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	<title>Flughafen Aspern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Flughafen_Aspern&amp;diff=164529&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zorbedit: /* Stadtentwicklung */ siehe Hauptartikel</title>
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		<updated>2026-01-21T20:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stadtentwicklung: &lt;/span&gt; siehe Hauptartikel&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Flughafen&lt;br /&gt;
|Logo                     = &lt;br /&gt;
|Bild                     = ETH-BIB-Flughafen Wien-Weitere-LBS MH02-30-0041.tif&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung         = Flughafen Aspern (1934)&lt;br /&gt;
|IATA                     = ohne&lt;br /&gt;
|ICAO                     = LOWA&lt;br /&gt;
|Flugplatztyp             = &lt;br /&gt;
| Übersichtskarte         = nw&lt;br /&gt;
|Positionskarte           = ja&lt;br /&gt;
|Kartentext               = Aspern&lt;br /&gt;
|Kartentext_Größe         = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Position      = &lt;br /&gt;
|Kartentext_Umbruch       = &lt;br /&gt;
|Breitengrad              = 48/13/29.00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad               = 016/30/30.00/O&lt;br /&gt;
|Region-ISO               = AT-9&lt;br /&gt;
|Höhe in Meter            = &lt;br /&gt;
|Entfernung in Kilometer1 = 10&lt;br /&gt;
|Entfernung Richtung1     = nordöstlich&lt;br /&gt;
|Entfernung Ort1          = Wien&lt;br /&gt;
|Schiene                  = &lt;br /&gt;
|Nahverkehr               = &lt;br /&gt;
|Straße                   = B3 [[Donau Straße|Groß Enzersdorfer Straße]]&lt;br /&gt;
|Eröffnung                = 23. Juni 1912&lt;br /&gt;
|Schließung               = 30. April 1977&lt;br /&gt;
|Betreiber                = &lt;br /&gt;
|Fläche in Hektar         = &lt;br /&gt;
|Terminals                = &lt;br /&gt;
|Passagiere               = &lt;br /&gt;
|Fracht                   = &lt;br /&gt;
|Bewegungen               = &lt;br /&gt;
|Kapazität                = &lt;br /&gt;
|Beschäftigte             = &lt;br /&gt;
|Bahn1                    = &lt;br /&gt;
|Bahnlänge in Meter1      = &lt;br /&gt;
|Bahnbreite in Meter1     = &lt;br /&gt;
|Bahnbelag1               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flughafen Aspern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Flughafen Wien-Aspern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{Flughafen-Codes|ICAO=LOWA}} war als einst größter österreichischer Flughafen der Vorgänger des heutigen [[Flughafen Wien-Schwechat|Flughafens Wien-Schwechat]]. Er lag in [[Aspern]], einem Teil des 22. Wiener Gemeindebezirkes [[Donaustadt]], am östlichen Stadtrand von [[Wien]]. Seit 2009 entsteht hier die [[Seestadt Aspern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Flugfeld Aspern.jpg|mini|Flugfeld Aspern aus der Vogelperspektive im Juni 2007: in der Mitte der vorderen Rollbahn das Kfz-Trainingsgelände des ARBÖ; in der linken oberen Ecke der Gebäudekomplex von General Motors mit der langgestreckten Halle des Motoren- und Getriebewerks und dahinter – weniger gut ersichtlich – die beiden kleineren Gebäude]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Family Archduke Leopold Salvator, Aspern.JPG|mini|Der Flughafen war beliebter Ausflugsort in der Monarchie. (Foto der Familie des [[Erzherzog]]s [[Leopold Salvator von Österreich-Toskana|Leopold Salvator]] bei einer Luftschau, der Erzherzog zeigte großes Interesse an der Luftfahrt und war Hobbyballonfahrer)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 102-11559, Wien, Flughafen, Windrichtungsanzeiger.jpg|mini|Windrichtungsanzeiger am Flughafen im Jahr 1931]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entstehung ===&lt;br /&gt;
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts untersuchten der Österreichische Aero-Club und der k.k. Flugtechnische Verein für einen Flugplatz in Frage kommende Gelände in Simmering, Inzersdorf, Schwechat, Leopoldau und Aspern, da die &amp;#039;&amp;#039;Aviatiker&amp;#039;&amp;#039; nicht mehr auf der zunehmend bebauten [[Simmeringer Haide]] starten wollten. Schließlich entschied man sich im Jänner 1912 für Aspern und gründete die &amp;#039;&amp;#039;Wiener Flugfeld-Gesellschaft m.b.H&amp;#039;&amp;#039;. Das „Flugfeld Aspern“ wurde am 23. Juni 1912 mit einem „Internationalen Flugmeeting“ eröffnet. Der Eröffnungstag leitete eine internationale Flugwoche ein, bei der es gleich am ersten Tag zu drei Unfällen kam. Dafür wurden während dieses Meetings insgesamt vier Weltrekorde aufgestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Keimel |Titel=Der Flughafen Wien-Aspern}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Jahr später, am 9. Juni 1913, landeten [[Ferdinand von Zeppelin|Graf Ferdinand Zeppelin]] und [[Hugo Eckener]] mit dem [[Luftschiff]] „[[Luftschiff Sachsen|Sachsen]]“ auf dem Asperner Flugplatz. Vom 15. bis zum 22. Juni 1913 fand das zweite &amp;#039;&amp;#039;Internationale Flugmeeting&amp;#039;&amp;#039; in Aspern statt, als allerhöchster Gast war [[Franz Joseph I.|Kaiser Franz Joseph I.]] am „Tag der Luftflotte“ anwesend. Auch die spätere [[Zita von Bourbon-Parma|Kaiserin Zita]] war während der Flugbewerbe anwesend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|aaz|29|06|1913|63|Das Wiener Flug-Meeting|HERVORHEBUNG=Dss&amp;amp;#32;Miener&amp;amp;#32;Flug-Meeting}} (Zita wird hier als &amp;#039;&amp;#039;Erzherzogin Gabriele&amp;#039;&amp;#039; angesprochen, siehe die [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=aaz&amp;amp;datum=19130629&amp;amp;seite=64&amp;amp;zoom=33&amp;amp;query=%22Gabriele%22&amp;amp;ref=anno-search folgende Seite].)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Hofmann |Titel=Die Stadt von gestern : Entdeckungsreise durch das verschwundene Wien |Ort=Wien |Datum=2018 |ISBN=978-3-222-13610-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge des Flugmeetings im Jahr 1914 erzielte Oblt. i. R. und Generaldirektor [[Heinrich Bier]] mit einer [[Lloyd LS-1]], einem Doppeldecker der [[Ungarische Lloyd Flugzeug- und Motorenfabrik|Ungarischen Lloyd Flugzeug- und Motorenfabrik]], vier Höhenweltrekorde mit Flügen bis auf 5440&amp;amp;nbsp;m. Am 24. Juni 1914 entboten Teilnehmern der [[Körting-Katastrophe]] während der Beisetzung auf dem [[Wiener Zentralfriedhof]] einen letzten Gruß aus der Luft und warfen Blumenspenden ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|25|06|1914|11|Die Trauerparade der Aviatiker von Aspern|HERVORHEBUNG=Die&amp;amp;#32;Trauerparade&amp;amp;#32;der&amp;amp;#32;Aviatiker&amp;amp;#32;von&amp;amp;#32;Aspern}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch bereits 1914 wurde die Zivilluftfahrt nach der Ermordung des Thronfolgers [[Franz Ferdinand von Österreich-Este|Franz Ferdinand]] eingestellt und das Flugfeld diente rein militärischen Zwecken. Hier wurden die Flugzeuge, die in der Nähe beim Unternehmen [[Aviatik (Flugzeughersteller)|Aviatik]] hergestellt wurden, eingeflogen, bevor sie in Einsatz gehen konnten. Am 31. März 1918 die erste regelmäßige [[Luftpost|Flugpostlinie]] der Welt zwischen [[Wien]]-Aspern, [[Krakau]], [[Lemberg]] und [[Kiew]] eingerichtet, der vor der Einstellung im Oktober 1918 noch Erweiterungen nach [[Odessa]] und von Wien nach [[Budapest]] folgten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Internationalster Flughafen der Welt“ ===&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] wurde der Flughafen nach den durch den [[Vertrag von Saint-Germain]] diktierten Einschränkungen erst 1922 nach der Übernahme in die Verwaltung des Bundesministeriums für Handel und Verkehr wieder für den internationalen Flugverkehr geöffnet. Am 1. Mai 1922 nahm die [[Compagnie franco-roumaine de navigation aérienne|Compagnie Franco Roumaine de Navigation Aérienne]] (CIDNA) den Linienbetrieb auf der Strecke Paris–Prag–Wien–Budapest auf und war damit die erste internationale Fluggesellschaft, die Aspern anflog. Die Flugplatzinspektion nahm am 11. November 1922 ihre Arbeit auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Die Überlassung des Flughafens an den Bund war Teil eines größeren [[Kompensationsgeschäft]]s. So durfte die Gemeinde Wien beispielsweise im Gegenzug ab 1925 ihre [[Wiener Elektrische Stadtbahn]] auf der Infrastruktur der [[Commission für Verkehrsanlagen in Wien]] betreiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Rathauskorrespondenz vom 28. Juni 1934, Bezug nehmend auf das am 27. Juni 1934 ausgegebene &amp;#039;&amp;#039;Landesgesetzblatt für Wien&amp;#039;&amp;#039;, das die &amp;#039;&amp;#039;Verordnung des Bürgermeisters der Bundeshauptstadt Wien über die Liquidierung der Commission für Verkehrsanlagen in Wien&amp;#039;&amp;#039; enthielt&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 21. April 1924 nahm mit der [[Österreichische Luftverkehrs AG|Österreichischen Luftverkehrs AG]] (ÖLAG) die erste österreichische Fluggesellschaft den Flugbetrieb auf, ihr Heimatflughafen war Aspern. 1926 wurde der Flugplatz erweitert und erhielt u.&amp;amp;nbsp;a. eine [[Funkstelle|Funkanlage]] sowie eine [[Befeuerung (Luftfahrt)|Beleuchtung des Flugfelds]] und der Gebäude. 1928 wurde der ganzjährige Flugbetrieb eingeführt. Im Zuge des weiteren Ausbaus des Flugplatzes wurden 1929 ein vergrößertes Abfertigungsgebäude mit Schaltersaal und Tower sowie ein von der [[MITROPA|Mitropa]] geführtes Restaurant errichtet. Zur Auftankung der Flugzeuge errichtete [[Socony-Vacuum Oil|Mobiloil]] eine Zapfstelle für Flugbenzin. Im Jahr 1930 wurde der Flughafen Aspern von 10 Fluggesellschaften – darunter die [[Deutsche Lufthansa (Deutsches Reich)|Lufthansa]] sowie die [[Imperial Airways]] – angeflogen, was dem Flugplatz den Titel „internationalster Flughafen der Welt“ eintrug. In den Folgejahren kamen Fluggesellschaften wie die [[Air France]], [[Swissair]] und die [[KLM Royal Dutch Airlines|KLM]] dazu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Österreichische Nationalbibliothek]]-Anno, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&amp;amp;datum=19260407&amp;amp;seite=7&amp;amp;zoom=33&amp;amp;query=%22Transeuropa%22%2B%22M%C3%BCnchen%22&amp;amp;ref=anno-search Salzburger Chronik vom 7. April 1926]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Juli 1931 gegen 8:15 Uhr früh landete unter großer medialer Beachtung und mit bis zu 120.000 anwesenden Zuschauern das Luftschiff [[LZ 127|LZ 127 Graf Zeppelin]] unter dem Kommando von [[Hugo Eckener]] in Aspern und wurde von [[Wilhelm Miklas|Bundespräsident Miklas]] und [[Karl Buresch|Bundeskanzler Buresch]] empfangen. 300 eigens geschulte Soldaten des [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheeres]] hielten den Zeppelin mit Seilen am Boden und das Flughafenrestaurant schenkte an diesem Tag allein 30.000 Liter [[Fassbier]] aus. LZ 127 unternahm von Aspern aus eine Österreich-Rundfahrt und landete gegen 18 Uhr nochmals am Flugfeld.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Zeppelin|Zeppelin}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.flugfeld-aspern.at/die-ereignisse-von-1931-1935/ |titel=Die Ereignisse von 1931 – 1935 – Flugfeld Aspern |sprache=de-DE |abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Februarkämpfe 1934|Bürgerkriegs in Österreich]] im Februar 1934 startete [[Godwin Brumowski]] hier zum einzigen Luftangriff dieser Auseinandersetzung gegen den [[Gemeindebau]] [[Goethehof]] im 22. Wiener Gemeindebezirk. Im selben Jahr wurde eine [[Ultrakurzwelle|UKW]]-[[Funkbake]] mit drei 70 Meter hohen Antennenmasten in Betrieb genommen. 1935 wurden die ersten [[Junkers Ju 52/3m]] der ÖLAG in Aspern stationiert, im selben Jahr etablierte sich die Österreichische Luftwaffe mit einem Geschwader am Flugplatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit ===&lt;br /&gt;
Während des [[Anschluss Österreichs]] am 12. März 1938 landeten Verbände der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe der Wehrmacht]] am Flugplatz und funktionierten ihn sofort wieder in einen Luftwaffenstützpunkt um. Am 29. Mai war Aspern der Endpunkt des [[Deutschlandflug]]es mit insgesamt 347 Maschinen landete die größte Anzahl von Flugzeugen auf einmal auf dem Flugplatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.flugfeld-aspern.at/die-ereignisse-von-1938-1945-anschluss-und-zweiter-weltkrieg/ |titel=Die Ereignisse von 1938 – 1945 („Anschluss“ und Zweiter Weltkrieg) – Flugfeld Aspern |sprache=de-DE |abruf=2022-08-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Flugplatz wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] als wichtiger Luftwaffenstützpunkt weiter ausgebaut, wobei auch [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] zum Einsatz kamen. In dieser Zeit erhielt der Flughafen auch drei Betonpisten. Auf dem Gelände wurden mit zunehmenden Kriegsverlauf [[Flugabwehrkanone]]n positioniert. Der zivile Flugbetrieb wurde von der [[Lufthansa]] bis zum 5. April 1945 aufrechterhalten, danach verließen zivile und militärische die Mannschaften das Gelände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgende Tabelle zeigt eine Auflistung ausgesuchter fliegender aktiver Einheiten (ohne Schul- und Ergänzungsverbände) der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe der Wehrmacht]], die hier zwischen 1938 und 1945 stationiert waren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ww2.dk/Airfields%20-%20Austria%20%5B1937%20Borders%5D.pdf Henry L. deZeng IV: &amp;#039;&amp;#039;Luftwaffe Airfields 1935–1945 Austria (1937 Borders)&amp;#039;&amp;#039;, S. 34–36], abgerufen am 4. September 2014&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Von !! Bis !! Einheit !! Ausrüstung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| April 1938 || Oktober 1938 || [[Jagdgeschwader 138|I./JG 138]] (I. Gruppe des Jagdgeschwaders 138) || [[Fiat CR.32]], [[Heinkel He 51]], [[Messerschmitt Bf 109|Messerschmitt Bf 109C/D]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| November 1938 || April 1939 || [[Jagdgeschwader 134|I./JG 134]] || [[Arado Ar 65]], [[Arado Ar 68|Arado Ar 68E]], Messerschmitt Bf 109B/D&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mai 1939 || August 1939 || [[Jagdgeschwader 76|I./JG 76]] || Messerschmitt Bf 109E&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| April 1941 || April 1941 || [[Kampfgeschwader 4 „General Wever“|II./KG 4]] (II. Gruppe des Kampfgeschwaders 4) || [[Heinkel He 111|Heinkel He 111H]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| August 1941 || September 1941 || [[Kampfgeschwader 55|III./KG 55]] || Heinkel He 111H&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oktober 1941 || November 1941 || I./KG 55 || Heinkel He 111H&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Januar 1943 || Februar 1943 || [[Jagdgeschwader 27|II./JG 27]] || Messerschmitt Bf 109G&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Mai 1943 || Oktober 1943 || [[Kampfgeschwader 54|II./KG 54]] || [[Junkers Ju 88|Junkers Ju 88A-4]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| September 1944 || September 1944 || [[Jagdgeschwader 77|Stab/JG 77]] || Messerschmitt Bf 109G-6&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende war der Flughafen so gut wie zerstört, der verbliebene Rest wurde aber von der [[Rote Armee|Roten Armee]] beschlagnahmt und Aspern zum Stützpunkt einer Bomber-Division. Nach Ende der Besatzungszeit wurde der Flugplatz vom [[Österreichischer Aero-Club|Österreichischen Aero-Club]] als Privatflugplatz übernommen und fortan für [[Sportflugzeug]]e genutzt, die Kommissionierung erfolgte am 26. Jänner 1956. Der [[Flughafen Wien-Schwechat|Flughafen Schwechat]], schon 1938 als Militärflugplatz gegründet, übernahm mit seiner Eröffnung im Jahr 1954 als Zivilflugplatz die Rolle des Wiener Flughafens von Aspern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juni 1956 an wurden auf dem [[Flugplatzkurs Aspern|Flugplatzkurs]] [[Autorennen]] veranstaltet. Das letzte fand am 27. März 1977 statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Errichtung der zweiten Piste 16/34 am Flughafen Schwechat, welche am 6. Oktober 1977 eröffnet wurde, bedeutete am 31. März 1977 das Ende des Asperner Flugplatzes, da dessen Flugverkehr zu nahe an der [[Anflugschneise]] der neuen Schwechater Piste gelegen hätte. Das letzte Flugzeug startete in Aspern am 30. April 1977.  Die ansässigen Fliegerclubs übersiedelten großteils nach [[Flugplatz Wiener Neustadt/West|Wiener Neustadt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Ende des Flugbetriebes ===&lt;br /&gt;
Zurückgehend auf das Bestreben des damaligen Bundeskanzlers [[Bruno Kreisky]], dessen Wunsch ein &amp;#039;&amp;#039;Austrodaimler&amp;#039;&amp;#039; gewesen ist, wurde zur automotiven Betriebsansiedlung mit geplanten rund 3.000 Arbeitsplätzen ein an die Großenzersdorfer Straße angrenzender Teil des aufgelassenen Flughafengeländes abgetrennt. Dieser wurde an [[General Motors]] mit den beiden 100-%-Tochtergesellschaften &amp;#039;&amp;#039;[[Opel Wien|General Motors Austria Ges.m.b.H.]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;General Motors Austria Werke Ges.m.b.H.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;GMA Ges.m.b.H. und GMAW Ges.m.b.H. wurde nach mehreren Gesellschaftsverschmelzungen, -abspaltungen, -wiederverschmelzungen und Umfirmierungen seit Mai 2011 zur &amp;#039;&amp;#039;[[Opel Wien|Opel Wien GmbH]]&amp;#039;&amp;#039; sowie seit März 2001 zur Schwestergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Opel Austria Vertrieb GmbH.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; langfristig zum Symbolwert verpachtet. Die an General Motors gewährten staatlichen und städtischen Förderungen zur Errichtung eines Motoren- und Getriebewerkes erregten in Österreich gesellschaftlich wie politisch Aufregung und sorgten für parlamentarische Anfragen und hitzige Diskussionen im &amp;#039;&amp;#039;Hohen Haus.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbaut wurde der Gebäudekomplex in den Jahren 1980/81. Ab Ende 1981 begann die Probeproduktion, 1982 wurde das Werk unter Teilnahme von hoher Politik und Prominenz offiziell eröffnet und der Regelbetrieb aufgenommen. Der großen, langgestreckten Werkshalle (zwischenzeitlich nach den Seiten hin vergrößert) angrenzend ist der ebenfalls einstöckige, wesentlich kürzere Bau mit den Sozialräumen (Umkleiden, Sanitärbereiche etc.) für die Belegschaft, Büros, Speisesaal und Ordinationsräume für den Werksarzt sowie Kfz-Teststände für die Qualitätskontrolle/-sicherung. Zur Straße hin vorgelagert ist das markante aus drei Etagen bestehende Verwaltungsgebäude mit der zentralen Aula im Erdgeschoß, dem darin seitlich nach hinten versetzten Speisesaal und den je vier kreisrunden Stiegenhäusern an jeder Längsaußenseite (deshalb umgangssprachlich scherzhaft auch als „der Achtzylinder“ bezeichnet). Um auch die in den Innenbereichen gelegenen Büros mit ausreichend Licht zu versorgen, hat das Gebäude zwei kleine begrünte Innenhöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 landete nebst Sportflugzeugen eine [[Junkers Ju 52/3m D-AQUI|Junkers Ju 52]] im Rahmen eines Flugtages ein letztes Mal in Aspern. Das auf viele Jahre unverbaute Areal diente ab dem Jahr 1988 dem Autofahrerklub [[Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs|ARBÖ]] als [[Fahrtechnikzentrum|Verkehrsübungsplatz]]. 1997 wurde ein letzter Flugtag abgehalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am östlichen Ende befand sich seit 1.&amp;amp;nbsp;April 2001 der Stützpunkt des [[Christophorus Flugrettungsverein|ÖAMTC-Rettungshubschraubers]] „Christophorus&amp;amp;nbsp;9“. Ab 2004 musste dieser auf ein Ausweichgrundstück übersiedeln, das in der Nähe von [[Opel Wien|General Motors (Opel Wien)]] zur Verfügung gestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.oeamtc.at/portal/wien-aspern+2500+1323030|titel=Christophorus 9|hrsg=oeamtc.at|zugriff=2016-09-03|offline=ja|archiv-url=https://web.archive.org/web/20160913051731/http://www.oeamtc.at/portal/wien-aspern+2500+1323030|archiv-datum=2016-09-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;[[Datei:kramar aspern.jpg|mini|Gedenktafel zum Asperner Flugfeld 1912–1977]]Die Stadt Wien bot 2006 die Asperngründe als Bauplatz für eine [[Spitzenuniversität]] an, setzte sich allerdings gegen das niederösterreichische [[Maria Gugging]] nicht durch. Im Juli 2009 kam das endgültige Aus für das Flugfeld Aspern. Am Freitag, dem 3. Juli 2009 wurde der Abbruch der noch bestehenden Rollbahn begonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtentwicklung ===&lt;br /&gt;
Es existieren im Zielgebiet Flugfeld Aspern einige alte Betriebe, aber auch ein von 1982 bis 2024 genutztes Werk von [[Opel Wien]] (bis 2011 [[General Motors]]). Seit 2009 entsteht auf dem ehemaligen Flugfeld die [[Seestadt Aspern]], eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas der 2010er Jahre. Bis 2028 sollen in diesem neuen Stadtteil über 20.000 Menschen wohnen und arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/1246541321607/rollbahn-am-flugfeld-aspern-ist-geschichte |titel=Rollbahn am Flugfeld Aspern ist Geschichte |titelerg=Abbrucharbeiten begonnen – Spatenstich für neuen Stadtteil: Forschungspark und „Seestadt Wien“ geplant |werk=[[Der Standard]]/[[Austria Presse Agentur|APA]] |datum=2009-07-03 |abruf=2019-08-11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zwischenfälle ==&lt;br /&gt;
* Am 18. Dezember 1942 verunglückte eine von Kopenhagen kommende [[Junkers Ju 52/3m]] der [[Det Danske Luftfartselskab]] (DDL) ([[Luftfahrzeugkennzeichen]] &amp;#039;&amp;#039;OY-DAL&amp;#039;&amp;#039;) im Anflug auf Wien-Aspern wenige Kilometer vor dem Zielflugplatz. Zwei der sechzehn Passagiere wurden getötet; die anderen sowie die drei Besatzungsmitglieder überlebten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://aviation-safety.net/database/record.php?id=19421218-1 Unfallbericht Ju 52 OY-DAL], [[Aviation Safety Network]] (englisch), abgerufen am 4. Dezember 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Keimel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Flughafen Wien-Aspern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Sutton, Erfurt 2009, ISBN 978-3-86680-511-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.flugfeld-aspern.at/ www.flugfeld-aspern.at] – Homepage zur Geschichte des ehemaligen Flugfeldes und späteren Flughafens&lt;br /&gt;
* [https://www.austrianwings.info/aw/?p=1596 Aspern – Wiens einstiger Flughafen] Fotoreportage mit Luftaufnahmen auf AUSTRIAN WINGS – Österreichs Luftfahrtmagazin&lt;br /&gt;
* [http://www.worldairports.de/Arpt_Showinfo.php?id=22371&amp;amp;lang=de Airportdetails Flughafen Wien Aspern (LOWA)]&lt;br /&gt;
* {{ANNO|aze|02|08|1925|10|Der Wiener Flughafen Aspern.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fliegerhorst der Luftwaffe (Wehrmacht)|Aspern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Flugplatz (Österreich)|Aspern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abgegangenes Bauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Donaustadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftverkehr (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftverkehr (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsbauwerk in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1910er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 2009]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flughafen in Europa|Aspern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zorbedit</name></author>
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