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	<title>Flughafen Leipzig-Mockau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T17:05:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flughafen_Leipzig-Mockau&amp;diff=2365061&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Andreas Wolf 01: Kategorie ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flughafen_Leipzig-Mockau&amp;diff=2365061&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-21T11:13:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Name=&lt;br /&gt;
|Logo=&lt;br /&gt;
|Bild=Flughafentower Leipzig-Mockau 2013.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung=Ehemaliges Abfertigungsgebäude mit Tower&lt;br /&gt;
|IATA= ohne&lt;br /&gt;
|ICAO=&amp;lt;s&amp;gt;ETLM&amp;lt;/s&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Breitengrad=51/23/44&lt;br /&gt;
|Längengrad=12/24/35&lt;br /&gt;
|Region-ISO=DE-SN&lt;br /&gt;
|Höhe in Meter=131&lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1=6.5&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1=nordöstlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1=Leipzig&lt;br /&gt;
|Schiene=&lt;br /&gt;
|Nahverkehr=&lt;br /&gt;
|Straße=[[Bundesstraße 2|B 2]]&lt;br /&gt;
|Eröffnung=22. Juni 1913&lt;br /&gt;
|Schließung=31. Mai 1991&lt;br /&gt;
|Betreiber=zuletzt [[Interflug]]&lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar=210&lt;br /&gt;
|Terminals=&lt;br /&gt;
|Passagiere=&lt;br /&gt;
|Fracht=&lt;br /&gt;
|Bewegungen=&lt;br /&gt;
|Kapazität=&lt;br /&gt;
|Beschäftigte=&lt;br /&gt;
|Bahn1=07/25&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1=1560&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1=45&lt;br /&gt;
|Bahnbelag1=Beton&lt;br /&gt;
|Bahn2=07R&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter2=1000&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter2=50&lt;br /&gt;
|Bahnbelag2=[[Gras]] (Notlandebahn)&lt;br /&gt;
|Bahn3=25R&lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter3=1000&lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter3=50&lt;br /&gt;
|Bahnbelag3=Gras (Notlandebahn)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flughafen Leipzig-Mockau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (damaliger [[ICAO-Code]]: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;ETLM&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) war der erste zivile [[Flughafen]] [[Leipzig]]s. Er wurde 1913 als [[Luftschiffhafen]] und Fliegerstation in Betrieb genommen. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten]] und [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] existierten auf dem Gelände Produktionsanlagen für die Flugzeug-Rüstungsindustrie, und der Platz diente als [[Werksflugplatz]]. Bis zu seiner Stilllegung 1991 wurde der Mockauer Flughafen zivil genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo Leipziger Luftschiffhafen und Flugplatz AG.svg|mini|hochkant|links|Logo der LEFAG]]&lt;br /&gt;
[[Datei:1913-03-25 Aktie 1000 Mark Nr. 0455 Leipziger Luftschiffhafen- und Flugplatz-Aktiengesellschaft Zeppelin Reichs-Stempel-Abgabe versteuert.jpg|mini|hochkant|links|Aktie der LEFAG (1913)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 1911 in [[Lindenthal (Leipzig)|Lindenthal]] bei Leipzig Sachsens erster ziviler [[Flugplatz]] eröffnet hatte, nahm man auch in der Stadt selbst Planungen für einen Flughafen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leipziger Bürger gründeten eine Gesellschaft mit dem Ziel, eine Luftschiffhafen-[[Aktiengesellschaft]] ins Leben zu rufen. Es konnten Aktien für 937.000&amp;amp;nbsp;[[Mark (1871)|Mark]] gezeichnet werden und am 15.&amp;amp;nbsp;März 1913 die &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Luftschiffhafen- und Flugplatz-Aktiengesellschaft&amp;#039;&amp;#039; (LEFAG) mit einem Grundkapital von 1,2&amp;amp;nbsp;Millionen Mark gegründet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Stadt Leipzig nach dem Tod von Adolph Andreas Friedrich Gontard (1834–1909), Besitzer des Ritterguts [[Mockau]], von dessen Witwe 1912 das Rittergut erworben hatte, stellte sie der Aktiengesellschaft 112&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] der Fläche für 30&amp;amp;nbsp;Jahre unentgeltlich zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt übernahm die Erschließungskosten für das auf der Flur des 1915 eingemeindeten Mockau befindliche Flugplatzgelände und gewährte eine jährliche Beihilfe von 20.000&amp;amp;nbsp;Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eröffnung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig - Luftschiffhafen.jpg|mini|Luftschiffhalle auf dem Luftschiffhafen und Flugplatz Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Datei:AHW Luftschiff Hansa in Mockau.jpg|mini|links|Das Luftschiff LZ 13 &amp;#039;&amp;#039;Hansa&amp;#039;&amp;#039; auf dem Luftschiffhafen und Flugplatz Mockau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Luftschiff LZ 127 Graf Zeppelin.jpg|mini|links|LZ 127 „Graf Zeppelin“&amp;lt;br /&amp;gt; am 5. Oktober 1930 in Mockau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1913 begann die Firma Seibert aus Saarbrücken mit dem Bau einer [[Luftschiffhalle]] nach den Plänen des Leipziger Bauingenieurs [[Paul Ranft]] (1854–1938).&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrich Bücholdt: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Architektenregister, [http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_ran.htm Ranck–Ravoth]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 2. Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die in der Mitte des Platzes als Stahlkonstruktion ausgeführte Halle hatte eine Grundfläche von 193&amp;amp;nbsp;m ×&amp;amp;nbsp;77&amp;amp;nbsp;m, die lichte Höhe betrug 25&amp;amp;nbsp;m bei einer Firsthöhe von 32&amp;amp;nbsp;m.&amp;lt;ref&amp;gt;Kühne, Stölzel: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenflug und Messecharter.&amp;#039;&amp;#039; S. 15 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Halle mit einer Nutzfläche von 17.765&amp;amp;nbsp;m² bot Platz für zwei [[Zeppelin]]-Luftschiffe. Die Baukosten der damals größten Luftschiffhalle der Welt betrugen 850.000&amp;amp;nbsp;Mark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einweihung der Luftschiffhalle fand am 22. Juni 1913 statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Clausberg: &amp;#039;&amp;#039;Zeppelin. Die Geschichte eines unwahrscheinlichen Erfolges.&amp;#039;&amp;#039; Weltbild Verlag, Augsburg 1990, ISBN 3-89350-030-8, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu reiste der greise [[Ferdinand von Zeppelin|Graf Zeppelin]] an, der an Bord des aus Potsdam kommenden Zeppelins [[LZ 17|LZ&amp;amp;nbsp;17 &amp;#039;&amp;#039;Sachsen&amp;#039;&amp;#039;]] und dessen Begleitschiff [[LZ 11|LZ 11 &amp;#039;&amp;#039;Viktoria Luise&amp;#039;&amp;#039;]] gegen 15:30&amp;amp;nbsp;Uhr eintraf. Der sächsische König [[Friedrich August III. (Sachsen)|Friedrich August&amp;amp;nbsp;III.]] weihte die Halle ein und eröffnete den &amp;#039;&amp;#039;Luftschiffhafen und Flugplatz Leipzig&amp;#039;&amp;#039;. Bis zum Ende des Jahres wurden mit Luftschiffen von Mockau aus 110 Passagierfahrten unternommen und bis zum Beginn des Ersten Weltkrieges ein Jahr später waren es 58.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fr 8/92&amp;quot;&amp;gt;Karsten Stölzel, Peter Kühne: &amp;#039;&amp;#039;Der Flughafen Leipzig-Mockau.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Fliegerrevue]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 8/1992. Brandenburgisches Verlagshaus, Berlin, {{ISSN|0941-889X}}, S.&amp;amp;nbsp;10ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Luftschiffhalle waren die zwei Zeppeline [[LZ 13|LZ&amp;amp;nbsp;13 &amp;#039;&amp;#039;Hansa&amp;#039;&amp;#039;]] und LZ 17 &amp;#039;&amp;#039;Sachsen&amp;#039;&amp;#039; untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:AHW Fliegerheim Leipzig-Mockau.jpg|mini|Fliegerheim (erbaut 1913)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls 1913 wurde nach den Plänen von Stadtbaurat [[Otto Wilhelm Scharenberg]] an der Dübener Landstraße Deutschlands erstes Flughafenhotel errichtet, das Fliegerheim genannt wurde. Im Erdgeschoss des Baus befand sich ein Restaurant mit großem Saal. Ein Fliegerheim mit Schlafräumen, Bädern und einem Offizierskasino war in der ersten Etage. Außerdem gab es zum Flugfeld hin eine offene Terrasse. Das heute leerstehende Gebäude zählt zu den wenigen erhaltenen massiven Bauten aus der Anfangszeit der Luftfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Ersten Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn des Krieges wurde der Flughafen nur noch militärisch genutzt. Die Luftschiffhalle diente ab 1915 als Werfthalle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fr 8/92&amp;quot; /&amp;gt; Dort baute ab dem 15.&amp;amp;nbsp;März [[Schütte-Lanz]] Militärluftschiffe. Das letzte von insgesamt sieben Stück, [[Liste der Schütte-Lanz-Luftschiffe|SL&amp;amp;nbsp;16]], startete am 18.&amp;amp;nbsp;Januar 1917 zu seiner ersten Fahrt. Kurz Zeit danach stürzte die Halle wahrscheinlich infolge zu hoher Schnee- und Eislast am 8.&amp;amp;nbsp;Februar 1917 bei einem Sturm ein. Bei der anschließenden Explosion, ausgelöst durch ausströmendes Traggas, brannte sie vollständig nieder. Das in der Halle befindliche Heeresluftschiff SL&amp;amp;nbsp;13 wurde ebenso wie das im Bau befindliche SL&amp;amp;nbsp;18 vollständig zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;Kühne/Stölzel, S.&amp;amp;nbsp;26.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Luftschiffhafen Leipzig waren 1914 der Bayerische Luftschiffertrupp Nr.&amp;amp;nbsp;1 und das der Marine-Luftschiffabteilung Nordholz unterstellte III.&amp;amp;nbsp;Marine-Luftschiff-[[Detachement]] stationiert. Auch Militärluftschiffe wie die Heeres-Zeppeline Z&amp;amp;nbsp;VI und Z&amp;amp;nbsp;III lagen in Mockau im Hafen. Bis 1915 diente der Luftschiffhafen der Kaiserlichen Marine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ersten Weltkrieg richteten auf dem Mockauer Flughafen das erste Mal einige Flugzeughersteller Fabriken zur Rüstungsproduktion ein. Es waren dies die [[Deutsche Flugzeug-Werke|Deutsche Flugzeug-Werke GmbH]] (DFW), die [[Germania Flugzeugwerke|Germania-Flugzeugwerke GmbH]] und die [[Aviatik (Flugzeughersteller)|Automobil und Aviatik AG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurden die Tore der Flugzeughallen zugemauert, damit sie gemäß den Bedingungen des [[Friedensvertrag von Versailles|Versailler Vertrages]] nicht mehr zum Unterstellen von Flugzeugen genutzt werden konnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In den 1920er Jahren ==&lt;br /&gt;
[[Datei:AHW Flugzeughalle Flughafen Mockau 1930.jpg|mini|Halle III der Junkers-Flugzeugwerft (erbaut 1928/1929)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flughafen Leipzig-Mockau Verwaltungsgebaeude 1929.svg|mini|Ansicht des Verwaltungsgebäudes vom Rollfeld aus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leipziger Stadtrat beschloss am 21. Mai 1922, für den Ausbau des Flughafens mehrere Millionen Mark zur Verfügung zu stellen. Reichspräsident [[Friedrich Ebert]] eröffnete am 7.&amp;amp;nbsp;März 1923&amp;lt;ref&amp;gt;Angelika Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Als das Auto fliegen lernte. Die Geschichte der Junkers F 13.&amp;#039;&amp;#039; Lau, Reinbek 2020, ISBN 978-3-95768-209-3, S.&amp;amp;nbsp;282–284.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Flughafen Mockau als „Weltflughafen“ wieder. Der Flughafen erstreckte sich nun nördlich bis auf [[Seehausen (Leipzig)|Seehausener]] Territorium, die Grenze zwischen Leipzig und Seehausen verlief etwa in der Mitte des Platzes. 1926 wurden der Nachtflugverkehr sowie ein Messeflugdienst aufgenommen. Bis 1929 wurde er mit allen für einen Verkehrsflughafen erforderlichen baulichen und technischen Anlagen ausgerüstet. Wenige Jahre nach Gründung der [[Deutsche Lufthansa (Deutsches Reich)|Deutschen Luft Hansa]] 1926 trat der Mockauer Flughafen hinter den neuen Flughafen in [[Schkeuditz]], das in der damals preußischen [[Provinz Sachsen]] lag, zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928–1929 wurde vom Leipziger Architekten [[Georg Wünschmann]] das neue Verwaltungsgebäude der LEFAG erbaut, ein zweigeschossiger Stahlbeton-Flachbau mit Klinkerfassade im Stil der [[Moderne]].&amp;lt;ref&amp;gt;Frank Zöllner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Georg Wünschmann (1868–1937). Ein Leipziger Architekt und die Pluralität der Stile.&amp;#039;&amp;#039; Passage-Verlag, Leipzig 2006, ISBN 3-938543-23-X, S.&amp;amp;nbsp;94–96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diesem Bau sollten vier weitere gleiche Blöcke folgen, die jedoch nicht ausgeführt wurden. Im Erdgeschoss des Verwaltungsgebäudes befanden sich eine Abfertigungshalle für Fluggäste, Büros der Fluggesellschaften, die Flughafenverwaltung sowie die [[Luftpolizei]]. Auf dem Dach gab es eine dreistufige Terrasse. An den beiden dem Flugfeld zugewandten Gebäudeecken befand sich je ein verglaster Treppenturm. Von 1928 bis 1932 hatte die Junkers-Luftbildzentrale ihren Sitz im Flughafen-Verwaltungsgebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Junkers Motorenbau und Junkers Flugzeugwerk|Junkers Flugzeugwerk AG Dessau]] (Jfa) errichtete eine zentrale Reparaturwerft. Dazu begann im Frühjahr 1928 der Bau der großen Flugzeughalle III nach einem gemeinsamen Entwurf von LEFAG und Jfa, die am 16.&amp;amp;nbsp;November 1928 eröffnet wurde. An die mit zwei elektrisch beweglichen Schiebefalttoren von je 45&amp;amp;nbsp;m Länge ausgerüstete 100&amp;amp;nbsp;m ×&amp;amp;nbsp;30&amp;amp;nbsp;m große Halle mit einer Höhe von sieben Metern schlossen die Werkstätten an, sodass sich eine Grundfläche von 1200&amp;amp;nbsp;m² ergab. 1929 wurde die Werft in Gegenwart von [[Hugo Junkers]] eingeweiht. Die fast gleichzeitig ausbrechende [[Weltwirtschaftskrise]] schränkte den Betrieb jedoch von Beginn an stark ein. Nachdem die Jfa im März 1932 die Subventionszahlungen eingestellt hatte, musste die Leipziger Junkers-Werft am 30.&amp;amp;nbsp;Juni geschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Achs: &amp;#039;&amp;#039;Junkers in Leipzig, Teil 1.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[JET &amp;amp; PROP]],&amp;#039;&amp;#039; H.&amp;amp;nbsp;6/2012, S.&amp;amp;nbsp;41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vor dem und während des Zweiten Weltkriegs ==&lt;br /&gt;
Seit 1933 war der Mockauer Flughafen Austragungsort der NS-„Volksflugtage“. Im März 1933 wurde mit Unterstützung der NS-Regierung die Junkers-Flugzeugwerft wiedereröffnet. Seit dem 7.&amp;amp;nbsp;November 1935 nutzte die neu geschaffene [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] das Gelände und gründete 1938 eine Fliegerwaffenschule, die bis 1944 bestand. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1936 wurden im Zuge der [[Aufrüstung der Wehrmacht]] Betriebe der Luftrüstung errichtet: am nördlichen Rand des Platzes (Seehausener Straße, Ortsteil Seehausen) das Werk&amp;amp;nbsp;3 der [[Allgemeine Transportanlagen-Gesellschaft|Allgemeinen Transportanlagen-Gesellschaft]] (ATG), im Südosten (Vierzehn-Bäume-Weg, Ortsteil Mockau) das Werk&amp;amp;nbsp;II des [[Erla Maschinenwerk]]s und ein Zweigbetrieb der [[Mitteldeutsche Motorenwerke|Mitteldeutschen Motorenwerke]] (MiMo), die in ihrem zwischen [[Portitz]] und [[Taucha]] gelegenen Stammwerk [[Flugmotor]]en herstellten. Auch die [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke]] erweiterten zwischen 1936 und 1938 ihre Werft Leipzig-Mockau. An der südwestlichen Platzgrenze am verlängerten Ostmarkenweg (nordwestlich des heutigen Walter-Albrecht-Weges, Ortsteil Mockau) entstand eine neue Reparaturwerft für 2000 bis 3000 Beschäftigte mit zwei Montage- bzw. Rüsthallen; für das Verwaltungsgebäude war am 4.&amp;amp;nbsp;September 1937 Richtfest. Die Grundstücke blieben im Besitz der LEFAG, die mit den Rüstungsbetrieben Nutzungsverträge abgeschlossen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 1939 verlegte mit dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] eine Flugzeugführerschule (FFS C&amp;amp;nbsp;7) vom [[Heeresflugplatz Celle|Fliegerhorst Celle-Wietzenbruch]] nach Mockau, blieb jedoch nur wenige Wochen und verlegte noch vor Weihnachten 1939 nach [[Finsterwalde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Luftangriffe auf Leipzig|alliierten Luftangriffen auf Leipzig]] war der Mockauer Flughafen mit seinen Rüstungsbetrieben Zielobjekt. Erstmals in der Nacht vom 25. zum 26.&amp;amp;nbsp;August 1940 starteten Bomber der britischen [[Royal Air Force]] (RAF) mit dem Ziel Erla-Werke und Flughafen Mockau, sie verflogen sich jedoch und fanden ihre Ziele nicht. Auch am 20.&amp;amp;nbsp;Oktober 1943 blieben bei einem Großangriff auf Leipzig aufgrund schlechter Wetterbedingungen die Luftrüstungsbetriebe unversehrt. Beim schwersten [[Luftangriffe auf Leipzig#4. Dezember 1943|Luftangriff am 4.&amp;amp;nbsp;Dezember 1943]], bei dem etwa 2000 Menschen den Tod fanden, war dann erstmals auch die Flugzeugindustrie betroffen. Bei ATG, Junkers und Erla wurden eine große Anzahl von Rümpfen und Flugzeugen vernichtet bzw. beschädigt, insgesamt aber waren die wirtschaftlichen Ausfälle nicht schwerwiegend. Erst beim [[Luftangriffe auf Leipzig#20. Februar 1944|Angriff am 20.&amp;amp;nbsp;Februar 1944]] zu Beginn der „[[Big Week]]“ führten die [[United States Army Air Forces]] (USAAF) einen Hauptschlag gegen den Flughafenkomplex Mockau. Es fielen Bomben auf fast alle Leipziger Flugzeugwerke, wobei schwerste Zerstörungen am Flughafen Mockau entstanden. Weitere Angriffe auf Flughafen und Werksanlagen flogen die USAAF am 29.&amp;amp;nbsp;Mai und am 20.&amp;amp;nbsp;Juli 1944. Dennoch konnten die Alliierten die Leipziger Luftfahrtindustrie nicht vollständig ausschalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SuM-57&amp;quot;&amp;gt;Kühne, Stölzel: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenflug und Messecharter.&amp;#039;&amp;#039; S. 57.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Luftwaffe ordnete im April 1945 die Sprengung der weitgehend verschont gebliebenen Start- und Landebahn an. Die Betonflächen wurden schon vermint, die Sprengung jedoch nicht mehr ausgeführt. Seit dem 14.&amp;amp;nbsp;April flogen die USAAF Platzangriffe auf den Flughafen; erst zu diesem Zeitpunkt erfolgte bei Erla die endgültige Einstellung der Produktion, ATG und Junkers hatten sie schon wenige Tage zuvor beendet. Der Flughafen wurde am 19.&amp;amp;nbsp;April 1945 von amerikanischen Truppen eingenommen&amp;lt;ref&amp;gt;Lutz Freundt (Hrsg.), Stefan Büttner: &amp;#039;&amp;#039;Rote Plätze. Russische Militärflugplätze, Deutschland 1945–1994. Fliegerhorste&amp;amp;nbsp;– Aerodrome&amp;amp;nbsp;– Militärbrachen.&amp;#039;&amp;#039; AeroLit-Verlag, Berlin 2007, ISBN 978-3-935525-11-4, S.&amp;amp;nbsp;194.&amp;lt;/ref&amp;gt; und stand seit dem 1.&amp;amp;nbsp;Mai 1945 offiziell unter amerikanischer Besatzung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SuM-57&amp;quot; /&amp;gt; Das Gelände wurde durch das 818th EAB (Flugplatz-Baubataillon) wieder hergerichtet und bis zum 15.&amp;amp;nbsp;Juni nur sehr eingeschränkt genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang Juli 1945 wurde der Flugplatz an die [[Rote Armee]] übergeben. Die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|SMAD]] ließ zunächst die Verminung der Start- und Landebahn beseitigen und begann 1946 mit der Demontage aller Industrieanlagen von Erla, ATG und Junkers. Bis Ende 1948 waren alle Hallen und Werksanlagen verschwunden, der gewonnene Stahl als [[Reparationen|Reparationsleistung]] in die Sowjetunion verbracht und die Roll- und Abstellflächen gesprengt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SuM-59&amp;quot;&amp;gt;Kühne, Stölzel: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenflug und Messecharter.&amp;#039;&amp;#039; S. 59.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Herbst 1945 begann in Mockau wieder der Flugbetrieb der [[Rote Armee|Roten Armee]]. Stationiert waren [[Douglas A-20|A-20-Bomber]] des 8.&amp;amp;nbsp;Garde-Bombenfliegerregiments. Eine Dauerstationierung des sowjetischen Militärs hat es auf dem Flughafen Mockau nicht gegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SuM-59&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach 1945 ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Leipzig-Mockau airport diagram.svg|mini|Flughafendiagramm (Stand: 1. November 1965)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Flugplatzgelände blieb zunächst im Wesentlichen ungenutzt. 1946/1947 musste die LEFAG zum Anbau von Gemüse, Kartoffeln und Tabak Land verkaufen und verpachten. Landwirtschaftlich konnten die Flächen nur kurz genutzt werden, denn 1949 ordneten die Behörden die Räumung der Grundstücke an, da der Platz wieder für den Messeflugverkehr genutzt werden sollte. Das [[Leipziger Messeamt|Messeamt]] stellte einen Antrag an die SMAD, um „Flugzeuge mit ausländischen Einkäufern“&amp;lt;ref name=&amp;quot;SuM-59&amp;quot; /&amp;gt; empfangen zu können. Es folgte die sofortige Anordnung, bis zum 20.&amp;amp;nbsp;August 1949 die Vorbereitungen zur Aufnahme eines Messesonderdienstes abzuschließen. So nahm am 29.&amp;amp;nbsp;August 1949 mit der Landung einer [[Douglas DC-3]] der [[Czech Airlines|ČSA]] zur [[Leipziger Messe|Leipziger Herbstmesse]] die zivile Luftfahrt der Nachkriegszeit ihren Anfang auf dem Flughafen Leipzig-Mockau. Die Abfertigung im ehemaligen Flughafenhotel erfolgte noch durch sowjetisches Personal.&amp;lt;ref name=&amp;quot;70Jahre-79F&amp;quot;&amp;gt; Hesse [[et al.]]: &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre Flughafen Leipzig-Halle.&amp;#039;&amp;#039; S. 79 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon zuvor wurden Flüge der [[Aeroflot]], [[Polskie Linie Lotnicze LOT|LOT]] und ČSA von und nach [[Flughafen Berlin-Schönefeld|Berlin-Schönefeld]] ausschließlich von sowjetischem Personal abgefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ align=&amp;quot;center&amp;quot; colspan=&amp;quot;8&amp;quot;|Flughafen Leipzig-Mockau – Verkehrszahlen&amp;lt;small&amp;gt;{{FNZ|&amp;amp;lowast;|nur Messeverkehr}}&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Daten der Jahre 1925–1931 nach Kühne, Stölzel: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenflug und Messecharter.&amp;#039;&amp;#039; S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Daten der Jahre 1937–1943 nach Kühne, Stölzel: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenflug und Messecharter.&amp;#039;&amp;#039; S. 42.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Daten der Jahre 1950–1971 nach Hesse [[et al.]]: &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre Flughafen Leipzig-Halle.&amp;#039;&amp;#039; S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe8&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Betriebs-&amp;lt;br /&amp;gt;jahr&lt;br /&gt;
! Flug&amp;amp;shy;gast-&amp;lt;br /&amp;gt;auf&amp;amp;shy;kommen&lt;br /&gt;
! Luft-&amp;lt;br /&amp;gt;fracht&amp;lt;br/&amp;gt;([[Tonne (Einheit)|t]])&lt;br /&gt;
! Flug&amp;amp;shy;be-&amp;lt;br /&amp;gt;we&amp;amp;shy;gungen&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1925&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
| 16.399&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1926&lt;br /&gt;
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| 4.957&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1929&lt;br /&gt;
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| 18.658&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1930&lt;br /&gt;
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| 21.891&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1931&lt;br /&gt;
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| 28.496&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1937&lt;br /&gt;
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| 68.117&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1940&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1943&lt;br /&gt;
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| 45.559&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| {{FN|&amp;amp;lowast;}} 1950&lt;br /&gt;
| 784&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| {{FN|&amp;amp;lowast;}} 1951&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| {{FN|&amp;amp;lowast;}} 1952&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| {{FN|&amp;amp;lowast;}} 1953&lt;br /&gt;
| 1.988&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| {{FN|&amp;amp;lowast;}} 1954&lt;br /&gt;
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| {{FN|&amp;amp;lowast;}} 1956&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1961&lt;br /&gt;
| 48.407&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1962&lt;br /&gt;
| 47.381&lt;br /&gt;
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| 3.336&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| 41.803&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| 52.925&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| 66.005&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1966&lt;br /&gt;
| 57.369&lt;br /&gt;
| 220,0&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| 61.423&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| 78.833&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1969&lt;br /&gt;
| 80.594&lt;br /&gt;
| 249,6&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1970&lt;br /&gt;
| 62.120&lt;br /&gt;
| 235,2&lt;br /&gt;
| 2.192&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;text-align:right;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| 1971&lt;br /&gt;
| 55.092&lt;br /&gt;
| 238,0&lt;br /&gt;
| 2.280&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Frühjahrsmesse 1950 durfte der Platz dann unter Leitung deutscher Fachleute genutzt werden, allerdings waren Landungen nur bei Tag gestattet, Nachtflüge mussten auf Berlin-Schönefeld ausweichen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;70Jahre-79F&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] verfügte am 3.&amp;amp;nbsp;Februar 1950 die [[Sowjetische Kontrollkommission]] (SKK) die Übergabe des Platzes an die DDR-Behörden. 1951 wurde der Messeflugverkehr offiziell wieder aufgenommen, dazu wurde das Abfertigungsgebäude provisorisch instand gesetzt. Bis 1955 wurden die Anlagen in Mockau nur zweimal jährlich als Messeflugplatz genutzt, da die Lufthoheit erst am 7.&amp;amp;shy;Januar 1957&amp;amp;shy;– jedoch streng begrenzt&amp;amp;shy;– von den sowjetischen Streitkräften an die DDR überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1952 gab es erste Flugsportaktivitäten in Mockau.  Die [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]] errichtete eine [[Segelflug|Segelfliegerstation]], der später eine Segelflughalle folgte. In Mockau fanden die ersten Flugtage der Segelflieger statt, die [[Wilhelm Pieck]] am 1.&amp;amp;shy;Juni 1952 besuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;Breiler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fliegen und Landen.&amp;#039;&amp;#039; S. 184&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-61199-0001, Leipzig, Flughafen, Tower, Flugzeuge.jpg|mini|links|Im Tower des Flughafens Leipzig-Mockau, 1959]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-41100-0006, Leipzig, Flughafen, Flugzeug.jpg|mini|links|Eröffnung der Messe-Fluglinie Berlin–Leipzig zur Herbstmesse am 30.&amp;amp;nbsp;August 1956; im Hintergrund das 1955 umgebaute Abfertigungsgebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Stamps of Germany (DDR) 1962, MiNr 0915.jpg|mini|hochkant|links|Sonderbriefmarke zur Leipziger Herbstmesse 1962 (letztmalige Nutzung als Messeflughafen)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine Erweiterung des Flughafens entstanden 1954 Pläne für die Verlängerung der Start- und Landebahn mit einer 400&amp;amp;nbsp;m langen Autobahn-Unterführung, einer zweiten Start- und Landebahn in einem Winkel von 45° zur bereits vorhandenen, sogar einer dritten Start- und Landebahn.&amp;lt;ref&amp;gt;Kühne, Stölzel: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenflug und Messecharter.&amp;#039;&amp;#039; S. 61.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ausgeführt wurde keines dieser Projekte. Im Jahre 1955 wurde jedoch das Verwaltungsgebäude von 1929 zu einem modernen Passagier&amp;amp;shy;abfertigungs&amp;amp;shy;gebäude mit Schalterhalle, Transitraum, Zoll- und Gepäckabfertigung umgebaut. Auf die Dachterrasse wurde eine zusätzliche Etage mit Räumen für die Flugsicherung und einem rundum verglasten [[Tower (Luftfahrt)|Kontrollturm (Tower)]] gebaut. Das ehemalige Fliegerheim in der Dübener Landstraße 100 wurde in den 1950er Jahren zur [[Handelsorganisation|HO]]-Gaststätte und 1961 zum [[Mitropa]]-Betrieb &amp;#039;&amp;#039;Flughafen-Restaurant Leipzig-Mockau&amp;#039;&amp;#039; mit 70 Plätzen im Gastraum und 250 Plätzen im Saal.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut-Henning Schimpfermann: &amp;#039;&amp;#039;Wirtliches an der Pleiße. Ein gastronomisches Kompendium Leipzigs.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Die Quetsche, Hanau 1991, ISBN 3-9802743-0-6, S.&amp;amp;nbsp;46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Frühjahrsmesse 1956 nahm die [[Deutsche Lufthansa (DDR)|Deutsche Lufthansa der DDR]] auf der Strecke Leipzig–Berlin-Schönefeld den Messesonderverkehr auf. Nach dem Abschluss der Ausbaumaßnahmen wurde am 16.&amp;amp;nbsp;Juni 1957 der Flughafen Mockau als ständiger Flughafen von Leipzig in das Flugstreckennetz einbezogen und offiziell der Inlandflugverkehr auf sieben Strecken zwischen Berlin-Schönefeld, Leipzig, [[Flughafen Dresden|Dresden]], [[Flughafen Erfurt-Weimar|Erfurt]] und [[Flughafen Barth|Barth]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1958 begann die „Gruppe Wirtschaftsflug“ der Deutschen Lufthansa mit den Vorarbeiten für den Bau einer Werfthalle für die Reparatur von [[Agrarflugzeug]]en nördlich der Anlagen des Verkehrsfluges.&amp;lt;ref&amp;gt;Kühne, Stölzel: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenflug und Messecharter.&amp;#039;&amp;#039; S. 64.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Werft wurde am 29.&amp;amp;nbsp;Juni 1963 eingeweiht. In den folgenden Jahren wurden ein Sozialgebäude, ein Zolllager, eine Heizungsanlage, eine Werfthalle für den Agrarflug, die Vor- und Haupteinflugzeichen für das [[Instrumentenlandesystem]] und eine [[Start- und Landebahn#Befeuerung|Pistenbefeuerung]] errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt; Hesse [[et al.]]: &amp;#039;&amp;#039;70 Jahre Flughafen Leipzig-Halle.&amp;#039;&amp;#039; S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurde von April bis Juni 1960 die Start- und Landebahn auf 1300&amp;amp;nbsp;m verlängert. Eine nochmalige Verlängerung auf 1560&amp;amp;nbsp;m fand von Oktober 1963 bis Mai 1964 statt. Die Neubauabschnitte waren 45&amp;amp;nbsp;m breit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SuM-65&amp;quot;&amp;gt;Kühne, Stölzel: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenflug und Messecharter.&amp;#039;&amp;#039; S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für moderne [[Strahlflugzeug]]e war die Bahn jedoch weiterhin zu kurz. Deshalb wurde im März 1963 der instand gesetzte heutige [[Flughafen Leipzig/Halle]] in Schkeuditz zum &amp;#039;&amp;#039;Messeflughafen Leipzig&amp;#039;&amp;#039;. Am 10.&amp;amp;nbsp;September 1962 fand mit dem Start einer [[Convair CV-340]] der [[KLM Royal Dutch Airlines|KLM]] der letzte Messeflug in Mockau statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SuM-65&amp;quot; /&amp;gt; Damit verlor der Flughafen Mockau seine Zulassung als Verkehrsflugplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Breiler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fliegen und Landen.&amp;#039;&amp;#039; S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 24. Juli bis 6. August 1966 fand in Mockau die VIII. Weltmeisterschaft im Fallschirmspringen statt, veranstaltet vom &amp;#039;&amp;#039;Aeroklub der DDR&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Breiler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fliegen und Landen.&amp;#039;&amp;#039; S. 186 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 20. Juli 1969 fand anlässlich des V.&amp;amp;nbsp;[[Turn- und Sportfest der DDR|Deutschen Turn- und Sportfestes]] eine Großflugschau der [[Gesellschaft für Sport und Technik|GST]] statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SuM-67F&amp;quot;&amp;gt;Kühne, Stölzel: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenflug und Messecharter.&amp;#039;&amp;#039; S. 67 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1969 wurde in Mockau der fünfte [[Agrarflug]]stützpunkt der DDR in Betrieb genommen, der Betriebsteil 4 Süd mit den Staffeln Leipzig und Dresden (Sitz: [[Kesselsdorf]]) der Forststaffel (Sitz: Erfurt) und der zentralen &amp;#039;&amp;#039;Werft Leipzig&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Breiler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fliegen und Landen.&amp;#039;&amp;#039; S. 125, 179.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der am 12. Juni 1977 eingeweihten Betriebsakademie erfolgte unter anderem eine Ausbildung von Agraringenieuren sowie Flugzeugführern und Stationsmechanikern des Agrarflugs.&amp;lt;ref&amp;gt;Breiler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fliegen und Landen.&amp;#039;&amp;#039; S. 126.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor am 19. Mai 1972 der &amp;#039;&amp;#039;Flughafen Leipzig&amp;#039;&amp;#039; in Schkeuditz den ganzjährigen Betrieb als Verkehrsflughafen aufnahm, startete das letzte Linienflugzeug in Mockau am 6.&amp;amp;nbsp;März 1972. Der Flughafen firmierte fortan als &amp;#039;&amp;#039;Interflug&amp;amp;nbsp;– Betrieb Agrarflug Leipzig,&amp;#039;&amp;#039; ein Teil des Geländes an der Friedrichshafner Straße wurde von der GST als Sportflugplatz genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Leipziger Messe diente das Empfangsgebäude als „Meldestelle Leipzig-Mockau“ der Anmeldung von mit Kraftfahrzeug eingereisten westdeutschen Messegästen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einstellung des Flugbetriebs und Bebauung ==&lt;br /&gt;
Am 18. August 1990 erfolgte die Zulassung des Flughafens Leipzig-Mockau als Internationaler [[Verkehrslandeplatz]] mit dem Schwerpunkt Abfertigung und Wartung von Geschäfts- und Sportflugzeugen sowie Flugzeugen mit bis zu 40 Passagieren. Bereits am 31.&amp;amp;nbsp;Mai 1991 wurde der Flughafen jedoch für Starts und Landungen gesperrt. Flugbewegungen mit Ausnahmegenehmigungen gab es noch bis zum Spätherbst 1991.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Quelle-raktar Lipcse.jpg|mini|Das ehemalige [[Quelle (Versandhandel)|Quelle]]-Versandzentrum (2008); oben rechts sind die Reste des Flughafens zu sehen: hinter Bäumen das Flughafenhotel und rechts daneben das Abfertigungsgebäude mit einem kleinen Teil des [[Vorfeld (Flugplatz)|Vorfelds]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flughafen Leipzig-Mockau Flughafenhotel.jpg|mini|Ehemaliges Fliegerheim und Mitropa-Restaurant im Jahr 2011]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Leipzig stellte die in ihrem Eigentum befindlichen Grundstücke für Ansiedlungen von Industrie und Gewerbe zur Verfügung. Am 18.&amp;amp;nbsp;Juni 1991 erfolgte auf dem Flughafengelände die [[Grundsteinlegung]] für das Versandzentrum des Versandhauses [[Quelle (Versandhandel)|Quelle]]. Mit der Eröffnung der neuen [[Leipziger Messe]] auf Seehausener Seite war dann die Neubebauung des ehemaligen Flughafens abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1995 nahm das Quelle-Versandzentrum seinen Betrieb auf, und 2003 wurde das 100 Millionste Paket versandt. Als 2009 die [[Arcandor|KarstadtQuelle AG]] in die [[Insolvenz]] ging, war auch das Versandzentrum betroffen. Das Objekt übernahm die Logistikpark Leipzig GmbH mit zunächst zwei Leipziger [[Gesellschafter]]n. Die installierten Anlagen wurden demontiert und Einzelvermarktung von Flächen beschlossen. Nach dem Einstieg von Investoren ab 2012 übernahm schließlich 2015 die [[DEMIRE Deutsche Mittelstand Real Estate]] AG das Gesamtpaket.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://www.logistikpark-leipzig.de/historie |titel=Historie |werk=Website Logistikpark Leipzig |kommentar=|abruf=2021-07-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den wichtigsten Nutzern der Hallen gehören das Transport- und Logistikunternehmen [[DB Schenker]], der Gebrauchtbuch- und Medien-Versandhändler [[Momox]] GmbH, wo in Europas größtem Lager für gebrauchte Bücher und Medienartikel auf mehr als 60.000&amp;amp;nbsp;m² Lagerfläche über 900 Mitarbeiter beschäftigt sind&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://momox.biz/karriere/leipzig |titel=Leipzig – Europas größtes Lager für gebrauchte Bücher und Medienartikel |werk=Momox-Website  |kommentar=|abruf=2021-07-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ein Standort der Neumann &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Müller GmbH &amp;amp;&amp;amp;nbsp;Co. KG mit Veranstaltungstechnik für digitale Veranstaltungen oder hybriden Events.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://www.neumannmueller.com/de/wir/standorte/leipzig |titel=Leipzig |werk=Website Neumann&amp;amp;Müller |kommentar=|abruf=2021-07-03 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An alter Bausubstanz sind gegenwärtig nur noch das ehemalige Fliegerheim von 1913 und das Abfertigungsgebäude mit Tower von 1929/1955 erhalten. Da sie nicht genutzt werden, sind die beiden Gebäude im Graf-Zeppelin-Ring 10 und 12 gegenwärtig dem Verfall preisgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2013 wurden Pläne bekannt, die den Ausbau der historischen Flughafengebäude in ein Hotel beinhalteten. Die Anlage sollte ursprünglich Ende 2014 eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Evelyn ter Vehn: &amp;#039;&amp;#039;Vier-Sterne-Hotel soll Flughafen Mockau wachküssen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 13./14. Juli 2013, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach ersten Aufräumarbeiten, die von Mitte 2013 bis Anfang 2014 auf dem 30.000&amp;amp;nbsp;m² großen Areal stattfanden, sollte das verfallene Fliegerheim in das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Zeppelin-Park&amp;#039;&amp;#039; einbezogen wird. Nicht erhalten werden kann der Holzboden im Festsaal des Fliegerheims. Räume für Tagungen sollte der ehemalige Tower des Flughafens bieten. Die Sanierung von Fassaden und Fenstern von ehemaligem Abfertigungsgebäude und Fliegerheim sollte im Frühjahr 2014 beginnen und ursprünglich 2017 abgeschlossen sein. Zwischen beiden Gebäuden war ein Hotel mit etwa 300 Zimmern einschließlich [[Boardinghouse]]-Apartments geplant.&amp;lt;ref&amp;gt;Evelyn ter Vehn: &amp;#039;&amp;#039;Flughafen Mockau wird zum Hotel-Komplex.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Leipziger Volkszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 18./19. Januar 2014, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;northgate enterprises group: {{Webarchiv|url=http://www.neg-leipzig.de/messeblick-leipzig-gmbh/ |wayback=20171002191941 |text=&amp;#039;&amp;#039;Messeblick Leipzig GmbH&amp;#039;&amp;#039; }}; abgerufen am 30. Mai 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bisher sind diese Pläne nicht ausgeführt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Breiler: &amp;#039;&amp;#039;Vom Fliegen und Landen. Zur Geschichte der ostdeutschen Luftfahrt.&amp;#039;&amp;#039; Passage-Verlag, Leipzig 2012, ISBN 978-3-938543-89-4.&lt;br /&gt;
* Wolfram Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Leipzig geht in die Luft. Die Leipziger Luftfahrt von den Anfängen bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; [[Selbstpublikation]]. Engelsdorfer Verlag, Leipzig 2011, ISBN 978-3-86268-524-0.&lt;br /&gt;
* Peter Kühne, Karsten Stölzel: &amp;#039;&amp;#039;Sachsenflug und Messecharter. Aus der Geschichte der Leipziger Luftfahrt und des sächsischen Flugzeugbaus.&amp;#039;&amp;#039; Connewitzer Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1999, ISBN 3-928833-41-3.&lt;br /&gt;
* Lothar Brehmer, Günther Naumann, Eberhard Blobel: &amp;#039;&amp;#039;Luftfahrt in Sachsen. Ein historischer Abriß.&amp;#039;&amp;#039; UniMedia, Baalsdorf 1998, ISBN 3-932019-32-6.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Hesse, Peter Kirchberg, Henry Lohr: &amp;#039;&amp;#039;70&amp;amp;nbsp;Jahre Flughafen Leipzig-Halle.&amp;#039;&amp;#039; Flughafen Leipzig/Halle GmbH, Leipzig u. Halle 1997, ISBN 3-00-001923-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=bauwerke |ID=10000895}}&lt;br /&gt;
* Flughafen Leipzig/Halle: Geschichte des Flughafens – {{Webarchiv|url=http://www.leipzig-halle-airport.de/de/index/unternehmen_flughafen/geschichte/leipzig_mockau.html|wayback=20130509202904|text=Flughafen Leipzig-Mockau}}&lt;br /&gt;
* Military Airfield Directory – Flugplätze im Kalten Krieg: [http://www.mil-airfields.de/de/flugplatz-flughafen-leipzig-mockau.htm Flugplatz/Flughafen Leipzig-Mockau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Flugplatz (Deutschland)|Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftschifffahrt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Luftschiffhalle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärflugplatz der Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Leipzig-Mockau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mockau]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Andreas Wolf 01</name></author>
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