wittstock, etwa die [[Jagdgeschwader 301|IV./JG&amp;amp;nbsp;301]] ab Anfang Februar 1945 oder die [[Nachtjagdgeschwader 100|1./NJG&amp;amp;nbsp;100]], die von hier aus vom 11.&amp;amp;nbsp;März bis zum 29.&amp;amp;nbsp;April 1945 Einsätze gegen die [[Rote Armee|sowjetischen Truppen]] flogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die letzten deutschen Flugzeuge am 30.&amp;amp;nbsp;April den Platz infolge der bevorstehenden [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht|bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht]] mit Beendigung des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] in Europa verlassen hatten, besetzte ihn die Rote Armee am 3.&amp;amp;nbsp;Mai 1945. Die [[Luftstreitkräfte der Sowjetunion|sowjetischen Luftstreitkräfte]] stationierten anschließend hier mehrere [[Jagdflieger]]einheiten. Ab 1961 übernahm das 33.&amp;amp;nbsp;IAP (Jagdfliegerregiment) – die Einheit war Teil der 16.&amp;amp;nbsp;GwIAD (Gardejagdfliegerdivision) innerhalb der [[16. Luftarmee]] mit Hauptquartier in [[Damgarten]] – den Platz.&amp;lt;ref&amp;gt;Stefan Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Rote Plätze – Russische Militärflugplätze Deutschland 1945–1994 – Fliegerhorste-Aerodrome-Militärbrachen.&amp;#039;&amp;#039; AeroLit, Berlin 2007, ISBN 978-3-935525-11-4, S.&amp;amp;nbsp;103.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Start- und Landebahnen bestanden aus verdichteten Rasenflächen. Erst im Jahr 1952 bauten die sowjetischen Truppen eine fast 2,5&amp;amp;nbsp;Kilometer lange [[Rollbahn]], deren Decke [[asphalt]]iert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katakomben&amp;quot;&amp;gt;Christian Bark: [https://www.maz-online.de/Lokales/Ostprignitz-Ruppin/Geheimnisse-in-den-Katakomben-verschuettet &amp;#039;&amp;#039;Geheimnisse in den Katakomben verschüttet&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Märkische Allgemeine Zeitung|MAZ]], 7. April 2016. Abgerufen am 29. Oktober 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei Untersuchungen des Geländes und der [[Baudenkmal|denkmalgeschützten]] Funktionsgebäude (Kommandozentrale, Hangars, Garagen, Unterkünfte mit Sanitäranlagen, Kultur- und Sportsälen) in den 1990er Jahren wurde bekannt, dass die Wehrmacht im Untergrund des Flugplatzes ein [[Kino]] eingerichtet hatte, das Platz für 200 Besucher bot. Die hier stationierten Flieger konnten so die [[Wochenschau]] oder Unterhaltungsfilme sehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katakomben&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlage wurde mit dem Abzug der sowjetischen Truppen am 20.&amp;amp;nbsp;Juni 1994&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bild.de/regional/berlin/berlin-regional/speicherkraftwerk-auf-flugplatz-alt-daber-13995802.bild.html Bild Regional]&amp;lt;/ref&amp;gt; stillgelegt. Der Heimatforscher [[Wolfgang Dost]], der das Flugplatzgelände bereits zu [[DDR]]-Zeiten betreten durfte, untersuchte im Auftrag der Stadtverwaltung nach dem Abzug der russischen Einheiten das Gelände nach zurückgelassenen Wertgegenständen, [[Artefakt (Archäologie)|Artefakten]] oder Büchern. Er erinnert sich, dass der Militärflugplatz „wie eine eigene Stadt mit hunderten Menschen“ war. Bei den letzten Streifzügen in den 2010er Jahren fand er durch [[Vandalismus]] zerstörte Kommandoräume, die alte Offiziers-Bibliothek, die Sporthalle sowie das ehemalige russische Truppenkino, das oberirdisch angelegt war. Die Zugänge der unterirdischen Anlage sind verschüttet und stehen unter Wasser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Katakomben&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gelände, vor allem die Start- und Landebahnen, diente anschließend zeitweilig als Rennstrecke und es wurde für verschiedene Veranstaltungen genutzt. Die Stadt konnte erst im Jahr 2014 mit Hilfe von [[Europäische Union|EU]]-Fördergeldern aus dem &amp;#039;&amp;#039;Fonds für regionale Entwicklung&amp;#039;&amp;#039; und mit zusätzlicher Unterstützung durch die [[Bundesanstalt für Immobilienaufgaben]] (Bima) mit einem Rückbau sowie der [[Flächenversiegelung|Entsiegelung]] dreier Teilflächen und des Gebäudes&amp;amp;nbsp;11 des früheren Fliegerhorstes beginnen. Basis für die Arbeiten war unter anderem ein Umweltgutachten und die Analyse der Bodenproben und Baumaterialien, die auch [[Asbest]] nachgewiesen hat.&lt;br /&gt;
Die Quartiere der inzwischen hier heimisch gewordenen [[Fledermaus|Fledermäuse]] konnten erhalten bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Film von Uwe Hennig (siehe [[#Weblinks|Weblinks]]), letztes Bild auf Minute 13:50.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Schönberg: {{Webarchiv| url=https://www.moz.de/galerie/uebersicht/g3/308504/| wayback=20181029193228| text=&amp;#039;&amp;#039;Abriss der Truppenunterkünfte auf dem Fliegerhorst Alt Daber&amp;#039;&amp;#039;}}, auf [[Märkische Oderzeitung|MOZ]], 5. Januar 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei diesen Arbeiten erwies sich auch, dass infolge des Brachliegens dort eine bemerkenswerte [[Flora]] entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch schon im Dezember 2011 wurde auf einer größeren Teilfläche mit dem [[Solarpark Alt Daber]] eine [[Photovoltaik-Freiflächenanlage]] mit einer Leistung von 67,8 [[Watt Peak|MWp]] errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.belectric.com/fileadmin/MASTER/pdf/projectsheet/BEL_SKW_Projekt_AltDaber_www_DE.pdf |wayback=20120812235822 |text=BELECTRIC Referenz Solarkraftwerk Alt Daber }} (PDF; 291&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;, die 2014 um ein [[Batterie-Speicherkraftwerk]] erweitert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.erneuerbareenergien.de/solarpark-mit-speicher-liefert-regelbare-leistung/150/436/83679/ |wayback=20160115222239 |text=&amp;#039;&amp;#039;Solarpark mit Speicher liefert regelbare Leistung&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-05-02 09:59:35 InternetArchiveBot }}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Erneuerbare Energien. Das Magazin]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. November 2014. Abgerufen am 15. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link |datum=2018-04 |url=https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2014/11/Batteriespeicher-Erneuerbare-Energien-Alt-Daber-Brandenburg-getestet.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Alt Daber testet neueste Stromspeicher&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Rundfunk Berlin-Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039;, 26. November 2014. Abgerufen am 15. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Jürgen Zapf |Titel=Flugplätze der Luftwaffe 1934–1945 – ...und was davon übrig blieb |TitelErg=Berlin &amp;amp; Brandenburg |Band=Band&amp;amp;nbsp;1 |Verlag=VDM |Ort=Zweibrücken |Jahr=2001 |ISBN=3-925480-52-8}}&lt;br /&gt;
* Martin Kaule / Arno Specht / Holger Happel: &amp;#039;&amp;#039;Die Ausbildungsbasis der Fallschirmspringer. Flugplatz Alt-Daber bei Wittstock&amp;#039;&amp;#039;. In: dies.:&amp;#039;&amp;#039;Geisterstätten der NS-Diktatur: vergessene Orte im Osten&amp;#039;&amp;#039;. Jaron-Verlag, Berlin 2022, ISBN 978-3-89773-881-2, S. 73–76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{webarchiv |url=http://www.rennstrecken.tv/strecke/alt-daber/ |wayback=20070907205810 |text=Nutzung des Flugplatzes als Rennstrecke}}&lt;br /&gt;
* {{webarchiv |url=http://www.panoramio.com/photo/9732412 |wayback=20161010151532 |text=Foto vom ehemaligen Flugplatz, 2008}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=0-WXqHTiKMA0 |titel=Urbex. Verlassene Orte. Die letzten Tage des Fliegerhorstes |uploader=Carlino Negro |upload=2016-04-16 |laufzeit=4:25&amp;amp;nbsp;min}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube |id=IcnvbvHJe-U |titel=GSSD Alt Daber, Wittstock Dosse |uploader=Uwe Hennig |upload=2017-09-13 |laufzeit=14:10&amp;amp;nbsp;min}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Militärflugplatz (Deutschland)|Alt Daber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)|Alt Daber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Brandenburg|Alt Daber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Wittstock/Dosse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sport (Landkreis Ostprignitz-Ruppin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk im Landkreis Ostprignitz-Ruppin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1930er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugplatz in Europa|Alt Daber]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TaxonBot</name></author>
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